Tennis News 2018

In unserem Abschnitt zum Thema Tennis Nachrichten und News findet ihr alles rund um die aktuellsten Ereignisse im Tennissport. Egal ob ATP World Tour oder WTA Tour – bei uns seid ihr an der richtigen Stelle. Wann steht der nächste Davis-Cup Termin auf dem Spielplan und wer startet dort als Favorit auf den Sieg? Diese Frage beantworten wir ebenso, wie jene nach Form und Verfassung der Stars für die nächsten Grand Slams oder andere Turnier.
Zudem erfährst du bei uns, wie es um deine Lieblingsspieler bestellt ist. Gibt es Verletzungen, wie ist die aktuelle Verfassung und wie stehen die Chancen auf einen Turniersieg? Wir informieren dich in unserer News Abteilung über all diese Fragen und beantworten auch sonst Relevantes, das im Zusammenhang mit der gelben Filzkugel steht.
Außerdem geben wir auch einen Überblick über die aktuell besten Wetten und Siegquoten für anstehende Großereignisse. Bei uns bekommt ihr aber nicht nur Infos zu den Großereignissen wie Wimbledon oder der French Open – denn vielfältige und abwechslungsreiche Berichterstattung wird bei uns groß geschrieben. So gibt es aktuelle Meldungen zu Challenger Turnieren, ebenso wie über die Serie der Ex-Profis, den Championship Turnieren. Es sollte also für jeden Tennisfan etwas dabei sein.

Western & Southern Open Quoten Cincinnati 2018

Die US Open-Series 2018 kehren nach dem Rogers Cup in Kanada in die USA zurück, wo von 12. bis 19. August sowohl Damen als auch Herren bei den Western & Southern Open im Einsatz sind. Das Turnier ist bereits seit 1899 fixer Bestandteil des Kalenders und ist somit eines der ältesten und traditionsreichsten der Tennis-Welt. Ausgetragen wird es seit 1979 regelmäßig im Lindner Family Tennis Center in Mason, einer Kleinstadt bei Cincinnati.

Da die Western & Southern Open unmittelbar auf den Rogers Cup folgen und somit innerhalb von zwei Wochen gleich zwei Masters-Turniere stattfinden, gilt es als besondere Leistung, beide im selben Jahr zu gewinnen. Zuletzt gelang dies Rafael Nadal 2013. Rekordsieger bei den Herren ist der Schweizer Roger Federer mit fünf Titelgewinnen, Titelverteidiger aus dem Vorjahr ist der Bulgare Grigor Dimitrov.

Ebensoviel Prestige wie bei den Herren genießt das Turnier auf der WTA Tour, wo es als Premier 5 zu den höchstdotierten der Saison gehört. Tennis Wetten Tipps auf die Western & Southern Open sind daher schon ein guter Indikator für die anstehenden US Open 2018. Erfolgreichste Athletin ist die US-Amerikanerin Clara Louise Zinke mit fünf Erfolgen, Titelverteidigern ist die Spanierin Garbine Muguruza.

Lange Favoritenliste bei Nadal-Abwesenheit

Nach dem kurzfristigen Rückzug von Toronto-Sieger Rafael Nadal geht Roger Federer topgesetzt ins Herreneinzel. Der Cincinnati-Rekordsieger kehrt erstmals seit seinem Viertelfinal-Aus in Wimbledon auf die Tour zurück. Zwei Wochen vor Beginn der US Open wird Cincinnati für den Routinier eine Standortbestimmung auf Hartplatz.

Roger Federer
Wikimedia, Schulerst (CC BY-SA 4.0)

Wieder zurück ist auch Juan Martin del Potro, der in Toronto fehlte. Der Argentinier ist in guter Form und gehört ebenso zu den Favoriten wie Alexander Zverev. Der 21-jährigen scheiterte nach seinem Washington-Triumph beim Rogers Cup bereits im Viertelfinale und will sich in Cincinnati an der Spitze zurückmelden.

Titelverteidiger Grigor Dimitrov muss man ebenfalls erneut auf der Rechnung haben, 2018 wartet der Bulgare aber noch auf einen Turniersieg. Marin Cilic konnte die Western & Southern Open 2016 für sich entscheiden, der Kroate ist auch heuer heiß auf den Titel. Zum Kreis der Titelfavoriten zählt auch Wimbledon-Finalist Kevin Anderson, der Südafrikaner erreichte zuletzt in Kanada das Halbfinale und gilt als Hartplatz-Spezialist.

Western & Southern Open Gesamtsieg 2018
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🇨🇭 R. Federer 3,40 3,30
🇷🇸 N. Djokovic 4,30 4,00
🇩🇪 A. Zverev 7,50 8,00
🇭🇷 M. Cilic 10,00 11,00
🇦🇷 J. M. Del Potro 12,00 10,00
🇿🇦 K. Anderson  17,00 15,00
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Auf Wiedergutmachung ist nach einer Reihe von enttäuschenden Auftritten Österreichs Ass Dominic Thiem aus. Der 24-jährige konnte zuletzt nicht an seine Leistungen auf Sand anknüpfen, in Ohio könnte ihm aber der Knopf aufgehen, wobei ein Turniersieg einer großen Überraschung gleichkäme.

Weitere Sensation durch Tsitsipas?

Für eine solche will Stefanos Tsitsipas sorgen. Der 20-jährige Grieche mutierte in Toronto zum Riesentöter, schaltete auf dem Weg ins Finale gleich vier Top Ten-Spieler aus. Obwohl Rafael Nadal im Endspiel eine Nummer zu groß war, muss man Tsitsipas erneut auf dem Zettel haben. Beim Tennis Buchmacher Bwin sieht man in Tsitsipas jedoch einen krassen Außenseiter. Die aktuelle Quote auf den Gesamtsieg des Griechen liegt bei 51,00.

