Tennis News 2020

In unserem Abschnitt zum Thema Tennis Nachrichten und News findet ihr alles rund um die aktuellsten Ereignisse im Tennissport. Egal ob ATP World Tour oder WTA Tour – bei uns seid ihr an der richtigen Stelle. Wann steht der nächste Davis-Cup Termin auf dem Spielplan und wer startet dort als Favorit auf den Sieg? Diese Frage beantworten wir ebenso, wie jene nach Form und Verfassung der Stars für die nächsten Grand Slams oder andere Turnier.
Zudem erfährst du bei uns, wie es um deine Lieblingsspieler bestellt ist. Gibt es Verletzungen, wie ist die aktuelle Verfassung und wie stehen die Chancen auf einen Turniersieg? Wir informieren dich in unserer News Abteilung über all diese Fragen und beantworten auch sonst Relevantes, das im Zusammenhang mit der gelben Filzkugel steht.
Außerdem geben wir auch einen Überblick über die aktuell besten Wetten und Siegquoten für anstehende Großereignisse. Bei uns bekommt ihr aber nicht nur Infos zu den Großereignissen wie Wimbledon oder der French Open – denn vielfältige und abwechslungsreiche Berichterstattung wird bei uns groß geschrieben. So gibt es aktuelle Meldungen zu Challenger Turnieren, ebenso wie über die Serie der Ex-Profis, den Championship Turnieren. Es sollte also für jeden Tennisfan etwas dabei sein.

Spannung vor Wimbledon-Viertelfinale

Die Wimbledon Championships 2021 biegen auf die Zielgerade ein. In der Runde der letzten Acht kommt es zu einigen hochklassigen Duellen. Und im Herreneinzel dürfen die Fans weiter vom „Traumfinale“ zwischen Novak Djokovic und Roger Federer träumen.

Wer stoppt Djokovic?

Novak Djokovic, Sieger von Wimbledon 2014
Wikimedia, Carine06 (Carine06)

Der „Djoker“ zeigt sich auf seiner Jagd nach dem 20. Grand Slam-Titel, der einen Gleichstand in der Liste der meisten Grand Slam Titel mit Federer und dem in Wimbledon abwesenden Rafael Nadal  bedeuten würde, bislang bärenstark. Mit Ausnahme des Auftaktsatzes in Runde eins gegen Lokalmatador Jack Draper gab der serbische Superstar keinen Satz ab. Im Achtelfinale ließ er dem Chilenen Cristian Garin mit 6:2, 6:4, 6:2 indes überhaupt keine Chance. Im Viertelfinale wartet nun auf Djokovic ein Überraschungsmann. Martin Fucsovics konnte sich in einem starken Raster unter anderem gegen Diego Schwartzman und Andrey Rublev behaupten. Fucsovics bestreitet damit gegen die Nummer eins der Welt sein erstes Major-Viertelfinale.

Im zweiten Match erwartet die Zuschauer zwischen Karen Khachanov und Denis Shapovalov wohl ein Duell auf Augenhöhe. Der Russe zeigte nach schwierigen Monaten bislang ein starkes Turnier. Im Achtelfinale bezwang er Sebastian Korda aber erst nach einem Fünfsatz-Marathon, der einiges an Kraft gekostet haben dürfte. Als leichter Favorit geht damit wohl Kanadas Youngster ins Spiel, der bislang sehr souverän durch das Turnier marschierte. Zweites kanadisches Eisen unter den letzten Acht ist Felix Auger-Aliassime, der Alexander Zverev nach fünf Sätzen in die Knie zwingen konnte. Im Viertelfinale wartet Matteo Berrettini, der im bisherigen Turnierverlauf lediglich einen Satz abgeben musste und dementsprechend bei den aktuellen Wimbledon Quoten als Mitfavorit auf den Titel gehandelt wird.

King Rogers Rückkehr

Im letzten Viertelfinale dürfen Tennis-Romantiker träumen. Oldie Roger Federer hat nämlich nach seinem Dreisatz-Erfolg gegen Lorenzo Sonego im folgenden Duell mit Hubert Hurkacz die Möglichkeit, erstmals seit 2019 wieder in ein Grand Slam-Halbfinale einzuziehen. Sein polnisches Gegenüber dürfte aber eine harte Nuss werden. Der Miami-Sieger schaltetet im Achtelfinale überraschend Mitfavorit Daniil Medvedev aus. In einem möglichen Endspiel könnte Federer gegen Djokovic die Revanche für die Finalpleite bei der bislang letzten Wimbledon-Auflage 2019 gelingen. Gleichbedeutend natürlich auch mit dem alleinigen Rekord in der Liste der Grand Slam Sieger.

Wie geht es nach dem Wimbledon Klassiker weiter? Bei uns findest du den aktuellen ATP Spielplan 2021 mit allen Turnieren. Außerdem kannst du jetzt schon Tennis Wetten auf die US Open platzieren und so von den hohen Langzeitquoten profitieren.

