Tennis News

In unserem Abschnitt zum Thema Tennis Nachrichten und News findet ihr alles rund um die aktuellsten Ereignisse im Tennissport. Egal ob ATP Tour oder WTA Tour – bei uns seid ihr an der richtigen Stelle. Wann steht der nächste Davis-Cup Termin auf dem Spielplan und wer startet dort als Favorit auf den Sieg? Diese Frage beantworten wir ebenso, wie jene nach Form und Verfassung der Stars für die nächsten Grand Slams oder andere Turnier.
Zudem erfährst du bei uns, wie es um deine Lieblingsspieler bestellt ist. Gibt es Verletzungen, wie ist die aktuelle Verfassung und wie stehen die Chancen auf einen Turniersieg? Wir informieren dich in unserer News Abteilung über all diese Fragen und beantworten auch sonst Relevantes, das im Zusammenhang mit der gelben Filzkugel steht.
Außerdem geben wir auch einen Überblick über die aktuell besten Wetten und Siegquoten für anstehende Großereignisse. Bei uns bekommt ihr aber nicht nur Infos zu den Großereignissen wie Wimbledon oder der French Open – denn vielfältige und abwechslungsreiche Berichterstattung wird bei uns groß geschrieben. So gibt es aktuelle Meldungen zu Challenger Turnieren, ebenso wie über die Serie der Ex-Profis, den Championship Turnieren. Es sollte also für jeden Tennisfan etwas dabei sein.

Spannung vor Paris-Achtelfinale

Die Rolex Paris Masters 2021 biegen langsam aber sicher in die heiße Phase ein. Nachdem in den beiden Auftaktrunden bereits der ein oder andere Mitfavorit die Segel streichen musste, kommt es im Achtelfinale zu weiteren Topspielen. Für Spannung ist in der französischen Hauptstadt gesorgt. Besonders die Superstars sind dabei in Runde drei gefordert.

Traumfinale Djokovic-Medvedev?

Novak Djokovic
Tatiana (CC BY-SA 2.0)

Für Topfavorit Novak Djokovic geht es im Achtelfinale gegen Gael Monfils. Die Zeichen im Duell der Routiniers stehen klar auf Seiten des serbischen Superstars, der aber in seinem Auftaktspiel gegen Martin Fucsovics überraschend einen Satz abgegeben musste. Auf den Sieger dieses Matches wartet im Viertelfinale eine harte Nuss. Shootingstar Cameron Norrie prolongierte seine Topform aus Miami und präsentierte sich bislang makellos. In Runde drei trifft er auf Taylor Fritz, der überraschend Andrey Rublev nach Hause schicken konnte. Ein weiterer Überraschungsmann hat das Ticket für das Viertelfinale bereits gelöst. James Duckworth setzte sich im australischen Duell gegen Alexei Popyrin durch und und trifft nun auf den Sieger zwischen Dominik Koepfer und Hubert Hurkacz.

Hartes Los für Zverev

Zverev US OpenAuf einen Leckerbissen können sich die Zuschauer auch im unteren Turnierbaum freuen. Mitfavorit Alexander Zverev muss gegen Grigor Dimitrov ran. Der Bulgare präsentierte sich zuletzt wieder in besserer Verfassung und könnte durchaus für eine Überraschung gut sein. Der Sieger dieses Duells muss sich mit Casper Ruud oder Marcos Giron messen. Der Norweger geht als klarer Favorit ins Spiel gegen Qualifikanten, der aber ein weiteres Mal zum Riesentöter mutieren könnte – bislang warf er Frances Tiafoe und Diego Schwartzman aus dem Turnier.

Zwei Überraschungsakteure treffen auch beim Spiel zwischen Carlos Alcaraz und Hugo Gaston aufeinander. Der Spanier konnte sich gegen den gesetzten Jannik Sinner durchsetzen. Sein französisches Gegenüber bezwang wiederum mit Pablo Carreno Busta die Nummer zwölf des Turniers. Komplettiert wird die Runde der letzten 16 vom Aufeinandertreffen zwischen Mitfavorit und Titelverteidiger Daniil Medvedev und Sebastian Korda. Für spannende Tennis Wetten ist jedenfalls im Achtelfinale von Paris Bercy gesorgt. Außerdem geht es ja auch noch um die letzten begehrten Tickets für die Finals, die traditionell das Ende im ATP Spielplan markieren.

ATP Paris Masters Wetten & Quoten

Die Tennissaison biegt auf die Zielgerade ein, zum Jahresende stehen aber noch einige Highlights an. Dazu gehört auch das Paris Masters, das letzte Event der Masters1000-Serie im ATP Spielplan. In der französischen Hauptstadt findet damit nach den French Open ein weiteres großes Turnier statt, gespielt wird im Stadtteil Bercy. Erstmals wurde die Veranstaltung 1968 ausgetragen, seitdem ist sie fixer Bestandteil des Kalenders und gehört mittlerweile zu den prestigeträchtigsten des Jahres. Seit 2007 findet das Turnier auf Hartplatz statt, zuvor war es das einzige Masters, das auf Teppich ausgetragen wurde. Erfolgreichster Akteur ist Novak Djokovic, der Serbe konnte sich bislang vier Mal zum Sieger krönen. Im Vorjahr ließ der Superstar das Event aber aus, in seiner Abwesenheit konnte sich Daniil Medvedev im Finale gegen Alexander Zverev durchsetzen

Djokovic-Revanche gegen Medvedev?