Auf der ATP Landkarte von Novak Djokovic ist Cincinnati nach wie ein weißer Fleck, der Serbe könnte heuer ein Wörtchen um den Titel mitreden, ebenso wie Vorjahres-Halbfinalist und Lokalmatador John Isner. Vor allem bei Djokovic wird es in Hinblick auf die US Open Quoten interessant.

Nachdem der Serbe mit Wimbledon schon einen Grand Slam dieses Jahr gewinnen konnte, ist der Hartplatz Spezialist in Toronto schon im Achtelfinale gegen Tsitsipas aus dem Turnier geflogen. „Cincy“ könnte für den Serben also zu einer echten Nagelprobe für Flushing Meadows werden. Daher sollte man auch schon jetzt die Tennis Wettquoten regelmäßig checken, um den einen oder anderen Trend rechtzeitig zu erhaschen.

Eine Wundertüte ist einmal mehr Nick Kyrgios, der Australier ist sowohl für einen Finaleinzug wie 2017 als auch ein Aus in Runde eins wie beim Rogers Cup gut. Der zuletzt stark aufspielende russische Youngster Karen Khachanov gehört ebenfalls zum Kreis der Geheimfavoriten.

Holt sich Halep das Double?

Spannung verspricht auch das Dameneinzel. Die Nummer eins der Weltrangliste, Simona Halep, ist nach dem Titelgewinn in Montreal heiß auf das „Double“ und gehört auch in Ohio zu den großen Favoritinnen. Herausforderin Nummer eins könnte erneut Kanada-Finalgegnerin Sloane Stephens sein, die auch im Vorjahr erst im Semifinale an Halep scheiterte und somit auf eine Revanche brennt.

 

Ein großes Fragezeichen steht hinter Titelverteidigerin Garbine Muguruza. Die Spanierin laboriert weiterhin an einer Armverletzung, in Montreal konnte die 24-jährige nicht an den Start gehen. Zu den Topfavoritinnen zählt die Ukrainerin Elina Svitolina. Im Vorjahr war zwar bereits im Achtelfinale Schluss, generell fühlt sich die Rogers Cup-Siegerin 2017 auf Hartplatz aber sehr wohl. Ein Wörtchen um den Titel mitreden will auch das deutsche Duo Angelique Kerber und Julia Görges. Besonders zweitere spielt bisher die Saison ihres Lebens und könnte in Cincinnati engültig den nächsten Schritt machen.

Western & Southern Open Gesamtsieg WTA
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🇷🇴 S. Halep 7,00 7,00
🇺🇸 S. Williams 7,00 8,00
🇺🇦 E. Svitolina 9,00 9,00
🇩🇪 A. Kerber 9,00 9,00
🇺🇸 S. Stephens 10,00 11,00
🇪🇸 G. Muguruza 13,00 15,00
🇩🇰 C. Wozniacki 17,00 19,00
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Ebenfalls zum Favoritenkreis zählt Karolina Pliskova. Die Tschechin fühlt sich in Cincinnati pudelwohl. 2016 konnte sie das Turnier für sich entscheiden und im Vorjahr erreichte sie immerhin das Halbfinale. Nach der enttäuschenden Vorstellung in Kanada, wo bereits in Runde zwei Endstation war, will sich Australian Open-Siegerin Caroline Wozniacki in Cincinnati rehabilierten. Die Dänin muss man immer auf der Rechnung haben.

Nadal und Halep gewinnen Rogers Cup/Coupe Rogers

Spaniens Tennis-Superstar Rafael Nadal hat sich zum vierten Mal den Titel beim Rogers Cup in Kanada gesichert. Der 32-jährige ließ Stefanos Tsitsipas im finalen Generationenduell keine Chance und bezwang den Griechen in zwei Sätzen. Mit seinem 33. Masters-Titel  und insgesamt 80. ATP Titel bastelt Nadal weiter daran, sämtliche Tennis Rekorde weiter auszubauen.

Keine Chance für Tsitsipas

Von Beginn an machte Nadal klar, wie die Rollen im Finale verteilt sind. Die Nummer eins der Welt nahm seinem Gegenüber bereits den zweiten Aufschlag ab, ein einseitiger erster Satz endete schließlich 6:2. Obwohl Tsitsipas im Anschluss besser in die Partie fand, behielt Nadal stets die Kontrolle und durfte nach einem 7:6 (7/4) in Satz zwei erstmals seit Cincinnati 2013 wieder bei einem Hardplatz-Masters jubeln. Ingesamt war es bereits der 80. ATP-Titel für den „Sandplatzkönig“. Nadal avanciert somit auch bei den US Open Quoten zum Topfavoriten auf den traditionell letzten Grand Slam im ATP Spielplan 2018.

Tsitsipas verpasste schlussendlich deutlich seinen zweiten Karrieretitel. Nach der Niederlage in Barcelona fand der 20-jährige erneut in Nadal seinen Meister. Dennoch bleibt für Tsitsipas ein mehr als positiver Nachgeschmack. Immerhin konnte der Grieche mit Dominic Thiem, Novak Djokovic, Alexander Zverev und Kevin Anderson gleich vier Top-Ten Spieler eliminieren. Tsitsipas kann somit mit breiter Brust nach Ohio reisen.

Anders als für den Athener geht es für „Rafa“ nicht in Cincinnati weiter. Der 17-fache Major-Sieger lässt nämlich die Western & Southern Open aus, um seinem Körper hinsichtlich der US Open eine Auszeit zu gönnen. Somit kann es in „Cincy“ nicht zum Gipfeltreffen zwischen Nadal und Federer kommen. Tennis Fans werden dafür also auf eine günstige US Open Auslosung hoffen müssen.

