Tennis News 2019

In unserem Abschnitt zum Thema Tennis Nachrichten und News findet ihr alles rund um die aktuellsten Ereignisse im Tennissport. Egal ob ATP World Tour oder WTA Tour – bei uns seid ihr an der richtigen Stelle. Wann steht der nächste Davis-Cup Termin auf dem Spielplan und wer startet dort als Favorit auf den Sieg? Diese Frage beantworten wir ebenso, wie jene nach Form und Verfassung der Stars für die nächsten Grand Slams oder andere Turnier.
Zudem erfährst du bei uns, wie es um deine Lieblingsspieler bestellt ist. Gibt es Verletzungen, wie ist die aktuelle Verfassung und wie stehen die Chancen auf einen Turniersieg? Wir informieren dich in unserer News Abteilung über all diese Fragen und beantworten auch sonst Relevantes, das im Zusammenhang mit der gelben Filzkugel steht.
Außerdem geben wir auch einen Überblick über die aktuell besten Wetten und Siegquoten für anstehende Großereignisse. Bei uns bekommt ihr aber nicht nur Infos zu den Großereignissen wie Wimbledon oder der French Open – denn vielfältige und abwechslungsreiche Berichterstattung wird bei uns groß geschrieben. So gibt es aktuelle Meldungen zu Challenger Turnieren, ebenso wie über die Serie der Ex-Profis, den Championship Turnieren. Es sollte also für jeden Tennisfan etwas dabei sein.

Nadal bleibt König von Paris

Tennis-Superstar Rafael Nadal bleibt das Maß aller Dinge beim wichtigsten Sandplatz Turnier im ATP Spielplan. Der 33-jährige Spanier sicherte sich zum 12. Mal den Titel bei den French Open. Im Finale bezwang er wie im Vorjahr Dominic Thiem. Mit nunmehr 18 Grand Slam-Erfolgen fehlen dem Mallorquiner nur mehr zwei weitere Titel auf Allzeit-Rekordhalter Roger Federer.

Jagd auf Federer-Rekord?

Wie über die gesamten zwei Turnierwochen präsentierte sich Nadal auch im Endspiel souverän. Nachdem Gegner Thiem die ersten beiden Sätzen offen gestalten konnte, machte „Rafa“ im Anschluss kurzen Prozess mit dem Österreicher. Insgesamt hieß es am Ende 6:3, 5:7, 6:1, 6:1 für den „Sandplatzkönig“, der damit im gesamten Turnier nur ein Set abgeben musste und sich erneut zum strahlenden Sieger in Roland Garros krönte.

Mit insgesamt zwölf Triumphen baute er den Rekord für die meisten Erfolge bei ein und demselben Major weiter aus und könnte eine Bestmarke für die Ewigkeit geschaffen haben. Auf Grand Slam-Rekordhalter Federer fehlen nur mehr zwei Titel – eine Marke, die den spanischen Ausnahmekönner mit Sicherheit reizt.

Auf die Frage, ob die Jagd auf die 20 Erfolge seines Schweizer Dauerrivalen nun eröffnet sei, winkt Nadal ab: „Ich habe bestimmt 15 Grand Slams wegen Verletzungen verpasst. Näher an Roger heranzukommen wäre unglaublich, ist mir aber nicht wichtig“. Erst nach dem verlorenen Halbfinale adelte Federer seinen siegreichen Konkurrenten: „Auf Sand gibt es niemanden, der auch nur annähernd an Rafa herankommt“. Ob Nadal den prestigeträchtigsten aller Tennis Rekorde knacken kann, wird sich weisen. In Wimbledon gelten allerdings wieder die Rasenspezialisten Djokovic und Federer als Top Anwärter auf den Turniersieg.

Wieder kein Grand Slam Titel für starken Thiem

Eine zufriedene Bilanz konnte trotz der erneuten Finalpleite Dominic Thiem ziehen. Im Gegensatz zum Vorjahr konnte er Nadal immerhin einen Satz abnehmen. Angesichts der schwierigen Voraussetzungen vor dem Endspiel war der 25-jährige ohnehin bei den French Open Wettquoten als krasser Außenseiter ins Spiel gegangen. Das kräftezehrende Halbfinale gegen Novak Djokovic, dass durch mehrere Verschiebungen und Unterbrechungen geprägt, machte sich auch gegen Nadal bemerkbar, da der Niederösterreicher körperlich sichtlich zu kämpfen hatte.

Dominic Thiem
si.robi (CC BY-SA 2.0)

Trotzdem zeigte Thiem erneut ein überragendes Turnier und wurde von Experten bereits zum „neuen Nadal“ auserkoren. Als nächste wichtige Programmpunkte auf der ATP Tour stehen nun die Rasenturniere in Stuttgart, Halle und London an. Hier werden die Karten natürlich wieder vollkommen neu gemischt, da Sandplatz Spezialisten wie Nadal und Thiem in der Rasensaison traditionell schwerer zum Zug kommen. Tennis Wetten hält euch natürlich über die wichtigsten Entwicklungen auf dem Laufenden.

Kracher im Paris-Halbfinale

Die beiden Semifinalpartien bei den French Open in Paris haben es in sich. Mit den Duellen Rafael Nadal gegen Roger Federer sowie Novak Djokovic gegen Dominic Thiem treffen vier absolute Topstars aufeinander. Am Freitag entscheidet sich, wer im Endspiel am Sonntag um den Titel beim zweiten Grand Slam-Turnier des Jahres kämpfen wird. Alle Wettquoten zu den French Open findet ihr hier.

