Tennis News 2018

In unserem Abschnitt zum Thema Tennis Nachrichten und News findet ihr alles rund um die aktuellsten Ereignisse im Tennissport. Egal ob ATP World Tour oder WTA Tour – bei uns seid ihr an der richtigen Stelle. Wann steht der nächste Davis-Cup Termin auf dem Spielplan und wer startet dort als Favorit auf den Sieg? Diese Frage beantworten wir ebenso, wie jene nach Form und Verfassung der Stars für die nächsten Grand Slams oder andere Turnier.
Zudem erfährst du bei uns, wie es um deine Lieblingsspieler bestellt ist. Gibt es Verletzungen, wie ist die aktuelle Verfassung und wie stehen die Chancen auf einen Turniersieg? Wir informieren dich in unserer News Abteilung über all diese Fragen und beantworten auch sonst Relevantes, das im Zusammenhang mit der gelben Filzkugel steht.
Außerdem geben wir auch einen Überblick über die aktuell besten Wetten und Siegquoten für anstehende Großereignisse. Bei uns bekommt ihr aber nicht nur Infos zu den Großereignissen wie Wimbledon oder der French Open – denn vielfältige und abwechslungsreiche Berichterstattung wird bei uns groß geschrieben. So gibt es aktuelle Meldungen zu Challenger Turnieren, ebenso wie über die Serie der Ex-Profis, den Championship Turnieren. Es sollte also für jeden Tennisfan etwas dabei sein.

Federer mit Turniersieg zurück auf Nummer eins

Tennis-Superstar Roger Federer hat sich zum ersten Mal den Sieg beim Mercedes Cup in Stuttgart geholt. Der 36-jährige Schweizer feierte in Baden-Württemberg seinen 98. ATP-Titel und verdrängt Dauerrivale Rafael Nadal damit von Platz eins in der Weltrangliste.

Erster Triumph in Stuttgart

Nach holprigem Turnierauftakt gegen Mischa Zverev ließ der 20-malige Grand Slam-Sieger im restlichen Verlauf keine Zweifel aufkommen, dass er bereits jetzt in Wimbledon-Form ist. Im Endspiel gegen den Kanadier Milos Raonic siegte Federer souverän 6:4 7:6.

Nach seinem ersten Titel überhaupt in Stuttgart war „FedEx“ naturgemäß zufrieden. „Jeder Titel auf Rasen ist speziell. Die Woche ist perfekt gelaufen“, so der Schweizer, der auch die Bedeutung des Erfolgs unterstrich. „Dieser Titel hat mir noch gefehlt, ich habe wirklich hart dafür gekämpft.“ Federer zeigte im Finale eine starke Leistung, der bis dahin noch ohne Satzverlust gebliebene Raonic konnte dem Altmeister selten wirklich gefährlich werden.

Federer Topfavorit für Wimbledon

Nachdem Federer erneut auf die komplette Sandplatzsaison verzichtete, präsentierte er sich in körperlicher Topform und scheint für den Angriff auf den neunten Wimbledon-Titel bestens gerüstet. Klar, dass der Schweizer bei den Buchmachern der Topfavorit in Sachen Wimbledon Quoten ist. Bevor der 36-jährige aber auf dem „Heiligen Rasen“ angreift, steht mit den Gerry Weber Open in Halle ein weiteres Lieblingsturnier Federers im ATP Spielplan an. Bereits neun Mal konnte die Nummer eins der Welt an der Saale triumphieren.

Die Konkurrenz beim nächsten Highlight in Deutschland ist aber stark. Neben Lokalmatador Alexander Zverev will auch French Open-Finalist Dominic Thiem kurz vor dem Saisonhöhepunkt in London noch einmal Selbstvertrauen tanken. Der Österreicher konnte sein erstes Match gegen den russischen Qualifikanten Mikhail Youzhny bereits gewinnen. Alexander Zverev muss in seinem Auftaktmatch gegen Borna Coric ran und hat somit eine ungleich schwierigere Aufgabe zugeteilt bekommen.