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Hochklassiges Damenfinale

Im Dameneinzel feierte die topgesetzte Simona Halep ihren 18. Titel auf der WTA-Tour. In einem hochklassigen Endspiel setzte sich die Rumänin mit 7:6 (8:6), 3:6, 6:4 gegen US Open-Siegerin Sloane Stephens durch und war damit wie bereits 2016 in Montreal erfolgreich. Hier gibt es noch einmal die sehenswerten Highlights:

Wie bereits bei den French Open agierten Halep und Stephens besonders in den ersten beiden Sätzen auf ähnlichem Niveau. Im entscheidenden dritten behielt die Rumänin aber erneut die Nerven und feierte ihren vierten Sieg bei einem Premier 5-Turnier. Außerdem verteidigt Halep die Weltranglistenführung vor Caroline Wozniacki und Stephens. Die US-Amerikanerin schrammte zwar noch knapp an ihrem zweiten Saisontitel nach Miami vorbei, zeigte aber hinsichtlich ihres Heim-Grand Slam in knapp zwei Wochen, wo sie im Vorjahr den Titel gewann, bereits eine starke Form.

Favoriten beim Rogers Cup in Toronto souverän

Die ersten beiden Runden des Rogers Cup in Toronto sind geschlagen. Bisher zeichnen sich beinahe alle im Vorfeld favorisierten Spieler durch souveräne Vorstellungen aus und von den Top Ten im ATP Zirkus sind lediglich Dominic Thiem und David Goffin vorzeitig gescheitert.

Kracher im Achtelfinale

Rafael Nadal, die Nummer eins der Welt, hatte bei seinem Auftaktmatch gegen den Franzosen Benoit Paire keine Mühe und trifft im Achtelfinale auf den wiedererstarkten Stan Wawrinka, der seine Wildcard bislang hervorragend ausnutzen konnte und unter anderem in Runde eins Nick Kyrgios bezwang. Wawrinka, der zwei seiner Grand Slam Siege auf Hartplatz holte, wirkt langsam aber sicher wieder wie der alte. Möglicherweise sollte man den Major Spezialisten auch bei US Open Wetten berücksichtigen. Aktuell sind die Wawrinka Quoten für den letzten Grand Slam des Jahres nämlich noch sehr hoch.

Stanislaw Wawrinka
Wikimedia, Tatiana (CC BY-SA 2.0)

Der Sieger des Schlagers Nadal vs. Wawrinka trifft entweder auf Marin Cilic oder Diego Schwartzman, dieses Duell ist komplett offen. Blendend in Form zeigte sich im bisherigen Turnierverlauf Lokalmatador Denis Shapovalov. Der 21-jährige gilt auch im Achtelfinale gegen Robin Haase als Favorit. Die obere Turnierhälfte runden Karen Khachanov und John Isner ab, wobei der Vorteil hier wohl beim US-Amerikaner liegt.

Tiafoe überrascht alle

Zu den Überraschungen gehört bisher US-Youngster Frances Tiafoe. Der 20-jährige bezwang in Runde eins French Open-Halbfinalist Marco Cecchinato. In der zweiten Runde folgte ein Erfolg gegen die kanadische Hoffnung Milos Raonic. Auch gegen Grigor Dimitrov will Tiafoe überraschen, für die Tennis Buchmacher ist aber die Nummer fünf der Welt klarer Favorit . Ähnlich ist die Ausgangslage zwischen dem weißrussischen Qualifikanten Ilja Ivashka und Wimbledon-Finalist Kevin Anderson.

Zusätzliche Spannung verspricht das Aufeinandertreffen zwischen dem serbischen Superstar und Rogers Cup Quoten-Favoriten Novak Djokovic und Stefanos Tsitsipas. Der junge Grieche überzeugte zuletzt mit starken Leistungen und schlug in der zweiten Runde Dominic Thiem glatt in zwei Sätzen. Abgeschlossen wird die Runde der letzten 16 von Washington-Sieger Alexander Zverev. Alles andere als ein Sieg gegen den russischen Qualifikanten Denis Medvedev wäre eine große Überraschung.

Nächster Rückschlag für Thiem

Enttäuschend verlief das Turnier einmal mehr für Österreichs Nummer eins Dominic Thiem. Der 24-jährige findet seit seiner Finalniederlage in Paris nicht mehr zu seiner Form. Geschwächt von einem grippalen Infekt präsentierte sich der Niederösterreicher vor allem im ersten Satz erschreckend schwach.

Dominic Thiem
si.robi (CC BY-SA 2.0)

Damit prolongiert Thiem seine schwarze Serie beim Rogers Cup: zum fünften Mal en suite verlor er sein Auftaktmatch. Immerhin bleibt Thiem nicht viel Zeit um über die schwarze Serie nachzudenken. Nach Toronto geht es nämlich auch schon gleich mit dem nächsten Masters in Cincinnati weiter.

Klizan und Zverev siegreich

Martin Klizan und Alexander Zverev heißen die großen Sieger der ATP-Turniere in Kitzbühel und Washington. Während der als Qualifikant gestartete Slowake erstmals seit 2016 einen Titelgewinn verbuchen konnte, gelang Zverev in den USA die erfolgreiche Titelverteidigung. Zverev konnte somit seinen Platz im ATP Ranking gegen Juan Martin del Potro verteidigen.

Qualifikanten-Duell in Kitzbühel

Klizan zeigte bei brütender Hitze in Kitzbühel eine starke Finalleistung und ließ seinem Gegenüber Denis Istomin keine Chance. Das Endspiel, bei dem erstmals zwei Qualifikanten vertreten waren, endete mit einem deutlichen 6:2, 6:2 zugunsten des Slowaken.