Nadal in der Favoritenrolle

Im ersten Halbfinale kommt es zum ewig jungen Klassiker zwischen Nadal und Federer. Die wohl prägendste Tennis-Rivalität des letzten Jahrzehnts erlebt in Paris einen weiteren Höhepunkt, selten waren die Rollen aber derart ungleich verteilt. Während der spanische „Sandplatzkönig“ bisher mühelos durch das Turnier pflügte und auf seinen bereits zwölften Titel in Roland Garros losgeht, hat „FedEx“ einen Fünfsatz-Krimi gegen Landsmann Stan Wawrinka hinter sich. In Paris konnte der 37-jährige, der 2009 den Titel gewinnen konnte, zudem noch nie gegen seinen Dauerrivalen gewinnen. Trotzdem gibt sich der Schweizer vor dem Gipfeltreffen durchaus angriffslustig. „Einer der Hauptgründe, wieder auf Sand zu spielen, war, wieder eine Chance gegen Rafa zu bekommen“, spielte der 20-fache Grand Slam-Sieger auf seine zweijährige Abstinenz auf der roten Asche an.

Spannung vor Djokovic-Thiem

Ausgeglichener ist die Ausgangslage wohl im zweiten Duell zwischen Weltranglistenleader Djokovic und Vorjahres-Halbfinalist Thiem. Die serbische Nummer eins präsentierte sich bislang souverän, mit seinem zweiten Paris-Erfolg nach 2016 könnte er in der ewigen Major-Bestenliste bis auf einen Titel an den zweitplatzierten Nadal aufrücken. Auch sein österreichischer Gegner präsentierte sich nach schleppendem Turnierbeginn besonders im Viertelfinale bärenstark, der aufstrebende Russe Karen Khachanov hatte gegen den „Dominator“ nicht den Funken einer Chance. Während es für den Niederösterreicher darum geht, sein selbsterklärtes „Lebensziel“ zu erreichen und die French Open erstmals zu gewinnen, jagt der „Djoker“ einen historischen Rekord. Noch nie gelang es einem Herren, alle vier Grand Slam-Turniere in einer Saison zu gewinnen. Schlägt Djokovic auch in Paris zu, ist die Hälfte seiner Mission bereits komplettiert.

Nach dem zweiten Grand Slams des Jahres beginnt die Rasen-Saison. In Stuttgart und Hertogenbusch findet je ein 250er Event auf dem wohl schwierigsten Untergrund der Tenniswelt statt. Alle ATP Turniere findest du bei unsererm Turnier-Kalender.

French Open Turniervorschau – Das sind die ATP Favoriten

Traditionell steht Ende Mai das absolute Highlight der Sandplatz-Saison auf dem Programm. Von 26. Mai bis 9. Juni kämpfen die Stars der ATP Tour in Paris um den prestigeträchtigen Titel bei den French Open. Das zweite der vier Grand Slam Turniere des Jahres gehört zu den ältesten und traditionsreichsten Events der Tenniswelt. Nur absolute Größen des Sports haben es geschafft, bei Roland Garros zu gewinnen. 2019 findet die bereits 118. Auflage des Sandplatz-Klassikers in der französischen Hauptstadt statt.

🏆🎾 Hier geht es zu den aktuellen French Open Wettquoten 🎾🏆

Aufgrund des Best of 5-Modus, den oft hohen Temperaturen und dem schnellen Spiel auf der „roten Asche“ gehören die French Open zu den anspruchsvollsten Turnieren im ATP Kalender. Erfolgreichster Akteur ist „Sandplatzkönig“ Rafael Nadal. Der Spanier siegte sage und schreibe elf Mal in Paris und schaffte es so, sich in die ewige Liste der Tennis Rekorde einzutragen. Auch die letzten drei Auflagen gingen an den 32-jährigen. Nur Novak Djokovic gelang es 2016 als bisher letztem Spieler, die Nadal-Dominanz zu brechen.

Dreikampf um den Titel?

Naturgemäß ist Rafael Nadal auch heuer der klare Favorit auf den Titel. Die French Open sind, wenig überraschend, sein Lieblingsturnier, mit unglaublichen elf Erfolgen darf man Roland Garros getrost als sein Wohnzimmer bezeichnen. Mit seinem ersten Saisontitel beim Masters Rom hat „Rafa“ außerdem rechtzeitig vor Beginn seines Jahreshöhepunkts eine ordentliche Portion Selbstvertrauen gesammelt. Alles andere als der zwölfte Paris-Coup wäre sicherlich eine Überraschung.

Zu den härtesten Kontrahenten Nadals gehört Weltranglistenleader Novak Djokovic. Der Serbe, der 2016 in Paris den Karriere-Grand Slam fixieren konnte, präsentierte sich nach einem Durchhänger zuletzt wieder bärenstark, auf den Titelgewinn in Madrid folgte in Rom eine weitere Finalteilnahme, in der ihm sein spanischer Daurrivale allerdings deutlich die Grenzen aufzeigte. Trotzdem brennt der Australian Open-Sieger darauf, die historische Chance auf den Grand Slam zu wahren. Ebenfalls zu den großen Favoriten zählt Dominic Thiem. Der Österreicher gewann das Turnier in Barcelona, außerdem bewies er beim Indian Wells Masters, dass er mittlerweile auch bei den ganz großen Events titelfähig ist (Tennis Wetten hat berichtet).

