Tennis News 2019

In unserem Abschnitt zum Thema Tennis Nachrichten und News findet ihr alles rund um die aktuellsten Ereignisse im Tennissport. Egal ob ATP World Tour oder WTA Tour – bei uns seid ihr an der richtigen Stelle. Wann steht der nächste Davis-Cup Termin auf dem Spielplan und wer startet dort als Favorit auf den Sieg? Diese Frage beantworten wir ebenso, wie jene nach Form und Verfassung der Stars für die nächsten Grand Slams oder andere Turnier.
Zudem erfährst du bei uns, wie es um deine Lieblingsspieler bestellt ist. Gibt es Verletzungen, wie ist die aktuelle Verfassung und wie stehen die Chancen auf einen Turniersieg? Wir informieren dich in unserer News Abteilung über all diese Fragen und beantworten auch sonst Relevantes, das im Zusammenhang mit der gelben Filzkugel steht.
Außerdem geben wir auch einen Überblick über die aktuell besten Wetten und Siegquoten für anstehende Großereignisse. Bei uns bekommt ihr aber nicht nur Infos zu den Großereignissen wie Wimbledon oder der French Open – denn vielfältige und abwechslungsreiche Berichterstattung wird bei uns groß geschrieben. So gibt es aktuelle Meldungen zu Challenger Turnieren, ebenso wie über die Serie der Ex-Profis, den Championship Turnieren. Es sollte also für jeden Tennisfan etwas dabei sein.

Western & Southern Open Quoten Cincinnati 2019

Vom 11. bis zum 18. August schlagen die Stars der ATP Tour in Cincinnati auf. Eine Woche nach dem Rogers Masters in Montreal folgt im US-Bundesstaat Ohio das nächste Saisonhighlight und ein weiteres Vorbereitungsevent im Rahmen der US Open Series. Gespielt wird auf Hartplatz, insgesamt ist es das siebte von neun Masters der Saison. Erstmals wurde bereits 1899 in Cincinnati ein Turnier ausgetragen, womit das Event zu den am längsten bestehenden überhaupt gehört.

Da die Western & Southern Open nur eine Woche nach dem Masters in Kanada stattfindet, gilt es als besondere Leistung, beide Veranstaltungen in einem Jahr für sich zu entscheiden. Dies gelang seit der Einführung der Masters-Serie lediglich Patrick Rafter 1998, Andy Roddick 2003 und Rafael Nadal im Jahr 2013. Erfolgreichster Akteur in Ohio ist Roger Federer mit sieben Titelgewinnen, im Vorjahr setzte sich Novak Djokovic durch.

Ebensoviel Prestige wie bei den Herren genießt das Turnier auf der WTA Tour, wo es als Premier 5 zu den höchstdotierten der Saison gehört. Tennis Wetten Tipps auf die Western & Southern Open sind daher schon ein guter Indikator für die anstehenden US Open. Erfolgreichste Athletin ist die US-Amerikanerin Clara Louise Zinke mit fünf Erfolgen, Titelverteidigern ist Kiki Bertens.

Erneut Duell zwischen Djokovic und Federer?

Auch heuer ist der „Djoker“ der ganz große Favorit. Nachdem er das Turnier in Montreal ausließ, kommt er ausgeruht an die Stätte, in der er im Vorjahr Geschichte schrieb. Mit seinem ersten Cincinnati-Sieg erreichte er als erster Spieler überhaupt das „Golden Masters“ – den Titelgewinn bei allen neun Veranstaltungen der Serie.

Western & Southern Open Gesamtsieg 2019
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🇷🇸 N. Djokovic 1,50 1,44
🇪🇸 R. Bautista-Agut 7,00 7,50
🇷🇺 D. Medvedev 8,00 8,00
🇧🇪 D. Goffin 10,00 11,00
🇯🇵 Y. Nishioka 20,00 21,00
🇷🇺 A. Rublev 20,00 21,00
🇫🇷 R. Gasquet 35,00 26,00
weitere Spieler zu Tipico zu Bwin 

Der große Abwesende in Cincinnati ist Rafael Nadal. Der Sieger von 2013, zuletzt in Montreal zum 35. bei einem Masters erfolgreich, lässt das Turnier im Hinblick auf die US Open Ende August sausen. Damit treffen die „großen Drei“ erneut nicht aufeinander. In Kanada hatte neben Djokovic auch Roger Federer auf ein Antreten verzichtet.

Roger Federer
Wikimedia, Schulerst (CC BY-SA 4.0)

Der Schweizer Superstar kehrt in Cincinnati auf die Tour zurück, in den USA fühlt sich „FedEx“ pudelwohl. Sieben Mal konnte er sich bislang den Titel sichern. Im Vorjahr unterlag er Dauerrivale Djokovic erst im Endspiel. Ein Antreten von Dominic Thiem wird es in Cincinnati dieses Jahr nicht geben. Der Österreicher reiste offenbar angeschlagen nach Ohio und musste nun aufgrund von Fieber seine Teilnahme zurückziehen. Im Hinblick auf die US Open ist Schonung aber sicherlich die richtige Entscheidung. Anders ist die Lage bei Daniil Medvedev. Der russische Youngster befindet sich aktuell in absoluter Topform. In Montreal erreichte er das Finale, wo ihn erst Rafael Nadal stoppen konnte (Tennis Wetten hat berichtet). Auch in Cincinnati gehört er zu den Mitfavoriten.