Klizans Turniersieg kommt überraschend. In Runde eins stand der 29-jährige bereits kurz vor dem Aus, steigerte sich aber je länger das Turnier dauerte. Schlussendlich durfte der Underdog am Ende erstmals seit knapp zwei Jahren wieder über einen ATP-Titel jubeln. Der nun auf Platz 95 in der Weltrangliste stehende Klizan hatte sich dabei in den vergangenen Tagen zum „Österreicher-Schreck“ gemausert. Sowohl Sebastian Ofner als auch Topfavorit Dominic Thiem zogen gegen den Slowaken den Kürzeren.

Besonders für Thiem, der die Generali Open noch nie gewinnen konnte, war die Niederlage ein Schock. Österreichs Nummer 1 will nun bei den Masters Turnieren in Nordamerika wieder zurück in die Spur finden. Da der Österreicher aber nicht unbedingt zu den Hartplatz-Spezialisten zählt rechnen ihm die Wettanbieter bei den aktuellen US Open Quoten nur geringe Chancen aus.

Erfolgreiche Titelverteidigung für Zverev

Ebenfalls jubeln durfte am Wochenende Alexander Zverev. Der 21-jährige Hamburger feierte wie im vergangenen Jahr den Titel in Washington. In einem einseitigen Finale gegen den ungesetzten Australier Alex de Minaur hieß es am Ende 6:2, 6:4. Der als Nummer eins ins Turnier gestartete Zverev präsentierte sich wie die gesamte Turnierwoche auch im Endspiel souverän und sicherte sich nach den Triumphen in München und Madrid seinen dritten Saisontitel.

Im ATP-Ranking verteidigt Zverev damit Platz drei erfolgreich. Bei einer Niederlage wäre nämlich Juan Martin del Potro vorbeigezogen. Besonders brisant war der Weg zum Titel auch aufgrund des gewonnenen Duells im Achtelfinale, als es erstmals im Profibereich zum Aufeinandertreffen mit Bruder Mischa kam. Auch beim nächsten Turnier in Toronto geht Zverev als Titelverteidiger ins Rennen, ehe er bei den US Open Ende August erstmals bei einem Major zuschlagen will. Aktuell sehen die Tennis Buchmacher den gebürtigen Hamburger mit einer Gesamtsiegquote von 10,00 als Geheimfavoriten auf den Turniersieg beim letzten Grand Slam im ATP Spielplan.

Rogers Cup 2018 Wetten & Quoten

Von 4. bis 12. August gastiert die Tennis-Welt beim Rogers Cup in Kanada. Während die Herren in Toronto aufschlagen, findet das Damenturnier in Montreal statt. Seit 1991 wechseln die Austragungsorte im Zweijahres-Rhythmus. Somit spielen ATP und WTA abwechselnd in den beiden Metropolen. Der Rogers Cup, früher als Canadian Open bekannt, findet bereits seit 1892 statt und gehört somit zu den traditionsreichsten Veranstaltungen im Kalender. Der Coup Rogers gilt im WTA und ATP Spielplan als Teil der US Open-Series, einer Reihe von Tennisturnieren, die den Weg zum letzten der vier Grand Slam Turniere des Jahres markieren und für Flushing Meadows eine gute Standortbestimmung sind. Dementsprechend lässt das Abschneiden der Tennisstars in Kanada schon Rückschlüsse auf die US Open Wettquoten zu.

Rekordsieger im Herreneinzel ist der Tscheche Ivan Lendl, der in den 1980ern sechs Mal den Pokal in die Höhe stemmen durfte. Der erfolgreichste noch aktive Spieler ist Novak Djokovic mit vier Erfolgen. Bei den Damen war die Kanadierin Lois Moyes Bickle anfang des 20. Jahrhunderts gleich zehn Mal erfolgreich. In der jüngeren Vergangenheit zeichnete sich das Turnier jedoch durch viele verschiedene Siegerinnen aus. Keine Spielerin aus dem aktuellen Teilnehmerinnenfeld konnte bislang öfter als einmal gewinnen.

Das sind die Rogers Cup 2018 Champions

Bei den Herren setzte sich mit Rafa Nadal der Favorit auf den Finalsieg durch. Nadal stand im Finale mit Stefanos Tsitsipas dem Überraschungsmann des Turniers gegenüber. Der Grieche hatte zuvor sensationell die Top Spieler Thiem, Djokovic, Zverev und Anderson eliminiert. Gegen Rafa Nadal war dann aber im Finale Endstation.

Rogers Cup 2018 – Finale Herren
🇪🇸 R. Nadal 🏆  6:2, 7:6 (7/4) 🇬🇷 S. Tsitsipas 

Bei den Damen kam es zum erwarteten Duell zwischen Simona Halep und Sloane Stephens. In einem packenden Drei-Satz Finale konnte sich Halep gegen Stephens durchsetzen und somit ihren zweiten Montreal Titel nach 2016 holen.

Coupe Rogers 2018 – Finale Damen
🇷🇴 S. Halep 🏆   7:6 (8/6), 3:6 , 6:4 🇺🇸 S. Stephens

Nächste Titelverteidigung für Zverev?

Bei den Herren ist die Favoritenliste für das Masters 1000 Turnier lang. Topgesetzt geht Rafael Nadal ins Turnier. Der Spanier war bereits dreimal in Kanada siegreich. Nicht nach Wunsch verlief für den Mallorquiner die Auflage 2017, als bereits im Achtelfinale Schluss war. Neben Nadal geht Alexander Zverev als Mitfavorit ins Turnier. Im Vorjahr holte der 21-jährige in Montreal den Titel und nach seinem kürzlichen Erfolg in Washington fährt der Deutsche mit breiter Brust nach Ontario. Bei den Tennis Quoten der Buchmacher Tipico und Bwin rechnet man neben Nadal und Zverev im Kampf um den Titel aber vor allem auch Novak Djokovic gute Chancen aus.

