Tennis News 2020

In unserem Abschnitt zum Thema Tennis Nachrichten und News findet ihr alles rund um die aktuellsten Ereignisse im Tennissport. Egal ob ATP World Tour oder WTA Tour – bei uns seid ihr an der richtigen Stelle. Wann steht der nächste Davis-Cup Termin auf dem Spielplan und wer startet dort als Favorit auf den Sieg? Diese Frage beantworten wir ebenso, wie jene nach Form und Verfassung der Stars für die nächsten Grand Slams oder andere Turnier.
Zudem erfährst du bei uns, wie es um deine Lieblingsspieler bestellt ist. Gibt es Verletzungen, wie ist die aktuelle Verfassung und wie stehen die Chancen auf einen Turniersieg? Wir informieren dich in unserer News Abteilung über all diese Fragen und beantworten auch sonst Relevantes, das im Zusammenhang mit der gelben Filzkugel steht.
Außerdem geben wir auch einen Überblick über die aktuell besten Wetten und Siegquoten für anstehende Großereignisse. Bei uns bekommt ihr aber nicht nur Infos zu den Großereignissen wie Wimbledon oder der French Open – denn vielfältige und abwechslungsreiche Berichterstattung wird bei uns groß geschrieben. So gibt es aktuelle Meldungen zu Challenger Turnieren, ebenso wie über die Serie der Ex-Profis, den Championship Turnieren. Es sollte also für jeden Tennisfan etwas dabei sein.

Zverev erneut Finals-Sieger

Triumph für Alexander Zverev. Der Deutsche setzte sich im Finale der ATP Finals gegen Daniil Medvedev mit 6:4, 6:4 durch und feiert seinen zweiten Titel nach 2018. Damit gelang dem 24-jährigen die Revanche für die knappe Dreisatz-Pleite in der Gruppenphase. Zudem rückt er in der Weltranglisten immer näher an den zweitplatzierten Russen heran.

Krönung für erfolgreiches Jahr

Zverev US OpenInsgesamt krönt Zverev ein mehr als erfolgreiches Jahr mit dem bereits sechsten Saisontitel. Neben dem Finals-Titel war vor allem die Einzelgoldmedaille bei den Olympischen Spielen das Highlight für den Hamburger (Tennis Wetten hat berichtet). Besonders stark: Zverev stellt nach 5 Niederlagen en suite im Head-to-Head mit Medvedev wieder auf 6:6. „Ich war gegen jemanden im Finale, gegen den ich fünfmal nacheinander verloren habe“, zeigte sich Zverev im Anschluss an seinen Triumph erleichtert, Medvedev endlich wieder besiegt zu haben. Zuvor hatte Deutschlands Nummer eins eine überraschend souveräne Vorstellung gegen den leicht favorisierten Vorjahressieger hingelegt. Besonders das starke Aufschlagspiel war, wie beim Halbfinalerfolg über Novak Djokovic, der Schlüssel für den 24-jährigen. Zwei schnelle Breaks brachten Medvedev zudem früh unter Druck. Die Wende gelang dem US Open-Sieger dann nicht mehr.

Am Ende stand der sechste Turniersieg für Zverev in dieser Saison. Das bedeutet nicht nur seine persönliche Bestmarke, sondern macht ihn auch zum meist dekorierten Spieler auf der ATP Tour 2021. Auch im ATP Ranking wirkt sich der Erfolg bei der inoffiziellen Tennis-WM positiv aus. Zverev bleibt zwar weiterhin Dritter, schiebt sich aber immer näher an Medvedev heran, der derzeit noch 800 Punkte voran liegt. Unangefochten an der Spitze ist nach wie vor Superstar Djokovic mit 2.900 Zählern Vorsprung auf den Rest der Welt.

Nächster Schritt Grand Slam-Titel?

Für nächstes Jahr ist Zverevs Mission klar. Der Sohn eines Russen und einer Deutschen will endlich auch bei den Grand Slam-Turnieren sein volles Potenzial abrufen, bislang wartet er noch auf einen Titelgewinn. Beim einzigen Finaleinzug vor einem Jahr bei den US Open musste er sich Dominic Thiem denkbar knapp im Tiebreak des fünften Satzes geschlagen geben. Die nächste Chance auf einen Major Titel gibt es im ATP Spielplan 2022 traditionell bei den Australian Open. Die Bookies haben jedenfalls schon die Formkurve von Sascha Zverev in ihre Australian Open Wettquoten einfließen lassen.