Novak Djokovic
Tatiana (CC BY-SA 2.0)

Topgesetzt geht Rekordchampion Novak Djokovic ins Turnier. Die Nummer eins der Welt hat seit dem knapp verpassten Grand Slam bei den US Open nicht mehr auf der Tour gespielt, hinter seiner Rückkehr könnten deshalb ein paar Fragezeichen stehen. Es ist aber davon auszugehen, dass der 34-jährige in Topform nach Paris kommt und zu den heißesten Kandidaten auf den Titel zählt. Erster Herausforderer dürfte Daniil Medvedev sein. Der Russe wurde in New York zum großen Party Crasher und verhinderte mit dem Finalerfolg über Djokovic den historischen Grand Slam (Tennis Wetten hat berichtet).

Im Vorjahr bewies der 25-jährige durch seinen Titelgewinn eindrucksvoll, dass er sich auch in Paris-Bercy sehr wohl fühlt. Es wäre keine Überraschung, wenn sich die beiden erfolgreichsten Spieler des Jahres auch diesmal erst im Endspiel gegenüberstehen. Die Tennis Buchmacher Tipico, Bwin und Betway sehen im Moment das Titelrennen folgendermaßen nach Quoten aufgeteilt:

ATP Paris-Bercy Gewinner
Tipico LogoBwin LogoBetway Logo
🇷🇸 N. Djokovic1,802,001,83
🇷🇺 D. Medvedev3,003,253,10
🇩🇪 A. Zverev5,505,505,50
🇵🇱 H. Hurkacz15,0012,0015,00
🇳🇴 C. Ruud20,0019,0023,00
🇺🇸 T. Fritz20,0026,0021,00
Weitere SpielerTipicoBwinBetway

Der dritte im Bunde der absoluten Topfavoriten ist Alexander Zverev. Der Deutsche spielt eine bärenstarke zweite Saisonhälfte, einzig der ganz große Titel fehlt heuer noch. In Paris, wo er im Vorjahr erst im Finale den Kürzeren zog, könnte es nun endlich so weit sein. Chancen darf sich auch Stefanos Tsitsipas ausrechnen. Der Grieche war zwar zuletzt nicht mehr in der Topform vom Saisonbeginn, ist aber immer ein Kandidat für den Titel. Dass er zum Saisonendspurt nochmal zulegen kann bewies er vor zwei Jahren mit dem Triumph bei den ATP Finals.

Rublev raus aus der Formkrise?

Der erweitere Favoritenkreis ist einmal mehr groß. Russlands Nummer zwei Andrey Rublev will nach zuletzt eher enttäuschenden Leistungen zurück in die Erfolgsspur finden. Noch wartet der 24-jährige außerdem auf seinen ersten Masters-Titel. Zu den Aufsteigern des Jahres zählen indes Casper Ruud und Hubert Hurkacz.

Besonders der Norweger kommt immer besser in Schuss und ist in Paris-Bercy in jedem Fall für eine Überraschung gut. Gleiches gilt natürlich auch für den letzten Masters-Sieger dieses Jahres. Der Brite Cameron Norrie kann in der französischen Hauptstadt nicht nur einen weiteren Titel gewinnen, sondern auch die Teilnahme an den Finals sichern.

ATP Finals Logo
ATP Tour, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

Extrem enges Rennen um letzte Finals Tickets

Der Fight um die letzten Tickets für die Finals, die ab heuer in Turin ausgetragen werden, ist wie gewohnt eng. Aus dem Quartett Ruud, Hurkacz, Sinner und Norrie können es nur noch zwei zu den Finals schaffen. Das Trio aus Ruud, Hurkacz und Sinner ist überhaupt nur durch 170 Punkte voneinander getrennt. Für alle vier gilt jedoch, dass ein Titel in Paris-Bercy die sichere Finals Teilnahme bedeuten würde. Für Spannung ist also definitiv gesorgt.

Favoriten in Wien souverän

Die Auftaktrunde der Erste Bank Open 2021 ist in vollem Gange. Bisher blieben Überraschungen größtenteils aus, die Favoriten gaben sich keine Blöße. Von den gesetzten Spielern erwischte es lediglich Hubert Hurkacz, der sich einem wiedererstarkt auftretenden Andy Murray geschlagen geben musste.

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Murray ein Titelkandidat?

