Tennis News 2018

In unserem Abschnitt zum Thema Tennis Nachrichten und News findet ihr alles rund um die aktuellsten Ereignisse im Tennissport. Egal ob ATP World Tour oder WTA Tour – bei uns seid ihr an der richtigen Stelle. Wann steht der nächste Davis-Cup Termin auf dem Spielplan und wer startet dort als Favorit auf den Sieg? Diese Frage beantworten wir ebenso, wie jene nach Form und Verfassung der Stars für die nächsten Grand Slams oder andere Turnier.
Zudem erfährst du bei uns, wie es um deine Lieblingsspieler bestellt ist. Gibt es Verletzungen, wie ist die aktuelle Verfassung und wie stehen die Chancen auf einen Turniersieg? Wir informieren dich in unserer News Abteilung über all diese Fragen und beantworten auch sonst Relevantes, das im Zusammenhang mit der gelben Filzkugel steht.
Außerdem geben wir auch einen Überblick über die aktuell besten Wetten und Siegquoten für anstehende Großereignisse. Bei uns bekommt ihr aber nicht nur Infos zu den Großereignissen wie Wimbledon oder der French Open – denn vielfältige und abwechslungsreiche Berichterstattung wird bei uns groß geschrieben. So gibt es aktuelle Meldungen zu Challenger Turnieren, ebenso wie über die Serie der Ex-Profis, den Championship Turnieren. Es sollte also für jeden Tennisfan etwas dabei sein.

Kyrgios: Weniger ist mehr

Australiens Tennis-Star Nick Kyrgios wird im ATP Spielplan 2019 weniger Turniere bestreiten. Der 23-jährige, der auf eine mäßige Saison zurückblickt, will mit einem modifizierten Turnierplan zurück an die Weltspitze. Hilfe holt sich Kyrgios dabei auch von einem Psychologen. Zudem will sich Kyrgios verstärkt in die von ihm gegründete Charity Organisation „NK Foundation“ einbringen.

Mit weniger Turnieren zum Erfolg?

Nach dem enttäuschenden Jahr 2018, in welchem der als „Enfant terrible“ verschriene Australier sowohl auf als auch abseits des Platzes nicht überzeugen konnte, soll nun ein Umbruch her. Wichtigster Schritt ist dabei ein abgespeckter Turnierplan, der langfristig dazu führen soll, dass der hochveranlagte 23-jährige endlich sein volles Potenzial ausschöpft. Im Rahmen einer Veranstaltung in Canberra äußerte sich Kyrgios zu seinen Plänen. „Lange Reisen, weg von Zuhause zu sein und das Spielen von unwichtigen Events hat mich dieses Jahr viel Kraft gekostet“, bilanzierte der „Aussie“. Kyrgios sprach von einer „dunklen Phase, die er durchgemacht habe, wenn er unterwegs war“. Auch auf psychologische Hilfe greift Kyrgios mittlerweile zurück. Bisher verlaufe die Behandlung sehr erfolgreich.

Dabei soll der Fokus neben dem sportlichen Erfolg auch auf seiner selbst gegründeten „NK Foundation“ liegen, die sich um benachteiligte Kinder und deren Eingliederung in sportliche Aktivitäten kümmert. Kyrgios will das Engagement in diesem Bereich verstärken. Die Stiftung sei ihm „ein großes Anliegen, das durchwegs positiv ist und mir ein gutes Gefühl gibt.“ Langfristig könnte sich das Interesse des Mannes aus Canberra noch weiter Richtung seiner Foundation verschieben. Die Arbeit mit benachteiligten Kindern mache ihn „glücklicher, als ich jemals auf dem Court war und sein werde.“

Saisonauftakt in Brisbane

2019 wird Kyrgios aber, trotz schlankeren Programmes, nach wie vor regelmäßig auf dem Tennisplatz zu sehen sein. Der 23-jährige hat die besten Anlagen um auch bei großen Turnieren vorne mitzumischen. Obwohl er zu seinem genauen Turnierplan noch keine näheren Angaben gemacht hat, ist bereits fix, dass er die Saison bei seinem Heimturnier in Brisbane, wo unter anderem auch Superstar Rafael Nadal aufschlägt, beginnen wird.

Danach folgt dann auch schon der erste Kracher im Tennisjahr. Bei den Australian Open gilt Lokalmatador Kyrgios natürlich besondere Aufmerksamkeit. Auch die Tennis Buchmacher haben Kyrgios auf dem Radar und schätzen seine Gewinnchancen bei den Australian Open Quoten derzeit auf 19,0 (Bwin). Brisbane wird jedenfalls schon ein interessanter Gradmesser. Das Turnier startet am 31.12.2018.