Heimfans hoffen auf John Isner

Landsmann Karen Khachanov muss man ebenso wie auf der Rechnung haben wie Kei Nishikori. Der japanische Routinier konnte zuletzt zwar nicht immer überzeugen, einem Mann seiner Klasse ist aber immer viel zuzutrauen. Auch Stefanos Tsitsipas könnte nach dem enttäuschenden Zweitrunden-Aus in Montreal diese Woche zurückschlagen. Bei den aktuellen US Open Wettquoten zählt der Grieche nach wie vor zu den Geheimtipps.

Zverev US OpenEin Fragezeichen steht einmal mehr hinter der Performance von Alexander Zverev. Der Deutsche gehört zu den großen Verlierern der Saison, seit Monaten läuft er seiner Topform hinterher und ist in der Weltrangliste mittlerweile auf Rang sieben abgerutscht. Ob ihm in Cincinnati der Turnaround gelingt, ist fraglich, zutrauen muss man dem 22-jährigen aber immer viel. Die US-amerikanischen Hoffnungen liegen auf Routinier John Isner. Der 33-jährige war bereits 2013 im Finale, heuer will er zum ersten Lokalmatador seit Pete Sampras 1999 werden, der das Turnier für sich entscheiden kann.

Andreescu sagt ab, Williams tritt an

Nach ihrem Masters Titel in Toronto gönnt sich Bianca Andreescu für Cincinnati ein Pause. Die 19-jährige hat trotz ihres jungen Alters schon eine beachtliche Verletzungshistorie vorzuweisen und möchte daher in Hinblick auf die US Open ihrem Körper noch etwas Zeit zur Erholung geben. Ganz anders sieht die Sache da schon bei bei Andreescus Finalgegnerin Serena Williams aus. Die Inhaberin sämtlicher WTA Rekorde musste in Toronto noch unter Tränen gegen Andreescu aufgrund von Rückenproblemen aufgeben. Diese dürfte sie jedoch mittlerweile wieder in den Griff bekommen haben. Williams startet in „Cincy“ und will vor dem Grand Slam Finale in New York noch einmal voll angreifen. Bei den aktuellen Tennis Quoten sieht man die 23-fache Grand Slam Siegerin jedoch aktuell noch als Außenseiterin hinter Simona Halep, Naomi Osaka und Ashleigh Barty:

Western & Southern Open Gesamtsieg WTA
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🇦🇺 A. Barty 3,50 4,00
🇨🇿 K. Pliskova 4,50 4,00
🇺🇸 M. Keys 5,00 5,50
🇯🇵 N. Osaka 5,00 6,00
🇺🇸 S. Kenin 10,00 8,50
🇺🇸 V. Williams 12,00 11,00
weitere Spieler zu Tipico zu Bwin 

Auf den ersten Blick zeigt sich aber gleich einmal, wie eng das WTA Feld beisammen liegt. Beide Tennis Wettanbieter Bwin und Tipico sehen Halep, Osaka, Barty, Williams und auch Karolina Pliskova mehr oder weniger auf Augenhöhe. Man darf also schon gespannt sein, wie sich die Quoten im Turnierverlauf dann ändern.

Triumphe für Kyrgios und Thiem

Neben dem ATP500 in Washington fand vergangene Woche auch das ATP250 in Kitzbühel statt, besonders für österreichische Fans und Spieler ein Highlight der Saison. In den USA setzte sich etwas überraschend Nick Kyrgios durch, während Dominic Thiem in Österreich endlich seinen ersten Titel vor Heimpublikum bejubeln durfte. Weiter geht es jetzt im ATP Spielplan 2019 mit den prestigeträchtigen Masters Turnieren in Montreal und Cincinnati als letzte große Tests vor dem Grand Slam Finale in Flushing Meadows.

Kyrgios trotzt Rückenproblemen

Das australische „Enfant terrible“ Kyrgios untermauerte in Washington, wozu er fähig ist, wenn er eine Turnierwoche die Motivation hochhalten kann und sein bestes Tennis auspackt. In einem packenden Finale setzte sich der 23-jährige gegen den Daniil Medvedev mit 7:6(6), 7:6(4) durch und bewies einmal mehr seine Stärke im Tiebreak. Obwohl den Mann aus Canberra über das gesamte Match Rückenprobleme plagten und er im ersten Satz behandelt wurde, zeigte er hochklassiges Tennis und setzte sich verdient durch.

Ganz ohne Mätzchen ging es aber nicht zu. So sparte Kyrgios nicht mit Tweenern und fragte vor dem Matchball einen Fan, wohin er denn aufschlagen solle. Die Beratung fruchtete, der Sieger von Acapulco servierte ein Ass zum zweiten Saisontitel, erneut bei einem ATP500. Vielleicht muss man Kyrgios ja doch für einen Tipp bei Flushing Meadows einplanen, auch wenn er bei den aktuellen US Open Wettquoten höchstens zum erweiterten Geheimfavoritenkreis zählt.

Erster Heimsieg für Thiem

Dominic Thiem Rückhand
Wikimedia, si.robi (CC BY-SA 2.0)

Auch Dominic Thiem hatte Grund zum Jubeln. In Kitzbühel konnte er sich erstmals einen Titel auf heimischem Boden sichern, im Finale schlug er Alberto Ramos Vinolas letztlich deutlich mit 7:6(0), 6:1. Damit ist er der erst zweite Österreicher, der das Event in Tirol gewinnt, nachdem 1993 Thomas Muster triumphierte. Nach dem Gewinn seiner ersten „Goldenen Gams“ war Thiem überglücklich. „Es ist absolut unglaublich, einer meiner größten Träume, seit ich zum Tennis spielen begonnen haben, ist heute in Erfüllung gegangen“, so der 25-jährige, der fünf Jahre nach seiner ersten Finalteilnahme endlich in Kitzbühel gewinnen konnte. Der Triumph im Ski-Mekka muss für die Nummer vier der Welt noch nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein, im Oktober gibt es in der Wiener Stadthalle erneut die Chance, auf heimischem Boden zu gewinnen.