Djokovic triumphiert in Paris

Der Sieger der French Open 2021 heißt Novak Djokovic. Serbiens Tennis-Superstar setzte sich in einem packenden Finale gegen Stefanos Tsitsipas mit 6:7(8), 2:6, 6:3, 6:2, 6:4 durch und feierte damit seinen zweiten Titel in Roland Garros. Mit Grand Slam-Erfolg Nummer 19 schickt sich die Nummer eins der Welt zudem an, die Bestmarke von Rafael Nadal und Roger Federer zu knacken. Das Duo führt aktuell noch die Liste der ATP Tennis Rekorde in Sachen Majors an.

Unaufhaltsame Rekordjagd

Novak Djokovic
Tatiana (CC BY-SA 2.0)

Der zweite Paris-Titel war für den „Djoker“ ein hartes Stück Arbeit. Einen umkämpften ersten Satz entschied Tsitsipas im Tiebreak für sich, im zweiten Set ließ der Grieche dem Australian Open-Sieger keine Chance und stellte rasch auf 2:0. Danach bewies Djokovic aber einmal mehr seine unglaubliche mentale Stärke und kämpfte sich zurück ins Match. Tsitsipas hingegen konnte sein Niveau nicht halten und verlor zunehmend an Boden. Am Ende setzte sich der nun 19-fache Major-Sieger verdient durch. Nur noch ein Titel fehlt dem Serben damit auf die Rekordmarke seiner ewigen Rivalen Federer und Nadal.

Für viele Experten besteht allerdings mittlerweile kein Zweifel mehr: am Ende seiner Karriere wird Djokovic alle Bestenlisten anführen. Heuer holt der 34-jährige sogar zum ganz großen Coup aus. Gelingt ihm der Titel in Wimbledon und bei den US Open, könnte er sich zum ersten Spieler seit Rod Laver 1969 krönen, der in einem Jahr alle vier Grand Slam-Turniere für sich entscheidet. Triumphiert er auch bei den Olympische Spielen in Tokio schreibt er wieder einmal Geschichte. Der berüchtigte „Golden Slam“ gelang bislang nur Steffi Graf im Jahr 1988, bei den Herren wäre Djokovic der erste, der diese unglaubliche Bilanz erreichen könnte.

Die unglaubliche Dominanz der Big Three

Der Finalerfolg des „Djokers“ zeigt auch einmal mehr, dass die „Großen Drei“ Djokovic, Federer und Nadal bei Matches auf drei gewonnene Sätze nach wie vor einen Tick stärker als die „NextGen“ einzustufen ist. Seit Djokovics erstem Major-Titel bei den Australian Open steht damit eine unheimlich beeindruckend Bilanz. Von 52 Grand Slam-Turnieren gingen 43 an das Trio.

Grand SLAM Siege der big three 2003
Spieler/LandAustralian OpenFrench OpenWimbledonUS OpenGesamt
Roger Federer 🇨🇭618520
Rafael Nadal 🇪🇸1132420
Novak Djoković 🇷🇸925319
Stan Wawrinka🇨🇭11013
Andy Murray 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿00011
Dominic Thiem 🇦🇹00011
Marin Čilić 🇭🇷00011
Juan Martin del Potro 🇦🇷00011

Während es bei Roland Garros primär auf das Duell Nadal vs. Djokovic hinauslief, macht sich Roger Federer bereit für die Rasensaison im ATP Spielplan. Der Schweizer ist der unbestrittene Dominator auf Rasen und das Maß aller Dinge wenn es um den Titel in Wimbledon geht. Im Tennis Kalender geht es jetzt bereits los mit den ersten Events auf Grün. Tennis Wetten Fans werden daher die Performance von King Roger genau beobachten, um ihre Langzeit Wetten auf Wimbledon abzuwägen. Aber wie heißt es so schön, Form is temporary, class is permanent. Und das gilt wohl am allermeisten für die Big Three, deren Abtritt von der Tennis Spitze ja schon seit ein paar Jahren herbei geschrieben wird.

Favoriten überzeugen in Paris – Nadal vor Rekord?

Die French Open 2021 gehen in ihre heiße Phase. Die ersten vier Viertelfinalisten stehen bereits fest. Heute folgen die restlichen Achtelfinalpartien. Schadlos hielten sich bislang fast alle Spieler aus den Top Ten. Lediglich Dominic Thiem und Andrey Rublev mussten in Runde eins die Segel streichen (Tennis Wetten hat berichtet). Rasenspezialist Roger Federer gab indes freiwillig W.O.

Federer verzichtet

Roger Federer
Carine06 (CC BY-SA 2.0)

Der 39-jährige Schweizer verzichtete auf ein Antreten gegen Matteo Berrettini, womit der Italiener kampflos ins Viertelfinale einzog. Bereits unmittelbar nach dem Viersatz-Krimi gegen Dominik Koepfer hatte Federer angekündigt, möglicherweise vorzeitig aus dem Turnier auszusteigen. Die große Belastung für das nach wie vor nicht topfitte Knie des 20-fachen Grand Slam-Siegers gab schlussendlich den Ausschlag. Damit hat Rafael Nadal die historische Möglichkeit, zum alleinigen Rekordhalter an Major-Titeln aufzusteigen (Tennis Rekorde Herren). Die nächste Hürde für den „Sandplatzkönig“ ist Youngster Jannik Sinner, im Viertelfinale würde der Sieger zwischen Diego Schwartzman und Jan-Lennard Struff warten.