Andy Murray
Wikimedia, Carine06 (CC BY-SA 2.0)

Der britische Routinier, seit Jahren von Verletzungssorgen geprägt und weit von der Weltspitze entfernt, überraschte den Miami-Sieger mit einem Dreisatz-Erfolg. Wild Card-Starter Murray startete mit einem 6:4 im ersten Satz denkbar gut, Hurkacz kämpfte sich aber ins Match zurück und entschied das zweite Set im Tiebreak für sich. Danach gewann Murray aber wieder die Oberhand. Am Ende hieß es 6:4, 6:7(8), 6:3 aus Sicht der ehemaligen Nummer eins. Für Murray ist es schon jetzt die beste Platzierung bei einem ATP Turnier seit seiner Hüft Operation (Tennis Wetten hat berichtet).

Auch der topgesetzte Stefanos Tsitsipas musste sich gegen Grigor Dimitrov ordentlich strecken, setzte sich aber schlussendlich mit 7:6(8), 6:4 durch und trifft nun auf Qualifikant Frances Tiafoe. Casper Ruud und Lloyd Harris lieferten sich ebenfalls ein Match auf Augenhöhe, der Norweger bewies aber Nervenstärke und gewann am Ende 7:5, 7:6(4). Keine Blöße gab sich Mitfavorit Alexander Zverev. Der Deutsche hatte gegen Filip Krajinovic nur im zweiten Satz Probleme, präsentierte sich aber ansonsten in Topform und feierte ein 6:1, 7:5.

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Auf ein richtiges Spitzenduell dürfen sich die Fans in Runde zwei freuen. US Open-Halbfinalist Felix Auger-Aliassime bezwang Ricardas Berankis problemlos 6:3, 6:2, womit er sich das Ticket für den Kracher gegen Cameron Norrie sicherte. Der frischgebackene Indian Wells-Sieger musste im ersten Satz gegen Martin Fucsovics kämpfen, blieb am Ende aber mit 7:6(4), 6:1 makellos.

Lokalmatador Novak heizt Stadthalle ein

Auch die heimischen Fans in der Halle hatten Grund zu jubeln. Das einzige ÖTV-Ass Dennis Novak lieferte sich mit Gianluca Mager einen engen Fight, durfte schließlich aber über einen 7:6(7), 7:6(7)-Erfolg und den Einzug in die zweite Runde jubeln. Sein nächster Gegner heißt entweder Jannik Sinner oder Reilly Opelka. Gegen beide braucht der Niederösterreicher wohl erneut einen Sahnetag.

Erste Bank Open Wien – Quoten & Wetten

Die Tennissaison neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu, kurz vor Schluss steht besonders für rot-weiß-rote Fans noch einmal ein echtes Highlight an: die Erste Bank Open in Wien. Das Turnier ist Teil der ATP500-Serie und findet vom 25. bis zum 31. Oktober statt.

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Bereits seit 1974 gastiert die Tour in der Wiener Stadthalle. So hochkarätig wie heuer war das Teilnehmerfeld aber selten, denn gleich fünf Top Ten-Spieler schlagen in der österreichischen Hauptstadt auf. Nicht mit dabei ist allerdings Vorjahressieger Andrey Rublev, der stattdessen in St. Petersburg antritt und seinen Titel somit nicht verteidigen kann.

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Am erfolgreichsten war bisher der US-Amerikaner Brian Gottfried in der Stadthalle, er konnte insgesamt vier Mal den Titel gewinnen. Das Gastgeberland hatte vier Mal Grund zu jubeln. 1988 bezwang Horst Skoff in einem österreichischen Finale Thomas Muster, Jürgen Melzer war 2009 und 2010 erfolgreich. Letzter ÖTV-Sieger war Dominic Thiem im Jahr 2019. Gespielt wird auch heuer in der Wiener Stadthalle auf Hardcourt. Besondere Brisanz erhält das Turnier durch die Tatsache, dass nicht mehr viele wertvolle Punkte für die Finals gesammelt werden können. Auf unserer ATP Finals Wetten Seite kann man den aktuellen Zwischenstand im Rennen um die Teilnahme beim Saisonabschluss in Turin nachlesen.

Breites Favoritenfeld ohne Thiem und Djokovic

Stefanos Tsitsipas Aufschlag
Carine06 from UK [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)]

Die Wahrscheinlichkeit, dass heuer ein fünfter rot-weiß-roter Triumph hinzukommt, ist gering. Ohne den verletzten Dominic Thiem (Tennis Wetten hat berichtet) liegen die Hoffnungen auf Dennis Novak, der aber als krasser Außenseiter ins Turnier geht. Zu stark ist wohl die Besetzung an der Spitze. In Abwesenheit von Novak Djokovic, Rafael Nadal und Daniil Medvedev geht Stefanos Tsitsipas als topgesetzter Spieler in die erste Runde. Der Grieche kam in Wien bisher noch nie wirklich zurecht, zählt heuer aber nichtsdestotrotz zu den Topfavoriten auf den Titel. Schärfster Konkurrent könnte Alexander Zverev sein. Der Olympiasieger spielt nach einem zweijährigen Formtief eine starke Saison und will in der Stadthalle den nächsten Titel nachlegen.