WTA Finals-Halbfinale komplett

Die Halbfinalspiele der WTA Finals 2021 stehen. Nach den Überraschungsaufstiegen von Anett Kontaveit und Paula Badosa setzten sich mit Maria Sakkari und Garbine Muguruza zwei weitere Akteurinnen durch, die nicht unbedingt zu den ganz großen Favoritinnen zählten. Die topgesetzte Aryna Sabalenka muss hingegen ebenso wie das tschechische Spitzenduo Barbora Krejcikova und Karolina Pliskova swie Iga Swiatek bereits nach den Gruppenspielen die Heimreise antreten. Wer also bei seinen Tennis Wetten auf die WTA Finals auf die Favoritinnen gesetzt hat, der ging leer aus.

Gruppenphase voller Überraschungen

Maria Sakkari
Peter Menzel, CC BY-SA 2.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0>, via Wikimedia Commons

Insgesamt qualifizierten sich damit beim letzten großen Fixpunkt im WTA Kalender vier der fünf am niedrigsten gesetzten Spielerinnen für das Semifinale. Das ist einzigartig in der Geschichte der WTA Finals. In der Gruppe Chichen Itza kam es am letzten Spieltag zum alles entscheidenden Duell zwischen Aryna Sabalenka und Maria Sakkari. Ein extrem spannendes Match ging in den dritten Satz. In diesem agierte die weißrussische Favoritin dann überraschend zahnlos. Sakkari sicherte sich den Aufstieg schlussendlich mit 6:7, 7:6 und 3:6.

Im bereits bedeutungslosen Parallelspiel feierte Iga Swiatek mit dem 7:5, 7:4 über Paula Badosa immerhin einen versöhnlichen Abschluss. Auch die Gruppe Teotihuacan lieferte ein Herzschlagfinale. Garbine Muguruza konnte sich gegen die bereits fix aufgestiegene Anett Kontaveit 6:4, 6:4 durchsetzen. Die Spanierin sicherte sich damit hauchdünn vor Karolina Pliskova den zweiten Platz.

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Pliskova hingegen verspielte ihre Chancen nach der klaren Pleite gegen Kontaveit bereits im ersten Satz gegen ihre Landsfrau Barbora Krejcikova, der mit 0:6 verloren ging. Zwar drehte Pliskova danach auf und gewann das Match, aufgrund einer schlechteren Satzstatistik reichte dies aber nicht mehr für das Weiterkommen. Der Sieg im direkten Duell mit Muguruza half da auch nichts mehr.

Ausgeglichene Halbfinals

In der Vorschlussrunde warten nun zwei Matches auf Augenhöhe. Im rein spanischen Duell zwischen Badosa und Muguruza geht erstere als leichte Favoritin ins Rennen. Klar ist bereits, dass erst zum zweiten Mal nach Arantxa Sanchez Vicario 1993 eine Spielerin von der iberischen Halbinsel im Finale stehen wird. Gar ein absolutes Novum liefert das zweite Halbfinale. Sakkari und Kontaveit können zu den jeweils ersten Akteurinnen ihrer Nation werden, die ein Finals-Endspiel erreichen. Tennisgeschichte ist also in beiden Partien vorprogrammiert.

Favoritensiege zum Finals-Auftakt

Mit den ATP Finals in Turin ist das letzte große Event der ATP Tour 2021 bereits in vollem Gange. Die Auftaktrunde gestaltete sich dabei wenig überraschend, die jeweiligen Gruppenfavoriten konnten sich jeweils durchsetzen. Eine Vorentscheidung könnte zudem mit Andrey Rublevs Sieg gegen Stefanos Tsitsipas gefallen sein. Der Russe hat nun beste Chancen auf das Halbfinale, während bei Tsitsipas das Formbarometer weiter auf Tief steht.

Wer stoppt Novak Djokovic?

Stefanos Tsitsipas Aufschlag
Carine06 from UK [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)]

Rublev sorgte für die einzige kleinere Überraschungen und ließ Tsitsipas keine Chance. Am Ende hieß es 6:4, 6:4 für den 24-jährigen, dem damit die Revanche für das Vorjahr gelang. Dort hatte der Grieche im entscheidenden Gruppenmatch die Oberhand behalten und Rublev nach Hause geschickt. Heuer sind die Vorzeichen nach dem ersten Spieltag anders. Tsitsipas steht bereits mit dem Rücken zur Wand. Gegen Casper Ruud geht es bereits um alles oder nichts. Gleich ist die Situation auch für den Norweger, der sich zum Auftakt Topfavorit Novak Djokovic mit 6:7(4), 2:6 geschlagen geben musste.