Eine harte Nuss könnte hingegen auf Mitfavorit Novak Djokovic warten. Sollte der serbische Superstar sein Achtelfinale gegen Lorenzo Musetti erfolgreich gestalten, trifft er auf Berrettini, der durch die Federer-Absage ein ganzes Match weniger bestreiten musste. Dementsprechend sehen die Buchmacher bei ihren French Open Quoten aktuell sogar bessere Chancen für Stefanos Tsitsipas auf den Turniersieg. Bereits fix sind die beiden Viertelfinalspiele zwischen Alexander Zverev und dem spanischen Außenseiter Alejandro Davidovich Fokina. Ein vorprogrammierter Kracher wird indes das Duell zwischen den beiden Intimfeinden Daniil Medvedev und Stefanos Tsitsipas.

Spannung nach Osaka-Aus

Iga SwiatekIm völlig verrückten Damenbewerb zeichnet sich eine Sensation ab. Aus den Top 10 der WTA-Rangliste sind lediglich Sofia Kenin und Iga Swiatek noch mit dabei, ansonsten matchen sich in der Runde der letzten Acht lediglich Außenseiterinnen. Sollten die beiden Favoritinnen ihre Achtelfinalspiele verlieren, wäre mit Maria Sakkari die Nummer 17 der Welt als Ranglistenhöchstplatzierte im Viertelfinale. Die Schlagzeilen in Paris gehören aber nach wie vor Naomi Osaka. Nach ihrem PK-Streik und dem freiwilligen Ausscheiden bekommt die Japanerin Unterstützung von zahlreichen Kolleginnen aus unterschiedlichen Sportarten, während die Veranstalter für ihr Vorgehen weiter scharf kritisiert werden.

Paris-Schock für Thiem

Riesenenttäuschung für Dominic Thiem. Österreichs Tennisstar muss sich bei den French Open 2021 bereits in Runde eins geschlagen geben und ist damit erstmals seit den US Open 2019 im Auftaktspiel eines Grand Slam-Turnier gescheitert. Der 27-jährige verspielte gegen Pablo Andujar eine 2:0-Satzführung und unterlag am Ende mit 6:4, 7:5 3:6, 4:6, 4:6.

Enttäuschung nach Satzführung

Dominic Thiem Roland Garros 2018
si.robi [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)]

Für den amtierenden US Open-Sieger setzt sich damit eine Seuchensaison fort. Nach seinem Triumph in New York Ende August 2020 will es für Thiem nicht mehr rund laufen. Nach dem Viertelfinal-Aus bei den im Vorjahr verspätet ausgetragenen French Open war in Melbourne bereits im Achtelfinale Endstation (Tennis Wetten hat berichtet). In Dubai und Lyon war ebenfalls nach Runde eins Schluss. In Doha und Rom kam der Niederösterreicher indes nicht über einen Auftakterfolg hinaus. Als größter Saisonerfolg steht der Halbfinaleinzug beim Masters in Madrid – eine äußerst magere Bilanz für Österreichs Sportler des Jahres. Besonders das frühe Aus in Paris – vor der Saison als klares Ziel ausgegeben – schmerzt den Mann aus Lichtenwörth.

Nach der Enttäuschung steht bei Thiem Fehlersuche auf dem Programm. Unmittelbar im Anschluss an das Match wirkte die Nummer vier der Welt jedoch noch ratlos. „Es ist schockierend für mich, dass das in Paris so passiert“, gab ein sichtlich niedergeschlagener Thiem nach der Pleite im ORF-Interview zu Protokoll. „Vorhand Katastrophe, Rückhand Katastrophe, alles verkrampft, nicht locker genug“, ging Österreichs Nummer eins hart mit sich ins Gericht. Eine Erklärung, warum es ihm derzeit nicht gelingt, regelmäßige seine Spitzenleistungen auf den Platz zu bringen, bleibt Thiem schuldig. In der aktuellen Form sei er jedoch „nicht in der Lage, um große Titel zu spielen“. Bei den French Open Wettquoten war Thiem zuvor noch als Mitfavorit um den Turniersieg gehandelt worden, gleich hinter Nadal und Djokovic.

Keine Rasenturniere mit Thiem Beteiligung?

Wie es für die ehemalige Nummer drei der Welt im ATP Spielplan 2021 weitergeht, ist noch offen. Nachdem Thiem im Vorjahr auf die Rasensaison verzichtete, steht ein derartiges Szenario auch heuer im Raum. Statt auf dem ohnehin schwächsten Belag des OTV-Stars die Krise zu prolongieren, könnte sich der „Dominator“ auf die Mission Titelverteidigung in Flushing Meadows konzentrieren.