Nach zwei Semifinalteilnahmen in Folge reichte es für den Niederösterreicher im Vorjahr erstmals zum Finaleinzug, dort unterlag er Nadal aber klar. Heuer scheint Thiem noch einen Tick stärker zu sein. Nach wie vor präsentiert sich Österreichs Nummer eins aber zu unkonstant. Findet er in Paris jedoch über den ganzen Turnierverlauf zu seinem A-Game, wird er Nadal ernsthaft fordern können.

Federer zurück in Paris

Das Comeback des Jahres liefert indes Roger Federer. Erstmals seit 2016 schlägt der 37-jährige Schweizer in der Stadt der Liebe auf, und naturgemäß zählt auch der Routinier zum Favoritenkreis. In seiner ersten Sandplatz-Saison seit drei Jahren präsentierte sich „King Roger“ bislang in guter Form, um die „großen Drei“ ernsthaft zu fordern und seinen zweiten French Open-Titel nach 2009 zu holen muss allerdings eine Leistungssteigerung her. Selbige benötigt auch Alexander Zverev, der bislang auf eine völlig verkorkste Saison zurückblickt. Anders als im Vorjahr, wo er sich auf Sand überragend präsentierte und zu den Mitfavoriten zählte, geht er heuer als Außenseiter ins Turnier. Unterschätzen darf man den 22-jährigen aber auf keinen Fall.

Ebenfalls auf der Rechnung muss man Youngster Stefanos Tsitsipas haben, sowie die beiden Routiniers Kei Nishikori und Juan Martin del Potro, die immer für eine Überraschung gut sind. Als Geheimfavorit geht Fabio Fognini ins Turnier. Der 32-jährige Italiener liefert bislang eine bärenstarke Saison. In Monte Carlo bewies er seine Topform mit dem ersten Masters-Titel seiner Karriere. Zeigt er diese Qualitäten auch in Paris, muss man mit dem Mann aus Sanremo definitiv rechnen.

Nadal triumphiert in Rom

Rafael Nadal hat sich beim ATP Masters Rom seinen ersten Saisontitel gesichert. Im Finale setzte sich der 32-jährige Spanier gegen Dauerrivale Novak Djokovic mit 6:0, 4:6, 6:1 durch und feierte damit seinen insgesamt 81. Titel auf der Tour. Mit seinem 34. Triumph bei einem Masters überholt er außerdem seinen Finalgegner, der bei 33 Erfolgen steht. Das Rennen um Platz 1 in der Liste der ATP Tennis Rekorde bleibt also spannend.

Ausrufezeichen vor French Open

Alles in allem war es ein einseitiges Endspiel. Lediglich im zweiten Satz konnte Weltranglistenleader Djokovic das Match offen gestalten. Zu keinem Zeitpunkt gelang es dem „Djoker“, Nadal mit seinen Return-Qualitäten ernsthaft unter Druck zu setzen. Eine Woche nach seinem Titelgewinn in Madrid musste sich der Serbe diesmal im Finale klar geschlagen geben. Djokovic zollte seinem siegreichen Kontrahenten aber Respekt. „Bei den French Open ist Nadal der Topfavorit, dahinter kommen alle anderen“, so der Paris-Sieger von 2016.

Und tatsächlich meldete sich der „Sandplatzkönig“ rechtzeitig vor seinem Lieblingsturnier endgültig an der absoluten Spitze zurück. Zuletzt war der elfmalige French Open Triumphator sowohl in Monte Carlo, Barcelona und Madrid bereits im Halbfinale gescheitert und musste damit ungewöhnlich lange auf den ersten Sandplatz-Titel der Saison warten. Leise Kritik machte sich breit, die auch den sonst so coolen Mallorquiner nicht kalt ließ. Nach dem Turnier in Barcelona haderte er nach eigenen Aussagen zunehmends mit sich selbst. In Rom konnte er nun endlich zurückschlagen. „Das war in jedem Aspekt in großartiges Match, ihr habt mich nach Titeln gefragt und jetzt habe ich endlich einen“, jubelte Nadal.

Mit nunmehr 34 Masters-Titeln zog er in der Bestenliste wieder an Djokovic vorbei. Nicht der einzige Rekord, den „Rafa“ in Rom sicherstellen konnte. Seit 2004 gelang es ihm in jeder Saison, zumindest ein Turnier zu gewinnen – nie gelang es einem Spieler vor ihm, diese Serie 16 Jahre lang aufrecht zu erhalten. Gelingt es dem bekennenden Real Madrid-Anhänger auch in Paris, diese Leistung abzurufen, wird ein weiter großer Titel in seiner beeindruckenden Vita nur schwer zu verhindern sein. Bei den aktuellen Gesamtsiegquoten für French Open Wetten ist Nadal nach seinem Rom Sieg wieder unter 2,0 gerutscht. Zum Vergleich, Finalgegner Novak Djokovic wird beim Tennis Wettanbieter Bwin mit der Quote 3,40 gehandelt.