Favoriten in Montreal souverän

Die ersten beiden Runden des Rogers Masters in Montreal sind gespielt und Überraschungen sind großteils ausgeblieben. Die Top drei der Setzliste, Rafael Nadal, Dominic Thiem und Alexander Zverev konnten allesamt ins Achtelfinale einziehen. Von den Mitfavoriten erwischte es hingegen Stefanos Tsitsipas und Kei Nishikori bereits in Runde zwei.

Titelverteidigung für Nadal?

Nadal US Open 2016Nadal wurde in seinem ersten Match gegen den Briten Daniel Evans zwar gefordert, setzte sich aber letztlich souverän durch. Im Achtelfinale wartet mit Guido Pella der Überraschungsmann von Wimbledon, dort zog der Argentinier ins Viertelfinale ein. Alles andere als ein Sieg des 18-fachen Grand Slam-Siegers wäre aber eine große Überraschung. Der Viertelfinalgegner wird im Duell zwischen Frankreichs Routinier Adrian Mannarino, der den favorisierten Borna Coric besiegen konnte, und Monte Carlo-Sieger Fabio Fognini ermittelt. Auch hier ist die Ausgangslage klar, der Italiener geht als Favorit in das Duell.

Die Überraschung des Turniers ist bislang Herbert Hurkacz. Als Ersatzmann für Kevin Anderson angetreten spielt der Pole bislang stark auf und eliminierte den an Vier gesetzten Stefanos Tsitsipas. Nächster Gegner ist Gael Monfils, gegen den französischen Routinier stehen die Chancen wohl 50:50. Die obere Hälfte wird vom Match zwischen Roberto Bautista Agut und Richard Gasquet komplettiert, der derzeit formstarke Spanier ist Favorit.

Topspiel Cilic gegen Thiem

Auf ein Duell der Youngsters dürfen sich die Fans beim Aufeinandertreffen von Karen Khachanov und Felix Auger-Aliassime freuen. Besonders der Kanadier wird alles dafür tun, um als einzig verbliebener Lokalmatador dem Turnier noch länger erhalten zu bleiben. Hamburg-Sieger Nikoloz Basilashvili fordert in einem ausgeglichenen Duell Alexander Zverev, der nach der Halbfinal-Pleite bei seinem Heimturnier auf Revanche aus ist. Daniil Medvedev ließ in Runde zwei gegen Kyle Edmund nichts anbrennen und nimmt gegen den Chilenen Christian Garin die Favoritenrolle ein. Abgeschlossen wird das Achtelfinale vom Kracher zwischen Marin Cilic und Dominic Thiem, der in Kitzbühel endlich seinen ersten Heim-Titel holen konnte (Tennis Wetten hat berichtet). Der ehemalige US Open-Sieger kämpft mit seiner Form, gegen den auf Hartplatz oft unkonstanten Österreicher stehen die Chancen aber dennoch 50:50.

Rogers Cup 2019 Wetten & Quoten

Auf dem Weg zum letzten Grand Slam-Turnier des Jahres in New York steht im Rahmen der US Open Series mit dem Rogers Cup Masters  bzw. dem Coupe Rogers das erste große Highlight auf dem Programm. Das Event im „wahren Norden“ wird bereits seit 1881 ausgetragen und findet heuer in Montreal statt. Nach den Majors in Wimbledon und US Open beherbergt Kanada das drittälteste Tennis-Turnier der Welt. Seit 1990 gehört es zur Masters1000-Serie.

Abwechselnd wird dabei in Toronto und Montreal gespielt, wobei es in diesem Jahr nach Quebec geht. Ähnlich wie das im Frühjahr stattfindende „Sunshine Double“, bestehend aus den Masters-Turnieren in Indian Wells und Miami, finden auch das Rogers Masters und das Cincinnati Masters in zwei aufeinanderfolgenden Wochen im ATP Spielplan statt. Diese prestigereiche Double gelang bislang Patrick Rafter, Andy Roddick und Rafael Nadal. Mit insgesamt sechs Triumphen ist Ivan Lendl Rekordsieger in Kanada. Im vergangenen Jahr konnte sich einmal mehr Nadal durchsetzen.

Gelingt Nadal die Titelverteidigung?