Erste Bank Open Wien – Gewinner 2021
Tipico LogoBetway LogoBwin Logo
🇩🇪 A. Zverev2,402,502,80
🇬🇷 S. Tsitsipas
🇮🇹 J. Sinner3,603,603,75
🇮🇹 M. Berrettini6,506,506,50
🇳🇴 C. Ruud10,0010,008,50
🇦🇷 D. Schwartzman11,0011,0010,00
🇨🇦 F. Auger-Aliassime12,0012,0013,00
🇪🇸 C. Alcaraz18,0017,0015,00
weitere QuotenTipicoBetwayBwin 

Als Nummer drei geht Matteo Berrettini ins Turnier. Der Italiener hatte bisher ein Jahr mit Höhen und Tiefen, ist aber mit Sicherheit ebenfalls einer der Topkandidaten auf den Sieg. Ein ganz heißes Eisen ist auch Casper Ruud. Norwegens Nummer eins etablierte sich heuer endgültig an der Weltspitze und hat in Wien die Möglichkeit, das Ticket für die ATP Finals zu lösen – ein zusätzlicher Ansporn für den 22-jährigen.

Andy Murray auf dem Weg zurück

Andy Murray
Wikimedia, Carine06 (CC BY-SA 2.0)

Ein spannender Auftakt wartet auf Hubert Hurkacz. Auch der Pole gehört zu den Überfliegern der Saison, in Runde eins muss er sich mit der ehemaligen Nummer eins und zweifachem Wien-Sieger Andy Murray messen. Zu den heißesten Eisen auf den Titel zählt auch Felix Auger-Aliassime. Der US Open-Halbfinalist ist für viele „the Next Big Thing“ und konnte das mit einer herausragenden zweiten Saisonhälfte auch unter Beweis stellen. Einen Eindruck der Spielstärke des erst 21-jährige verschafft das folgende ATP Highlight Reel.

Geht es nach den Tennis Experten und Expertinnen, dann ist der erste ATP-Titel für den Kanadier nur eine Frage der Zeit. Gut möglich, dass es bei den Erste Bank Open so weit ist. Die Setzliste wird von Italiens Youngster Jannik Sinner und Diego Schwartzman komplettiert. Besonders der Argentinier hat gute Erinnerungen an die Stadthalle, unterlag er doch 2019 erst im Finale.

Norrie sorgt für Sensation in Indian Wells

Indian Wells Center Court
saimad / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)

Cameron Norrie hat es geschafft. Der Brite feierte bei den BNP Paribas Open in Indian Wells mit einem 3:6, 6:4, 6:1-Finalerfolg den größten Triumph seiner Karriere. In einem über weite Strecken einseitigen Endspiel krönte der 26-jährige zwei starke Turnierwochen und sorgte für den ersten britischen Masters-Titel seit Andy Murray 2016 in Paris.

ATP Finals in Reichweite

Apropos Murray. Dem dreifachen Grand Slam-Sieger war es bisher nicht gelungen, in Indian Wells den Titel einzufahren. Damit schreibt Norrie britische Sportgeschichte. Als erster Spieler von der Insel krönte er sich zum Champion und das, obwohl die Umstände nicht unbedingt für den gebürtigen Südafrikaner sprachen. In der Nacht auf das Finale wurden Norrie nämlich mehrere Paare Tennisschuhe entwendet. Im Finale musste er mit einem neuen Paar antreten – eine unangenehme Sache für ein Gewohnheitstier wie den Linkshänder, von der er sich aber nicht aus der Ruhe bringen ließ.

Für den 26-jährigen geht damit eine Topsaison weiter, in der Jahreswertung liegt er auf dem zehnten Platz und hat damit berechtigte Hoffnungen auf einen Platz bei den ATP Finals. Als Nummer 71 der ATP-Rangliste war er in das Jahr gegangen, mittlerweile liegt er auf dem 16. Platz – ein Allzeithoch für den frischgebackenen Masters-Sieger. Der unterlegene Bashilashvili machte ebenfalls einen Sprung und liegt derzeit auf Rang 27.

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Ausscheiden der Topfavoriten als Faktor

Nach dem Triumph zeigte sich auch Norrie überrascht. „Es ist natürlich ein wenig überraschend. Zu Beginn des Turniers ist man ein wenig nervös, man fühlt sich nicht sicher und ist nicht mit den Bedingungen vertraut“, so die britische Nummer eins. Der Weg zum Premierentitel seit dabei alles andere als leicht gewesen. „Ich hatte zu Beginn ein paar harte Matches, dann war es ziemlich erstaunlich, dass alle Top-Spieler verloren haben (Tennis Wetten hat dazu berichtet). Und als ich auf die vier Halbfinalisten geschaut habe, wusste ich, das könnte eine gute Gelegenheit sein“. Eine, die er eindrucksvoll genutzt hat.