Kroatien holt Davis Cup-Titel

Die kroatische Davis Cup-Mannschaft hat sich zum „Tennis-Weltmeister“ gekrönt. Im Finale in Lille bezwangen die Mannen von Zeljko Krajan Titelverteidiger Frankreich mit 3:1. Für Kroatien ist es nach 2005 der zweite Titelgewinn beim prestigeträchigen Nationenbewerb. Jetzt gibt es für die Spieler erst einmal eine Pause bevor der ATP Spielplan 2019 mit den ersten Turnieren in Australien startet.

Vorentscheidung bereits zum Auftakt

Bereits am ersten Tag stellten die favorisierten Gäste die Weichen auf Sieg. Youngster Borna Coric eröffnete mit einem 6:2, 7:5, 6:4 gegen Jeremy Chardy. Topstar Marin Cilic legte gegen den ursprünglich als Ersatzmann geplanten Jo-Wilfried Tsonga ebenso klar in drei Sätzen nach. Die Franzosen standen damit bereits im Doppel unter Zugzwang. Die Masters-Finalisten Pierre-Hugues Herbert und Nicolas Mahut brachten die „Grande Nation“ zurück ins Spiel, das kroatische Duo Dodig/Pavic wurde in vier Sätzen bezwungen. Die Entscheidung gelang Ex-US Open-Sieger Cilic, der Lucas Pouille keine Chance ließ und 7:6(3), 6:3, 6:3 siegte.

Mit dem zweiten Davis Cup-Triumph gelang den Kroaten auch die Revanche für das verlorene Finale bei der Fußball-WM. Besonders im Einzel zeigten die „Vatreni“ beeindruckende Vorstellungen und gaben keinen einzigen Satz ab. Speerspitze Cilic, der auch als Mitfavorit bei den Australian Open Quoten gilt, reagierte dementsprechend emotional und sprach nach seinem ersten Davis Cup-Titel von einem der „größten Tage meines Lebens“. Ähnliche Worte fand auch Kapitän Krajan, der seit 2012 die Geschicke des Teams leitet. Mit dem zweiten Titel der Geschichte krönt der Ex-Profi nach der Finalpleite 2016 nun seine Laufbahn. Für die unterlegenen Franzosen geht eine Ära zu Ende. Kapitän Yannick Noah, der die „Equipe“ zu insgesamt drei Davis Cup-Siegen geführt hat, wird durch die ehemalige WTA-Nummer 1 Amelie Mauresmo abgelöst.

Davis Cup-Reform

Mit dem kroatischen Triumph endete auch die letzte Auflage im traditionellen Davis Cup-Format. Im Zuge einer umstrittenen Reform gibt es ab 2019 erstmals ein Finalturnier, das von 18. Von 24. November in Madrid über die Bühne geht. 18 Nationen, die zuvor in einem Qualifikationsturnier ermittelt werden, spielen in drei Sechsergruppen den neuen Davis Cup-Champion aus.

Bislang stößt das neue Davis Cup Format jedoch nicht auf sehr viel Gegenliebe (Tennis Wetten hat berichtet). Ob es nun Absagen der ATP Topstars für die Davis Cup Spiele regnen wird, zeigt sich Anfang Februar, wenn die erste Davis Cup Runde im neuen Format steigt. Als amtierender Champion können die Kroaten jedenfalls mit viel Selbstvertrauen in die 108. Davis Cup Saison starten. Davor geht es für Marin Cilic erst einmal bei den Australian Open 2019 um die Chance auf den ersten Grand Slam Titel. Der Kroate stand schließlich 2018 im Finale, konnte aber gegen Roger Federer nicht bestehen.

Positive Saisonbilanz bei Dominic Thiem

Österreichs Tennis-Ass Dominic Thiem zieht nach den ATP Finals  in London eine zufriedene Bilanz des Jahres 2018. Obwohl der 25-jährige in London bereits in der Gruppenphase die Segel streichen musste, kann die Nummer acht der Welt auf eine erfolgreiche Saison  mit einigen Highlights zurückblicken.

French Open-Finale als Höhepunkt

Thiem konnte in seiner fünften vollen ATP-Saison 54 seiner Matches für sich entscheiden, 20 Mal ging er als Verlierer vom Platz. Highlight war ganz klar der Finaleinzug bei den French Open, sein erster überhaupt bei einem der vier Grand Slam Turniere. In Buenos Aires, Lyon und St. Petersburg durfte der Niederösterreicher über Titelgewinne jubeln, beim Masters1000 in Madrid erreichte er ebenfalls das Endspiel, unterlag aber ATP Finals Sieger Zverev.