Rekordmarke weiter ausgebaut

Mit seiner insgesamt 310. Woche als Nummer eins der Tenniswelt baut Federer seine Rekordmarke weiter aus. Auf den Plätzen in der Liste der Tennis Rekorde folgen US-Legende Pete Sampras (286) sowie Ivan Lendl aus Tschechien, der 270 Wochen an der Spitze stand. Federers Dauerrivalen Novak Djokovic und Rafael Nadal können auch in dieser Statistik dem Schweizer nicht ganz das Wasser reichen: Während der Serbe 223 Wochen ganz vorne stand, kommt „Rafa“ auf 177.

Nicht ganz so viele Wochen auf Platz 1 hat Andy Murray zu verbuchen. Der Wimbledon Sieger von 2016 darf sich dafür über sein bevorstehendes Comeback freuen. Nachdem er aufgrund einer Hüft-OP lange verletzt war, kehrt Murray nun endlich wieder auf die ATP Tour zurück. Sein erstes Match wird er bei den Fever-Tree Championships in London gegen Nick Kyrgios bestreiten. Murrays Comeback Auftakt wird wohl gleichzeitig auch schon ein Gradmesser für Wimbledon 2018. Es wäre dem sympathischen Schotten zu wünschen, dass er wieder an alte Erfolge anknüpfen kann.

Nadal gewinnt 11. French Open Titel

Der „Sandplatzkönig“ hat wieder zugeschlagen. Rafael Nadal sicherte sich durch einen glatten Dreisatz-Erfolg gegen Dominic Thiem seinen bereits elften Titel in Paris. Die Nummer eins der Welt ließ seinem österreichischen Kontrahenten keine Chance und schrieb mit „La Undécima“ ein weiteres Mal Tennis-Geschichte und Tennis Rekorde. Nadal ist der erste Spieler der ATP Tour, der elf  Mal das selbe Major Turnier gewinnen konnte.

Souverän zur „Undécima“

Nadal zeigte von Anfang an eine souveräne Leistung. Besonders ab dem zweiten Satz leistete sich der Mallorquiner so gut wie keine Fehler mehr. Nach einem engen ersten Satz, den der Rekord-Titelträger mit 6:4 für sich entschied, wurde die Gegenwehr Thiems mit Fortdauer des Spiels immer weniger, weshalb sich Nadal in den Sätzen zwei und drei souverän 6:3, 6:2 durchsetzte.

Sein elfter Triumph in Roland Garros ist einer für die Geschichtsbücher. Nie war ein Spieler bei einem Grand Slam-Turnier erfolgreicher. Die unglaubliche Bilanz des 32-jährigen bei Roland Garros lautet 86:2. Durch den erneuten Titelgewinn bleibt Nadal außerdem die Nummer eins der Welt und mit seinem insgesamt 17. Major-Erfolg rückt er auch näher an Rekordhalter Roger Federer heran, der 20 Mal erfolgreich war.

In der Stunde des Triumphs war Nadal naturgemäß überglücklich. „Es ist mehr als ein Traum, hier elfmal zu gewinnen, denn es ist unmöglich, in solchen Kategorien zu träumen“, so der Spanier, der auch lobende Worte für seinen Gegner fand: „Dominic ist ein fantastischer Herausforderer. Ich bin sehr sicher, dass er in den nächsten Jahren noch öfter hier stehen wird.

Thiem trotz Pleite zufrieden

Tatsächlich konnte auch der Niederösterreicher nach zwei Wochen Paris eine mehr als positive Bilanz ziehen. Bis zum Endspiel zeigte der sonst oft unkonstante Thiem eine bärenstarke Leistung. Im erfolgreichsten Sandplatzspieler aller Zeiten fand er aber seinen Meister. Unzufrieden zeigte er sich nach dem verpassten Titel aber nicht: „Ich hätte nie erwartet, hier einmal im Finale zu stehen, daher bin ich trotzdem glücklich“, so der 24-jährige bei der Siegerehrung. Neben einem dicken Lob für Nadal schickte er auch ein Versprechen an die Fans in Paris: „Ich bin mir sicher, dass das nicht mein letztes Grand Slam-Finale war. Das nächste Mal, wenn ich hier spreche, mache ich es auf französisch“.

French Open ATP Halbfinale: Nadal vs. Del Potro, Thiem vs. Cecchinato

Die letzten vier ATP Spieler bei den Roland Garros French Open 2018 stehen fest. Nach den Erfolgen von Topfavorit Rafael Nadal, Dominic Thiem und Sensationsmann Marco Cecchinato erreicht auch Juan Martin del Potro das Semifinale. Der 29-jährige Argentinier bezwingt Marin Cilic mit 7:6, 5:7, 6:3, 7:5.