Der serbische Superstar setzte damit gleich zu Beginn ein Ausrufezeichen und machte klar, dass der Titel einmal mehr nur über ihn führen wird. Das zeigt sich auch in den ATP Finals Quoten der Tennis Wettanbieter, wo der „Djoker“ als Topfavorit gehandelt wird. Im Duell mit Andrey Rublev geht es um die vorzeitige Qualifikation für das Semifinale, der Sieger darf sich über den Einzug in die Vorschlussrunde freuen.

Das Rätsel um Berrettini

In der roten Gruppe stehen derzeit nicht die sportlichen Ereignisse im Vordergrund, sondern das Drama um Matteo Berrettini. Nach seiner verletzungsbedingten Aufgabe im ersten Match gegen Alexander Zverev schien eigentlich bereits klar, dass es für den Italiener nicht weitergeht. Seinen Platz hätte Landsmann Jannik Sinner eingenommen, der aber nun doch noch um sein Finals-Debüt zittern muss. Berrettini will alles versuchen, um gegen Hubert Hurkacz antreten zu können. Ob sein Fitnesszustand dafür ausreicht, ist immer noch nicht klar.

ATP Finals Logo
ATP Tour, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

Ansonsten sind die Augen in dieser Gruppe auf den großen Kracher zwischen Daniil Medvedev und Alexander Zverev gerichtet. Der Sieger kann das Halbfinale fixieren, während den Verlierer wohl ein Endspiel in Runde drei erwartet. Nach den Finals geht es im ATP Spielplan 2022 dann wieder mit der Vorbereitung auf die Australian Open in Melbourne los. Auch dort wird sich wieder die Tennis Elite die Klinke in die Hand geben.

WTA Finals-Auslosung bringt Spannung

Mit den Finals in Guadalaraja steht das letzte große Saisonhighlight im WTA Spielplan für die Damen kurz bevor. Die Gruppenauslosung für das einwöchige Event in Mexiko brachte dabei gleich einmal einige spannende Konstellationen. Abseits vom Geschehen auf dem Platz sorgt jedoch eine Dopingsperre derzeit für Schlagzeilen.

Hammergruppe und Tschechien-Duell

Iga SwiatekBesonders die Gruppe „Chichen Itza“ ist hochklassig besetzt. In Abwesenheit von Weltranglisten Leaderin Ashleigh Barty wird der Pool von Aryna Sabalenka angeführt. Die Weißrussin schaffte heuer engültig den Sprung in die Weltspitze und gehört zu den absoluten Topfavoritinnen bei den Finals. Bereits in der Gruppenphase wartet auf sie allerdings ein richtiger Kracher. Die an Fünf gesetzte Polin Iga Swiatek, die im Vorjahr mit dem Gewinn der French Open zur ersten Grand Slam-Siegerin ihres Landes avancierte, zählt ebenfalls zu den heißesten Titelkandidatinnen.

https://twitter.com/WTA/status/1457922277064863744

Im zu erwarteten Dreikampf um den Aufstieg ins Halbfinale ist Maria Sakkari die dritte im Bunde. Die Griechin spielte ein starkes Jahr, konnte zuletzt bei den US Open erstmals in ein Major-Semifinale vorstoßen und ist bereit für ihren ersten großen Titel. Als Außenseiterin geht Paula Badosa ins Rennen, auch die Spanierin ist allerdings nicht zu unterschätzen.

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Gruppe „Teotihuacan“ ist geprägt vom Duell der beiden tschechischen Topstars Barbora Krejcikova und Karolina Pliskova. Beide gehen als Favoritinnen ins Turnier, auch die routinierte Garbine Muguruza ist heiß auf den Titel. Anett Kontaveit kann bei der „Tennis-WM“ nur überraschen.

Dopingfall auf der Tour?

Negativschlagzeilen schreibt indes Cagla Büyükakcay. Die Türkin, derzeit auf Position 232 der Weltrangliste, soll bei einem Turnier im Sommer auf verbotene Substanzen zurückgegriffen haben. Die 32-jährige kündigte allerdings eine Berufung gegen das Urteil an. „Die einzige logische Schlussfolgerung, dass Ractopamine in meinen Körper gekommen sind, ist der Konsum von konstaminiertem Fleisch“, so die Türkin. Eine dementsprechende Erklärung soll vom ITF allerdings abgewiesen worden sein, das letzte Wort in dieser Causa ist wohl noch nicht gesprochen.