Nadal Rekord-Erfolg in Rom

Der Sandplatzkönig ist zurück! Nach dem enttäuschenden Viertelfinal-Aus in Madrid (Tennis Wetten hat berichtet) schlägt Rafael Nadal beim Masters in Rom zu und feiert seinen insgesamt bereits zehnten Titel in der „ewigen Stadt“. In einem abwechslungsreichen Endspiel bezwang der 34-jährige seinen Dauerrivalen Novak Djokovic mit 7:5, 1:6, 6:3.

Packendes Duell der Giganten

Rafael Nadal am French Open Center Court Philippe Chartrier
François GOGLINS / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)

Im bereits 57. Duell der beiden Superstars behielt der Mallorquiner zum 28. Mal die Oberhand. Zudem stellte Spaniens Nummer eins mit dem 36. Masters-Titel den Rekord des Weltranglistenleaders ein (zur vollständigen Liste der ATP Rekorde). Dabei sah es in Rom lange nicht nach einem Triumph für Nadal aus. Sowohl gegen Jannik Sinner, als auch Denis Shapovalov stand der 20-fache Grand Slam-Sieger lange am Rande einer Niederlage. Gegen den Kanadier Shapovalov musste er sogar Matchbälle abwehren. Auch das Finale gestaltete sich für Nadal lange als schwierig. Besonders im zweiten Satz dominierte der „Djoker“ nach Belieben. Schlussendlich hatte Nadal aber das bessere Ende für sich – und geht damit auch als Topfavorit in die French Open, die am 24. Mai beginnen.

Nach einer bisher abwechslungsreichen Sandplatzsaison mit drei unterschiedlichen Siegern bei den Masters-Events (Tsitsipas in Monte Carlo, Zverev in Madrid) ist aber auch klar: Der bekennende Real Madrid-Fan ist heuer nicht unantastbar. Der Weg zum möglichen 14. Paris-Titel könnte angesichts der erstarkten Konkurrenz ein steiniger werden.

🎾 Zum ATP Spielplan 2021 🎾

Mit Namen wie Djokovic, Zverev, Tsitsipas, Dominic Thiem oder Diego Schwartzman ist das Feld der Herausforderer heuer groß wie lange nicht. Zu den aktuellen French Open Quoten der Bookies haben wir bereits ausführlich berichtet. Die Buchmacher sehen Nadal zwar klar in der Favoritenrolle, aber hinter ihm ist das Feld dicht gedrängt beisammen.

Swiatek spielt sich in Favoritenrolle

Iga SwiatekIm WTA Feld gestaltete sich das Finale deutlich einseitiger. Iga Swiatek demontierte Karolina Pliskova und verpasste der Tschechin eine glatte 0:6, 0:6-Pleite. Damit ist die neue Nummer zehn der Welt auch bei den French Open die große Favoritin, wo sie im Vorjahr als erste Polin überhaupt ein Major für sich entscheiden konnte. Insgesamt war es der dritte Titel auf der WTA Tour für das 19-jährige Supertalent, die im heurigen WTA Spielplan auch das Turnier in Adelaide gewann. Auf Sand wirkt Swiatek aktuell jedenfalls fast unantastbar.

Vorschau WTA ATP Masters1000 Rom – Quoten & Favoriten

Keine Verschnaufpause für die Stars der ATP und WTA Tour. Nach den Turnieren beim Mutua Madrid Masters geht es diese Woche bereits in Rom weiter. Die Events in der „ewigen Stadt“ gehören zu den Highlights des Jahres und gelten als ultimativer Gradmesser für die in zwei Wochen beginnenden French Open. Bereits seit 1930 ist das prestigeträchtige Event Teil des Kalenders.

Rom auch im September 2021 Gradmesser für die French Open

Wie schon erwähnt ist Rom die letzte große Generalprobe für Roland Garros in Paris. Die Sieger der Italian Open werden in der Folge auch bei den French Open Wettquoten meist unter den Favoriten für den Grand Slam zu finden sein. Gespielt wird im 2010 renovierten „Stadio del Tennis di Roma“.

Auch im Vorjahr wurde gespielt, aufgrund der Corona-Pandemie fand das Masters bei den Herren aber einmalig erst im September statt. Den Titel sicherte sich zum fünften Mal Novak Djokovic mit einem Finalsieg gegen Diego Schwartzman. Rekordsieger in der italienischen Hauptstadt ist – wie könnte es anders sein – „Sandplatzkönig“ Rafael Nadal mit neun Triumphen (Tennis Rekorde Herren). Im Dameneinzel setzte sich Simona Halep durch, die meisten Erfolge konnten bisher Gabriela Sabatini, Conchita Martinez und Serena Williams mit jeweils vier verbuchen.