Elfter Triumph – die ‚Undécima‘ für Nadal?

Nachdem das Match der beiden ehemaligen US Open-Sieger gestern beim Stand von 6:6 aufgrund des Regens unterbrochen werden musste, präsentierte sich heute del Potro als der stärkere Spieler und machte damit seinen zweites Paris-Halbfinale nach 2009 perfekt. Gegner ist kein geringerer als Sandplatzkönig Rafael Nadal, der del Potro-Landsmann Diego Schwartzman in vier Sätzen niederrang.

Einen holprigen Beginn des Spaniers, der offenbar körperlich nicht in Topform war, nützte Schwartzman kaltschnäuzig aus und entschied den ersten Satz prompt 6:4 für sich – das Ende einer Serie. Zuletzt hatte „Rafa“ bei Roland Garros 37 Sätze en suite für sich entschieden.

Nachdem der zweite Satz gestern nicht mehr zu Ende gespielt werden konnte, drehte Nadal bei der Fortsetzung auf und ließ seinem argentinischen Gegenüber schlussendlich keine Chance mehr. Auch ins Halbfinale gegen del Potro geht der 10-fache Paris-Sieger als klarer Favorit bei den French Open Quoten. Der in dieser Saison bisher stark aufspielende Argentinier ist aber für eine Überraschung gut.

Thiem klarer Favorit gegen Cecchinato

Im zweiten Halbfinale gibt es mit Dominic Thiem ebenfalls einen eindeutigen Favoriten. Der Österreicher, der in den vergangenen beiden Jahren knapp am Finaleinzug scheiterte, spielte bisher souverän auf. Auch im Viertelfinale gegen den angeschlagenen Sascha Zverev hatte er keine Probleme. Dabei hatte Thiem bis zuletzt eine eher durchwachsene Sandplatz Saison gespielt, trotz seines Finaleinzugs beim Masters in Madrid und des Sieges in Lyon unmittelbar vor Paris. Im Dominic Thiem Turnierplan 2018 findet man bislang noch keinen Masters Triumph, geschweige denn einen Major Titel. Ist Thiem endlich bereit für den großen Wurf?

Gegner Marco Cecchinato ist bisher die ganz große Sensation in Paris. Der Italiener, der zuvor bei Grand Slam-Turnieren noch nie über die erste Runde hinauskam, hat bereits Stars wie Pablo Carreno Busta, David Goffin und Novak Djokovic auf der Abschussliste. Die Favoritenrolle liegt dennoch klar bei Thiem.

Der Niederösterreicher steht aber auch unter Druck – das Match gegen den Außenseiter aus Palermo ist die bisher vermeintlich größte Chance auf ein Major-Finale. Befreit aufspielen kann hingegen der 25-jährige Checchinato, der nichts zu verlieren hat und zur nächsten Überraschung ausholen will.

French Open: Top-Quote 7.50 für Thiem vs. Zverev

Es wird ernst bei den French Open. Nur noch wenige Hürden sind zu nehmen bis zum Finale um die begehrte Roland Garros Trophäe. Im Viertelfinale kommt es dabei zur Neuauflage des Madrid Masters Finales zwischen Dominic Thiem und Alexander Zverev. Betway hat für diese Partie einen ganz speziellen Quotenboost, den wir euch nicht vorenthalten wollen.

Betway Boost für Thiem vs. Zverev

Für einen Sieg in fünf Sätzen von Alexander Zverev gibt es statt bisher 6.50 die Topquote 7.50. Der Boost ist dabei kein Exklusivangebot – sowohl Neukunden als auch Bestandskunden können von dem Angebot profitieren. Dazu einfach auf den Promo Banner auf der Startseite von Betway klicken und schon hat man die Wette zur erhöhten Quote auf dem Wettschein. Danach spielt man den Tipp ganz normal als Einzelwette zum gewünschten Einsatz. Gewinne werden in Echtgeld ausbezahlt.

Hier geht’s zum Betway Boost für Thiem vs. Zverev!

Gewinnt Zverev abermals in 5 Sätzen?