Upper Austria Ladies WTA Linz Quoten & Wetten

Der WTA Spielplan 2021 neigt sich dem Ende zu, gerade für österreichische Tennisfans gibt es aber noch einen absoluten Leckerbissen. Von 7. bis 12. November findet in der oberösterreichischen Landeshauptstadt das Upper Austria Ladies Linz statt. Mittlerweile handelt es sich dabei um ein Traditionsevent, bereits die 35. Auflage wird heuer ausgespielt. Erstmals wurde 1987 in Oberösterreich aufgeschlagen, damals allerdings noch in Wels. Ab 1991 änderte sich der Standort, mit dem Umzug nach Linz wurden die Upper Austria Ladies endgültig geboren.

Seitdem wird jedes Jahr in der TipsArena gespielt. Auch dem von vielen Absagen geprägten Corona-Jahr 2020 trotze die Stahlstadt und konnte ein Event über die Bühne bringen. Die Weißrussin Aryna Sabalenka konnte sich im Finale gegen Elise Mertens den Titel sichern. Insgesamt zeichnet sich das Event in Linz durch seine Abwechslung aus. Mit Manuela Maleeva, Sabine Appelmans, Jana Novotna, Lindsay Davenport und Ana Ivanovic gibt es mehrere Rekordsiegerinnen, allerdings je mit „nur“ zwei Triumphen.

Lange Favoritenliste

Emma Raducanu
si.robi, CC BY-SA 2.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0>, via Wikimedia Commons

Die ganz großen Namen fehlen zwar in Linz, trotzdem können sich die Zuschauer auf Hochspannung einstellen. Das Favoritenfeld ist groß und als Nummer eins geht Emma Raducanu ins Turnier. Die erst 18-jährige Britin gehört zu den Entdeckungen der Saison und konnte bisher mehrmals mit großartigen Leistungen aufzeigen (Tennis Wetten hat berichtet). In Linz könnte sie sich selbst beschenken: einen Tag nach dem Finale feiert sie ihren 19. Geburtstag. Bei den aktuellen Tennis Quoten der Buchmacher Bwin und Betway für den Gesamtsieg beim WTA Turnier in Linz sieht man sieht man die Lage folgendermaßen:

Hinweis: aktuell sind noch keine Gesamtsiegquoten verfügbar. Tabelle wird ergänzt sobald Bwin und Betway den Wettmarkt für das Turnier öffnen.

WTA Upper Austria Ladies Linz Gewinnerin
Bwin LogoBetway Logo
🇬🇧 E. Raducanu3,503,22
🇷🇴 S. Halep4,505,50
🇺🇸 D. Collins5,004,50
🇷🇺 V. Kudermetova7,508,00
🇷🇺 E. Alexandrova11,0011,00
weitere QuotenBwinBetway

Eine, die ihr die Sache mit Sicherheit erschweren wird, ist Simona Halep. Die langjährige Weltranglistenleaderin und mehrfache Grand Slam-Siegerin hat einige schwierige Monate hinter sich, zählt aber nach wie vor zu den besten Spielerinnen der Welt, weshalb der Titel in Linz nur über sie gehen wird. Das Spitzenfeld wird von Danielle Collins komplettiert. Die US-Amerikanerin schaffte heuer spät aber doch den Durchbruch und konnte ihre ersten beiden WTA-Turniere gewinnen. Nach den Erfolgen in Palermo und San Jose könnte sie in Linz mit dem dritten Titel eine sehr erfolgreiche Saison krönen.

Starke Russinnen in Lauerstellung

Zu den Mitfavoritinnen zählen auch zwei Russinnen. Sowohl Veronika Kudermetova, als auch Ekaterina Alexandrova konnten heuer bereits überzeugen und sind in Linz sicherlich Kandidatinnen auf das Finale. Zum Feld der gesetzten Top Acht zählen zudem Sorana Cirstea, Viktorija Golubic und Jasime Paolini. Alle drei konnten in dieser Saison zwar noch nicht die ganz großen Erfolge feiern, gehören aber an guten Tagen mit Sicherheit zur Weltspitze und sind dementsprechend im Kreis der Mitfavoritinnen. Österreichs Hoffnungen liegen in Julia Grabher, die mit einer Wildcard am Turnier teilnimmt, aber zu den Außenseiterinnen gehört.

Spannung vor Paris-Achtelfinale

Die Rolex Paris Masters 2021 biegen langsam aber sicher in die heiße Phase ein. Nachdem in den beiden Auftaktrunden bereits der ein oder andere Mitfavorit die Segel streichen musste, kommt es im Achtelfinale zu weiteren Topspielen. Für Spannung ist in der französischen Hauptstadt gesorgt. Besonders die Superstars sind dabei in Runde drei gefordert.