Rogers Cup Quoten Gesamtsieg 2018
Bwin Logo
🇪🇸 R. Nadal 2,20
🇩🇪 A. Zverev 4,50
🇭🇷 M. Cilic 8,00
🇿🇦 K. Anderson  9,00
🇧🇾 G. Dimitrov 10,00
🇬🇷 S. Tsitsipas 11,00
weitere Spieler zu Bwin 
Novak Djokovic
Tatiana (CC BY-SA 2.0)

Der serbische Superstar kämpfte sich nach schwierigen Monaten eindrucksvoll zurück und konnte in Wimbledon sensationell den Titel erringen. Wenige Wochen vor den US Open will der „Djoker“ eine erneute Duftmarke setzen und die Kanada Masters zum fünften Mal für sich entscheiden. Ebenfalls ein Wörtchen um den Turniersieg mitreden will Juan Martin del Potro. Der Argentinier spielt bislang eine bärenstarke Saison. Nach einer enttäuschenden Performance im Vorjahr will der ehemalige US Open-Sieger heuer zurückschlagen und wie 2009 zumindest das Finale erreichen.

Die Geheimfavoriten in Kanada

Die Top Ten-Spieler Kevin Anderson, Grigor Dimitrov und Marin Cilic zählen ebenso zum erweiterten Favoritenkreis wie Österreichs Hoffnung Dominic Thiem, der die letzten Enttäuschungen in Hamburg und Kitzbühel wettmachen will. Um den Titel mitmischen könnte auch Nick Kyrgios. Zuletzt spielte der als Skandalnudel bekannte Australier stark auf und ist immer für eine Überraschung gut.

Aus kanadischer Sicht ruhen die Hoffnungen auf Milos Raonic und Denis Shapovalov. Der 27-jährige Raonic erreichte 2013 das Endspiel. Nach einer längeren Verletzungsmisere kam die Nummer 28 der Welt zuletzt wieder besser in Form und könnte in seiner Heimat überraschen. Dies gelang im Vorjahr Shapovalov, als der 19-jährige als Qualifikant erst im Semifinale am späteren Sieger Sascha Zverev scheiterte.

Coup Rogers ohne Federer

Der große Abwesende heißt in Toronto Roger Federer. Etwas überraschend verzichtet der zweifache Kanada-Sieger und Vorjahresfinalist auf eine Teilnahme am Rogers Cup. Dementsprechend eng wird es für „FedEx“ im Kampf um den Spitzenplatz im ATP Ranking. Bei den US Open 2018 sollte man Federer dennoch nicht abschreiben. Schließlich ist der Schweizer ein absoluter Grand Slam Spezialist und hält nicht umsonst sämtliche ATP Rekorde.

Viele Favoritinnen im Damenbewerb

Auch bei den Damen zählt der Rogers Cup als Premier 5 zu den prestigeträchtigsten Turnieren des Jahres. Wie im Herreneinzel gibt es zahlreiche Favoritinnen, wobei allen voran Simona Halep und Angelique Kerber zu den heißesten Anwärterinnen zählen. Die rumänische Weltranglistenerste Halep fühlt sich in Toronto pudelwohl. 2016 feierte Halep hier den Titel nachdem sie im Vorjahr bis ins Finale vordringen konnte. Auch 2017 war Halep erneut unter den letzten Vier.

Rogers Cup Quoten Gesamtsieg 2018
Tipico Logo Bwin Logo
🇷🇴 S. Halep 3,00 2,75
🇺🇦 E. Svitolina 4,50 4,50
🇺🇸 S. Stephens 5,50 5,50
🇫🇷 C. Gracia 10,00 11,00
🇦🇺 A. Barty 10,00 11,00
🇳🇱 K. Bertens 12,00 12,00
weitere Spieler zu Tipico zu Bwin 

Heiß auf den Turniersieg ist auch Haleps Dauerrivalin Caroline Wozniacki. Die Dänin konnte den Rogers Cup 2010 gewinnen, wartet aber seitdem auf einen weiteren Titel. Im Vorjahr unterlag sie erst im Finale Elina Svitolina. Die heuer stark aufspielende Ukrainierin, die bereits drei Turniersiege auf der Habenseite hat, zählt auch in Toronto wieder zu den absoluten Topfavoritinnen und möchte als erste Frau seit Martina Hingis (1999 und 2000) die Mission Titelverteidigung erfolgreich gestalten.

Deutsche Hoffnungen ruhen auf Kerber

Aus deutscher Sicht ruhen die Hoffnungen auf den Schultern der Wimbledon-Heldinnen Angelique Kerber und Julia Görges, wobei speziell Erstere zu den absoluten Topfavoritinnen zählt. Ebenfalls auf der Rechnung muss man Sloane Stephens haben. Die US-Amerikanerin erreichte im Vorjahr das Halbfinale und könnte heuer den nächsten Schritt machen. Nach der Turnier Absage von Serena Williams ruhen die amerikanischen Hoffnungen auf Stephens. Für Furore könnte auch die tschechische Mannschaft sorgen. Petra Kvitova hat den Rogers Cup bereits gewonnen und auch die ehemalige Nummer eins Karolina Pliskova gehört zum Kreis der Mitfavoritinnen. 2017 überzeugte auch Lucie Safarova mit dem Viertelfinaleinzug, die 31-jährige fühlt sich in Toronto wohl und könnte auch heuer überraschen.

Kitz-Enttäuschung für Thiem & Co

Für Österreichs Tennisstars ist das Heimturnier in Kitzbühel nicht nach Wunsch verlaufen. Während Vorjahres-Halbfinalist Sebastian Ofner bereits in Runde eins die Segel streichen mussten, kamen Dominic Thiem und Dennis Novak nicht über das Achtelfinale hinaus. Besonders für French Open-Finalist Thiem bedeutet das frühe Aus eine herbe Enttäuschung.

