US Open in Flushing Meadows

US Open App IconDie US Open sind nach den Australien Open, den French Open und Wimbledon das vierte Grand Slam Turnier des Jahres. Traditionell wird es im August oder September ausgetragen. Gastgeber der US Open ist New York: Gespielt wird hier in Flushing Meadows im USTA Billie Jean King National Tennis Center. Als Center Court dient das Arthur Ashe Stadium , das 1997 erbaut wurde und mit über 22.500 Plätzen das größte Tennisstadion der Welt ist.

Die Ursprünge der US Open

Der heutige Austragungsort der US Open darf sich allerdings erst seit 1978 so nennen. Damals wurde auch das Gummi-Betongemisch eingeführt, auf dem bis heute gespielt wird. Bis dahin experimentierte man mit einem anderen Hartplatz-Gemisch sowie mit Rasen als Untergrund.

US Open Tennisanlage
Wikimedia, Beyond My Ken (CC BY-SA 2.0)

Gegründet wurden die US Open im Jahr 1881 unter dem Namen „US National Championschips“. Frauen waren die ersten sechs Jahre ausgeschlossen, sie durften erstmals 1887 teilnehmen. Gespielt wurde damals noch in Newport auf Rhode Island. Dort findet bis heute das ATP-Turnier „Newport“ statt. Der Wechsel nach New York erfolgte im Jahr 1915. Allerdings ging es zuerst nach Forest Hills im Stadtteil Queens.

Der weitere Umzug 1978, der eigentlich nur wenige Kilometer bedeutete, hing nicht etwa damit zusammen, dass man mit Forest Hills unzufrieden gewesen wäre. Der Bau des großen Tennis Centers, in dem bis zum heutigen Tag gespielt wird, war einfach eine zu große Chance, die US Open auf eine ganz neue Ebene durch die sehr viel größere Kulisse zu heben. Der neue Untergrund bedeutete zudem ein willkommenes Alleinstellungsmerkmal.

Große Sieger der US Open

Richard Sears, William Larned und Bill Tiden sind Namen, die wohl nur sehr hartgesottene Tennisfans kennen. In den Geschichtsbüchern der US Open sind die drei Profis, die teilweise vor mehr als 100 Jahren gespielt haben, dennoch legendär, gewannen sie das Grand Slam Turnier doch sieben Mal. Ihre schärften Verfolger sind Jimmy Connors, Pete Sampras und Roger Federer, die fünf Mal gewinnen konnte. Beim Schweizer, der bekanntlich noch aktiv ist und dies überaus erfolgreich, muss man sich ein „bislang“ zu den fünf Siegen denken. Du willst auf den US Open Sieger wetten? Hier findest du aktuelle Tennis Wettboni.

Sieger der US Open seit 2000

Jahr Damen Finalistin Herren
Finalist
2000 V. Williams  C. Martinez M. Safin M. Norman
2001 V. Williams K. Clijsters L. Hewitt P. Sampras
2002 S. Williams V. Williams P. Sampras A. Agassi
2003 J. Henin M. Pierce A. Roddick J. C. Ferrero
2004 S. Kusnezowa J. Dementjewa R. Federer L. Hewitt
2005 K. Clijsters M. Pierce R. Federer A. Agassi
2006 M. Sharapova S. Kusnezowa R. Federer A. Roddick
2007 J. Henin A. Ivanovic R. Federer N. Djokovic
2008 S. Williams D. Safina R. Federer A. Murray
2009 K. Clijsters D. Safina J. del Potro R. Federer
2010 K. Clijsters S. Stosur R. Nadal N. Djokovic
2011 S. Stosur F. Schiavone N. Djokovic R. Nadal
2012 S. Williams S. Errani A. Murray N. Djokovic
2013 S. Williams M. Sharapova R. Nadal N. Djokovic
2014 S. Williams S. Halep M. Cilic K. Nishikori
2015  F. Pennetta R. Vinci N. Djokovic R. Federer
2016 A. Kerber K. Pliskova S. Wawrinka N. Djokovic

Rekordsieger bei den US Open ist jedoch kein Mann, sondern eine Frau: Molla Mallory schaffte es zwischen 1915 und 1926 gleich acht Mal, das US-amerikanische Grand Slam Turnier für sich zu entscheiden.

Erfolgreichster Teilnehmer bzw. besser Teilnehmerin aus Deutschland ist Steffi Graf, die gleich fünf Mal bei den US Open triumphieren konnten. Deutsche Männer waren weniger gut: Lediglich Boris Becker konnte das Turnier 1989 für sich entscheiden.

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