Dementsprechend ist der 25-jährige mit seiner Saison zufrieden. „Ich bin mit 2018 glücklich. Es war bisher mein bestes Jahr“, so Thiem. Die Zahlen belegen dies. Nach Punkten war die abgelaufene Saison nämlich die erfolgreichste seiner Karriere. Besonders die guten Leistungen bei den Majors seien „sehr erfreulich“, Steigerungsbedarf sieht Thiem vor allem in Sachen Konstanz.

Am großen Ziel hat sich für den Lichtenwörther nichts geändert. Als zweitem Österreich nach Thomas Muster, der 1995 in Paris triumphierte, will sich Thiem in die Grand Slam-Siegerliste eintragen. Zu einer Kampfansage will sich die Nummer acht der Welt nicht hinreißen lassen. „In Roland Garros zu gewinnen ist ein Kindheitsraum und es wäre toll, wenn er wahr werden würde. Das muss aber nicht nächstes Jahr sein“, so Thiem. Neben den Majors liege der Fokus nächstes Jahr besonders auf den Masters1000 im ATP Spielplan 2019, wo der 25-jährige heuer das eine oder andere Mal viele Punkte liegen ließ.

Trainingslager in Teneriffa

Der Fokus wird in der Saisonvorbereitung besonders auf Aufschlag und Return liegen. Beide Aspekte sind nämlich nach wie vor Schwächen im Spiel des ÖTV-Stars. Zu diesem Zweck wird Thiem wie gewohnt seine Zelte auf Teneriffa aufschlagen, wo er mit Bruder Moritz, Dennis Novak, Sebastian Ofner und internationalen Stars wie David Goffin trainieren wird. Ob man Thiem auch zu einem Geheimfavoriten bei den Australian Open Wettquoten zählen kann, wird sich weisen. Wetten auf den Niederösterreicher als Grand Slam Turniersieger werden jedenfalls schon bei unserem top Tennis Wettanbieter Betway, sowie bei Tipico und Bwin akzeptiert.

Zverev-Triumph in London

Deutschlands Tennis-Hoffnung Alexander Zverev hat sich den Titel bei den ATP Finals in London gesichert und damit den größten Erfolg seiner Karriere gefeiert. Der 21-jährige Hamburger bezwang im Finale Weltranglistenleader und Topfavorit Novak Djokovic eindrucksvoll 6:4, 6:3. Überschattet wurde Zverevs Triumph jedoch von Buhrufen nach dem Halbfinal-Sieg gegen Roger Federer.

Dritter Deutscher Finals-Sieger

Bereits in der Gruppenphase kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Finalgegner. Djokovic siegte ziemlich problemlos in zwei Sätzen. Dementsprechend wurden die meisten Tennis Wetten im Vorfeld auch auf die aktuelle Nummer 1 der ATP Weltrangliste platziert. Immerhin lag die Siegquote von Djokovic bei 1,14, während sie für Zverev bei hohen 5,75 lag. Doch der Risikotipp sollte sich auszahlen.

🎾 Das waren die ATP Finals Quoten 🎾

Im Finale zeigte sich Zverev dann nämlich von seiner allerbesten Seite und unterstrich einmal mehr, warum ihn Experten als neuen Superstar im Tennis-Zirkus sehen. Von Beginn an setzte er den favorisierten Djokovic unter Druck. Dieser fand spätestens nach dem knapp verlorenen ersten Satz kein Mittel mehr, um seinem 10 Jahre jüngeren Kontrahenten Paroli zu bieten.

Mit seinem ersten ganz großen Titel reiht sich Zverev in eine Liste mit Deutschlands Tennis-Idolen Boris Becker und Michael Stich ein, die bei den ATP Finals ebenfalls erfolgreich waren. Sein unterlegener Gegner zollte dem 21-jährigen Respekt. „Natürlich ist Sascha gut genug, um einen Grand Slam zu gewinnen. In Zukunft wird er jedesmal zu den Favoriten gehören“, so der Serbe nach der Niederlage.

Buhrufe bei Sieg gegen Federer

Auch Zverev fand schmeichelnde Worte und bedankte sich beim „Djoker“, da dieser „jedes Turnier gewinnen kann, das er möchte“ und ihm den Sieg überlassen hätte. Dies entsprach zwar nicht ganz der Wahrheit, kam aber immerhin beim Publikum an. Die 02 Arena hatte ihn tags zuvor noch gnadenlos ausgepfiffen. Nachdem der Deutsche im Duell mit Superstar Roger Federer einen Punkt wiederholen ließ, da er sich von einem Ballbuben gestört fühlte, reagierte das Publikum mit einem Pfeifkonzert. Der davon sichtlich getroffene Zverev entschuldigte sich im Siegerinterview sogar bei Federer und seinen Fans, obwohl er regelkonform gehandelt hatte.