ATP Cup nimmt Fahrt auf

In vollem Gange ist indes auch der Kampf um die Teilnahme am neuen Nationenbewerb der ATP, der erstmals im Jänner 2020 über die Bühne gehen wird. Am ATP Cup, der jährlich in Perth, Brisbane und Sydney stattfindet wird, werden 24 Länder teilnehmen, die in sechs Vierer-Gruppen um insgesamt acht Viertelfinal-Plätze kämpfen, ehe die restliche KO-Phase folgt und mit dem Finale abgeschlossen wird (ATP Spielplan). Die Qualifikation erfolgt nach der Position des höchstplatzierten Spielers jeder Nation im ATP-Ranking. Demnach liegt derzeit Serbien durch Novak Djokovic in Führung. Gefolgt wird Serbien dann von Spanien um Rom-Sieger Nadal. Am 13. September werden die ersten 18 Teilnehmer bekanntgegeben, am 13. November folgen die restlichen Plätze.

Im neu geschaffenen ATP Cup-Ranking, das jeden Montag aktualisiert werden soll, gibt es verschiedene Voraussetzungen. Mindestens zwei Spieler müssen in der Einzel-, ein weiterer in der Doppel-Weltrangliste aufscheinen, damit eine Nationen auch im neuen Ranking aufscheint. Spielberechtigt sind neben den Top zwei jedes Verbandes bis zu drei weitere Akteure, insgesamt kann eine Nation somit fünf Spieler stellen. Bei den Profis kommt das umstrittene neue Turnier gut an, Weltranglistenleader Djokovic etwa bezeichnete den ATP Cup als „perfekten Weg, um die Saison zu starten“. Besonders die Tatsache, dass auch für das Einzelranking Punkte gesammelt werden können, sei im Sinne der Aktiven.

Thiem nach Rom-Aus sauer

Für Dominic Thiem ist das Masters in Rom bereits nach dem ersten Spiel schon wieder zu Ende. Der 26-jährige Österreicher, der in der ersten Runde ein Freilos hatte, unterlag Spaniens Routinier Fernando Verdasco in Runde zwei mit 6:4, 4:6, 5:7. Nach der überraschenden Auftaktpleite des als bei den ATP Rom Quoten als Mitfavorit gehandelten Niederösterreichers war dieser stinksauer und fand klare Worte gegenüber dem Veranstalter.

Veranstalter „unprofessionell“

Grund für den Ärger beim Weltranglisten-Vierten war die mehrmalige Verschiebung ursprünglich für Mittwoch angesetzten Partie, die wegen Regen schließlich am Donnerstag Vormittag ausgetragen wurde. Die Art und Weise, wie dies von statten ging, erzürnte Thiem. „Ich bin sehr schwer verärgert. Mir taugt es einfach nicht, wie mit uns Spielern bei dem Turnier umgegangen wird“, kritisierte der Barcelona-Sieger (Tennis Wetten hat berichtet) die Verantwortlichen scharf. „Gestern war es für mich eine bodenlose Frechheit, weil jeder Spieler und jedes Wetter-Radar gewusst hat, dass es unmöglich war, auch nur einen Tennisball zu spielen“, so Thiem weiter.

Schließlich wurde solange zugewartet, bis im Römer Olympiastadion das Finale des italienischen Fußballcups angepfiffen wurde. Das damit verbundene Verkehrschaos beeinflusste auch die Tennisstars. Bei mehreren Akteuren kam es zu mehrstündigen Verzögerungen, bis sie das Hotel erreichten.

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Für Thiem unverständlich, die Profis so lange hinzuhalten. „Ich war spätabends im Hotel und dann setzen sie die Partie heute auf 10 Uhr an. Das ist schon ein bisschen witzlos“, befand der Lichtenwörther. Überhaupt kamen die Organisatoren beim Indian Wells-Sieger schlecht weg. „Ich bekomme nur eine Stunde allein am Trainingsplatz, weil sie nicht genug haben. Das ist einfach nicht professionell und eines 1000er-Turniers nicht würdig“. Seine eigene Leistung sei „von Anfang an nicht gut“ gewesen, auch wenn er Verdasco am Rand einer Niederlage hatte.

Auch Zverev out

Auch Alexander Zverev ist bereits frühzeitig. Der Hamburger kommt nach wie vor nicht in die Gänge, gegen den ungesetzten Matteo Berrettini setzte es eine 5:7, 5:7-Niederlage. Obwohl Zverev eine ordentliche Performance lieferte, muss er damit einmal mehr im Jahr 2019 bereits früh im Turnier die Koffer packen. Zverev wartet damit weiterhin auf ein positives Erlebnis vor den French Open. Der Deutsche, der anfangs bei den French Open Wettquoten noch zum engeren Favoritenkreis zählte ist mittlerweile krasser Außenseiter. Ein Grand Slam Erfolg bei Roland Garros wäre eine Riesenüberraschung.

Djokovic erobert Madrid-Titel

Serbiens Tennis-Superstar Novak Djokovic hat sich zum dritten Mal in seiner Karriere den Titel bei den Madrid Open gesichert. Die Nummer eins der Welt besiegte in einem einseitigen Finale den griechischen Youngster Stefanos Tsitsipas mit 6:4, 6:3 und jubelte damit über den 33. Masters-Erfolg seiner Karriere.

Souveräne Vorstellung gegen starken Tsitsipas

Nachdem Djokovic die Australian Open im Jänner dominiert hatte, folgte zuletzt eine kleine Formkrise beim 31-jährigen. Beim „Sunshine Double“ in Indian Wells und Miami, das im März stattfand, scheiterte der „Djoker“ jeweils im Viertelfinale. Auch der Start in die Sandplatzsaison verlief alles andere als nach Wunsch (Tennis Wetten hat berichtet). In Madrid schlug der 14-fache Grand Slam-Sieger nun aber eindrucksvoll zurück und holte sich seinen dritten Titel in der spanischen Hauptstadt.