Dass sich Betway ausgerechnet einen 5-Satz Sieg Zverevs für den Quotenboost ausgesucht hat, hat seinen Grund. Nachdem Zverev sein Erstrundenmatch noch klar in 3 Sätzen gewinnen konnte, benötigte der Deutsche in jedem weiteren Match 5 Sätze um weiterzukommen. Zverev zeigte dabei genau jene Nervenstärke, die ihm von vielen selbsternannten Experten vor allem bei den großen Turnieren noch abgesprochen wurde.

Für einen Sieg Zverevs spricht natürlich das Finalduell zwischen Thiem und Zverev in Madrid im laufenden ATP Kalender 2018. Dabei konnte sich der Deutsche den Masters Triumph sichern, obwohl Thiem zuvor schon Nadal ausgeschaltet hat.

Der Österreicher zeigt sich allerdings bisher bei Roland Garros in Topform. Seine starke Performance gegen Kei Nishikori im Achtelfinale ließ die French Open Quoten auf einen Thiem Gesamtsieg wieder nach unten rasseln. Der 24-jährige Lyon Sieger gilt mittlerweile bei vielen Tennis Buchmachern als Hauptkonkurrent von Superstar Nadal um den Titel.

Angesichts der Voraussetzungen muss man mit einem Duell auf Augenhöhe rechnen. Das Potenzial für eine Partie über 5 Sätze ist also definitiv gegeben. Ob sich Zverevs scherzhafte Ankündigung, auch gegen Thiem wieder über 5 Sätze gehen zu wollen bewahrheitet wird sich zeigen. Thiem vs. Zverev startet heute voraussichtlich um 14 Uhr auf dem Philippe Chatrier Centre Court. Bei uns findet ihr übrigens auch Infos zu Tennis Livestreams der verschiedenen Bookies.

Zverev vs. Thiem: Viertelfinale-Kracher in Paris

Bei den French Open 2018 kommt es im Viertelfinale zum Aufeinandertreffen zweier absoluter Mitfavoriten auf den Titel. Der Deutsche Youngster Alexander Zverev trifft auf Österreichs Hoffnung Dominic Thiem. Beim siebten Duell zwischen den Sandplatz-Spezialisten geht es um den Einzug ins Halbfinale.

Gute Ausgangslage für Thiem

Während Zverev mit dem Erreichen der letzten Acht bereits jetzt sein bestes Grand Slam-Ergebnis erzielt hat, könnte Thiem zum dritten Mal in Serie ins Semifinale einziehen. Hoffnung macht dem Niederösterreicher sein starker Achtelfinal-Auftritt gegen Kei Nishikori, dem er besonders in den ersten beiden Sätzen keine Chance ließ und schlussendlich mit 6:2, 6:0, 5:7, 6:4 die Oberhand behielt.

Nach der phasenweise dominanten Vorstellung war der 24-jährige hochzufrieden, trat aber auf die Euphoriebremse. „Die ersten beiden Sätze waren unglaublich. Man muss aber auch so ehrlich sein und sagen, dass das zu leicht ging. Da war Nishikori nicht auf der Höhe“, bilanzierte die Nummer sieben des Turniers. Lob gab es auch von Trainer Günther Bresnik, der die ersten beiden Sätze als „fast perfekt“ bezeichnete. Der ungleich höheren Herausforderung im Viertelfinale ist man sich im Thiem-Lager bewusst. Im Head-to-head führt Thiem zwar mit 4:2, unterlag Zverev zuletzt aber im Endspiel von Madrid glatt in zwei Sätzen.

Zverev endlich nervenstark

Einen steinigen Weg bis zu seinem ersten Major-Viertelfinale hat Sascha Zverev hinter sich. Der 21-jährige musste dreimal in Folge über die volle Distanz gehen, besonders im Achtelfinale gegen den Russen Karen Khachanov zeigte er sein Kämpferherz und drehte die Partie nach 1:2 Satzrückstand. Im Duell mit Kumpel Thiem erwartet der Hamburger einen weiteren Marathon: „Ich erwarte ein Fünfsatzmatch“, scherzte er im Anschluss an seinen Triumph gegen Khachanov.

Tatsächlich könnte sich die bisher deutlich längere Spielzeit Zverevs zu seinen Ungunsten entwickeln – Thiem rechnet sich körperliche Vorteile aus. Auf den Sieger könnte im Semifinale der wiedererstarkte Novak Djokovic warten, der es zuvor aber mit Überraschungsmann Marco Cecchitano aufnehmen muss.