Beim Finale war vom Unmut nichts mehr zu spüren, beide Spieler wurde freundlich empfangen. Die Versöhnung Zverevs mit dem Londoner Publikum fiel natürlich auch aufgrund der starken Performance des Hamburgers um einiges leichter.

Nach den Finals ist vor der ATP Tour 2019

Mit den Finals endet eine spannende Tennis Saison, die jede Menge Höhepunkte lieferte. Besonders eindrucksvoll war natürlich die Rückkehr von Novak Djokovic auf die ATP Tour 2018. Der Serbe war nach langer Ellbogenverletzung außerhalb der Top 20 in die Saison eingestiegen, um sich mit Siegen in Wimbledon und New York wieder zurück auf den Tennisthron zu hieven. Als erstes Highlight stehen die Australian Open 2019 in Melbourne an. Das traditionell auf Hartplatz gespielte Grand Slam Turnier findet von 14. bis 27 Januar statt.

Titelverteidiger Roger Federer gilt angesichts der Topform des Djokers aktuell nicht als Hauptfavorit, ist aber sicher eine heiße Aktie für den ersten Grand Slam des Jahres. Bei uns gibt es schon jetzt die aktuellen Australian Open Quoten auf den Gesamtsieg bei den Damen und Herren.

Fehlstart für Federer in London

Mitfavorit Roger Federer hat im Kampf um seinen siebten Finals-Titel einen Fehlstart hingelegt. Der Schweizer Oldie unterlag dem Japaner Kei Nishikori ebenso in zwei Sätzen wie sein Gruppengegner Dominic Thiem, der gegen Kevin Anderson das Nachsehen hatte. Das hat natürlich Einfluss auf die ATP Finals Quoten, bei denen jetzt Novak Djokovic als klarer Favorit auf den Gesamtsieg gehandelt wird. Die Gruppe „Guga Kuerten“ begann mit einem knappe Sieg für Alexander Zverev.

Federer-Thiem gegen vorzeitiges Aus

Nishikori, erst durch die Verletzung von Juan Martin del Potro ins Turnier gerutscht, überraschte den Favoriten mit einer starken Leistung. Nach dem sensationellen Halbfinal-Fight gegen Novak Djokovic in Paris-Bercy konnte „FedEx“ zum London-Aufakt nicht an diese Form anknüpfen. Nach zuletzt sechs Siegen in Folge gegen Nishikori hieß es schlussendlich 6:7(4), 3:6 aus Sicht des 20-fachen Grand Slam-Triumphators.

Die Entscheidung zugunsten des 29-jährigen Japaners fiel zu Beginn des zweiten Satzes, als „King Roger“ unmittelbar nach dem Break im Auftaktgame das Re-Break kassierte. Im zweiten Gruppenspiel steht der 36-jährige damit bereits unter Zugzwang, im Duell gegen Dominic Thiem, das als nächstes auf dem ATP Spielplan steht, geht es für beide um den Verbleib im Turnier.

Der 25-jährige Österreicher unterlag im ersten Match Südafrikas Aufschlag-Ass Kevin Anderson mit 3:6, 6:7(10). Obwohl auch die dritte Masters-Teilnahme für Thiem alles andere als nach Wunsch begann, schreibt er den Aufstieg ins Halbfinale noch nicht ab. „Hier ist es gegen jeden einfach sehr eng. Natürlich bin ich enttäuscht, dass ich verloren habe, aber es ist noch alles möglich“, so der French Open-Finalist. Gegen Federer muss aber eine Leistungssteigerung her, um nicht bereits nach zwei Spielen die Koffer zu packen.

Krimi an Zverev

Die Gruppe „Guga Kuerten“ begann mit einem echten Krimi. Alexander Zverev setzte sich in einem engen Duell mit 7:6(5), 7:6(1) gegen Marin Cilic durch. Trotz frühen Rückstands steckte der 21-jährige Deutsche nicht auf und kämpfte sich in die Partie. Der Lohn für eine starke Leistung war schließlich der wichtige Auftakterfolg gegen Cilic, womit Zverev im zweiten Spiel bereits den Aufstieg perfekt machen kann.

Deutlich weniger Mühe hatte Quotenfavorit Djokovic. Der Serbe bezwang den US Amerikaner und Aufschlagshühnen John Isner nahezu problemlos mit 6:4 und 6:3. Im nächsten Duell wartet mit Sascha Zverev gleich der härteste Konkurrent in der Gruppe.