WTA Favoritensterben in Indian Wells

Überraschungsflut in Indian Wells! Beim WTA-1000-Turnier in den USA mussten in den Achtelfinalspielen einige Favoritinnen die Segel streichen. Für Iga Swiatek, Elina Svitolina, Leylah Fernandez und Barbora Krejcikova ist das Turnier vorzeitig zu Ende. Damit sind die top neun der Setzliste bereits ausgeschieden und die Indian Wells Quoten der Buchmacher ordentlich durcheinander gewirbelt.

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Offenes Rennen um den Titel

Iga Swiatek
Carine06 from UK, CC BY-SA 2.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0>, via Wikimedia Commons

Besonders das Aus für Swiatek ist eine große Überraschung. Nach zwei überzeugenden Auftritten zum Auftakt und dem frühen Ausscheiden der topgesetzten Karolina Pliskova galt die French Open Siegerin von 2020 als heißeste Anwärterin auf den Titel. Im Achtelfinale konnte die 20-jährige aber nicht an ihre Topform anknüpfen und musste sich Jelena Ostapenko deutlich in zwei Sätzen geschlagen geben. 6:4, 6:3 hieß es am Ende aus Sicht der Lettin, die nun im Viertelfinale auf Shelby Rogers trifft.

Auch die US-Amerikanerin Rogers konnte in der Runde der letzten 16 überraschen und US Open-Finalistin Leylah Fernandez in einem packenden Duell mit 2:6, 6:1, 7:6(4) in die Knie zwingen. Zuvor hatte bereits Elina Svitolina die Koffer packen müssen. Die an Nummer vier gesetzte Ukrainerin, die mit Problemen am rechten Bein zu kämpfen hatte, war gegen Jessica Peluga chancenlos und unterlag deutlich mit 1:6, 1:6. Peluga trifft nun auf Victoria Azarenka, die Aliaksandra Sasnovich souverän in zwei Sätzen bezwingen konnte.

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Bitterer Tag für Mitfavoritin Krejcikova

Einen rabenschwarzen Tag erwischte Barbora Krejcikova. Die Nummer drei der Setzliste verschlief den ersten Satz gegen Paula Badosa völlig und unterlag 1:6. Im zweiten Satz kämpfte sich die Tschechin zurück, unterlag aber auch dort mit 5:7. Für Bardosa geht die Reise im Viertelfinale gegen Deutschlands Nummer eins Angelique Kerber weiter.

Die dreimalige Grand Slam-Siegerin gab sich gegen Ajla Tomljanovic mit 6:4, 6:1 keine Blöße. Komplettiert wird die Runde der letzten Acht vom Duell zwischen Anett Kontaveit und Ons Jabeur. Die Estin setzte ihren eindrucksvollen Erfolgslauf im Achtelfinale gegen Beatriz Haddad Maia souverän mit 6:0, 6:2 fort. Ähnlich souverän agierte indes Jabeur beim 6:2, 6:2 über Anna Kalinskaya.

Favoritensiege in Indian Wells

Die etwas verspätet ausgetragenen BNP Paribas Open in Indian Wells nehmen mit der 2. Runde langsam aber sicher Fahrt auf. Bislang blieben größere Überraschungen aus, die topgesetzten Akteure gaben sich keine Blöße, womit in Runde drei bereits einige Toppartien warten.

🎾 Zum ATP Spielplan 🎾

Medvedev wieder Topfavorit

Daniil Medvedev
CORNUT [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)]

Auch in Indian Wells scheint der Titel wieder nur über Daniil Medvedev zu gehen. Der US Open-Sieger präsentierte sich in seinem Auftaktmatch gegen Lokalmatador Mackenzie McDonald souverän und setzte sich problemlos mit 6:4, 6:2 durch. Der erste größere Brocken wartet allerdings in Runde drei mit dem Serben Filip Krajinovic. Leichtes Spiel hatte in der zweiten Runde Denis Shapovalov. Im kanadischen Duell gegen Vasek Pospisil waren erst wenige Minuten gespielt, als der Routinier beim Stand von 3:0 für Shapovalov verletzungsbedingt w.o. geben musste.

Für die Nummer neun der Setzliste wartet nun ein spannendes Kräftemessen gegen Aslan Karatsev, der Qualifikant Salvatore Caruso deutlich mit 6:0, 6:2 nach Hause schickte. Auch Mitfavorit Andrey Rublev hielt sich zum Auftakt schadlos: gegen Carlos Taberner gab es ein 6:3, 6:4. Nun wartet US-Hoffnung Tommy Paul, der sich bis her immerhin gegen Feliciano Lopez und Dusan Lajovic durchsetzen konnte. Die einzige negative Überraschung lieferte Felix Auger-Aliassime. Der US Open-Halbfinalist musste sich Routinier Albert Ramos-Vinolas mit 4:6, 2:6 geschlagen geben und vorzeitig die Heimreise antreten.