Traumfinale Djokovic-Medvedev?

Novak Djokovic
Tatiana (CC BY-SA 2.0)

Für Topfavorit Novak Djokovic geht es im Achtelfinale gegen Gael Monfils. Die Zeichen im Duell der Routiniers stehen klar auf Seiten des serbischen Superstars, der aber in seinem Auftaktspiel gegen Martin Fucsovics überraschend einen Satz abgegeben musste. Auf den Sieger dieses Matches wartet im Viertelfinale eine harte Nuss. Shootingstar Cameron Norrie prolongierte seine Topform aus Miami und präsentierte sich bislang makellos. In Runde drei trifft er auf Taylor Fritz, der überraschend Andrey Rublev nach Hause schicken konnte. Ein weiterer Überraschungsmann hat das Ticket für das Viertelfinale bereits gelöst. James Duckworth setzte sich im australischen Duell gegen Alexei Popyrin durch und und trifft nun auf den Sieger zwischen Dominik Koepfer und Hubert Hurkacz.

Hartes Los für Zverev

Zverev US OpenAuf einen Leckerbissen können sich die Zuschauer auch im unteren Turnierbaum freuen. Mitfavorit Alexander Zverev muss gegen Grigor Dimitrov ran. Der Bulgare präsentierte sich zuletzt wieder in besserer Verfassung und könnte durchaus für eine Überraschung gut sein. Der Sieger dieses Duells muss sich mit Casper Ruud oder Marcos Giron messen. Der Norweger geht als klarer Favorit ins Spiel gegen Qualifikanten, der aber ein weiteres Mal zum Riesentöter mutieren könnte – bislang warf er Frances Tiafoe und Diego Schwartzman aus dem Turnier.

Zwei Überraschungsakteure treffen auch beim Spiel zwischen Carlos Alcaraz und Hugo Gaston aufeinander. Der Spanier konnte sich gegen den gesetzten Jannik Sinner durchsetzen. Sein französisches Gegenüber bezwang wiederum mit Pablo Carreno Busta die Nummer zwölf des Turniers. Komplettiert wird die Runde der letzten 16 vom Aufeinandertreffen zwischen Mitfavorit und Titelverteidiger Daniil Medvedev und Sebastian Korda. Für spannende Tennis Wetten ist jedenfalls im Achtelfinale von Paris Bercy gesorgt. Außerdem geht es ja auch noch um die letzten begehrten Tickets für die Finals, die traditionell das Ende im ATP Spielplan markieren.

ATP Paris Masters Wetten & Quoten

Die Tennissaison biegt auf die Zielgerade ein, zum Jahresende stehen aber noch einige Highlights an. Dazu gehört auch das Paris Masters, das letzte Event der Masters1000-Serie im ATP Spielplan. In der französischen Hauptstadt findet damit nach den French Open ein weiteres großes Turnier statt, gespielt wird im Stadtteil Bercy. Erstmals wurde die Veranstaltung 1968 ausgetragen, seitdem ist sie fixer Bestandteil des Kalenders und gehört mittlerweile zu den prestigeträchtigsten des Jahres. Seit 2007 findet das Turnier auf Hartplatz statt, zuvor war es das einzige Masters, das auf Teppich ausgetragen wurde. Erfolgreichster Akteur ist Novak Djokovic, der Serbe konnte sich bislang vier Mal zum Sieger krönen. Im Vorjahr ließ der Superstar das Event aber aus, in seiner Abwesenheit konnte sich Daniil Medvedev im Finale gegen Alexander Zverev durchsetzen

Djokovic-Revanche gegen Medvedev?

Novak Djokovic
Tatiana (CC BY-SA 2.0)

Topgesetzt geht Rekordchampion Novak Djokovic ins Turnier. Die Nummer eins der Welt hat seit dem knapp verpassten Grand Slam bei den US Open nicht mehr auf der Tour gespielt, hinter seiner Rückkehr könnten deshalb ein paar Fragezeichen stehen. Es ist aber davon auszugehen, dass der 34-jährige in Topform nach Paris kommt und zu den heißesten Kandidaten auf den Titel zählt. Erster Herausforderer dürfte Daniil Medvedev sein. Der Russe wurde in New York zum großen Party Crasher und verhinderte mit dem Finalerfolg über Djokovic den historischen Grand Slam (Tennis Wetten hat berichtet).

