Die French Open | Roland Garros

French Open Icon der AppDie French Open gehören zu den vier Grand-Slam-Turnieren. In der Folge sind sie eines der wichtigsten Turniere überhaupt. Traditionell sind sie das zweite Grand-Slam-Turnier im Jahr (zwischen den Australien Open und Wimbledon). Ausgetragen werden sie in aller Regel kurz vor Beginn des Sommers. Austragungsort ist die französische Hauptstadt Paris. Gespielt wird bei den French Open auf Sand. Sie sind damit das einzige große Turnier, das auf diesem Untergrund stattfindet.

Aktueller Turnierstand:

Court Philippe-Chatrier French Open
Wikimedia, Yann Caradec (CC BY-SA 2.0)

Über die Wurzeln der French Open

Die Wurzeln des Turniers reichen bis 1891 zurück. Frauen durften ab 1897 mitspielen. Allerdings war die Teilnahme bis 1925 fast ausschließlich Franzosen vorbehalten. Ursprünglich hieß der Wettbewerb deshalb auch „Französischer Wettkampf“. Dies musste sich mit der Zulassung ausländischer Spieler ändern, weshalb die „French Open“ (also „französisch offen“) gründeten. In diesen Jahren des Turniers wurde sogar noch auf Rasen gespielt. Dies änderte sich erst, als man 1928 zum heutigen Standort übersiedelte. Das erste Tennis-Stadion dort, wo heute die French Open ausgetragen werden, wurde ursprünglich für ein Davis-Cup-Duell errichtet. Hier gibt es aktuelle Tennis Wettbonus Angebote.

French Open oder Roland Garros?

Fast schon synonym mit dem Namen „French Open“ wird die Bezeichnung „Roland Garros“ verwendet. Dabei handelt es sich eigentlich gar nicht um den Namen des Turniers, sondern um die Bezeichnung für die Tennis-Anlage, in der gespielt wird. Diese geht auf den gleichnamigen Kampfflieger zurück, der im Ersten Weltkrieg in Frankreich zur Legende wurde und Tennis liebte.

1968: Die „Open Era“ beginnt

Ähnlich wie bei Olympia wollte man bei den French Open lange keine Profis am Start wissen. Dies änderte sich erst 1968. Nach der Zulassung von Ausländern im großen Stil erlebte der Wettbewerb eine zweite Öffnung, die bis heute als Beginn der „Open Era“ bekannt ist: Profis wurden zugelassen. Rekordsieger ist der Spanier Rafael Nadal, der das Turnier bereits neun Mal gewann. Mehr über Tennisrekorde der Herren.

Sieger der French Open seit 2000

Jahr Damen Finalistin Herren
Finalist
2000 M. Pierce  C. Martinez G. Kuerten M. Norman
2001 J. Capriati K. Clijsters G. Kuerten A. Corretja
2002 S. Williams V. Williams A. Costa J. C. Ferrero
2003 J. Henin M. Pierce J. C. Ferrero M. Verkerk
2004 A. Myskina J. Dementjewa G. Gaudio G. Coria
2005 J. Henin M. Pierce R. Nadal M. Puerta
2006 J. Henin S. Kusnezowa R. Nadal R. Federer
2007 J. Henin A. Ivanovic R. Nadal R. Federer
2008 A. Ivanovic D. Safina R. Nadal R. Federer
2009 S. Kusnezowa D. Safina R. Federer R. Söderling
2010 F. Schiavone S. Stosur R. Nadal R. Söderling
2011 L. Na F. Schiavone R. Nadal R. Federer
2012 M. Sharapova S. Errani R. Nadal N. Djokovic
2013 S. Williams M. Sharapova R. Nadal D. Ferrer
2014 M. Sharapova S. Halep R. Nadal N. Djokovic
2015  S. Williams  L. Safarova  S. Wawrinka  N. Djokovic
2016  G. Muguruza  S. Williams  N. Djokovic  A. Murray

Alleinstellungsmerkmale der French Open

Die French Open sind ein Turnier, dass sich schon immer darum bemüht hat, sich von anderen großen Veranstaltungen zu unterscheiden. Daran hat sich bis heute nichts geändert: So beginnt die Veranstaltung seit 2006 an einem Sonntag (und nicht etwa an einem Montag). Inzwischen werden an diesem ersten Spieltag 32 Partien ausgetragen. Seit 2010 werden die French Open zudem auch in 3D übertragen. Das Grand Slam-Turnier in Frankreich war damit die erste große Sportveranstaltung, die Public Viewing in 3D ermöglichte.

Auch für die Zukunft gibt es schon große Pläne: Vielleicht zieht die Veranstaltung beispielsweise in größere Hallen um und „Roland Garros“ wird der Geschichte übergeben. Zuschauen und dabei sein lohnt sich!

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