US Open Finale 2022

Den traditionellen Abschluss der Grand Slam Saison bilden die US US Open App IconOpen in New York. Das Turnier findet zwischen August und September statt und ist das letzte große Highlight des Jahres. 2021 gab es sowohl in den Einzel-, als auch Doppelbewerben wieder Tennis auf höchstem Niveau zu sein. Wir werfen einen Blick auf die US Open Sieger 2021 und ihren Weg zum Titel beim Hartplatz-Spektakel.

Erster Triumph für Daniil Medvedev

Daniil Medvedev
CORNUT [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)]

Im US Open Finale Herren krönte sich Daniil Medvedev zum großen Sieger. Der Russe feierte bei seiner zweiten Finalteilnahme nach 2019 den ersten Titel in New York. Im Endspiel bezwang Medvedev Novak Djokovic überraschend deutlich mit 6:4, 6:4, 6:4. Damit gelang dem Moskauer auch die Revanche für die Finalniederlage bei den Australian Open. Djokovic hingegen verpasste den möglichen Grand Slam – also Siege bei allen vier Majors in einer Saison. Bereits von Beginn an machte Medvedev deutlich, dass der Titel an diesem Tag nur über ihn führen würde. Schnell stand es 2:0 – ein entscheidendes Break gleich zum Auftakt. Serbiens Superstar fand danach zwar besser ins Match, konnte aber das 4:6 im ersten Satz nicht mehr verhindern. Auch danach präsentierte sich Medvedev als der konstantere Spieler.

US Open Finale Herren 2021
🇷🇺 D. Medvedev
🏆
6:4, 6:4, 6:4🇷🇸 N. Djokovic
🥈

Djokovic ließ zwar seine Klasse immer häufiger aufblitzen, machte aber ungewohnte Fehler. Der Mann mit den meisten Wochen als Nummer eins auf der ATP Tour wirkte gegen einen überragenden Medvedev zeitweise planlos.

Djokovic verpasst historischen Titel

Auch im dritten Satz leistete sich Medvedev keine Schwächephase. Der „Djoker“ hingegen präsentierte sich nervenschwach wie selten zuvor. Beim Stand von 4:5 vergoss der sonst so coole Serbe sogar Tränen – wohlwissend, dass es mit dem historischen Grand Slam nicht klappen würde. Medvedev agierte weiter unbeeindruckt und servierte souverän zum ersten Major-Erfolg seiner Karriere aus. Djokovic hingegen verpasste den 21. Grand Slam-Titel, der ihn an die Spitze der Tennis Rekorde Herren gehievt hätte.

Sensation im Dameneinzel

Emma Raducanu
si.robi, CC BY-SA 2.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0>, via Wikimedia Commons

Der letzte Grand Slam im WTA Spielplan 2021 brachte eine Riesensensation. Emma Raducanu sicherte sich mit 6:4, 6:3 im Finale gegen Leylah Fernandez den Titel. Die Britin schrieb damit gleich mehrmals Geschichte: als erste Spielerin überhaupt gewann sie ein Major-Event als Qualifikantin. Der Sieg für Raducanu war außerdem der erste einer Britin seit 44 Jahren. Zudem war das Finale das erste seit 1999, in dem sich zwei Teenager gegenüber standen.  Von der mangelnden Erfahrung war aber nicht viel zu merken. Beide Spielerinnen lieferten sich von Beginn an einen Schlagabtausch auf hohem Niveau. Der erste Satz war von zahlreichen Einständen geprägt, ehe Raducanu das entscheidende Break gelang. Mit 6:4 holte sich die Britin das erste Set und stellte damit auf 1:0.

Raducanu beweist Nervenstärke im Duell der Überraschungsspielerinnen

Auch danach ging es in dieser Tonart weiter. Raducanu verpasste ein frühes Break und musste danach selbst einen 1:2-Rückstand hinnehmen. Danach bewies die damals 18-jährige aber Nervenstärke. Sie reagierte auf das Break von Fernandez mit dem sofortigen Re-Break und war danach nicht mehr zu stoppen. Bis auf 5:2 zog Raducanu dann im Eiltempo davon – die Vorentscheidung. Ihre kanadische Gegnerin wehrte sich zwar nach Kräften, konnte das 3:6 im zweiten Satz aber nicht mehr verhindern. Raducanu krönte sich damit zur vierten Grand Slam-Championesse des Jahres – ein Zeichen für die enorme Dichte auf der WTA Tour. Fernandez hinegen unterlag bei ihrem Debütfinale knapp, gab aber ein kräftiges Versprechen für die Zukunft ab.

US Open Finale Damen 2021
🇬🇧 E. Raducanu
🏆
6:4, 6:3🇨🇦 L. Fernandez
🥈

Herren Doppel: Ram/Salisbury jubeln

Im US Open Finale des Herrendoppels durften die US-Fans feiern. Routinier Rajeev Ram gewann gemeinsam mit seinem britischen Partner Joe Salisbury den Titel. Nach dem Sieg bei den Australian Open 2020 krönte sich das Duo erneut zum Champion. Dabei hatte das Endspiel für die späteren Sieger denkbar schlecht gewonnen. Jamie Murray und Bruno Soares starteten stark ins Match und gaben im ersten Satz den Ton an. Am Ende hieß es 6:3 für das britisch-brasilianische Team. Nach dem enttäuschenden ersten Set drehten Ram/Salisbury aber auf.

US Open Tennisanlage
Wikimedia, Beyond My Ken (CC BY-SA 2.0)

Besonders bei eigenem Aufschlag machte man kaum mehr Fehler und spielte auch beim Return angriffslustiger. Dieses Risiko wurde belohnt: mit dem 6:2 im zweiten Satz war der schlechte Auftakt schnell vergessen. Im entscheidenden dritten Set fanden Murray/Soares erneut keine Antwort auf das dominante Spiel des Siegerduos. Ram und Salisbury gewannen auch hier mit 6:2 und durften somit über ihren ersten Erfolg in New York jubeln. Damit räumte das siegreiche Doppel auch das US Open Preisgeld von 660 000 US-Dollar ab.

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Verpasster Heimerfolg bei den Damen

Bitter verlief das Doppelfinale der Damen aus Sicht der Gastgebernation. Corine Gauff und Catherine McNally mussten sich im Endspiel Samantha Stosur/Shuai Zhang mit 6:3, 3:6, 6:3 geschlagen geben. Das Duo „McCoco“, nach starkem Turnierverlauf leicht in der Favoritenrolle, startete nicht optimal ins Match. Routine war in dem Fall Trumpf: Stosur und Zhang entschieden den ersten Satz deutlich für sich. Die jungen US-Amerikanerinnen kämpften sich dann aber zurück und erzwangen einen Entscheidungssatz. Dort spielten Gauff und McNally aber offenbar die Nerven einen Streich. Mit sichtlich zunehmendem Frust ließ auch die Leistung nach. Stosur/Zhang nutzten das eiskalt aus und holten sich den Titel.

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