Im Vorjahr bewies der 25-jährige durch seinen Titelgewinn eindrucksvoll, dass er sich auch in Paris-Bercy sehr wohl fühlt. Es wäre keine Überraschung, wenn sich die beiden erfolgreichsten Spieler des Jahres auch diesmal erst im Endspiel gegenüberstehen. Die Tennis Buchmacher Tipico, Bwin und Betway sehen im Moment das Titelrennen folgendermaßen nach Quoten aufgeteilt:

ATP Paris-Bercy Gewinner
Tipico LogoBwin LogoBetway Logo
🇷🇸 N. Djokovic1,802,001,83
🇷🇺 D. Medvedev3,003,253,10
🇩🇪 A. Zverev5,505,505,50
🇵🇱 H. Hurkacz15,0012,0015,00
🇳🇴 C. Ruud20,0019,0023,00
🇺🇸 T. Fritz20,0026,0021,00
Weitere SpielerTipicoBwinBetway

Der dritte im Bunde der absoluten Topfavoriten ist Alexander Zverev. Der Deutsche spielt eine bärenstarke zweite Saisonhälfte, einzig der ganz große Titel fehlt heuer noch. In Paris, wo er im Vorjahr erst im Finale den Kürzeren zog, könnte es nun endlich so weit sein. Chancen darf sich auch Stefanos Tsitsipas ausrechnen. Der Grieche war zwar zuletzt nicht mehr in der Topform vom Saisonbeginn, ist aber immer ein Kandidat für den Titel. Dass er zum Saisonendspurt nochmal zulegen kann bewies er vor zwei Jahren mit dem Triumph bei den ATP Finals.

Rublev raus aus der Formkrise?

Der erweitere Favoritenkreis ist einmal mehr groß. Russlands Nummer zwei Andrey Rublev will nach zuletzt eher enttäuschenden Leistungen zurück in die Erfolgsspur finden. Noch wartet der 24-jährige außerdem auf seinen ersten Masters-Titel. Zu den Aufsteigern des Jahres zählen indes Casper Ruud und Hubert Hurkacz.

Besonders der Norweger kommt immer besser in Schuss und ist in Paris-Bercy in jedem Fall für eine Überraschung gut. Gleiches gilt natürlich auch für den letzten Masters-Sieger dieses Jahres. Der Brite Cameron Norrie kann in der französischen Hauptstadt nicht nur einen weiteren Titel gewinnen, sondern auch die Teilnahme an den Finals sichern.

ATP Finals Logo
ATP Tour, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

Extrem enges Rennen um letzte Finals Tickets

Der Fight um die letzten Tickets für die Finals, die ab heuer in Turin ausgetragen werden, ist wie gewohnt eng. Aus dem Quartett Ruud, Hurkacz, Sinner und Norrie können es nur noch zwei zu den Finals schaffen. Das Trio aus Ruud, Hurkacz und Sinner ist überhaupt nur durch 170 Punkte voneinander getrennt. Für alle vier gilt jedoch, dass ein Titel in Paris-Bercy die sichere Finals Teilnahme bedeuten würde. Für Spannung ist also definitiv gesorgt.

Favoriten in Wien souverän

Die Auftaktrunde der Erste Bank Open 2021 ist in vollem Gange. Bisher blieben Überraschungen größtenteils aus, die Favoriten gaben sich keine Blöße. Von den gesetzten Spielern erwischte es lediglich Hubert Hurkacz, der sich einem wiedererstarkt auftretenden Andy Murray geschlagen geben musste.

 👉 Zu den aktuellen Erste Bank Open Wettquoten

Murray ein Titelkandidat?

Andy Murray
Wikimedia, Carine06 (CC BY-SA 2.0)

Der britische Routinier, seit Jahren von Verletzungssorgen geprägt und weit von der Weltspitze entfernt, überraschte den Miami-Sieger mit einem Dreisatz-Erfolg. Wild Card-Starter Murray startete mit einem 6:4 im ersten Satz denkbar gut, Hurkacz kämpfte sich aber ins Match zurück und entschied das zweite Set im Tiebreak für sich. Danach gewann Murray aber wieder die Oberhand. Am Ende hieß es 6:4, 6:7(8), 6:3 aus Sicht der ehemaligen Nummer eins. Für Murray ist es schon jetzt die beste Platzierung bei einem ATP Turnier seit seiner Hüft Operation (Tennis Wetten hat berichtet).