So sehen die Buchmacher Thiem vs. Zverev

Bei den Buchmachern herrscht Einigkeit. Das zeigt sich nicht nur in den French Open Quoten, in denen Thiem neben Djokovic nun als erster Verfolger Nadals gilt, sondern auch in den Siegwetten auf Zverev vs. Thiem:

French Open 2018 – Spiel des Tages
   🇦🇹 D. Thiem VS. 🇩🇪 A. Zverev
1,65 Tipico Logo 2,20
1,62  Bwin Logo 2,25

Thiem geht als Favorit ins Rennen um den Semifinal-Einzug beim wichtisten Sandplatzturnier des Jahres. Nicht nur aufgrund der Head-to-Head Bilanz ist der Niederösterreicher im Duell mit dem aktuellen Leader im Race to London zu favorisieren. Seit seinem Lyon Triumph auf der ATP Tour 2018 unmittelbar vor den French Open zeigt sich Thiem in sehr guter und vor allem solider Form. Thiem vs. Zverev steigt morgen, 5. Juni, um 11 Uhr.

Roland Garros: Favoritensiege in Runde zwei

Die French Open 2018 gehen in Runde 3 und bisher gaben sich weder bei den Damen, noch bei den Herren die FavoritInnen Blöße. Alle topgesetzten Spieler und Spielerinnen konnten ihrer Favoritenrolle gerecht werden und somit bleibt das Rennen um den prestigeträchtigsten Sandplatztitel weiter völlig offen.

Thiem überzeugend gegen Tsitsipas

Nachdem viele Tennisfans schon an Dominic Thiems Vorbereitung auf die French Open gezweifelt haben, strafte der Niederösterreicher in Runde zwei alle Kritiker Lügen. Obwohl Thiem durch seine Teilnahme inklusive Turniersieg in Lyon keine Pause vor Roland Garros hatte, überzeugte der 24-jährige gegen „Angstgegner“ Stefano Tsitsipas. Nach vier Sätzen war beim Stand von 6:2, 2:6, 6:4 und 6:4 Schluss.

Thiem selbst zeigte sich nach dem klaren Sieg gegen ein schweres Los in Runde zwei selbstbewusst: „Ich war knapp an meiner Topform“. In Runde drei wartet auf den Mitfavoriten auf den Turniersieg bei den French Open Quoten der Italiener Matteo Berettini. Für Thiem ein vermeintlich leichtes Los. Die aktuelle Nummer 8 der ATP Einzelwertung verspricht aber dennoch 100% zu geben. Kann Thiem seine Form bestätigen, dann wird er sich wohl neben Zverev und Djokovic zum Hauptkonkurrenten Nadals aufschwingen.

Auch das Trio Nadal, Zverev und Djokovic steht souverän in Runde 3. Djokovic scheint dabei immer besser in Form zu kommen. Gegen Jaume Munar setzte sich der Serbe in 3 Sätzen durch. Etwas mehr Schwierigkeiten hatte da schon Zverev, dessen Duell mit Dusan Lajovic über 5 Sätze ging. Weiterhin ohne Makel präsentiert sich „Sandplatzkönig“ Nadal. Der Spanier demonstrierte beim 6:2, 6:2 und 6:1 Sieg gegen Guide Pella seine ganze Klasse. Kein Wunder dass der Spanier bei den Tennis Buchmachern der glasklare Favorit auf seine persönlich Undécima – also seinen 11. French Open Triumph ist. Damit würde der Mallorquiner einmal mehr die Tennis Rekorde dominieren.

Serena auf dem Weg zurück zur Topform

Nach langer Schaffenspause und einem schweren Weg zurück an die Weltspitze scheint Serena Williams wieder bereit für große Taten zu sein. Nach ihrem Sieg gegen Ashleigh Barty in Runde zwei wartet allerdings mit Julia Goerges eine schwierige Aufgabe. Williams ist dennoch positiv gestimmt und sieht sich auf dem richtigen Weg. Ob es schon in ihrem 3. Turnier nach der Babypause gleich für einen Grand Slam reicht, wird sich zeigen. Das Drittrundenmatch gegen Goerges wird jedenfalls ein wichtiger Gradmesser auf dem Weg zum 24. Grand Slam Titel.