Breites Favoritenfeld im Herren Einzel

Rafael Nadal am French Open Center Court Philippe Chartrier
François GOGLINS / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)

Auch heuer führt der Titel wohl nur über den spanischen Superstar Rafael Nadal. Zuletzt hatte es aber mehrmals den Anschein, dass Nadal auf Sand in diesem Jahr angreifbar sein könnte. Während er beim ATP500 in Barcelona den Siegerscheck abräumen konnte, war bei den Masters in Monte Carlo und Madrid jeweils im Viertelfinale Schluss (Tennis Wetten hat berichtet). Eine ungewöhnliche Bilanz für den besten Sandplatzspieler aller Zeiten. Auch in Rom scheiterte der Mallorquiner im Vorjahr in der Runde der letzten Acht. Dennoch geht Nadal als Topfavorit auf die Jagd nach dem zehnten Titel am Tiber. Das zeigt sich auch bei den Tennis Quoten der Bookies.

ATP Rom Masters Gewinner 2021
Tipico LogoBetway LogoBwin Logo
🇪🇸 R. Nadal2,502,622,62
🇷🇸 N. Djokovic4,004,004,33
🇬🇷 S. Tsitsipas7,007,008,00
🇦🇹 D. Thiem8,008,509,00
🇩🇪 A. Zverev10,0010,0010,00
🇷🇺 A. Rublev20,0021,0017,00
🇷🇺 D. Medvedev25,0029,0029,00
weitere QuotenTipicoBetwayBwin 
Novak Djokovic
Tatiana (CC BY-SA 2.0)

Größter Herausforderer ist wohl einmal mehr Weltranglistenleader Novak Djokovic. Italien ist für den Routinier auch ein gutes Pflaster. Mit fünf Siegen war er in Rom so erfolgreich wie sonst bei keinem anderen Event auf Asche. Neben den beiden Topstars sind die Augen vor allem auf Alexander Zverev, Stefanos Tsitsipas und Dominic Thiem gerichtet. Zverev und Tsitsipas konnten heuer die beiden bisherigen Sandplatz-Masters für sich entscheiden. Der Deutsche eliminierte zuletzt auf dem Weg zum Titel in Madrid sogar Nadal und Thiem. Der Österreicher meldete sich nach Formschwankungen und Verletzungspause in der spanischen Hauptstadt eindrucksvoll zurück. In Rom soll nun nicht im Halbfinale Endstation sein. Die beiden russischen Topspieler Daniil Medvedev und Andrey Rublev muss man ebenso auf der Rechnung haben wie Vorjahresfinalist Diego Schwartzman und Madrid-Finalist Matteo Berrettini.

Hochklassiges WTA Feld in Rom

Auch bei den Damen gibt es heuer zahlreiche Favoritinnen. Als Nummer eins geht Ashleigh Barty ins Turnier. Die Australierin konnte das WTA1000 in Miami gewinnen und stand auch zuletzt in Madrid im Finale. Weniger gut lief es zuletzt bei Naomi Osaka. Nach dem Australian Open-Triumph kam die Saison der Japanerin etwas ins Stocken. In Rom muss man die 23-jährige aber mit Sicherheit auf der Rechnung haben. Ebenfalls zu den ganz großen Favoritinnen zählt Madrid-Siegerin Aryna Sabalenka, die heuer nahtlos an ihre starke Vorsaison anknüpfen konnte und besonders auf Sand bisher einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat.

Italian Open Rom Masters 2021 – Gesamtsieger
Bwin Logo
🇷🇴 S. Halep5,00
🇵🇱 I. Swiatek6,00
🇦🇺 A. Barty7,00
🇧🇾 A. Sabalenka7,50
🇪🇸 G. Muguruza11,00
🇯🇵 N. Osaka13,00
Weitere SpielerinnenZu Bwin

Auch Vorjahressiegerin Simona Halep gehört zu den Titelkandidatinnen, die Rumänin wartet aber noch auf einen Turniersieg im Jahr 2021. Bei den Damen gilt Halep dennoch als Topfavoritin – zumindest wenn es nach den Quoten der Tennis Buchmacher geht. Immer für einen Titelgewinn gut ist Serena Williams. Die „Tennis-Queen“ ist mit vier Rom-Erfolgen die erfolgreichste Spielerin der Geschichte, konnte heuer aber bislang nicht ihr bestes Tennis zeigen. Ähnliches gilt für Elina Svitolina, die mit zwei Rom-Triumphen im Gepäck aber dennoch zu den Mitfavoritinnen zählt..

Zverev-Erfolg in Madrid

Das ATP Masters1000 in Madrid geht an Alexander Zverev. Deutschlands Nummer eins setzte sich in einem über weite Strecken engen Finale gegen Matteo Berrettini durch und feierte damit den ersten Titel der Saison. Für den Hamburger ist es sein zweiter Titel in der spanischen Hauptstadt, insgesamt war es sein vierter Masters-Triumph.

🎾 aktuelle Tennis Wetten 🎾

Eindrucksvoller Weg zum Titel

Mit seinem insgesamt 15. ATP-Titel gelang Zverev die Krönung einer nahezu perfekten Tenniswoche. Im Viertel- und Halbfinale hatte der 24-jährige brilliert und mit Rafael Nadal und Dominic Thiem die beiden bestimmenden Sandplatzspieler der letzten Jahre aus dem Turnier geworfen.