Topduelle in Runde drei

Auch Casper Ruud konnte seine derzeitige Topform eindrucksvoll unter Beweis stellen und gab sich beim 6:1, 6:2-Erfolg gegen Roberto Carballes Baena keine Blöße. Auf ihn wartet nun der Südafrikaner Lloyd Harris. Gerade im unteren Tableau dürfen sich die Fans in der dritten Runde auf einige Leckerbissen freuen. Karen Khachanov trifft indes auf Pablo Carreno Busta. Zudem kommt es zum Aufeinandertreffen von Cristian Garin und Alex de Minaur.

Auch Mitfavorit Stefanos Tsitsipas hat keine leichte Aufgabe vor der Brust. Routinier Fabio Fognini ist jederzeit für eine Überraschung gut. Der Grieche gilt aber bei den Tennis Quoten der Bookies neben Sascha Zverev als erster Konkurrent von Daniil Medvedev um den Masters Titel.

Thiem Verletzung: Glück im Unglück

Österreichs Nummer eins Dominic Thiem kann zumindest teilweise aufatmen. Der 28-jährige muss sich keiner Operation an seinem verletzten Handgelenk unterziehen. Das gab er nach einer Untersuchung am Montagabend bekannt.

Keine OP nach Pleitensaison

Via Twitter wandte sich der US Open-Sieger des Vorjahres an seine Fans. „Wir ihr alle gewusst habt, stand heute ein wichtiger Tag für mich an. Ich war in Belgien, dort fiel die Entscheidung, ob mein Handgelenk operiert werden muss oder nicht. Zum Glück habe ich sehr erfreuliche Nachrichten. Ich benötige keine Operation“, verkündete der Lichtenwörther die frohe Botschaft. Seine angeschlagene rechte Hand sehe stabil und gut aus und in den nächsten Woche liege der Fokus weiter auf dem Reha-Training.

Wann Thiem auf die Tour zurückkehren wird, ist noch ungewiss. Eine Rückkehr noch im ATP Spielplan 2021 ist aber praktisch ausgeschlossen. Ein möglicher Termin, den der Niederösterreicher anpeilt, könnten die Australian Open im Jänner sein. Kann Österreichs zweiter Major-Sieger nach Thomas Muster wie derzeit angenommen im November mit dem normalen Training starten, könnte der erste Grand Slam des neuen Jahres mit dem Topstar über die Bühne gehen.

Bereits seit Juni außer Gefecht

Dominic Thiem Rückhand
Wikimedia, si.robi (CC BY-SA 2.0)

Bereits im Juni zog sich Thiem bei einem Wimbledon-Vorbereitungsturnier auf Mallorca einen Einriss der Sehnenscheide und der dazugehörigen Gelenkkapsel zu und hat seitdem kein Match bestritten. Im Laufe des Heilungsprozesses kam es zu Komplikationen, was zur Trennung von seinem langjährigen Physiotherapeuten führte (Tennis Wetten hat berichtet). Für Thiem der negative Höhepunkt einer verkorksten Saison. In insgesamt nur 18 bestrittenen Partien ist die Bilanz ausgeglichen, einen Titelgewinn konnte der viermalige Grand Slam-Finalist heuer nicht verzeichnen. Größte Erfolge bleiben das Achtelfinale bei den Australian Open und das Halbfinale beim Masters-1000-Turnier in Madrid – eine mehr als ernüchternde Bilanz.

Davis Cup auch ohne Thiem

Auch für das österreichische Davis Cup-Team ist das Aus des Topspielers bitter, im November muss die Gruppenphase gegen Serbien und Deutschland in Innsbruck ohne die jahrelange Nummer eins über die Bühne gehen. „Das ist schon eine harte Nachricht“, zeigte sich ÖTV-Kapitän Stefan Koubek enttäuscht. Du möchtest auf den Davis Cup wetten? Wir haben die entsprechenden Quoten sämtlicher Bookies im Vergleich.

BNP Paribas Open in Indian Wells 2021 – Quoten Vorschau

Üblicherweise gastieren WTA und ATP im US-amerikanischen Indian Wells im Frühjahr. 2021 sieht der Spielplan aber etwas anders aus. Mit der Verschiebung auf den 7. Oktober wollte man vorbeugen, um nicht wie 2020 das Turnier ganz ausfallen lassen zu müssen. Seit 1974 ist das Turnier fixer Bestandteil der ATP Tour. Im WTA Spielplan sind die BNP Paribas Open seit 1989 mit dabei. Das WTA Feld startet bereits am 6. Oktober.

Indian Wells Center Court
saimad / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)

Nachdem die Austragungsorte anfangs regelmäßig wechselten wurde 1987 Indian Wells als dauerhafter Gastgeber bestimmt. ATP Rekordsieger auf dem Hartplatz in Riverside County sind die beiden Superstars Roger Federer und Novak Djokovic, die beide je fünf Mal erfolgreich waren. Besonders der Serbe prägte die letzten Jahre des Turniers mit drei aufeinanderfolgenden Siegen von 2014 bis 2016. 2019 konnte sich Dominic Thiem seinen ersten Masters Titel bei den BNP Paribas Open sichern. Im Finale besiegte der Österreicher einmal mehr Roger Federer, der mit vier Indian Wells Finalniederlagen in den letzten sechs Jahren eine eher unglückliche Bilanz vorzuweisen hat. 2021 werden beide Finalakteure von 2019 verletzungsbedingt ausfallen. Auch Novak Djokovic wird nicht an den Start gehen.