Khachanov-Triumph in Paris

Der Russe Karen Khachanov hat sich sensationell den Titel beim ATP Masters1000 in Paris-Bercy gesichert. Der 22-jährige bezwang im Finale Topfavorit Novak Djokovic 7:5, 6:4 und darf über den ersten Masters-Erfolg seiner Karriere jubeln. Für eine Teilnahme beim Abschlusshighlight im ATP Spielplan, den Nitto Finals in London, reichte es aber dennoch nicht

Größter Erfolg für Khachanov

Khachanov, bereits vor zwei Wochen beim Heimturnier in Moskau siegreich, packte gegen den favorisierten Djokovic wie bereits im Halbfinale gegen Dominic Thiem sein bestes Tennis aus und besiegte den Serben glatt in zwei Sätzen. Mit seinem insgesamt vierten ATP-Titel verbessert sich der Russe auf Platz elf in der Weltrangliste – sein bisheriges Karrierehoch. Die Finals in London verpasst Khachanov damit zwar knapp, trotzdem war er nach dem größten Erfolg seiner Karriere hochzufrieden. „Es war eine meiner besten Wochen, ich bin so glücklich“, jubelte der 22-jährige. Bisher war der Halbfinaleinzug in Toronto im August das beste Masters-Ergebnis des Moskauers gewesen.

Groß war die Enttäuschung bei Verlierer Djokovic. Nach der epischen Semifinal-Schlacht gegen Roger Federer, die der 31-jährige erst nach 3:03 Stunden für sich entscheiden konnte, waren ihm die Strapazen anzusehen. Der „Djoker“ fand nie zu seinem Spiel und konnte Khachanov nicht unter Druck setzen. Erstmals nach 22 Siegen in Folge ging der serbische Superstar damit als Verlierer vom Platz. Djokovic darf sich aber mit der Rückkehr auf den Tennisthron trösten. Erstmals seit 2016 steht „Nole“ nämlich wieder an der Spitze der Weltrangliste. Erst als zweitem Spieler nach Marat Safin gelingt es ihm damit, sich innerhalb einer Saison von einer Platzierung außerhalb der Top 20 ganz nach vorne zu katapultieren. Djokovic bastelt somit weiter an seinem Status als einer der ganz großen, die in der ewigen Ruhmeshalle der Tennis Rekorde ihren Platz finden.

London Finals ohne Nadal und del Potro

Mit dem überraschenden Sieg Khachanovs neigt sich die Tennissaison dem Ende zu. Der letzte Einzelbewerb sind die ATP Finals in London. Neben den bereits vorher festgestandenen Teilnehmern Djokovic, Federer, Kevin Anderson und Alexander Zverev konnten auch Marin Cilic und Dominic Thiem ihr Ticket endgültig buchen. Da sowohl Rafael Nadal als auch Juan Martin del Potro verletzungsbedingt absagen mussten, dürften wohl Kei Nishikori und John Isner nachrücken. Dementsprechend haben sich auch die ATP Finals Quoten noch in letzter Sekunde verändert. An der Favoritenrolle von Paris Finalist Djokovic hat sich allerdings nichts verändert. Der Serbe gilt weiterhin bei so gut wie jedem Tennis Wettanbieter als Topanwärter auf den Finals Titel.

ATP Paris Masters Wetten + Quoten

Über Halloween steht für die Stars der ATP-Tour eines der letzten großen Saisonhighlights auf dem Programm. Nach den French Open kommt es zum zweiten Höhepunkt in Paris, dem Masters1000-Turnier. Das letzte Herrenturnier vor den ATP Finals in London gehört zu den prestigesträchtigsten Veranstaltungen im gesamten Kalender und erfreut sich sowohl bei Spielern als auch Fans großer Beliebtheit. Gespielt wird in der Halle auf Hardcourt, von 29. Oktober bis 4. November findet der Hauptbewerb statt. Wir haben für euch die besten Wetten für das ATP Masters in Paris.

Erfolgreichster Akteur in der Geschichte der Paris Masters ist Novak Djokovic. Der serbische Superstar holte bereits vier Titel von 2013 bis 2015 als erster Spieler überhaupt sogar dreimal in Folge. Im Vorjahr kam es zu einem Überraschungsfinale, der US-Amerikaner Jack Sock setzte sich in drei Sätzen gegen Djokovics Landsmann Filip Krajinovic durch.

Quoten auf den Turniersieg

ATP Paris-Bercy Gewinner
Tipico Logo Bwin Logo Betway Logo
🇷🇸 N. Djokovic 1,60 1,61 1,61
🇨🇭 R. Federer 5,50 6,00 6,00
🇩🇪 A. Zverev 9,00 9,50 9,50
🇦🇹 D. Thiem 10,00 11,00 11,00
🇯🇵 K. Nishikori 15,00 17,00 17,00
🇭🇷 M. Cilic 17,00 17,00 17,00
🇷🇺 K. Kachanov 17,00 17,00 17,00

Wer schlägt Novak Djokovic?