Bereits im Semifinale beeindruckte Djokovic gegen Barcelona-Sieger Dominic Thiem, den er, trotz dessen derzeitiger Topform, in zwei Sätzen bezwingen konnte. Auch im Finale gegen Nadal-Bezwinger Tisitipas beeindruckte der Mann aus Belgrad. Sein Spiel erinnerte an seine Auftritte bei den Australian Open, wo er die Szene fast nach Belieben dominierte.

Sein 33. Titel bei einem Masters1000 bringt Djokovic auf eine Stufe mit Rekordhalter Rafael Nadal. Bereits in Rom gibt es für beide die Chance, sich die alleinige Bestmarke zu sichern. Grund zur Freude hatte nach dem Finale auch Tsitsipas, der sich ebenfalls stark präsentierte und von Djokovic lobende Worte erhielt. „Glückwunsch an Stefanos für eine großartige Woche“, gratulierte der Serbe seinem unterlegenen Kontrahenten. Auch der junge Grieche hat bereits in Rom die Chance, sich weiter in der Weltspitze zu etablieren. Die Rom Masters Wettquoten der Tennis Buchmacher sehen Tsitsipas hinter Djokovic, Nadal und Thiem sogar als vierten Anwärter auf die Trophäe.

Grand Slam möglich?

Nachdem Djokovic zuletzt auch von privaten Ablenkungen sprach, scheint er nun den Fokus wieder voll auf sein Spiel zu legen. Kann er diese Form konservieren, gehört er auch zu den unumstrittenen French Open Favoriten – besonders angesichts der leichten Schwächephase von „Sandplatzkönig“ Nadal. Macht der „Djoker“ so weiter, könnte er heuer tatsächlich Jagd auf den Grand Slam  – also den Gewinn aller vier Grand Slam Turniere – machen.

Vorschau WTA ATP Masters1000 Rom – Quoten & Favoriten

Unmittelbar nach den Madrid Open steht in Rom gleich das nächste Saisonhighlight auf dem Programm. Von 12. bis 19. Mai geht es für die Stars der ATP Tour in der ewigen Stadt erneut um einen Masters1000-Titel, dem fünften von neun im Jahr 2019. Bereits seit 1930 gastiert der Tenniszirkus in der italienischen Hauptstadt, womit das Turnier zu den ältesten im Kalender zählt. Es ist nach Monte Carlo und Madrid außerdem das dritte und letzte Masters der Saison, das auf Sand ausgetragen wird.

Der vielleicht wichtigste Aspekt ist aber die Tatsache, dass Rom die letzte große Generalprobe für die French Open 2019 in Paris ist. Die Sieger der Italian Open werden in der Folge auch bei den French Open Wettquoten meist unter den Top-Favoriten für den Grand Slam zu finden sein. Gespielt wird im 2010 renovierten „Stadio del Tennis di Roma“. Rekordsieger bei den Herren ist – wie sollte es anders sein – „Sandplatzkönig“ Rafael Nadal, der insgesamt acht Mal erfolgreich war. Auch im Vorjahr durfte der Spanier jubeln. Im Finale bezwang Nadal damals den frisch gekrönten Madrid Sieger Alexander Zverev. Bei den Damen durfte sich letztes Jahr Elina Switolina über den Finalsieg freuen.

Kann Nadal zurückschlagen?

Nach seinem Finalsieg 2018 gehört Rafael Nadal auch heuer zu den absoluten Topfavoriten. Der 32-jährige ist auf Sand nach wie vor das Nonplusultra, durfte aber in dieser Saison noch nicht über einen Titel jubeln. Sowohl in Monte Carlo, als auch bei seinen Heimturnieren in Barcelona und Madrid war für Nadal bereits im Halbfinale Endstation. Eine ungewöhnliche Bilanz für den Mallorquiner, doch in Rom soll endlich der erste Saisontitel her.

Zu den größten Widersachern Nadals gehört wohl aktuell Dauerrivale Novak Djokovic. Der 31-jährige meldete sich nach einigen schwierigen Wochen in Madrid eindrucksvoll an der Spitze zurück und sicherte sich seinen 33. Masters-Titel. Mit seinem Sieg beim Mutua Masters konnte der Djoker in puncto Masters Titel somit mit Nadal gleichziehen. In der italienischen Hauptstadt haben beide nun die Chance, zum alleinigen Masters-Rekordsieger zu avancieren.

ATP Rom Masters Gewinner 2019
Tipico Logo Betway Logo Bwin Logo
🇪🇸 R. Nadal 2,30 2,50 2,35
🇷🇸 N. Djokovic 2,90 3,00 3,00
🇦🇹 D. Thiem 5,50 6,50 6,00
🇨🇭 R. Federer 13,00 15,00 15,00
🇬🇷 S. Tsitsipas 17,00 15,00 15,00
🇮🇹 F. Fognini 35,00 34,00 34,00
🇯🇵 K. Nishikori 35,00 34,00 34,00
weitere Quoten Tipico Betway Bwin 

Ebenfalls zum engsten Favoritenkreis gehört Dominic Thiem. Nachdem das erste Saisondrittel des Österreichers von vielen Schwankungen geprägt war, agierte er zuletzt auf einem konstant hohen Niveau. Siege in Indian Wells und Barcelona, dazu das Halbfinal-Aus in Madrid. Der French Open-Finalist des Vorjahres wird auch in Rom nur schwer zu schlagen sein.