Viertelfinale ohne österreichische Beteiligung

Eine Woche nach dem enttäuschenden Turnier in Hamburg, wo der Lichtenwörther ein Ausscheiden im Viertelfinale verkraften musste, war beim Heimspiel sogar bereits eine Runde früher Endstation. Nach einem Freilos in der ersten Runde unterlag Mitfavorit Thiem völlig überraschend dem slowakischen Qualifikanten Martin Klizan 1:6, 6:1, 5:7. Damit wartet der 24-jährige weiter auf seinen ersten Titel in Österreich. Nach dem Match sprach Thiem von einer „Riesenenttäuschung“. Das Ausscheiden sei für ihn „natürlich ein Wahnsinn“.

Trotz der Pleite zeigte sich „Domi“ mit seiner Leistung nicht unzufrieden, verwies aber auf seine Schwäche, zu Turnierbeginn bereits auf seinem Toplevel zu agieren. „Das ist mir heuer schon ein paar Mal passiert, dass ich speziell am Anfang einfach zu unkonstant bin“, bilanzierte Thiem. Die erste Chance auf Wiedergutmachung gibt es beim anstehenden Masters Turnier in Toronto.

>>>>> zum Dominic Thiem Turnierplan 2018

Auch für die restlichen ÖTV-Asse lief das Heimturnier in Kitzbühel alles andere als nach Wunsch. Sebastian Ofner, der sich im 2017 durch seinen sensationellen Semifinal-Einzug ins Rampenlicht gespielt hatte, unterlag in Runde eins ebenfalls Klizan. Der Steirer konnte zu keinem Zeitpunkt an seine Vorjahresleistung anknüpfen und verlor glatt in zwei Sätzen. Auch Dennis Novak fand im Achtelfinale gegen Dusan Lajovic kein Rezept und scheiterte mit 2:6, 4:6 deutlich am Serben.

Zverev vs. Zverev in Washington

Während es für die Österreicher in Kitzbühel nicht rund lief, kommt es beim Hartplatz-Turnier in Washington zu einem brisanten Bruderduell. Im Achtelfinale treffen Alexander und Mischa Zverev aufeinander, es ist ihr erstes Match im Profibereich. Der acht Jahre jüngere „Sascha“ geht als Favorit ins Spiel und freut sich auf das Duell. „Das wird spannend, wir wollen beide gewinnen. Früher haben wir am Hinterhof immer das Wimbledon-Finale nachgespielt, da hat er mich immer geschlagen. Hoffentlich wird es dieses Mal anders“, so der 21-jährige mit einem Augenzwinkern.

Sascha Zverev gilt als das heißeste deutsche Eisen für das letzte der vier Grand Slam Turniere bei den US Open 2018. Aktuell sehen die Tennis Buchmacher Bwin, Tipico und Betway das deutsche Ausnahmetalent lediglich als Außenseiter bei den US Open Wettquoten. Das kann sich aber im Verlauf der Hartplatzsaison noch ändern. Vor allem die Turniere in Toronto und Cincinnati gelten dabei als wichtige Gradmesser auf dem Weg nach Flushing Meadows.

Basilashvili überrascht in Hamburg – Thiem heiß auf Kitz

Die letzte Auflage der German Open in Hamburg hat mit Nikoloz Basilashvili einen Überraschungssieger hervorgebracht. Der 26-jährige bezwang im Finale des ATP 500-Turniers Titelverteidiger Leonardo Mayer 6:4, 0:6, 7:5 und sorgte damit für den ersten georgischen Einzeltriumph überhaupt auf der Tour.

Erster ATP-Erfolg für Georgien

Nach zwei Finalniederlagen, unter anderem in Kitzbühel 2016, gelang Basilashvili beim dritten Anlauf der große Wurf. Die gesamte Turnierwoche überzeugte der als Qualifikant gestartete Georgier mit starkem Tennis. Besonders in engen Spielsituationen behielt die neue Nummer 35 der Welt die Nerven.

Nach Erfolgen über die höher eingeschätzten Philipp Kohlschreiber und Pablo Cuevas zeigte der Mann aus Tiflis im Viertelfinale gegen Pablo Carreno Busta seine beste Turnierleistung und schlug den spanischen Mitfavoriten glatt in zwei Sätzen. Schlussendlich schlug Basilashvili im Semfinale auch Thiem-Bezwinger Nicolas Jarry, ehe er Mayer enttrohnte und sich somit auch für das Sandplatzturnier in Kitzbühel in den Favoritenkreis spielte. Die Generali Open in Kitz sind das letzte Turnier auf Sand im ATP Spielplan 2018.

Thiem-Revanche in Kitzbühel?

Während Basilashvili aufzeigte, endeten die German Open für Österreichs Hoffnung Dominic Thiem enttäuschenderweise bereits im Viertelfinale. In der Runde der letzten Acht unterlag der als Nummer eins ins Turnier gegangene French Open-Finalist dem chilenischen Youngster Nicolas Jarry knapp in zwei Sätzen. Dementsprechend konsterniert zeigte sich Thiem nach der überraschenden Niederlage. „Ich bin sehr enttäuscht, sogar etwas angefressen“, so die Nummer sieben der Welt.

Obwohl das Viertelfinal-Aus die Vorfreude auf Kitzbühel etwas trübe, zeigte sich der 24-jährige mit Blick auf sein Heimturnier angriffslustig. „Ich werde die Niederlage in Kitzbühel wiedergutmachen“, versprach der Niederösterreicher. Schließlich gehört Sandplatzspezialist Thiem in Tirol erneut zu den Topfavoriten. Im siebten Anlauf will er nun zum ersten Mal den Titel gewinnen.

Sein bisher größter Erfolg im Ski-Mekka war die Endspielteilnahme 2014, wo er David Goffin unterlag. Zudem könnte Thiem gemeinsam mit Partner Dennis Novak im Doppel zuschlagen. Nach der knappen Finalniederlage vor zwei Jahren will das Duo heuer den großen Wurf schaffen.