Zwei große Namen glänzen in Montreal überraschenderweise mit Abwesenheit. Sowohl Wimbledon-Sieger Novak Djokovic, als auch Superstar Roger Federer verzichten auf das Masters in Kanada. Besonders der „Djoker“ fühlte sich in der Vergangenheit mit vier Siegen wohl, beide wollen sich aber auf dem Weg zu den US Open optimal auf das Masters in Cincinnati vorbereiten. Schließlich gelten der Djoker und „FedEx“ auch bei den US Open Wettquoten als Topanwärter auf den letzten Major Titel 2019. Als Nummer eins der Setzliste geht somit ganz klar Titelverteidiger Rafael Nadal ins Turnier. Der Mallorquiner führt demnach auch die Tennis Quoten der Buchmacher an:

Rogers Cup Gewinner 2019
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🇪🇸 R. Nadal 1,85 1,90 1,83
🇷🇺 D. Medvedev 7,00 7,00 6,50
🇩🇪 A. Zverev 6,50 7,50 9,00
🇦🇹 D. Thiem 8,00 8,50 9,50
🇪🇸 R. Bautista-Agut 9,00 9,00 9,00
🇷🇺 K. Khachanov 10,00 10,00 11,00
weitere Quoten Tipico Betway Bwin 

Der Spanier spielt einmal mehr eine starke Saison, mit dem zwölften French Open-Triumph fuhr er auch bereits einen ganz großen Erfolg ein (Tennis Wetten hat berichtet). Auch in Kanada fühlt er sich mit bislang vier Siegen pudelwohl und geht als Topfavorit ins Turnier.

Dominic Thiem Rückhand
Wikimedia, si.robi (CC BY-SA 2.0)

Als Nummer zwei startet Dominic Thiem in die Woche. Beflügelt von seinem ersten Heimsieg in Kitzbühel könnte der 26-jährige den Schwung auch nach Montreal mitnehmen und dort erneut um den Titel mitmischen. Gegen den Österreicher spricht aber seine schwache Bilanz in Kanada, Runde zwei war bislang das höchste der Gefühle. Anders sieht da schon die Lage bei Alexander Zverev aus. Der Deutsche erreichte vor zwei Jahren in Montreal mit dem Titelgewinn einen der größten Erfolge seiner noch jungen Karriere. Heuer hat der Hamburger aber mit einer hartnäckigen Formkrise zu kämpfen, weshalb er in Kanada eine deutliche Steigerung braucht, um einen erneuten Coup verzeichnen zu können.

Überraschung durch Kanadier?

Neben den oben genannten Topstars der ATP Tour  gehört auch Vorjahresfinalist Stefanos Tsitsipas zu den Titelkandidaten beim Rogers Cup 2019. Der Grieche zeigte bislang eine starke Saison, arbeitete sich bis auf Rang fünf im ATP-Ranking vor und ist definitiv reif für seinen ersten Masters-Erfolg. Immer auf der Rechnung muss man auch Kei Nishikori haben. Der japanische Routinier marschierte 2016 bis ins Finale, wo er aber Novak Djokovic unterlag. Auch heuer zählt der 32-jährige zum Favoritenkreis.

Milos Raonic Training
Wikimedia, Carine06 (CC BY-SA 2.0)

Das russische Duo Karen Khachanov und allen voran Daniil Medvedev könnte in Montreal ebenfalls eine starke Rolle spielen. Die beiden Nachwuchshoffnungen, die in der Heimat schon als designierte Nachfolger von Marat Safin gelten, konnten heuer einige Ausrufezeichen setzten. Gelingt es ihnen, die gesamte Woche auf höchstem Niveau zu agieren, dann zählen beide zu den Mitfavoriten. Die kanadischen Hoffnungen liegen indes auf Milos Raonic, der 2013 erst im Finale an Rafael Nadal scheiterte. Auch der zuletzt blendend disponierte Youngster Felix Auger-Aliassime und Denis Shapovalov halten die Fahnen der Gastgeber hoch und könnten überraschen.

Basilaschwili verteidigt Hamburg-Titel

Er hat es wieder getan: Nikolos Basilaschwili setzte sich nach seinem Vorjahrestriumph auch heuer bei den German Open am Hamburger Rothenbaum durch und feierte damit seinen insgesamt dritten Titel auf der ATP Tour. Im Finale bezwang der Georgier den Russen Andrey Rublev. Während Lokalmatador Alexander Zverev langsam zurück in die Spur findet, lief es für Dominic Thiem nicht nach Wunsch.

Zweiter Triumph in Folge

Basilaschwili avancierte mit seinem zweiten Titel in Folge zum Hamburg-Spezialisten. Er ist der erste Spieler seit Roger Federer 2005, dem die erfolgreiche Titelverteidigung gelang. In einem über weiten Strecken engen Finale bezwang er Rublev schließlich 7:5, 4:6, 6:3.

Während er im letzten Jahr noch als Qualifikant zum Turniersieg marschiert war, bestätigte er heuer seine Rolle als Mitfavorit mit dem erneuten Triumph eindrucksvoll. In der Weltrangliste klettert der 26-jährige damit auf Platz 16. Trotz der Niederlage hat auch Rublev Grund zur Freude. Eine beeindruckende Turnierwoche, in der er unter anderem den topgesetzten Favoriten Dominic Thiem ausschalten konnte, hievt den Russen auf Rang 49 im ATP-Ranking.

Thiem enttäuscht erneut

Für den Österreicher hingegen war das Viertelfinal-Aus am Rothenbaum nach der Auftaktniederlage in Wimbledon die nächste Enttäuschung (Tennis Wetten hat berichtet). Wie im Vorjahr scheint dem Lichtenwörther nach dem Finaleinzug bei den French Open die Luft auszugehen. Der 25-jährige präsentierte sich gegen Rublev nicht in Topform. Beim Heimturnier in Kitzbühel hat Thiem nun die nächste Chance, zurück in die Spur zu finden und erstmals vor eigenem Publikum ein Turnier zu gewinnen.