Auch der topgesetzte Stefanos Tsitsipas musste sich gegen Grigor Dimitrov ordentlich strecken, setzte sich aber schlussendlich mit 7:6(8), 6:4 durch und trifft nun auf Qualifikant Frances Tiafoe. Casper Ruud und Lloyd Harris lieferten sich ebenfalls ein Match auf Augenhöhe, der Norweger bewies aber Nervenstärke und gewann am Ende 7:5, 7:6(4). Keine Blöße gab sich Mitfavorit Alexander Zverev. Der Deutsche hatte gegen Filip Krajinovic nur im zweiten Satz Probleme, präsentierte sich aber ansonsten in Topform und feierte ein 6:1, 7:5.

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Auf ein richtiges Spitzenduell dürfen sich die Fans in Runde zwei freuen. US Open-Halbfinalist Felix Auger-Aliassime bezwang Ricardas Berankis problemlos 6:3, 6:2, womit er sich das Ticket für den Kracher gegen Cameron Norrie sicherte. Der frischgebackene Indian Wells-Sieger musste im ersten Satz gegen Martin Fucsovics kämpfen, blieb am Ende aber mit 7:6(4), 6:1 makellos.

Lokalmatador Novak heizt Stadthalle ein

Auch die heimischen Fans in der Halle hatten Grund zu jubeln. Das einzige ÖTV-Ass Dennis Novak lieferte sich mit Gianluca Mager einen engen Fight, durfte schließlich aber über einen 7:6(7), 7:6(7)-Erfolg und den Einzug in die zweite Runde jubeln. Sein nächster Gegner heißt entweder Jannik Sinner oder Reilly Opelka. Gegen beide braucht der Niederösterreicher wohl erneut einen Sahnetag.

Erste Bank Open Wien – Quoten & Wetten

Die Tennissaison neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu, kurz vor Schluss steht besonders für rot-weiß-rote Fans noch einmal ein echtes Highlight an: die Erste Bank Open in Wien. Das Turnier ist Teil der ATP500-Serie und findet vom 25. bis zum 31. Oktober statt.

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Bereits seit 1974 gastiert die Tour in der Wiener Stadthalle. So hochkarätig wie heuer war das Teilnehmerfeld aber selten, denn gleich fünf Top Ten-Spieler schlagen in der österreichischen Hauptstadt auf. Nicht mit dabei ist allerdings Vorjahressieger Andrey Rublev, der stattdessen in St. Petersburg antritt und seinen Titel somit nicht verteidigen kann.

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Am erfolgreichsten war bisher der US-Amerikaner Brian Gottfried in der Stadthalle, er konnte insgesamt vier Mal den Titel gewinnen. Das Gastgeberland hatte vier Mal Grund zu jubeln. 1988 bezwang Horst Skoff in einem österreichischen Finale Thomas Muster, Jürgen Melzer war 2009 und 2010 erfolgreich. Letzter ÖTV-Sieger war Dominic Thiem im Jahr 2019. Gespielt wird auch heuer in der Wiener Stadthalle auf Hardcourt. Besondere Brisanz erhält das Turnier durch die Tatsache, dass nicht mehr viele wertvolle Punkte für die Finals gesammelt werden können. Auf unserer ATP Finals Wetten Seite kann man den aktuellen Zwischenstand im Rennen um die Teilnahme beim Saisonabschluss in Turin nachlesen.

Breites Favoritenfeld ohne Thiem und Djokovic

Stefanos Tsitsipas Aufschlag
Carine06 from UK [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)]

Die Wahrscheinlichkeit, dass heuer ein fünfter rot-weiß-roter Triumph hinzukommt, ist gering. Ohne den verletzten Dominic Thiem (Tennis Wetten hat berichtet) liegen die Hoffnungen auf Dennis Novak, der aber als krasser Außenseiter ins Turnier geht. Zu stark ist wohl die Besetzung an der Spitze. In Abwesenheit von Novak Djokovic, Rafael Nadal und Daniil Medvedev geht Stefanos Tsitsipas als topgesetzter Spieler in die erste Runde. Der Grieche kam in Wien bisher noch nie wirklich zurecht, zählt heuer aber nichtsdestotrotz zu den Topfavoriten auf den Titel. Schärfster Konkurrent könnte Alexander Zverev sein. Der Olympiasieger spielt nach einem zweijährigen Formtief eine starke Saison und will in der Stadthalle den nächsten Titel nachlegen.