Ein eindrucksvolles Sand-Comeback lieferte vergangene Woche zudem Roger Federer. Der Routinier, zuvor seit 2016 nicht mehr auf diesem Belag aktiv, zeigte eine starke Vorstellung, ehe im Viertelfinale gegen Thiem Schluss war. Trotzdem dürfte „King Roger“ wieder Blut geleckt haben. Dem Schweizer ist ohnehin immer alles zuzutrauen. Ein Rom-Sieg fehlt außerdem noch in der Vita des Ausnahmekönners.

Überraschungs-Heimsieg für Fognini?

Auch Vorjahresfinalist Alexander Zverev muss man auf der Rechnung haben. Obwohl der deutsche Youngster noch seiner Form aus der vergangenen Saison hinterherhinkt, gehört er zu den besten Sandplatz-Spielern der Welt. Nicht auszuschließen, dass ihm nach einem bislang verkorksten Jahr in Rom endlich der Knopf aufgeht.

Die italienischen Hoffnungen ruhen hingegen vor allem auf Fabio Fognini. Der 31-jährige spielt bislang die Saison seines Lebens und in Monte Carlo eroberte er sensationell den ersten Masters-Titel seiner Karriere (Tennis Wetten hat berichtet). Ob er allerdings mit dem Druck vor Heimpublikum zurechtkommt, wird sich zeigen. Immerhin warten die italienischen Fans seit 1976 sehnsüchtig auf einen Triumph eines Lokalmatadors.

Zum erweiterten Favoritenkreis zählen neben Zverev und Fognini sicherlich auch der japanische Routinier Kei Nishikori, sowie Stefanos Tsitsipas, der an seine Performance in Madrid anknüpfen will, wo er erst im Finale an Djokovic scheiterte. Ebenfalls auf der Rechnung muss man die Russen Karen Khachanov und Daniil Medvedev, sowie das kroatische Duo Marin Cilic und Borna Coric haben. Den Letztgenannten kann man allerdings wohl nur Außenseiterchancen zurechnen. Zu groß ist schlussendlich die Klasse von Spielern wie Djokovic, Nadal und Thiem – vor allem auf Sand. Dennoch darf man sich auch außerhalb der Top 4 auf große Duelle freuen. 

Hochklassiges WTA Feld in Rom

Bei den Damen gilt einmal mehr Simona Halep als Topfavoritin – zumindest wenn es nach den Quoten vom Tennis Buchmacher Bwin geht. Dort wird die Rumänin, die aktuell die Nummer 2 der WTA Weltrangliste ist, als Nummer 1 Anwärterin auf den Masters Titel gehandelt. Neben Halep gelten aber auch Dauerbrenner wie Petra Kvitova und Kiki Bertens als heiße Kandidatinnen auf einen Finalsieg in Rom. Auch die aktuelle Nummer 1 der Weltrangliste, Naomi Osaka, brennt auf einen Erfolg in Rom.

Italian Open Rom Masters 2019 – Gesamtsieger
Bwin Logo
🇷🇴 S. Halep 5,00
🇳🇱 K. Bertens 7,00
🇨🇿 P. Kvitova 8,50
🇯🇵 N. Osaka 11,00
🇦🇺 A. Barty 11,00
🇧🇾 V. Azarenka 13,00
Weitere Spielerinnen Zu Bwin

Serena Williams, die bei Roland Garros 2019 den WTA Rekord in puncto meiste Grand Slam Titel für sich beanspruchen möchte, wird ebenso als Mitfavoritin gehandelt, wie Elina Svitolina, die nicht nur letztes Jahr, sondern auch schon 2017 das Masters in der ewigen Stadt gewinnen konnte. Die Quoten für den Rom-Hattrick stehen aber nicht allzu gut. Dennoch könnte Switolina als Außenseiterin gefährlich werden.

Favoriten erreichen Madrid-Achtelfinale 

Die ersten beiden Runde bei den Madrid Open 2019 sind Geschichte und die ganz großen Überraschungen sind ausgeblieben. Mit Ausnahme von Rückehrer Juan Martin del Potro sind alle Top Ten-Spieler noch vertreten. Das Achtelfinale verspricht somit jede Menge Spannung. Wir haben natürlich schon jetzt die aktuellen Madrid Open Wettquoten der Tennis Wettanbieter im Vergleich. 

Spannender Kampf um’s Endspiel 

Für die Nummer eins, Novak Djokovic, der in Runde zwei gegen Taylor Fritz keine Probleme hatte, geht es gegen Jeremy Chardy, der etwas überraschend sowohl Marco Cecchinato, als auch Diego Schwartzman eliminieren konnte. Ein weiterer Erfolg gegen den „Djoker“ wäre allerdings eine Sensation. Im Viertelfinale könnte es zum serbischen Duell mit Laslo Djere kommen, der mit Marin Cilic aber eine schwierige Aufgabe vor sich hat. Superstar Roger Federer gestaltete sein Sand-Comeback mit einem klaren Zweisatz-Erfolg gegen Richard Gasquet erfolgreich. Der Schweizer ist im Duell der Routiniers nun auch gegen Gael Monfils Favorit. Ein richtiger Kracher erwartet die Zuschauer wohl beim Aufeinandertreffen von Monte Carlo-Sieger Fabio Fognini und Barcelona-Triumphator Dominic Thiem. Beide Spieler agieren nämlich derzeit in Topform.