Zverev US OpenErfreulicher ist die Hamburg-Bilanz von Alexander Zverev. Der Lokalmatador vergab zwar im Halbfinale gegen Basilaschwili zwei Matchbälle und verpasste den Einzug ins Endspiel, präsentierte sich aber ausgerechnet beim Heimspiel in deutlich besserer Form. Ein versöhnlicher Abschluss einer ansonsten verkorksten Sandplatzsaison für den Hamburger, der auf die Citi Open in Washington, die er zuletzt zweimal in Folge gewinnen konnte, verzichtet. Die Citi Open sind das neunte ATP500 Turnier im ATP Spielplan und traditionell ein wichtiger Gradmesser für die US Open. Wer eine Langzeitwette auf das letzte Major 2019 platzieren möchte, kann das schon jetzt tun. Wir haben die aktuellen US Open Wettquoten im Vergleich.

Citi Open 2019 Washington – ATP Wetten & Quoten

Die Sandplatzsaison neigt sich dem Ende zu und die ATP Tour 2019 biegt auf die Zielgerade ein. Bevor mit den US Open und den ATP Finals die letzten großen Saisonhighlights anstehen, wird bei den Citi Open in Washington, D.C. das letzte Saisondrittel eingeleitet. Das Turnier gehört seit 1969 zum ATP-Kalender und wird seit 1987 auf Hartplatz ausgetragen, nachdem man zuvor auf Sand spielte. Es ist Teil der ATP World Tour 500 und war bis 2014 auch Auftakt zur US Open Series, einer Reihe von nordamerikanischen Hardcourt-Events, die auf das Turnier in Flushing Meadows vorbereiten sollen. Gespielt wird im Rock Creek Park, einem US-Nationalpark. Mit fünf Erfolgen ist Lokalmatador Andre Agassi Rekordsieger. Die vergangenen beiden Auflagen konnte jeweils Alexander Zverev für sich entscheiden.

Großer Favoritenkreis

Nach zwei Titeln en suite verzichtet Zverev heuer auf ein Antreten in der US-Hauptstadt. Topgesetzt ist damit Stefanos Tsitsipas, der auch bei den Wettquoten der Tennis Buchmacher als Topanwärter gilt. Der griechische Youngster spielt bislang eine starke Saison und konnte in Estoril bereits Turniersieg einfahren. Auf Hartplatz fühlt sich die Nummer sechs der Welt ohnehin wohl und gehört damit zu den heißesten Favoriten auf den Sieg in Washington. Auch bei den US Open Wettquoten wird Tsitsipas schon als Geheimfavorit gehandelt – möglicherweise kann der junge Grieche in Washington noch ein Ausrufezeichen setzen.

Hamburg Open Gewinner Quoten 2019
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🇬🇷 S. Tsitsipas 3,50 3,00
🇷🇺 D. Medvedev 4,50 4,00
🇦🇺 N. Kyrgios 4,50 4,50
🇭🇷 M. Cilic 5,50 5,50
weitere Spieler zu Bwin zu Betway

Ebenfalls in hervorragender Form befinden sich derzeit die beiden russischen Asse Karen Khachanov und Daniil Medvedev. Die beiden Youngsters, die eine neue russische Erfolgsära im Tennis einleiten sollen, spielen beide ihre bislang stärkste Saison auf der Tour und zählen dementsprechend auch bei den Citi Open zum Favoritenkreis. Besonders Medvedev konnte heuer einen großen Schritt nach vorne machen und in Sofia bereits ein Hartplatz-Turnier für sich entscheiden.

Ein weiteres Talent ist der Kanadier Felix Auger-Aliassime, der heuer bereits drei Finaleilnahmen verbuchen konnte und mit erst 18 Jahren zu den jüngsten ATP-Stars überhaupt zählt. Auch seine Formkurve zeigt steil nach oben. Mit einem Erfolg in Washington könnte er den endgültigen Durchbruch schaffen. Zu den jungen Wilden gehört auch Alex De Minaur, der Australier konnte heuer bereits zwei Hardcourt-Titel verbuchen. Im Vorjahr scheiterte der 20-jährige erst im Finale an Zverev.

US-Hoffnungen liegen auf Isner

Die Riege der Routiniers wird von Kevin Anderson angeführt. Der Südafrikaner konnte zwar heuer nicht immer überzeugen, aufgrund seiner Erfahrung und Qualitäten auf Hartplatz ist der Finalist von 2017 aber mit Sicherheit ein Titelkandidat. Die US-Hoffnungen liegen währenddessen auf John Isner. Der Aufschlag-Hühne ist ein ausgewiesener Spezialist für Heimturniere. Von 15 ATP-Titeln gewann er ganze 13 in den Staaten. Die Citi Open fehlen aber noch in seiner Vita. Alle drei bisherigen Finalteilnahmen verlor der 33-jährige.

Marin Cilic
Wikimedia, si.robi (CC BY-SA 2.0)

Auch Marin Cilic gehört zum erweiterten Favoritenkreis. Der ehemalige US Open-Sieger blickt auf eine bisher wenig erfolgreiche Saison zurück und will kurz vor dem letzten der vier Grand Slam Turniere in New York wieder zurück zu alter Stärke finden. Auch David Goffin und Milos Raonic, den Sieger von 2014, muss man mit Sicherheit auf der Rechnung haben. Mit Spannung darf auch das Auftreten von Nick Kyrgios erwartet werden. Gelingt es dem australischen „Enfant terrible“, sein Potenzial abzurufen, kann auch er um den Titel mitmischen. Aus Sicht des Gastgebers könnten auch Youngster Frances Tiafoe, sowie die beiden Wildcard-Starter Jack Sock und Denis Kudla für eine Überraschung sorgen.