Mit vier Paris-Siegen und den kürzlichen Erfolgen in Wimbledon, Toronto, New York sowie Shanghai geht Novak Djokovic als Topfavorit ins Turnier. Der 31-jährige präsentiert sich seit Monaten in ausgezeichneter Form und will seine sensationelle Bilanz der zweiten Saisonhälfte in der Stadt der Liebe prolongieren. Mit einem neuerlichen Paris-Triumph könnte „Djoker“ auch die Weltranglistenspitze attackieren.

Dort liegt aktuell noch Rafael Nadal. Im Gegensatz zu den French Open fühlt sich der Spanier beim Paris Masters nicht ganz so wohl. Lediglich 2007 erreichte der 32-jährige das Endspiel, damals unterlag er David Nalbandian. Da Nadal zuletzt auch immer wieder Verletzungssorgen plagten gehört er in Frankreich nicht zu den absoluten Topfavoriten, rechnen muss man mit dem 17-maligen Grand Slam-Gewinner aber immer.

Neben Djokovic gehört vor allem Roger Federer zu den heißesten Anwärtern auf den Titel. Die Schweizer Tennis-Legende kann auch 2018 auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken, in Paris geht er auf die Jagd nach seinem zweiten Erfolg nach 2009. Als Nummer Vier der Setzliste geht Marin Cilic ins Rennen. Der Kroate erlebte bislang eine Achterbahn-Saison, starke Auftritte wechselten sich immer wieder mit Enttäuschungen ab. Besonders im Hinblick auf das bevorstehende Davis Cup-Finale gegen Frankreich wird es für den ehemaligen US Open-Sieger wichtig sein, noch einmal mit einem guten Auftritt Selbstvertrauen zu tanken.

Wundertüte Thiem

Himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt – so scheint derzeit das Motto von ÖTV-Ass Dominic Thiem zu lauten. Der 25-jährige präsentiert derzeit ein Leistungsachterbahn, für den Titel muss er konstanter werden (mehr Infos zu Thiem findet ihr bei unseren Dominic Thiem Wetten).

Zum erweiterten Favoritenkreis gehört Hartplatz-Spezialist Kevin Anderson. Der Südafrikaner konnte 2018 mehrmals überzeugen, auf den ganz großen Titel muss er allerdings noch warten. Ähnliches gilt für US-Routinier John Isner, der 2016 bereits ein Paris-Finale bestritten hat und sich auf Hardcourt traditionell wohl fühlt.

Mit zuletzt starken Leistungen hat sich auch Kei Nishikori wieder in den Kreis der Titelkandidaten gespielt. Gelingt es dem Japaner erneut, sein A-Game auszupacken, wird er in Paris ein Wörtchen um die Trophäe mitreden. Deutschlands Tennishoffnung Alexander Zverev konnte zuletzt nicht immer überzeugen, trotzdem ist auch dem 21-jährigen eine Überraschung zuzutrauen. Titelverteidiger Jack Sock spielte zuletzt unauffällig, in Paris fühlt sich der US-Amerikaner aber sehr wohl. Auf dem Zettel muss man auch einmal mehr die junge Welle auf der Tour haben. Angeführt von Kroatiens Shootingstar Borna Coric haben auch Stefanos Tsitsipas, Karen Khachanov und co. Das Zeug dazu, die Arrivierten zu ärgern.

ATP 500 in Wien & Basel: Thiem und Federer auf dem Vormasch

Während bei den Damen die WTA Tour Championships im vollen Gange sind, gastieren die besten ATP Athleten derzeit in Österreich und der Schweiz. Bei den ATP 500-Turnieren in Wien und Basel sind die ersten Runden bereits Geschichte. Zum Auftakt gab es bereits die eine oder andere Überraschung. Die favorisierten Lokalmatadoren Dominic Thiem und Roger Federer konnten aber ihre Erstrundenspiele erwartungsgemäß erfolgreich gestalten.

Thiem weiter, Dimitrov früh raus

Souverän präsentierte sich in der Wiener Stadthalle zum Auftakt Lokalmatador Dominic Thiem. Der 25-jährige Niederösterreicher wurde vom belgischen Qualifikanten Ruben Bemelmans zwar gefordert, siegte schließlich aber in zwei Sätzen. Bitter endete das letzte Einzelturnier in der Karriere der zweiten österreichischen Hoffnung Jürgen Melzer.

Nach dem sensationellen Erstrundenerfolg gegen Milos Raonic musste der 37-jährige gegen Kevin Anderson aufgrund einer Magen-Darm-Erkrankung passen. Auch der dritte ÖTV-Athlet, Dennis Novak, verlor sein Auftaktspiel.