Thiem vs. Fognini
Quelle: atptour.com

Überraschend stark präsentierte sich bislang Lokalmatador Fernando Verdasco, der spanische Routinier bekommt es nun mit Youngster Stefanos Tsitsipas zu tun und will dort seinen Erfolgslauf fortsetzen. Titelverteidiger Alexander Zverev ließ sich in der zweiten Runde gegen David Ferrer nichts von seiner zuletzt dürftigen Performance anmerken und siegte souverän in zwei Sätzen, im Viertelfinale wartet der Pole Hubert Hurkacz, der heuer bereits für die ein oder andere Überraschung sorgen konnte. Zwischen Kei Nishikori und Stan Wawrinka kommt es zum Aufeinandertreffen zweier Akteure, die die vergangene Dekade über weite Strecken mit geprägt haben. Im vielleicht letzten Duell  der beiden ist aber der 32-jährige Japaner Favorit. Zum Abschluss geht es für Topfavorit Rafael Nadal gegen US-Youngster Frances Tiafoe. Alles andere als ein klarer Sieg des „Sandplatzkönigs“ wäre überraschend. 

David Ferrer hört auf 

Nach der zweiten Runde endete in Madrid endete auch eine große Karriere. David Ferrer verabschiedete sich nach der klaren Pleite gegen Zverev von der Tennis-Bühne. Der 36-jährige, zuletzt immer wieder von Verletzungen geplagt, gewann in seiner Laufbahn 27 ATP-Titel. 2013 stand Ferrer im French Open Finale. Mit der spanischen Davis Cup-Equipe gewann er insgesamt drei Mal den Titel.

Wie geht es nach Madrid weiter? Im ATP Spielplan stehen schon die nächsten Sandplatz Highlights an. Zunächst gibt es das Masters in Rom und dann steht auch schon Roland Garros vor der Tür. Schon jetzt findet ihr bei uns die aktuellen ATP und WTA French Open Wettquoten für den Gesamtsieg beim Grand Slam.

Mutua Madrid Open 2019 – Madrid Masters Quoten & Wetten

Im Frühsommer jagt im ATP Spielplan ein Highlight das nächste. Nach den Klassikern in Monte Carlo und Barcelona folgt in Madrid bereits der nächste Höhepunkt, ehe das Masters in Rom und die French Open den vorläufigen Abschluss der Sandplatzsaison bilden. In der spanischen Hauptstadt gastiert die Tenniswelt seit 2002, womit das Turnier zu den jüngeren der Masters1000-Serie zählt. In den Anfangsjahren spielte man in der Halle auf Hardcourt und das Turnier wurde jeweils in der Spätphase der Saison ausgetragen. Seit 2009 nimmt man den Platz des ehemaligen Masters Hamburg ein und ist das vierte von neun Turnieren der Serie. Außerdem wird seitdem auch auf Sand und im Freien gespielt.

Für ein Kuriosum sorgte Madrid 2012, als man in Anlehung an den Hauptsponsor auf blauem Sand spielte. Nachdem es von zahlreichen Topspielern aufgrund der schwierigen Bedingungen Kritik hagelte, wechselte man im Jahr darauf wieder auf das klassische, rote Design. Erfolgreichster Spieler in der spanischen Metropole ist Lokalmatador Rafael Nadal, der viermal, zuletzt 2017, auf Sand und einmal auf Hartplatz jubeln durfte. Im Vorjahr setzte sich Alexander Zverev im Finale gegen Dominic Thiem durch. Auch dieses Jahr haben wir wieder die Wettquoten für den Turniersieg bei einer Auswahl verschiedener Tennis Wettanbieter verglichen, damit ihr das Optimum aus euren Tennis Wetten herausholen könnt. Werfen wir einmal einen Blick auf die Favoriten 2019:

Mutua Madrid Open 2019 – Gesamtsieger
Tipico Logo Bwin Logo Betway Logo
🇪🇸 R. Nadal 2,50 2,60 2,50
🇷🇸 N. Djokovic 3,50 3,75 4,00
🇦🇹 D. Thiem 6,50 5,50 6,00
🇨🇭 R. Federer 15,00 11,00 12,00
🇩🇪 A. Zverev 15,00 16,00 15,00
🇮🇹 F. Fognini 20,00 23,00 29,00
🇬🇷 S. Tsitsipas 30,00 26,00 26,00
🇯🇵 K. Nishikori 40,00 41,00 34,00
weitere Spieler zu Tipico zu Bwin zu Betway

Kann Thiem Nadal erneut fordern? 

Rekordsieger Rafael Nadal dürfte auch heuer der Mann sein, den es zu schlagen gilt. Die Dominanz des Mallorquiners auf Sand ist einfach ungebrochen. Nadal, der in der Liste der Tennis Rekorde immer noch die Bestmarke für die längste Siegesserie auf Sand hält, zeigt sich aber 2019 noch nicht von seiner besten Seite. Sowohl bei den Monte Carlo Masters, als auch den Barcelona Open scheiterte „Rafa“ bereits im Halbfinale. In Madrid will der 32-jährige nun zurückschlagen und seinen ersten Saisontitel gewinnen. Dagegen hat aber wohl Dominic Thiem etwas einzuwenden. Der Österreicher geht als schärfster Konkurrent Nadals ins Turnier.