Zverev US OpenIm Finale gegen Berrettini tat sich der in Monaco wohnhafte Deutsche aber schwerer und konnte nicht ganz an diese Leistungen anknüpfen. Nachdem der Italiener im ersten Satz das Tiebreak für sich entscheiden konnte, schlug Zverev aber zurück und bewies den längeren Atem. Am Ende hieß es 6:7(8:10), 6:4, 6:4 aus Sicht des Champions. Nach dem knappen Erfolg gestand „Sascha“, dass ihm sein Gegner das Leben sehr schwer machte. „Es war ein komplett anderes Spiel als gegen Rafa und Dominic. Matteo ist einer, der heute mit 235 km/h aufgeschlagen hat. Deswegen war der Rhythmus komplett anders. Er hat das Spiel dominiert und ich musste mehr reagieren. In dieser Hinsicht war es nicht einfach“, so Zverev.

Erleichterung bei Zverev vor Roland Garros

Die Erleichterung über den ersten Saisontriumph war der ehemaligen Nummer drei der Welt deutlich anzumerken. Nach Finalniederlagen in Rom 2018, Shanghai 2019 und Paris 2020 sowie der US Open-Pleite vergangenen August gelang es Zverev endlich wieder, in einem großen Endspiel siegreich zu sein.

Bei den in drei Wochen beginnenden French Open zählt die deutsche Nummer eins nun zu den ganz großen Favoriten. Davon wollte der ehemalige Paris-Viertelfinalist aber unmittelbar nach dem Turnier in Madrid nichts wissen. „Rafa ist der große Favorit, dahinter kommt Novak und dann Dominic“, sieht sich der 24-jährige eher in der Außenseiterrolle. Ob das die Tennis Buchmacher auch so sehen? Bei uns findest du jedenfalls immer die aktuellen French Open Wettquoten auf den Gesamtsieg im Herren und Damen Einzel im Vergleich.

Mutua Madrid Open – Madrid Masters Quoten & Wetten

Nach der Absage im Vorjahr geht es für die Stars der ATP und WTA heuer in Madrid wieder um den Titel beim prestigeträchtigen Event in der spanischen Hauptstadt. Seit 2002 im ATP Spielplan entwickelte sich das noch relativ junge Masters1000 schnell zu einem der bedeutendsten Turniere des Jahres und gilt als Standortbestimmung für die French Open.

Der WTA Zirkus schlägt hingegen schon länger in Madrid auf. Seit 1996 gastiert die Damen Elite bei den Mutua Madrid Open. Ein Wehrmutstropfen für die leidenschaftlichen spanischen Fans: wie viele andere Veranstaltungen müssen auch die Madrid Open heuer ohne Publikum über die Bühne gehen. Das sollte aber einem packenden Fight auf den Sandplätzen von Madrid nicht im Wege stehen.

Rafael Nadal am French Open Center Court Philippe Chartrier
François GOGLINS / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)

Der „König von Madrid“ ist wenig überraschend Rafael Nadal. Fünf Mal konnte der bekennende Real Madrid-Fan das Turnier bislang für sich entscheiden. Letzter Sieger aus dem Jahr 2019 ist Novak Djokovic, der Serbe fehlt aber heuer im Aufgebot. Bei den Damen ist Petra Kvitova mit drei Titeln Rekordsiegern, 2019 ging die Trophäe an Kiki Bertens. Für ein Kuriosum sorgte Madrid 2012, als man in Anlehung an den Hauptsponsor auf blauem Sand spielte. Nachdem es von zahlreichen Topspielern aufgrund der schwierigen Bedingungen Kritik hagelte, wechselte man im Jahr darauf wieder auf das klassische, rote Design.

Wer sind die Quoten Favoriten der Mutua Madrid Open 2021?

Auch dieses Jahr haben wir wieder die Wettquoten für den Turniersieg bei einer Auswahl verschiedener Tennis Wettanbieter verglichen, damit ihr das Optimum aus euren Tennis Wetten herausholen könnt. Werfen wir einmal einen Blick auf die Favoriten 2021 im Herren Einzel.

Madrid Open Gesamtsieger 2021 ATP
Tipico LogoBwin LogoBetway LogoBet365 Logo
🇪🇸 R. Nadal1,601,651,611,61
🇦🇹 D. Thiem4,705,506,00*4,75
🇳🇴 C. Ruud10,0011,0011,0011,00
🇮🇹 M. Berrettini12,0011,0011,0011,00
🇩🇪 A. Zverev13,0012,0013,0013,00
🇷🇺 A. Rublev
🇦🇷 D. Schwartzman
weitere SpielerTipicoBwinBetwayBet365
*Betway Quotenboost

Nadal gegen Tsitsipas?