Vorbereitung auf Hartplatz Tour in Nordamerika

Nachdem man sich in Kitzbühel die Ehre gab, richtet sich Thiems Fokus auf die Hartplatzturniere in Nordamerika. Dort geht es dann gleich in Toronto und Cincinnati zur Sache. Beide Turniere gelten für Tennis Wetten Kenner als wichtiger Gradmesser für die US Open 2018.

Ein gutes oder schlechtes Abschneiden beim Rogers Cup in Toronto oder beim Western & Southern Open in Cincinnati resultiert in der Regel in einer Veränderung der US Open Quoten. Man sollte daher bei seiner Grand Slam Langzeitwette immer auch die ATP Turniere im Vorfeld im Auge behalten.

German Tennis Championships 2018 Quoten & Wetten

Nach den Grand Slam Highlights Roland Garros und Wimbledon gibt es mit den German Open in Hamburg eine kurze Verschnaufpause, ehe es im ATP Spielplan in die intensive Phase der Hartplatz-Saison geht, mit dem krönenden Abschluss bei den US Open 2018. Wie schon in den Jahren zuvor muss man leider auch 2018 auf Lokalmatador Alexander Zverev verzichten. Das Starterfeld beim einzigen ATP 500 Turnier im Juli kann sich aber dennoch sehen lassen. Wir haben schon einmal die aktuellen Quoten der besten Tennis Wettanbieter verglichen.

Das sind die German Open Quoten-Favoriten

Zu Turnierbeginn sehen die Buchmacher Dominic Thiem als Hauptanwärter auf den prestigeträchtigen Titel in Hamburg. Das hat den einfachen Grund, dass Thiem auf Sand dieses Jahr sehr stark gespielt hat. Der Österreicher kann immerhin Finaleinzüge in Madrid und bei den French Open verbuchen, wenngleich er im Finale einmal an Zverev und einmal an Nadal scheiterte.

Auf Rasen lief es zuletzt weniger gut und Thiem verlor im ATP Ranking wertvolle Punkte. Das Intermezzo auf Sand kommt daher für die aktuelle Nummer 9 in der ATP Einzelwertung wie gerufen. Auf Dominic Thiem wetten könnte sich in Hamburg auszahlen. Das sind die aktuellen German Open Quoten:

German Open Gewinner Quoten
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 🇦🇹 D. Thiem 2,00 2,00 QF
🇦🇷 D. Schwartzman 5,50 5,50 QF
🇪🇸 P. Carreno Busta 7,00 7,00 QF
🇦🇷 L. Mayer 7,00 7,50 F
🇫🇷 G. Monfils 12,00 9,00 R16
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Dass die German Open in Hamburg 2018 mit einem besseren Starterfeld aufwarten als in den Jahren zuvor, das zeigt sich alleine schon beim Blick auf die letztjährigen Top-Seeds. War 2017 mit Albert Ramos Vinolas noch die Nummer 24 des Turniers der topgesetzte Spieler, so konnte man dieses Jahr mit Thiem, Schwartzman und Carreno Busta gleich drei Top 15 Spieler holen.

Zverev stellt Bedingung für Teilnahme

Die Abwesenheit von Hamburg-Lokalmatador Alexander Zverev ist natürlich dennoch bitter. Der Topstar des deutschen Davis Cup Teams wäre ein absoluter Publikumsmagnet, würde er in der Hansestadt an den Start gehen. Zverev hatte auch in der Vergangenheit schon mehrfach den Wunsch geäußert in Hamburg spielen zu können. Der 21-jährige stößt sich aber am Belag. Zverev will sich nach der Rasensaison voll auf die Hartplatzturniere konzentrieren. Ein Intermezzo auf Sand kommt dem akribischen Perfektionisten Zverev da natürlich in die Quere.

Dabei hat der Madrid Masters Sieger 2018 auf Sand eigentlich eine gute Bilanz vorzuweisen. Dennoch ließ Zverev anlässlich der BMW Open in München ausrichten, dass er einen Start am Rothenbaum nur dann in Betracht ziehen würde, wenn man sich aufseiten des Veranstalters dazu entscheidet, das Turnier zukünftig auf Hartplatz auszutragen. Ob es hier vom Veranstalter ein derartiges Entgegenkommen geben wird ist allerdings fraglich. Für’s erste müssen die Hamburger Tennisfans also ohne „ihren“ Sascha Zverev auskommen.

Rekord Preisgeld bei den US Open

Die US Open 2018 werden nicht nur aus sportlicher Sicht hochbrisant. Wie nun bekannt wurde, schütten die Veranstalter des Traditions-Majors für das diesjährige Turnier eine Rekordsumme von 53 Millionen US Dollar, also umgerechnet 45,3 Millionen Euro an die SiegerInnen des Turnier aus. Im Einzel soll es dabei eine Prämie von 3,8 Mio. Dollar für den Sieg und 1,85 Mio. Dollar für den Finaleinzug geben.

Höchstdotiertes Grand Slam Turnier der Geschichte

Die US Open werden somit zum wertvollsten Turnier in der Geschichte des Tennissports. Noch nie zuvor wurde ein derart großer Preispool an die Spieler und Spielerinnen eines Majors ausgeschüttet. Damit will man aufseiten der Veranstalter das Turnier neben den anderen 3 Grand Slams in Australien, Paris und Wimbledon zusätzlich aufwerten.