 

Wawrinka out – Thiem, Zverev souverän

Für Stan Wawrinka läuft das Tennisjahr 2018 nach wie vor nicht nach Wunsch. Nach bisher mäßigen Ergebnissen und einer zuletzt längeren Verletzungspause ist für den Schweizer beim ATP Paris Roland Garros Grand Slam 2018 bereits in Runde eins Schluss.

Wawrinkas steiniger Weg zurück

Der Paris-Sieger von 2015 und Vorjahresfinalist scheiterte nach 3:30 Stunden am Spanier Guillermo Garcia-Lopez. Im entscheidenden fünften Satz ging Wawrinka die Luft aus. Sein Gegner siegte 2:6, 6:3, 6:4, 6:7 (5:7), 3:6.

Für den 33-jährigen, der in seiner Karriere bereits drei Grand Slam-Turniere gewinnen konnte, war es bereits die siebte Pleite im elften Saisonmatch. Nach zwei Knieoperationen im Vorjahr ist Wawrinka damit nach wie vor auf der Suche nach seiner Topform. Auch auf das ATP-Ranking hat das Ausscheiden des Olympiasiegers von 2008 drastische Auswirkung: Erstmals seit 15 Jahren fällt „Stan the man“ aus den Top 200. Trotz der anhaltenden Durststrecke wähnt sich Wawrinka „auf dem richtigen Weg. Die Marschroute für die nächsten Turniere sei klar. „Jetzt gilt es, Spiele zu gewinnen, um wieder zurück auf mein altes Niveau zu kommen“.

Hosentasche stoppt Thiem nicht, Zverev makellos

Viel besser lief es in Runde eins für Österreichs Tennis-Ass Dominic Thiem. Der 24-jährige Lichtenwörther gab sich zwei Tage nach seinem 10. ATP-Titel in Lyon gegen Ilya Ivashka aus Weißrussland keine Blöße und siegte 6:2, 6:4, 6:1. Der Erfolg war zu keiner Zeit in Gefahr, lediglich im zweiten Satz leistete sich die Nummer acht der Welt einen Durchhänger, den Ivashka aber nicht bestrafen konnte.

Für Ärger sorgte bei Thiem lediglich ein etwas kurioser Umstand: aufgrund eines offenbar kaputten Hosensacks konnte der Niederösterreicher nur mit einem Ball spielen. Ein Vorfall, der zwar „ärgerlich“ gewesen sei, sein Spiel aber nicht beeinflusst habe. In Runde zwei wartet der griechische Youngster Stefanos Tsitsipas, mit dem Thiem noch eine Rechnung offen hat. Nach zwei Siegen am Jahresanfang unterlag er zuletzt in Barcelona, gilt aber nach dem souveränen Auftakt als klarer Favorit. Auch bei den French Open Wettquoten auf den Gesamtsieger zählt Thiem zum Kreis jener Spieler, die Rafa Nadal den Turniersieg streitig machen könnten.

Ebenso souverän agierte die aktuelle Nummer 3 im ATP World Ranking, Alexander Zverev. Der Deutsche, der zuletzt durch den Masters Erfolg in Madrid die Spitze im Race to London erklimmen konnte, hatte in seinem Erstrundenmatch keine Probleme. Mit 6:1, 6:1 und 6:2 ließ er seinem Gegenüber Ricardas Berankis keine Chance. Auf Zverev wartet nun in Runde 2 Dusan Lajovic, der aktuell auf Rang 60 im ATP Ranking steht. Es ist das erste Aufeinandertreffen zwischen den beiden. Wer in dieser Partie auf Alexander Zverev wetten möchte, der bekommt übrigens aktuell bei Bwin die Quote 1,10.

French Open: Schock-Aus für Titelverteidigerin Ostapenko

Bitteres Aus für die Vorjahressiegerin der French Open, Jelena Ostapenko. Die 20-jährige Lettin, die 2017 noch für die große Überraschung sorgen konnte, musste sich schon in Runde 1 der Nummer 67 im WTA Ranking, Kateryna Kozlova in zwei Sätzen mit 7:5 und 6:3 geschlagen geben. Ostapenko ist damit erst die zweite Tennisspielerin in der Geschichte der French Open, die als Titelverteidigerin in Runde 1 scheitert.