Rekordsieger Rafael Nadal dürfte in Abwesenheit von Titelverteidiger und Weltranglistenleader Djokovic auch heuer der Mann sein, den es zu schlagen gilt. Die Dominanz des Mallorquiners auf Sand ist einfach ungebrochen. Nadal, der in der Liste der Tennis Rekorde immer noch die Bestmarke für die längste Siegesserie auf Sand hält, bewies mit seinem Titelgewinn in Barcelona, dass er längst noch nicht zum alten Eisen gehört. Der French Open Quoten Favorit ist auch 2021 die Benchmark auf Sand.

Nach dem enttäuschenden Monaco-Masters will „Rafa“ in Madrid den ersten Masters-Titel des Jahres einfahren. Herausforderer Nummer eins dürfte aktuell Stefanos Tsitsipas sein. Der Grieche spielt bislang eine bärenstarke Saison, in Monte Carlo feierte er in beeindruckender Manier den Titelgewinn. Im Barcelona-Finale bewies der 23-jährige zudem, dass er Nadal über die gesamte Matchdistanz fordern kann – in Madrid soll nun der Beweis erbracht werden, den Sandplatzkönig auch tatsächlich zu Fall bringen zu können.

Medvedev und Thiem wollen aufzeigen

Dominic Thiem Roland Garros 2018
si.robi [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)]

Am Thron rütteln will auch Daniil Medvedev. Seit dem Finaleinzug bei den Australian Open leidet der Russe aber unter Leistungsschwankungen. Auf Sand gelang es der Nummer drei der Welt bislang noch nicht, Fahrt aufzunehmen. Dennoch muss man einen Spieler seines Kalibers immer auf der Rechnung haben. Viele Fragezeichen stehen indes hinter Dominic Thiem. Der Österreicher erlebt bislang eine von Verletzungen und Formtiefs geprägte Seuchensaison. Um das große Saisonziel French Open zu erreichen, muss der 27-jährige in Madrid einen Schritt nach vorne machen. Eine Wundertüte ist auch Alexander Zverev. Nach der Enttäuschung in der Wahlheimat Monte Carlo geht es für den Deutschen um Wiedergutmachung. Zu den Favoriten zählen auch Andrey Rublev und Diego Schwartzman. Der Russe besiegte Nadal heuer bereits auf Sand und Argentiniens Nummer eins zählt spätestens seit dem Paris-Finaleinzug vergangenen Herbst zur Clay-Elite.

WTA Wettquoten für das Madrid Masters

Bei den Damen ist das Turnier bereits in vollem Gange und die ersten Runden brachten einige faustdicke Überraschungen. Mit Naomi Osaka, Elina Svitolina und Titelverteidigerin Kiki Bertens mussten bereits drei Topfavoritinnen die Segel streichen. Souverän präsentierten sich bislang die Nummer eins Ashleigh Barty und die zweifache Madrid-Siegerin Simona Halep. Mit Aryna Sabalenka, Belinda Bencic und Petra Kvitova sind nur noch drei weitere Top Ten-Spielerinnen im Turnier. Bei den Quoten der Tennis Buchmacher gibt es aber noch eine weitere Favoritin.

Madrid Open Siegquote 2021 WTA
Tipico LogoBwin LogoBetway LogoBet365 Logo
🇷🇴 S. Halep
5,505,505,005,00
🇵🇱 I. Swiatek6,006,007,00*5,50
🇦🇺 A. Barty9,005,505,505,50
🇧🇾 A. Sabalenka9,007,007,007,00
🇨🇿 P. Kvitova10,008,008,008,00
🇬🇷 M. Sakkari15,0013,0013,0013,00
🇺🇸 J. Brady15,0015,0019,0019,00
🇺🇸 J. Pegula17,0021,0023,0019,00
weitere SpielerinnenTipicoBwinBetwayBet365
* Betway Quotenboost

Die Sensationssiegerin der French Open 2020, Iga Swiatek ist bei allen Anbietern in Sachen Siegquote hoch im Kurs. Die Hoffnungen auf einen spanischen Heimsieg haben sich indes bereits erledigt. Garbine Muguruza musste mit einer Beinverletzung aufgeben.

Barcelona-Thriller an Nadal

Der Sandplatzkönig ist zurück auf seinem Thron. In einem denkwürdigen Finale setzte sich Rafael Nadal am Sonntag beim ATP500 in Barcelona gegen Stefanos Tsitsipas durch und feierte damit seinen 12. Titel in der katalonischen Hauptstadt. Der Triumph des Spaniers ließ außerdem jene Stimmen verstummen, die bereits leise Zweifel an der heurigen Sandplatz-Stärke des Superstars anklingen ließen. Pünktlich vor „seinem“ Grand Slam bei Roland Garros zeigt sich Rafa also wieder in Top Verfassung.

Antwort auf Kritiker

In einem hochklassigen Endspiel lieferten sich der 13-malige French Open-Champion (Tennis Rekord) und der frisch gebackene Monte Carlo-Sieger einen packenden Fight, den Nadal am Ende mit 6:4, 6:7(8), 7:5 für sich entschied. Im anschließenden Interview präsentierte sich die neue Nummer zwei der Welt emotional und sprach von einem „Finale, wie ich es noch nie gespielt habe“. Dem Mallorquiner war anzumerken, wie viel ihm dieser Erfolg bedeutet.