Hamburg European Open Wettquoten

Nach dem Klassiker in Wimbledon ist die Rasensaison für die Stars im ATP Spielplan 2019 bereits wieder beendet. In Hamburg finden  nun von 22. bis 29. Juli die European Open (vormals German Open Championships) statt. Gespielt wird dabei auf Sand. Das Turnier am Hamburger Rothenbaum wurde erstmals 1892 ausgetragen und gehört damit zu den traditionsreichsten ATP Events überhaupt. Seit 2009 handelt es sich um ein ATP500-Event. Zuvor gehörte die Hansestadt jahrelang zur Masters1000-Serie und fand im Mai statt. Rekordsieger ist der Deutsche Gottfried von Cramm mit sechs Erfolgen, die jüngere Vergangenheit wurde vor allem von Roger Federer bestimmt. Der Schweizer erlangte vier Titel am Rothenbaum. Im vergangenen Jahr setzte sich überraschend der Georgier Nikolos Basilashvili durch. Dieses Jahr sind die Favoritenrollen allerdings ein wenig anders verteilt.

Thiem zurück zu alter Form?

Als Nummer eins gesetzt geht Dominic Thiem ins Turnier. Nach der Enttäuschung von Wimbledon, wo bereits in der ersten Runde Schluss war, will der Österreicher in Hamburg zurück zu alter Stärke finden. Angesichts seiner Qualitäten auf Sand führt der Sieg wohl nur über den French Open-Finalisten von 2018 und 2019.

Hamburg Open Gewinner Quoten 2019
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 🇦🇹 D. Thiem 2,00 2,10
🇩🇪 A. Zverev 4,50 5,00
🇮🇹 F. Fognini 8,00 9,00
🇪🇸 P. Carreno-Busta 11,00 11,00
🇬🇪 N.Basilashvili 15,00 15,00
🇷🇸 F. Krajinovic 15,00 15,00
🇫🇷 J. Chardy 17,00 17,00
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Besonders unter Zugzwang steht Lokalmatador Alexander Zverev. Der Hamburger spielt bislang eine enttäuschende Saison und wartet noch auf den ersten Titel des Jahres nachdem er das Vorjahr mit dem Nitto Finals Titel erfolgreich abschließen konnte. Ob ausgerechnet in seiner Heimat die Wende gelingt, darf zwar bezweifelt werden, einen Spieler seines Kalibers muss man aber immer auf der Rechnung haben. Das zeigen nicht zuletzt auch die Langzeit US Open Wettquoten, bei denen Zverev trotz seiner schwachen Saisonleistung immer noch als Titelkandidat gehandelt wird.

Seit Michael Stichs Triumph 1993 wartet Deutschland auf einen Erfolg am Hamburger Rothenbaum. Der Druck auf die Lokalmatadoren wird also nicht weniger. Neben Zverev gehört auch der Vorjahressieger zum erweiterten Favoritenkreis. Obwohl Basilashvili heuer noch nicht an seine starke Form der vergangenen Saison anknüpfen konnte, fühlt er sich in Norddeutschland wohl und könnte zum ersten Akteur seit Federer 2005 mutieren, der seinen Titel verteidigen kann.

Geheimtipp Fognini

Auch Fabio Fognini gehört in Hamburg zu den Topkandidaten auf den Titel. Der italienische Routinier schaffte heuer den Durchbruch auf der Tour und konnte in Monte Carlo sensationell sein erstes Masters-Turnier gewinnen (Tennis Wetten hat berichtet). Besonders auf Sand gehört der 32-jährige derzeit zu den stärksten Spielern auf der Tour und muss somit auch in Hamburg als Top-Anwärter gehandelt werden.

Als Hamburg-Spezialist gilt auch Leonardo Mayer. Der Argentinier konnte bereits zweimal den Titel gewinnen, auch im Vorjahr unterlag er erst im Finale. Bereits in Runde zwei könnte es zum Kracher gegen Fognini kommen.

Struff als zweite deutsche Hoffnung

Neben Zverev liegen die deutschen Hoffnungen vor allem auf Jan-Lennard Struff. Der Warsteiner ist zwar eine Wundertüte, hat aber durchaus das Zeug dazu, für eine Überraschung zu sorgen und um den Turniersieg mitzumischen. Ebenfalls auf der Rechnung haben muss man das französische Enfant terrible Benoit Paire. Gelingt es dem 30-jährigen, den Fokus auf sein Spiel zu richten und Nebengeräusche auszublenden, ist auch er in der Lage, hervorragendes Tennis zu zeigen. Der Uruguayer Pablo Cuevas, Finalist von 2016 und Auftaktgegner Dominic Thiems, ist ebenso ein Geheimtipp wie der Serbe Laslo Djere, der heuer bereits in Rio einen Sandplatz-Titel gewinnen konnte.

Djokovic bezwingt Federer in Wimbledon-Rekordfinale

Das Finale bei den Wimbledon Championships 2019 hielt, was es versprach. Das Duell der beiden Topstars Novak Djokovic und Roger Federer entwickelte sich zu einem absoluten Spektakel, das am Ende der Serbe für sich entscheiden konnte. Mit seinem 16. Grand Slam-Titel kommt die Nummer eins der Weltrekordhalter Federer (20) immer näher. Während „FedEx“ weiterhin unangefochten die Liste der ATP Rekorde für die meisten Major Titel anführt, konnte an diesem denkwürdigen Finaltag jedoch eine Bestmarke eingestellt werden. Nämlich die für das längste Wimbledon Finale.