Nach zwei Finalteilnahmen in Folge musste Jo-Wilfried Tsonga diesmal bereits in Runde eins die Segel streichen, gegen Sam Querrey unterlag der Franzose 3:6, 6:3, 3:6. Ebenfalls ausgeschieden ist überraschend Grigor Dimitrov. Der Bulgare, der vor Turnierbeginn bei dem einen oder anderen Tennis Buchmacher als Titelanwärter gehandelt wurde, verlor gegen dem Kasachen Mikhail Kukushkin in drei Sätzen und prolongiert damit seine Formkrise.

Cilic strauchelt in Basel

Beim ebenfalls hochkarätig besetzten Turnier in Basel hatte Topfavorit Roger Federer in Runde eins überraschend viel Mühe. Der Lokalmatador musste gegen den Serben Filip Krajinovic über die volle Distanz, setzte sich im dritten Satz aber 6:4 durch. Souveräner gestaltete Co-Favorit Alexander Zverev sein Auftaktmatch. Im deutsch-niederländischen Duell setzte sich der 21-jährige glatt gegen Robin Haase durch.

Ein Wörtchen um den Titel mitreden will auch Stefanos Tsitsipas, der griechische Youngster brillierte gegen Jeremy Chardy mit 6:2, 7:6. Aus der Setzliste der Top acht mussten sich bereits drei Akteure vorzeitig verabschieden. Neben Jack Sock und Marco Cecchinato ist auch für Marin Cilic überraschend früh Schluss. Nach einem Zweisatz-Auftakterfolg gegen Denis Shapuvaluv musste sich der kroatische Hartplatzspezialist dem rumänischen Qualifikanten Marius Copil 5:7, 6:7 geschlagen geben.

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Erste Bank Open 2018 Quoten & Wetten

Von 22. bis 28. Oktober steht für Österreichs Tennisfans eines der absoluten Saisonhighlights auf dem Programm. In der Wiener Stadthalle kommt es zur 44. Auflage der Erste Bank Open. Neben dem Sandplatzturnier in Kitzbühel ist Wien das zweite ATP500 im ATP Spielplan, das in der Alpenrepublik stattfindet. Gespielt wird 2015 auf Rebound Ace-Belag, einer etwas weicheren Hartplatz-Variante. Neben zahlreichen Topspielern, die in der Vergangenheit in Wien aufschlugen, ist das Turnier besonders für einheimische Asse ein Jahreshöhepunkt. Bislang dürfte Österreich dreimal über den Titel jubeln. Nach dem Erfolg von Horst Skoff 1988 gelang dies zuletzt Jürgen Melzer in den Jahren 2009 und 2010. Mit insgesamt vier Triumphen erfolgreichster Akteur in Wien ist der US-Amerikaner Brian Gottfried. Als Titelverteidiger geht der Franzose Lucas Pouille ins Rennen, der im Vorjahr Landsmann Jo-Wilfried Tsonga bezwingen konnte.

Thiem zum ersten Titel in der Heimat?

Die großen Hoffnungen der österreichischen Tennisfans liegen natürlich einmal mehr auf Dominic Thiem. Der 25-jährige Lichtenwörther geht topgesetzt ins Turnier und will erstmals auf heimischem Boden ein ATP-Event für sich entscheiden. Dass Thiem das Zeug zum Titel hat ist unbestritten, seine zuletzt schwankende Formkurve wirft allerdings Fragezeichen auf (Tennis Wetten hat berichtet). Sollte es dem French Open-Finalisten gelingen, seine Topform abzurufen, gehört er zu den ganz großen Favoriten.

Erste Bank Open Sieg Quoten
Tipico Logo Bwin Logo Betway Logo
🇦🇹 D. Thiem 7,00 7,00 6,50

Ebenfalls hoch einzuschätzen ist der südafrikanische Routinier Kevin Anderson. Auf härterem Belag fühlt sich der 32-jährige wohl, in Wien sollte er ein Wörtchen um den Titel mitreden können. Ein weiterer Top-Ten-Spieler im hochklassig besetzten Feld ist Grigor Dimitrov. Der Bulgare konnte heuer aber nicht immer überzeugen, zuletzt machten ihm auch Verletzungsprobleme zu schaffen. Trotzdem muss man einen Athleten seiner Klasse immer auf der Rechnung haben. Ähnliches gilt für John Isner. Der US-amerikanische Aufschlaghühne kann an einem guten Tag jeden schlagen und gehört auch in der Wiener Stadthalle zum Favoritenkreis.

Erste Bank Open Sieg Quoten
Tipico Logo Bwin Logo Betway Logo
🇿🇦 K. Anderson 6,00 6,00 7,00
🇯🇵 K. Nishikori 7,50 7,50 7,50
🇺🇸 J. Isner 10,00 10,00 10,00

Breites Favoritenfeld bei den Erste Bank Open 2018

Wiedererstarkt präsentierte sich zuletzt Kei Nishikori. Der Japaner, in der ersten Saisonhälfte von Verletzungen gebeutelt, fand rechtzeitig zu den US Open zu seiner Form zurück und wird auch bei den Erste Bank Open eine Rolle spielen. Ein Fragezeichen steht hinter Titelverteidiger Lucas Pouille. Der Franzose zeigte zwar im Vorjahr, dass ihm die Wiener Stadthalle liegt, in der Saison 2018 konnte er aber nicht immer überzeugen.