Nach dem überraschenden Viertelfinal-Aus in Monaco wurde von einigen Seiten bereits über einen Machtwechsel spekuliert. Sandplatzkönig Nadal, der auf diesem Belag seit 2005 dominiert wie kein Spieler zuvor, sei heuer angreifbar. Die „NextGen“ Stars um Dominic Thiem, Stefanos Tsitsipas oder Alexander Zverev werde den 34-jährigen in Paris möglicherweise vom Thorn stoßen. In der Olympiastadt von 1992 folgte die glasklare Antwort Nadal – mit dem 20-fachen Grand Slam-Sieger ist weiterhin zu rechnen.

Die lange Spielpause kombiniert mit den Viertelfinal-Pleiten bei den Australian Open und in Monte Carlo wurden als Anzeichen darauf gedeutet, dass die Zeit des Routiniers langsam aber sicher ablaufen könnte (Tennis Wetten hat berichtet). Der unumstritten beste Sandplatzspieler aller Zeiten schien angreifbar – auch auf Asche. In Barcelona war es nun ausgerechnet Monaco-Sieger Tsitsipas, den Nadal im Finale bezwingen konnte.

Nadal für Boris Becker immer noch der GOAT

Rafael Nadal am French Open Center Court Philippe Chartrier
François GOGLINS / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)

Für Eurosport-Experte Boris Becker ist klar, dass es um die Qualitäten des bekennenden Real Madrid-Fans keine Diskussionen gebe. „Ich rate niemandem, gegen Nadal zu wetten“, so der 53-jährige, der aber auch feststellte, dass die Luft für die ehemalige Nummer eins dünner werde. „Er hat in Monte Carlo nicht gegen irgendwen verloren, sondern gegen Andrey Rublev, der immer stärker wird“, so Becker. Und auch der knappe Fight in Barcelona zeigte, dass der Kampf der Generationen heuer enger denn je werden dürfte. Bei den French Open Wettquoten der Buchmacher, bleibt Nadal aber nach wie vor der unumstrittene Favorit. Diese Rolle hat er mit seinem 12. Barcelona Titel nun einmal mehr untermauert.

Premierentitel für Tsitsipas in Monaco

Griechenlands Nummer eins Stefanos Tsitsipas hat in Monte Carlo Geschichte geschrieben und sich erstmals in seiner Karriere zum Masters-Sieger gekrönt. Der Fünfte der Weltrangliste setzte sich in einem überraschend einseitigen Finale gegen Andrey Rublev mit 6:3, und 6:3 durch und feierte seinen ersten Triumph im Fürstentum.

Perfekte Woche in Monaco

Stefanos Tsitsipas Aufschlag
Carine06 from UK [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)]

Tsitsipas krönte damit eine bärenstarke Turnierwoche, in der er hochklassiges Tennis zeigte. Besonders im Endspiel präsentierte sich der Athener in Überform und ließ Rublev keine Chance. Beide Spieler hatten im Vorfeld noch kein Masters für sich entscheiden können. Aufgrund seines überraschenden Viertelfinal-Erfolgs gegen Sandplatzkönig Rafael Nadal galt der Russe sogar als leichter Favorit.

Tsitsipas aber nutzte seine Chancen im insgesamt dritten Masters-Finale eiskalt und ließ der Nummer acht der Welt schlussendlich keine Chance. Im gesamten Turnierverlauf gab der 22-jährige damit keinen einzigen Satz ab. Nach dem Gewinn der ATP Finals 2019 (Tennis Wetten hat berichtet) ist es der zweite große Titel in seiner Laufbahn. „Ich kann meine Gefühle gar nicht richtig beschreiben“, jubelte ein emotionaler Sieger, der die Woche als „die beste meines Lebens“ bezeichnete.

Rublev überholt König Roger

Rublev hingegen kann sich lediglich damit trösten, im ATP Ranking auf Platz sieben vorgerückt zu sein. Der 23-jährige liegt nun vor Roger Federer, Alexander Zverev konnte er aber knapp nicht abfangen. Besonders sein Sieg über Nadal, der beim Monte Carlo Masters eigentlich ein Dauerabo auf den Titel hat, wertet die Bilanz des Russen aber auf – damit wurde deutlich, dass der Superstar aus Spanien heuer auf seinem Parade-Belag möglicherweise nicht unantastbar ist. Bevor ab 3. Mai in Madrid das nächste Masters ansteht, gastiert die ATP Tour derzeit in Barcelona und Belgrad.

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Nicht dabei ist weiterhin Dominic Thiem. Der Österreicher laboriert an einer Knieverletzung und muss das Turnier in der serbischen Hauptstadt auslassen. Wann der 27-jährige seine Sandplatzsaison beginnen kann, ist weiterhin ungewiss. Besonders im Hinblick auf die French Open, dem erklärten Saisonziel des US Open-Siegers, ist die Situation Thiems derzeit mit einem Fragezeichen versehen.