Längstes Finale aller Zeiten

Für Djokovic war der fünfte Titel im Rasen-Mekka Wimbledon, mit dem er die schwedische Legende Björn Borg egalisierte, der am härtesten umkämpfte. Gegen einen glänzend disponierten „King Roger“ benötigte der Mann aus Belgrad 4:55 Stunden, womit das Finale zum längsten in der Turniergeschichte avancierte. Am Ende lautete das Resultat 7:6(5), 1:6, 7:6(4), 4:6, 13:12(3). Djokovic musste bei 7:8 und 15:40 als Rückschläger sogar gleich zwei Matchbälle abwehren konnte.

Der 32-jährige bewies einmal mehr unglaubliche Mentalität. Djokovic kämpfte sich mit vier Punkten en suite zurück in die Partie und sicherte sich schlussendlich den Titel. Dementsprechend zeigte sich der 16-fache Major-Triumphator nach dem historischen Erfolg erleichtert. „Das bedeutet mir unglaublich viel. Ich habe so großen Respekt vor Roger. Dass ich heute vor den Augen meiner Eltern gewinnen könnte, ist sehr speziell und ich bin dankbar dafür“, so ein emotionaler Djokovic. Als gewohnt fairer Verlierer präsentierte sich Federer. Der Schweizer Rekordmann und Wimbledon Publikumsliebling attestierte seinem Kontrahenten eine „wirklich unglaubliche Leistung“. Und unmittelbar nach der Niederlage sorgte „FedEx“ bereits wieder für Lacher. Auf die Frage des Interviewers, was er zu diesem „unvergesslichen Spiel“ zu sagen haben, antwortete der bald 38-jährige mit einem schelmischen Grinsen: „Unvergesslich? Ich hoffe, ich vergesse es so schnell wie möglich“.

Federer Rekord in Reichweite

Mit dem vierten Titelgewinn in den jüngsten fünf Grand Slam-Turnieren macht sich Djokovic drauf und dran, Federer und Rafael Nadal, der bei 18 Erfolgen steht, in der ewigen Bestenliste anzugreifen. Seit dem ersten Major-Sieg des „Djokers“ in Melbourne 2008 gewann das Trio unglaubliche 39 von 47 Grand Slam-Turniere. Lediglich Andy Murray, Stan Wawrinka (jeweils 3), Juan Martin del Potro und Marin Cilic (jeweils 1) konnten sich in dieser Zeit ebenfalls in die Siegerlisten eintragen. Wie gewaltig die Leistung des Top-Trios im ATP Zirkus ist, das verdeutlicht auch die ewige Grand-Slam Bestenliste:

ATP Grand Slam Siege
Spieler Major Titel
🇨🇭 Roger Federer 20
🇪🇸 Rafael Nadal 18
🇷🇸 Novak Djokovic 16
🇺🇸 Pete Sampras 14
🇦🇺 Roy Emerson 12
🇸🇪 Björn Borg/🇦🇺 Rod Laver 11

Kein Wunder also, dass das Trio bei den Buchmachern schon jetzt ganz oben steht, wenn es um die US Open Wettquoten auf den Turniersieg geht. Bis zum letzten Major im ATP Kalender ist es jedoch noch ein langer Weg. Vorjahressieger Djokovic, der auch die Australian Open 2019 bereits gewinnen konnte (Tennis Wetten hat berichtet), gilt aber dennoch als Topfavorit auf den Sieg in Flushing Meadows. Angesichts dieser Vorzeichen darf man sich als Tennisfan wirklich glücklich schätzen in den Zeiten von Federer, Nadal und Djokovic zu leben. Wir freuen uns jedenfalls noch viele weitere spannende und hochklassige Duelle.

Spannung vor Wimbledon-Halbfinale 

Die Halbfinalisten für Wimbledon 2019 stehen fest. Mit den Top drei der Setz- und Weltrangliste haben sich einmal mehr die Quoten-Favoriten durchgesetzt. Tennis Fans dürfen sich somit auf absolut hochkarätige Halbfinalspiele freuen, wobei vor allem das Duell Federer vs. Nadal viel Spannung verspricht.

Djokovic Favorit

Im ersten Duell trifft Weltranglisten-Leader Novak Djokovic auf den Spanier Roberto Bautista Agut. Der „Djoker“ geht als klarer Favorit ins Spiel, alles andere als der sechste Wimbledon-Finaleinzug des Serben wäre eine große Überraschung. Bislang gab der 15-fache Grand Slam-Sieger im gesamten Turnierverlauf lediglich einen Satz ab, im Viertelfinale gegen David Goffin gab es eine Machtdemonstration. Nach einem Auftaktsatz, den Djokovic mit 6:4 für sich entschied, ließ er dem Belgier im Anschluss mit 6:0, 6:2 nicht mehr den Hauch einer Chance.

Der 32-jährige, körperlich ohnehin einer der besten auf der Tour, dürfte damit in absoluter Topform auf seinen fünften Wimbledon-Erfolg losgehen, mit dem er Björn Borg in der ewigen Bestenliste einholen könnte. Bautista-Agut ist bisher die große Überraschung am „Heiligen Rasen“. Auch der Spanier gab am Weg ins Halbfinale lediglich einen Satz ab, im Viertelfinale schlug er Guido Pella in vier Sätzen. Im Head-to-Head führt Djokovic mit 7:3, die beiden heurigen Aufeinandertreffen in Doha und Miami entschied aber jeweils der Underdog für sich.