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Die Topfavoriten in Indian Wells

Entsprechend der Abwesenheit von Titelverteidiger Dominic Thiem und der Big Three ist Daniil Medvedev der Nummer 1 Anwärter auf den Masters Sieg. Der Russe war zuletzt in bestechender Form und konnte in Flushing Meadows seinen ersten Grand Slam Titel gegen Novak Djokovic holen. Mit Sascha Zverev, Stefanos Tsitsipas, Andrey Rublev und Matteo Berrettini sind aber noch einige weitere heiße Eisen im Rennen.

Topfavoriten ATP
Tipico LogoBwin LogoBetway Logo
🇷🇺 D. Medvedev
🇩🇪 A. Zverev2,102,602,00
🇬🇷 S. Tsitsipas3,303,603,25
🇳🇴 C. Ruud
🇵🇱 H. Hurkacz6,006,505,00

Auch im Damenfeld fehlt mit Bianca Andreescu die Titelverteidigerin. Als Favoritin der Tennis Buchmacher geht die mit einer Wildcard ausgestattete Britin Emma Raducanu in das Turnier. Raducanu konnte sensationell die US Open gewinnen und sich auf Anhieb im WTA Topfeld etablieren – ähnlich wie Iga Swiatek nach ihrem French Open Sieg. Die Polin zählt neben Barbora Krejcikova, Karolina Pliskova und Garbine Muguruza ebenfalls zum engen Favoritenfeld.

Topfavoritinnen WTA
Tipico LogoBwin LogoBetway Logo
🇧🇾 V. Azarenka3,203,503,50
🇪🇪 A. Kontaveit5,005,005,00
🇱🇻 J. Ostapenko5,005,005,00
🇹🇳 O. Jabeur5,005,505,50

US Open Sieger Medvedev Favorit

In Abwesenheit von Novak Djokovic zeichnet sich ein Dreikampf zwischen Daniil Medvedev, Sascha Zverev und Stefanos Tsitsipas ab. Alle drei Athleten sind in guter Form und können einander Probleme bereiten. Vor allem US Open Sieger Medvedev gilt dabei als aussichtsreichster Kandidat zumal der Russe in Flushing Meadows  mit Novak Djokovic die aktuelle Nummer eins über weite Strecken dominierte (Tennis Wetten hat berichtet).

Der Weg zum BNP Paribas Open Titel 2021 wird also wohl über den Russen führen, der Indian Wells noch nicht in seiner Titelsammlung hat. Bei Masters Turnieren hat Medvedev für seine 25 Jahre nämlich schon eine beeindruckend Bilanz. Von den Turnieren der Masters1000 Kategorie konnte er bisher die Masters in Kanada, Paris, Shanghai und Cincinnati gewinnen. So sehen die Bookies das Rennen um den siebenten Masters Titel 2021.

Indian Wells Gesamtsieger 2021
Tipico LogoBwin LogoBetway Logo
🇩🇪 A. Zverev2,102,352,00
🇬🇷 S. Tsitsipas3,303,753,25
🇵🇱 H. Hurkacz6,006,505,00
🇦🇷 D. Schwartzman11,0010,0010,00
🇧🇬 G. Dimitrov13,0013,0011,00
🇬🇧 C. Norrie15,0013,0010,00
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Geheimtipp Zverev, Opelka & Isner als US-Hoffnungsträger

Zverev US OpenDie deutschen Hoffnungen ruhen auf Alexander Zverev. Deutschlands Nummer 1 spielt ein starkes Tennisjahr und konnte mit dem Sieg bei den olympischen Spielen in Tokio seinen bislang größten Karriereerfolg feiern. Die Hoffnungen der Gastgeber liegen indes auf Reilly Opelka und John Isner. Der mittlerweile 36-jährige Isner stand 2012 im Finale, unterlag damals aber Roger Federer. Wenngleich ein derartiger Erfolg heuer eine Überraschung wäre, muss man das Aufschlag-Ass mit Heimvorteil mit Sicherheit auf der Rechnung haben. Landsmann Opelka zeigte vor allem beim diesjährigen Masters in Toronto auf, wo er bis ins Final vordringen konnte. Dort ließ ihm aber am Ende des Tages niemand geringerer als Daniil Medvedev keine Chance.

Schafft Raducanu nächsten Coup?

2021 ist das Jahr von Emma Raducanu. Die erst 18-jährige Britin konnte sensationell als Qualifikantin die US Open gewinnen. Und das in beeindruckender Manier. Ohne Satzverlust und Tie Break marschierte Raducanu bis ins Finale, wo sie ebenfalls in zwei Sätzen kurzen Prozess machte. Das irre: Raducanu wartet noch immer auf ihren ersten Matchsieg auf der WTA Tour. Das soll sich aber jetzt in Indian Wells ändern.