Zu viele Eigenfehler im Aufschlagspiel

Eine konsternierte Jelena Ostapenko sah in ihrer Auftaktniederlage das Resultat von zu viel Druck. Sie habe sich von Beginn an nicht wohl gefühlt und konnte nicht ansatzweise ihr Potential abrufen. Das zeigt sich vor allem in einer verheerenden Service Statistik. Ostapenko unterliefen 13 Doppelfehler und 48 unerzwungene Eigenfehler. Zudem kassierte die Lettin sieben Breaks.

Dementsprechend muss Ostapenko nun auch in der WTA Weltrangliste einen herben Rückschlag hinnehmen, da sie ihre Grand Slam Punkte aus dem Vorjahr nicht verteidigen konnte.

Svitolina Favoritin auf den WTA French Open Titel

Indes sehen die meisten Tennis Wettanbieter nicht mehr die aktuelle Nummer 1 der Weltrangliste, Simona Halep, als Topfavoritin, sondern Elina Svitolina. Bei den letzten French Open Quoten werden ihr mit Quoten von 5.00 bis 6.50 die meisten Chancen auf den prestigeträchtigsten Sandplatz-Titel zugerechnet. Svitolina konnte zuletzt in Rom beim Masters den dritten Titel in der laufenden Saison holen. Auf dem römischen Sandplatz dominierte sie dabei im Finale Halep nach Belieben. Mit einem Grand Slam Titel in Paris könnte sich Svitolina sogar auf Platz 1 im Singles Ranking hieven.

In ihrem Roland Garros Opener hatte Svitolina aber deutlich mehr Mühe als ihr lieb war. Die Ukrainerin lag gegen die ungesetzte Ajla Tomljanovic aus Australien bereits mit 5:1 zurück, ehe sie einen Satzball abwehren konnte und das Momentum zu ihren Gunsten drehen konnte. Schlussendlich war der Zweisatzsieg mit 7:5 und 6:3 dann aber doch überzeugend.

Weniger glücklich verlief Tag 1 bei Roland Garros für Venus Williams. Die ehemalige Nummer 1 der Weltrangliste unterlag Wang Qiang aus China in zwei Sätzen mit 6:4 und 7:5 und muss somit den Traum auf einen French Open Hattrick vorerst begraben.

 

 

Nadal als Nummer eins zum Paris Grand Slam 2018

Tennis-Superstar Rafael Nadal wird die French Open als Nummer eins der ATP Weltrangliste in Angriff nehmen. Der 31-jährige Spanier verdrängt Dauerrivale Roger Federer mit seinem Turniersieg in Rom von der Spitze und übernimmt nach einem kurzen Intermezzo aufgrund der Heimniederlage gegen Dominic Thiem in Madrid wieder die Führung im ATP-Ranking. Klar, dass auch 2018 Nadal French Open Quoten-Favorit Nummer 1 ist.

Titelfavorit bei Roland Garros 2018

Genau 100 Punkte beträgt Nadals Vorsprung vor dem zweiten Grand Slam-Turnier im ATP Spielplan 2018. Während der Spanier mit seinem elften Titel in Roland Garros Tennis-Geschichte schreiben will, verzichtet Federer wie im Vorjahr auf die gesamte Sandplatzsaison. Dementsprechend fehlt der Rekord-Majorsieger auch in der französischen Hauptstadt. Trotzdem könnte „FedEx“ nach dem Turnier wieder die Spitzenposition erklimmen, sollte es Nadal nicht gelingen, seinen Titel zu verteidigen. In der Saisonwertung, dem Race to London 2018, liegt Federer nach wie vor knapp vor seinem spanischen Konkurrenten, geschlagen werden aber beide vom zuletzt groß aufspielenden Alex Zverev.

Schafft Nadal „La Undécima“?

Für „Sandplatzkönig“ Nadal geht es in Paris nicht nur um die Weltranglistenführung, er kann auch seinen eigenen Rekord für die meisten Siege bei ein und demselben Grand Slam-Turnier überbieten. Derzeit hält er bei zehn Triumphen, insgesamt ging der Mallorquiner bei den French Open erst dreimal als Verlierer vom Platz. Auch heuer geht er als absoluter Topfavorit ins Rennen. Zuletzt stellte er eine Siegesserie auf Sand auf, die erst im Viertelfinale von Madrid gegen Dominic Thiem endete. In Rom meldete sich „Rafa“ aber eindrucksvoll zurück und feierte seinen elften Triumph in der ewigen Stadt. Hier eine sehenswerte Rally aus dem Duell mit Novak Djokovic.