„Fedal“ völlig offen

Roger Federer gegen Rafael Nadal – dieses Duell bestimmt seit 15 Jahren die ATP Tour und gehört zu den legendärsten Rivalitäten des Tennissports. Bereits 39 Mal kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Ausnahmekönner, 24 Mal hatte der Spanier das bessere Ende für sich. In Wimbledon gab es „Fedal“ bislang drei Mal, wobei hier Federer mit 2:1 die Nase vorne hat. Im bisherigen Turnierverlauf gaben sich die Superstars keine Blöße, Nadal hatte nur in der zweiten Runde gegen Nick Kyrgios zu kämpfen, während „FedEx“ von Kei Nishikori im Viertelfinale gefordert wurde. Für Federer war das Duell mit dem Japaner ein ganz besonderes. 100 Siege in Wimbledon hat der gebürtige Baseler nun auf seinem Konto. Jetzt soll gegen Nadal Erfolg Nummer 101 her. Bei den aktuellen Wimbledon Quoten der Tennis Wettanbieter sieht man „FedEx“ für das Halbfinale jedoch als leichten Außenseiter gegen den bis dato stark aufspielenden Nadal:

Wimbledon Halbfinale Federer vs. Nadal
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🇪🇸 R. Nadal 1,70 1,67 1,66
🇨🇭 R. Federer 2,10 2,15 2,20

Für den Schweizer wäre ein neunter Wimbledon-Triumph jedenfalls ein absoluter Meilenstein. Mit Ausnahme von Nadal in Paris (Tennis Wetten hat berichtet) konnte kein ATP Spieler ein Major-Turnier öfter für sich entscheiden. „Sandplatzkönig“ Nadal, 2008 und 2010 auf dem „Heiligen Rasen“ siegreich, schielt hingegen auf Federers Grand Slam Rekord. Mit einem weiteren Erfolg würde er sein Konto auf 19 erhöhen, sein Dauerrivale steht bei 20 Titeln.

Spannung vor Wimbledon-Viertelfinale im ATP Feld

Das unumstrittene Rasen-Highlight im ATP Spielplan 2019 geht in die heiße Phase. Die letzten Acht spielen im Viertelfinale um den Einzug in die Vorschlussrunde. Nur noch drei Siege trennen somit die Elite der ATP vom prestigeträchtigsten Erfolg des Jahres. In der Favoritenrolle befinden sich einmal mehr die „großen Drei“: Novak Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer. 

Ein Fall für die „großen Drei“? 

Die serbische Nummer eins der Welt zeigte bislang ein souveränes Turnier. Lediglich Drittrunden-Gegner Hubert Hurkacz konnte dem viermaligen Wimbledon-Sieger einen Satz abknöpfen, ansonsten gab sich Djokovic keine Blöße. Im Achtelfinale gab es gegen Ugo Humbert ein klares 6:3, 6:2, 6:3, weshalb der 15-malige Grand Slam-Triumphator ausgeruht ins Viertelfinale gehen kann. Dort ist er klarer Favorit gegen den überraschend stark aufspielenden David Goffin. Der Belgier bezwang unter anderem den höher eingeschätzten Daniil Medvedev in fünf Sätzen, in der Runde der letzten 16 setzte er sich gegen Routinier Fernando Verdasco durch. Kein Wunder also, dass Djokovic aktuell bei den Wimbledon Wettquoten auf den Gesamtsieg der absolute Topfavorit ist.

Wimbledon Quoten Gesamtsieg 2018
Tipico Logo Bwin Logo Betway Logo
🇷🇸 N. Djokovic 1,65 1,67 1,66
🇨🇭 R. Federer 4,00 4,00 4,00
🇪🇸 R. Nadal 4,00 4,00 4,00

Auch im zweiten Viertelfinale treffen zwei Spieler aufeinander, die man nicht unbedingt auf der Rechnung haben musste. Guido Pella, bislang bei einem Major noch nie über Runde drei hinausgekommen, erwies sich heuer in Wimbledon als „Riesentöter“, schickte er doch Vorjahresfinalist Kevin Anderson und Rasen-Spezialist Milos Raonic nach Hause. Im Viertelfinale wartet Roberto Bautista Agut, der sich bisher in Topform präsentiert und noch keinen Satz abgeben musste. Die Tennis Buchmacher sehen daher auch den erfahreneren Spanier als leichten Favorit ins Spiel gehen.

Nadal und Federer weiter auf Kurs

Mit Ausnahme von Nick Kyrgios wurde auch Superstar Rafael Nadal noch nicht wirklich gefordert. Der Spanier marschierte im Eiltempo ins Viertelfinale, dort wartet mit Routinier Sam Querrey aber durchaus eine unangenehme Aufgabe. Der US-Amerikaner bezwang unter anderem French Open-Finalist Dominic Thiem, 2017 stand er außerdem im Semifinale. Alles andere als ein Sieg von „Rafa“ wäre aber eine große Überraschung.

Den Abschluss der Viertelfinali bildet der Schlager zwischen Roger Federer und Kei Nishikori. „FedEx“ kommt im Laufe des Turniers immer besser in Schuss, dem bislang ebenfalls stark aufspielenden Japaner muss man aber mit Sicherheit alles zutrauen, weshalb man von einem spannenden Match ausgehen kann. Wir würden aber dennoch auf Wimbledon Spezialist Federer wetten.