Erste Bank Open Wien – Gewinner 2021
Tipico LogoBetway LogoBwin Logo
🇩🇪 A. Zverev2,402,502,80
🇬🇷 S. Tsitsipas
🇮🇹 J. Sinner3,603,603,75
🇮🇹 M. Berrettini6,506,506,50
🇳🇴 C. Ruud10,0010,008,50
🇦🇷 D. Schwartzman11,0011,0010,00
🇨🇦 F. Auger-Aliassime12,0012,0013,00
🇪🇸 C. Alcaraz18,0017,0015,00
weitere QuotenTipicoBetwayBwin 

Als Nummer drei geht Matteo Berrettini ins Turnier. Der Italiener hatte bisher ein Jahr mit Höhen und Tiefen, ist aber mit Sicherheit ebenfalls einer der Topkandidaten auf den Sieg. Ein ganz heißes Eisen ist auch Casper Ruud. Norwegens Nummer eins etablierte sich heuer endgültig an der Weltspitze und hat in Wien die Möglichkeit, das Ticket für die ATP Finals zu lösen – ein zusätzlicher Ansporn für den 22-jährigen.

Andy Murray auf dem Weg zurück

Andy Murray
Wikimedia, Carine06 (CC BY-SA 2.0)

Ein spannender Auftakt wartet auf Hubert Hurkacz. Auch der Pole gehört zu den Überfliegern der Saison, in Runde eins muss er sich mit der ehemaligen Nummer eins und zweifachem Wien-Sieger Andy Murray messen. Zu den heißesten Eisen auf den Titel zählt auch Felix Auger-Aliassime. Der US Open-Halbfinalist ist für viele „the Next Big Thing“ und konnte das mit einer herausragenden zweiten Saisonhälfte auch unter Beweis stellen. Einen Eindruck der Spielstärke des erst 21-jährige verschafft das folgende ATP Highlight Reel.

Geht es nach den Tennis Experten und Expertinnen, dann ist der erste ATP-Titel für den Kanadier nur eine Frage der Zeit. Gut möglich, dass es bei den Erste Bank Open so weit ist. Die Setzliste wird von Italiens Youngster Jannik Sinner und Diego Schwartzman komplettiert. Besonders der Argentinier hat gute Erinnerungen an die Stadthalle, unterlag er doch 2019 erst im Finale.

Norrie sorgt für Sensation in Indian Wells

Indian Wells Center Court
saimad / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)

Cameron Norrie hat es geschafft. Der Brite feierte bei den BNP Paribas Open in Indian Wells mit einem 3:6, 6:4, 6:1-Finalerfolg den größten Triumph seiner Karriere. In einem über weite Strecken einseitigen Endspiel krönte der 26-jährige zwei starke Turnierwochen und sorgte für den ersten britischen Masters-Titel seit Andy Murray 2016 in Paris.

ATP Finals in Reichweite

Apropos Murray. Dem dreifachen Grand Slam-Sieger war es bisher nicht gelungen, in Indian Wells den Titel einzufahren. Damit schreibt Norrie britische Sportgeschichte. Als erster Spieler von der Insel krönte er sich zum Champion und das, obwohl die Umstände nicht unbedingt für den gebürtigen Südafrikaner sprachen. In der Nacht auf das Finale wurden Norrie nämlich mehrere Paare Tennisschuhe entwendet. Im Finale musste er mit einem neuen Paar antreten – eine unangenehme Sache für ein Gewohnheitstier wie den Linkshänder, von der er sich aber nicht aus der Ruhe bringen ließ.

Für den 26-jährigen geht damit eine Topsaison weiter, in der Jahreswertung liegt er auf dem zehnten Platz und hat damit berechtigte Hoffnungen auf einen Platz bei den ATP Finals. Als Nummer 71 der ATP-Rangliste war er in das Jahr gegangen, mittlerweile liegt er auf dem 16. Platz – ein Allzeithoch für den frischgebackenen Masters-Sieger. Der unterlegene Bashilashvili machte ebenfalls einen Sprung und liegt derzeit auf Rang 27.

👉 so geht es im ATP Spielplan weiter

Ausscheiden der Topfavoriten als Faktor

Nach dem Triumph zeigte sich auch Norrie überrascht. „Es ist natürlich ein wenig überraschend. Zu Beginn des Turniers ist man ein wenig nervös, man fühlt sich nicht sicher und ist nicht mit den Bedingungen vertraut“, so die britische Nummer eins. Der Weg zum Premierentitel seit dabei alles andere als leicht gewesen. „Ich hatte zu Beginn ein paar harte Matches, dann war es ziemlich erstaunlich, dass alle Top-Spieler verloren haben (Tennis Wetten hat dazu berichtet). Und als ich auf die vier Halbfinalisten geschaut habe, wusste ich, das könnte eine gute Gelegenheit sein“. Eine, die er eindrucksvoll genutzt hat.