Tennis Wetten

Muss Dominic Thiem einen Grand Slam „opfern“?

Österreichs Tennis-Ass Dominic Thiem steht bei Planung der stark verkürzten Tennis Saison 2020 möglicherweise vor einer schwierigen Entscheidung. Da die French Open im ATP Spielplan heuer erst von 27. September bis 11. Oktober stattfinden, ist die Pause nach den US Open lediglich eine zweiwöchige. Da von 7. Bis 13. September auch Thiems Heimturnier in Kitzbühel stattfindet, könnte der 26-jährige New York auslassen.

Fokus auf Paris?

Dominic Thiem Roland Garros 2018
si.robi [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)]

Im Interview mit der „Tiroler Tageszeitung“ äußerte der Niederösterreicher Bedenken bezüglich eines Antretens bei beiden verbleibenden Major-Turnieren des Jahres. „Erstmal ist es cool, dass die French Open stattfinden, egal ob im Mai oder Oktober. Das Problem ist nur: zwischen US Open und French Open sind nur zwei Wochen Abstand – bei beiden weit kommen wird fast unmöglich sein“, erklärte Thiem sein Dilemma. Die drastische Lösung, die der Lichtenwörther aktuell anstrebt, wäre, eines der beiden prestigeträchtigen Events zu „opfern“. Priorität genießen in diesem Fall wohl die French Open, wo Thiem nach zwei Finalniederlagen in Folge heuer endlich seinen ersten Grand Slam-Titel gewinnen will. Dass Österreichs Nummer 1 für den Sandplatz Major zu den absoluten Topfavoriten zählt, zeigt auch ein Blick auf die aktuellen French Open Wettquoten.

So gilt Thiem beispielsweise beim Tennis Buchmacher Bwin gemeinsam mit Novak Djokovic als zweiter Anwärter hinter French Open Rekord Sieger Rafa Nadal. Kein Wunder also, dass Thiem den Fokus auf Roland Garros legt. Eine mögliche Terminkollision zwischen New York und Kitzbühel sieht die Nummer drei der Welt dagegen entspannter. „Das ist eine Win-win-Situation. Wenn ich in New York gut spiele, komme ich dort weit. Ansonsten setze ich mich in den Flieger und freue mich auf Kitzbühel. Dann kann ich nur gewinnen“, so der dreifache Grand Slam-Finalist.

Thiem verteidigt Adria-Teilnehmer

Empfindlich reagierte Thiem auf die Kritik an den Teilnehmern der Adria-Tour (Tennis Wetten hat berichtet). Dass dort „Fehler passiert sind“ bestätigte der 26-jährige, die teils harschen Worte gegenüber den Protagonisten, besonders Veranstalter Novak Djokovic und Alexander Zverev, kann Thiem aber nicht nachvollziehen. „Ich war jetzt in Nizza, habe Bilder von anderen Städten gesehen. Da geht es nicht anders zu als beim Turnier in Belgrad. Und dann jetzt so auf Djokovic einzuhauen? Das ist mir zu billig“, fand Österreichs Nummer eins deutliche Worte.

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