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Ein weiterer Wien-Spezialist ist sein routinierter Landsmann Jo-Wilfried Tsonga, der in den vergangenen beiden Jahren jeweils erst im Endspiel scheiterte. Zu den arrivierten Assen, die ein Wörtchen um den Titel mitreden könnten, zählen außerdem der US-Amerikaner Sam Querrey und der Deutsche Philipp Kohlschreiber, der sich in Österreich traditionell pudelwohl fühlt

Zwei weitere Österreicher am Start

Die zuletzt überzeugende junge Garde wird in Wien von Borna Coric angeführt. Der Kroate zeigt bisher eine sensationelle zweite Saisonhälfte, neben dem Einzug ins Davis Cup-Finale erreichte er zuletzt in Shanghai sein erstes Masters-Finale. Auch in der Stadthalle gehört der 21-jährige zu den heißesten Titelanwärtern.

Weitere Youngster, die in Österreichs Haupstadt einmal mehr aufzeigen wollen, sind Chung Hyeon, Frances Tiafoe und Karen Khachanov. Obwohl aus österreichischer Sicht die Hoffnungen auf Topstar Thiem liegen, wollen in seinem Schatten auch die restlichen ÖTV-Asse überzeugen. Oldie Jürgen Melzer hat bereits zweimal in Wien gewonnen, Wildcard-Starter Dennis Novak komplettiert das rot-weiß-rote Aufgebot im Hauptfeld.

Djokovic gewinnt auch in Shanghai

Novak Djokovic bleibt das Maß aller Dinge in der zweiten Saisonhälfte im ATP Kalender 2018. Der 31-jährige Serbe setzte sich im Finale des Masters 1000 in Shanghai gegen den kroatischen Youngster Borna Coric durch und feierte damit seinen vierten Turniersieg seit Wimbledon. Insgesamt war es bereits der 32. Masters-Titel für den 14-fachen Grand Slam-Sieger, der damit weiter an seinem Legendenstatus bastelt. Nur noch ein Masters Triumph fehlt dem Serben, um in der Liste der ATP Rekorde mit Rafa Nadal gleichzuziehen. Der Mallorquiner hält aktuell bei 33 Masters 1000 Siegen.

Vierter Titel in China für ‚Djoker‘

Mit seinem vierten Erfolg in der chinesischen Hafenstadt avancierte Djokovic außerdem zum alleinigen Rekordsieger des Turniers. Nach der souveränen Semfinal-Vorstellung gegen Alexander Zverev hatte der „Djoker“ auch im Endspiel zu keiner Zeit Probleme. Gegner Coric konnte nämlich nicht an seine sensationelle Performance vom Vortag anschließen, als er Superstar Roger Federer aus dem Turnier warf.

Beide starteten gut ins Match. Im ersten Satz reichte dem Serben ein Break zum 4:2, um in Führung zu gehen. Selbiges gelang ihm auch zum Auftakt des zweiten Sets, womit er Coric früh den Wind aus den Segeln nahm. Obwohl es dem Kroaten im Anschluss immer wieder gelang, Djokovic unter Druck zu setzen und auf 3:3 zu stellen, ließ Djokovic nichts mehr anbrennen und verwertete schließlich nach 1:36 Stunden Matchball Nummer vier zum Sieg.

Schlägt Coric beim Davis Cup zu?

Mit seinem vierten Saisontitel rückt Djokovic in der Weltrangliste wieder ganz nah an die Spitze heran. Vor wenigen Wochen noch außerhalb der Top Ten klassiert, steht „Nole“ nun bereits wieder auf Rang zwei hinter Roger Federer. Und zwei große Highlights hat die Saison 2018 für die Topstars noch zu bieten.

🎾 Aktuelle Tennis Wett Tipps 🎾

So findet Ende Oktober in Paris das letzte Masters 1000 der Saison statt, ehe am 12. November die ATP Finals in London über die Bühne gehen. Den Jahresabschluss markiert das Davis Cup-Finale, wo Titelverteidiger Frankreich auf Kroatien trifft. Für den in Shanghai unterlegenen Shootingstar Coric somit die Möglichkeit, eine bärenstarke Saison doch noch mit einem großen Titel zu krönen. Außerdem steht mit den Australian Open 2019 gleich im Jänner das nächste Top-Turnier ins Haus.