Dominic Thiem ist zweifelsohne derzeit in der Form seines Lebens. In Barcelona holte er in eindrucksvoller Manier den Titel. Dass er es auch bei den großen Masters kann, bewies er mit seinem Triumph in Indian Wells Mitte März. Nach zwei Finalpleiten in Folge bei den Madrid Open soll heuer endlich der Siegerpokal her. Ebenfalls zu den Topfavoriten gehört die Nummer eins der Welt, Novak Djokovic. Der Serbe, einziger Spieler der alle Masters bereits gewonnen hat und in Madrid bereits zweimal jubeln durfte, zeigte nach seinem starken Saisonstart allerdings zuletzt ungewohnte Schwächen und verpasste stets das Halbfinale.

Comeback von Federer und Del Potro 

Nach einer kurzen Turnierpause wird sich zeigen, ob der „Djoker“ in Spaniens Hauptstadt zurückschlagen kann. Ein großes Fragezeichen steht hinter Superstar Roger Federer. Der Schweizer spielte sein letztes Turnier auf Sand im Jahr 2016, zuletzt ließ er gleich zweimal die gesamte Clay-Saison aus. Dem zweifachen Madrid-Sieger muss man aber mit Sicherheit zutrauen, bei seinem Comeback auf dem roten Belag um den Titel mitzuspielen.

Endlich wieder in die Erfolgsspur finden will Deutschland Youngster Alexander Zverev. Der Hamburger blickt bislang auf eine durchwachsene Saison zurück, kommt aber mit guten Erinnerungen nach Madrid, wo er im Vorjahr seinen ersten Masters-Titel gewinnen konnte. Auf der Rechnung muss man den 22-jährigen in jedem Fall haben. Barcelona-Finalist Daniil Medvedev präsentierte sich zuletzt in Topform und gehört ebenso zum Favoritenkreis wie Routinier Kei Nishikori und Stefanos Tsitsipas.

Mit Spannung darf man auch das Comeback des Argentiniers Juan Martin del Potro erwarten, der aufgrund einer Kniefraktur seit Monaten nicht auf der Tour zu sehen war. In Madrid will der ehemalige US Open-Sieger eine gelungene Rückkehr feiern und womöglich für eine Überraschung sorgen.

Thiem gewinnt Barcelona Open 2019

Österreichs Tennis-Ass Dominic Thiem hat sich bei den Barcelona Open den 13. ATP-Titel seiner Karriere gesichert. Der 25-jährige krönte eine bärenstarke Turnierwoche mit einem eindrucksvollen 6:4, 6:0-Finalsieg über den Russen Daniil Medvedev. Mit seinem ersten Erfolg in der Olympiastadt von 1992 untermauerte Thiem auch seinen Anspruch auf den Titel bei den French Open 2019.

Eindrucksvolle Vorstellung

Bereits im Halbfinale lieferte der Niederösterreicher wohl das Match des Turniers. In einem packenden und hochklassigen Fight bezwang er „Sandplatzkönig“ Rafael Nadal – elfmaliger Sieger in Barcelona – in zwei Sätzen. An diese Leistung knüpfte er im Endspiel nahtlos an. Der zuletzt blendend disponierte Medvedev konnte Thiem zu keinem Zeitpunkt gefährlich werden. Mit ATP-Titel Nummer 13 spielte sich der Weltranglisten-Fünfte auch für die anstehenden Masters in Madrid und Rom, sowie das Highlight der Sandplatzsaison, den French Open in Paris, in die Favoritenrolle.  Das zeigt sich nun auch in den aktuellen French Open Wettquoten, wo Thiem neben Nadal nun als Topanwärter auf den Grand Slam Titel gehandelt wird.

Von einer Wachablöse Nadals will Thiem aber vorerst nichts wissen. „Ich ändere jetzt nicht meine Meinung, dass Rafa der größte Favorit ist für jeden Sandplatztitel“, betonte der Lichtenwörther unmittelbar nach dem Finale. Bei Roland Garros will Thiem dennoch nach dem großen Coup greifen und als zweiter Österreicher nach Thomas Muster einen Grand Slam-Titel gewinnen. „Die French Open sind mein persönliches Highlight. Dieses Turnier zu gewinnen ist mein größtes Ziel. Ich liebe das Turnier, habe in den letzten drei Jahren gut gespielt und hoffe, dass das so weitergeht“, so der 25-jährige.

Nächster Schritt Paris-Titel?

In den vergangenen drei Jahren stand Thiem zumindest im Semifinale. Er scheiterte allerdings jeweils am späteren Turniersieger. 2016 war gegen Novak Djokovic Schluss und 2017 gegen Nadal. Im Vorjahr erreichte er erstmals das Endspiel, wo sich der spanische Superstar aber erneut als zu stark erwies. Auch heuer geht Thiem wohl als erster Jäger Nadals in die French Open, zuvor will er allerdings bei den weiteren Stationen im ATP Spielplan in Madrid und Rom seine Topform prolongieren und seinen zweiten Masters-Titel nach Indian Wells gewinnen. Tennis Wetten wird auch in Madrid und Rom wieder die Leistungen von Dominic Thiem genau verfolgen. Möglicherweise sinken ja die Thiem Quoten für Roland Garros dann noch einmal nach unten.