Ob Nadal sich auch in Paris die „Undécima“, also den elften Titel sichern kann wird sich zeigen. Der passionierte Real Madrid Fan Nadal will es den Königlichen sicherlich nachmachen. Diese feierten ihre „Undécima“ ja bereits letztes Jahr und haben im Champions League Finale in Kiew schon die Chance auf Titel Nummer 12.

Angriff auf Federers Grand Slam-Rekord?

Auch auf Federers Grand Slam-Rekord hat Nadal nach wie vor ein Auge geworfen. Der Schweizer hält mehrere Tennis Rekorde, aber seine Grand Slam Bilanz ist wohl am beeindruckendsten. Aktuell hält Feder bei 20 Triumphen. In Paris wird allerdings definitiv kein weiterer hinzukommen. Nadal war bislang 16 Mal erfolgreich, ein weiterer French Open-Titel würde dieses Duell wieder anheizen. Platz drei im All time-Ranking belegt der legendäre US-Amerikaner Pete Sampras mit insgesamt vierzehn Siegen.

Zverev reif für Titel bei Roland Garros?

Er ist der Mann der Stunde im Tennis-Zirkus: Alex Zverev spielt seit Wochen in absoluter Topform. Nach Turniersiegen in München und Madrid erreichte der 21-jährige Deutsche auch bei den Italian Open in Rom das Endspiel, musste sich dort aber Rafael Nadal geschlagen geben. Trotzdem geht der Hamburger als einer der großen Favoriten in das Highlight der Sandplatzsaison, die French Open 2018.

Zverevs sensationelle Saisonbilanz

Bei Roland Garros jagt Zverev nun seinen ersten Grand Slam-Titel. Bisher liest sich die Major-Bilanz der Nummer drei der Welt jedoch mager. Größter Erfolg war bis dato ein Achtelfinaleinzug in Wimbledon 2017. Bei den Australian Open im Jänner war bereits in Runde drei Schluss. Lange Zeit galt der Youngster als Nervenbündel, da er bei großen Turnieren oftmals nicht in Topform agierte, nun soll die Wende her. Bei den aktuellen French Open Quoten muss man Zverev jedenfalls gute Chancen zurechnen.

Nach schleppendem Auftakt im ATP Kalender 2018 brillierte Zverev nämlich in den letzten Wochen. Seit den Miami Open erreichte er bei jedem Event mindestens das Halbfinale. Den Klassiker in Madrid konnte er ebenso gewinnen wie sein Heimturnier in München. Lediglich in Monte Carlo verpasste er das Endspiel knapp. Dementsprechend führt er auch aktuell die Jahreswertung im ATP Race To London  vor Federer und Nadal an – und das obwohl sich Federer in Australien den Grand Slam holte!

Zverev scheint eine Wandlung hinter sich zu haben – besonders in entscheidenden Momenten gelangen dem 21-jährigen wichtige Punkte, von einer Nervenschwäche war in letzter Zeit nichts zu sehen. Auch bei Roland Garros könnten sich Zverev Wetten lohnen. Der Hamburger geht als heißer Mitfavorit ins Rennen und viele erwarten ein Duell mit „Sandplatzkönig“ Nadal um den Titel.

Becker warnt vor fehlender Erfahrung

Auf die Euphoriebremse tritt die deutsche Tennis-Legende Boris Becker. Ein Grand Slam-Turnier sei nach wie vor die größte Herausforderung. Die fehlende Erfahrung könnte für seinen Landsmann ein Knackpunkt sein. „Um bei so einem Turnier zu bestehen braucht man Erfahrung und einen guten Rhythmus. Einem 20-jährigen fällt das naturgemäß schwerer als einem 30-jährigen“, so der sechsmalige Grand Slam-Sieger im Gespräch mit ‚Eurosport‘. Dass Routine aber nicht alles ist, bewies der Deutsche 1985 in Wimbledon selbst, wo er mit 17 Jahren als jüngster Major-Sieger in die Geschichte einging und sich so in die Liste der ewigen ATP Rekorde eintragen konnte.