Ob die anderen Veranstaltungsorte dem amerikanischen Beispiel folgen wird sich noch zeigen. Mit dem deutlichen Preisgeld-Anstieg von 57% seit 2013 kann jedoch kaum jemand Schritt halten. Das wird auch im folgenden Vergleich deutlich:

Turnier Preisgeld
Australian Open 2018 31,7 Mio. €
French Open 2018 39,2 Mio. €
Wimbledon 2018 38,1 Mio. €
US Open 2018 45,3 Mio. €

Die US Open stoßen mit dem Durchbrechen der 40.000.000€ Schallmauer in neue Dimensionen vor. Dass man beim letzten Grand Slam aber nicht nur finanzielle Rekorde bricht, dafür soll natürlich ein mit Topstars gespicktes Starterfeld sorgen. 2018 könnte nämlich einer der am längsten währenden Tennis Rekorde gebrochen werden.

Williams will Grand Slam Rekord einstellen

Die aktuelle Favoritin bei den US Open Quoten im WTA Feld, Serena Williams, könnte sich mit einem Sieg den unerreichbar geglaubten Rekord von 24 Grand Slam Titeln einstellen. Bislang wird dieser Rekord alleine von Tennis Legende Margaret Smith Court gehalten und stammt noch aus Zeiten vor der Profi-Ära.

>>>>>>> Tennis Rekord Damen

Umso höher wäre natürlich die Leistung von Serena Williams einzuschätzen, könnte sich die US Amerikanerin nach ihrer langen Babypause zum 24. Major Titel ihrer Karriere spielen. Die meisten Tennis Wettanbieter rechnen Williams dabei gute Chancen aus. Sie ist mit einer Quote von 4,50 auf den Gesamtsieg aktuell noch die klare Quotenfavoritin im WTA Feld.

Etwas anders sieht es da schon bei den Herren aus. Derzeit hat Novak Djokovic bei den Quoten die Nase vorne. Nadal und Federer haben bei Tipico, Bwin und Co. jedoch auch eine hohe Gewinnwahrscheinlichkeit.

Siege Für Djokovic & Kerber bei Wimbledon 2018

Novak Djokovic hat zum vierten Mal den Tennis-Klassiker in Wimbledon gewonnen. Im Finale setzte sich der serbische Superstar und Wimbledon Quoten Favorit gegen den Südafrikaner Kevin Anderson glatt mit 6:2, 6:2 und 7:6(3) durch. Insgesamt durfte der 31-jährige über seinen 13. Grand Slam-Erfolg jubeln.

Klarer Sieg gegen Anderson

Zuletzt triumphierte „Nole“ 2016 bei den French Open. Auf seinen ersten Paris-Titel folgte aber eine über zweijährige Durstrecke, die von Verletzungen geprägt war. Djokovic rutschte zuletzt sogar aus den Top 20 der Weltrangliste. Nicht wenige hatten die ehemalige Nummer 1 bereits abgeschrieben, am Heiligen Rasen schlug der Serbe nun aber eindrucksvoll zurück.

Gegner Anderson, der sich in der Anfangsphase am Schlagarm behandeln lassen musste, hatte in den ersten beiden Sätzen kaum eine Chance. Erst im dritten Satz kämpfte sich der Südafrikaner ins Match, vergab aber fünf Satzbälle und musste zusehen, wie Djokovic den Titel einsackte.

Emotionales Comeback im Wimbledon

Für den „Djoker“ bedeutete der Titel besonders viel. „Das ist sehr, sehr speziell für mich“, so der Sieger, der auch auf die schwierigen letzten Monate verwies. „Zum ersten Mal hatte ich eine ernste Verletzung. Ich wusste nicht was mich erwartet. Aber es gibt keinen besseren Platz auf der Welt, um ein Comeback zu machen“, bilanzierte ein emotionaler Djokovic. Durch seinen 13. Major-Erfolg rückt Djokovic im ATP-Ranking nun auf Rang zehn vor. Außerdem fehlt dem Serben nun nur noch ein Titel auf den Rekord von US-Legende Pete Sampras.

Grund zur Freude hatte auch Anderson, trotz seiner zweiten Niederlage im zweiten Grand Slam-Finale. Besonders im Halbfinale begeisterte der 32-jährige Routinier aus Südafrika. Sein Match gegen John Isner war für die Geschichtsbücher. Im Endspiel merkte man Anderson aber an, dass er sowohl im Viertelfinale gegen Roger Federer als auch im Semifinale über die volle Distanz gehen musste. Djokovic hingegen wirkte deutlich frischer. Nach der Pleite zeigte sich der Südafrikaner als fairer Verlierer. Mit Platz fünf in der Weltrangliste erreicht er nach Wimbledon ein Karriere-Hoch.

Als nächstes größeres Turnier auf der ATP Tour 2018 stehen nun die German Tennis Championships in Hamburg an. Dieses Turnier findet wieder auf Sand statt, ehe es in die intensive Hartplatz-Saison mit den Masters Turnieren in Toronto und Cincinnati geht, auf die mit den US Open das letzte Grand Slam Turnier des Jahres folgt. Wir haben schon jetzt die aktuellen US Open Quoten bei den Tennis Buchmachern Tipico, Bwin und Betway im Vergleich.

Kerber bezwingt Williams

Im Dameneinzel setzte sich Angelique Kerber durch und feierte ihren dritten Major-Titel. Nachdem die Deutsche 2016 in Australien und den USA gewonnen hatte, fehlt ihr nach ihrem ersten Triumph am Heiligen Rasen nur noch ein Paris-Sieg zum Karriere-Grand Slam.

Im Finale zeigte die 30-jährige eine souveräne Vorstellung und bezwang Serena Williams 6:3, 6:3. Auch die US-Amerikanerin konnte mit ihrer Leistung aber sehr zufrieden sein. Wenige Monate nach ihrem Comeback nach Baby-Pause schrammte die 36-jährige nur knapp an ihrem 24. Grand Slam-Titel vorbei, welcher den alleinigen Rekord bedeutet hätte. Vielleicht klappt es ja dann bei den US Open. Serena hat jedenfalls bei den Tennis Wett Tipps der Buchmacher die Nase vorne. Mal sehen ob sie ihre Favoritenrolle bestätigen kann.