Indian Wells Gesamtsiegerin 2021
Tipico LogoBwin LogoBetway Logo
🇧🇾 V. Azarenka3,203,503,50
🇪🇪 A. Kontaveit5,005,005,00
🇱🇻 J. Ostapenko5,005,005,00
🇹🇳 O. Jabeur5,005,505,00
🇪🇸 G. P. Badosa6,006,006,50
🇩🇪 A. Kerber8,008,008,00
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Neben Shooting Star Raducanu gibt es aber noch jede Menge weiterer Titelkandidatinnen, allen voran Iga Swiatek, die letztes Jahr einen ähnlich kometenhaften Aufstieg wie nun Raducanu hinlegte. Generell liegen die Tennis Quoten auf den Turniersieg sehr eng beisammen. Eine Langzeitwette zu diesem Zeitpunkt ist also alles andere als eine einfache Sache.

Laver Cup 2021

Rod Laver
Evers, Joost / Anefo, CC0, via Wikimedia Commons

Er gehört mittlerweile schon zu den Fixpunkten im ATP Spielplan: der Laver Cup. Benannt nach der australischen Tennislegende Rod Laver, wird der Nationencup zum insgesamt vierten Mal ausgetragen. Dabei kommt es zum großen Duell zwischen den europäischen Topstars und dem Rest der Welt. Jeweils sechs Spieler treten für „Team Europa“ bzw. „Team Welt“ an. In insgesamt neun Einzel- und drei Doppelmatches wird dabei am Ende der Sieger gekürt. Nachdem im Vorjahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht planmäßig gespielt werden konnte, kehrt das Turnier heuer zurück. Austragungsort ist Massachusetts Hauptstadt Boston an der US-amerikanischen Ostküste.

Rod Laver Cup 2021
Team Europa
🇪🇺🏆
14:1Rest der Welt
🌎
1,40Bwin Logo3,05
1,40Betway Logo2,90
1,42Tipico Logo2,80

Bislang war das Event eine klare Sache für die Europäer, alle drei Auflagen gingen an die Stars um Rafael Nadal und Novak Djokovic. Das Aufeinandertreffen der Kontinente ist auch seit Beginn ein Duell zweier Tennisgranden: Björn Borg als Kapitän auf Seiten Europas, sein einstiger Dauerrivale John McEnroe beim Team Welt. Ein Duell, das zusätzliche Brisanz in das Turnier bringt.

Spannung ohne die großen Drei

Die Chancen, dass die europäische Dominanz heuer endet, stehen wohl auch heuer eher schlecht für die Weltauswahl. Mit Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic fehlen zwar die „Big Three“ beim Turnier, womit erstmals kein Spieler aus dem jahrelangen Spitzentrio teilnehmen wird, dennoch stellen die Europäer wieder ein schlagkräftiges Team.

Daniil Medvedev
CORNUT [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)]

Angeführt wird das Sextett von US Open-Sieger Daniil Medvedev, Olympiasieger Alexander Zverev und Stefanos Tsitsipas. Ergänzt wird die Mannschaft von Andrey Rublev, Matteo Berrettini und Casper Ruud – allesamt Top Ten-Spieler des aktuellen Rankings. Team Welt ist damit auf dem Papier klar schwächer besetzt, denn Felix Auger-Aliassime (Nr. 11) ist der am besten gerankte Tennis-Star im Team von Kapitän John McEnroe. Dahinter folgen Denis Shapovalov (Nr. 12), Diego Schwartzman (Nr. 15), Reilly Opelka (Nr. 19), John Isner (Nr. 22) und Nick Kyrgios (Nr. 95).

Statistik spricht klare Sprache

Doch nicht nur deshalb gehen die Europäer als Favoriten in das Duell. Alle bisherigen Begegnungen entschied Team Europa für sich, 2017 und 2018 sogar sehr deutlich (15:9 und 13:8). Einzig bei der letzten Ausgabe 2019 – im vergangenen Jahr fiel der Laver Cup der Pandemie zum Opfer – machten die Welt-Stars es spannend (Tennis Wetten hat berichtet). Mit nur zwei Zählern Vorsprung gewann Europa um Kapitän Björn Borg den Mannschaftswettstreit 13:11.

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Besonders am letzten Tag, als es für einen Sieg drei Punkte statt einen (an Tag 1) oder zwei (an Tag 2) gab, holte Team Welt auf. Zu unterschätzen sind die Mannen von McEnroe aber keinesfalls: besonders US Open-Halbfinalist Auger-Aliassime ist derzeit in Topform, auch Shapovalov, Schwartzman und Opelka blicken auf eine starke Saison zurück. Mit Routinier Isner und Wundertüte Kyrgios ist dem Team Welt der erstmalige Triumph durchaus zuzutrauen.

Federer nur Zuschauer

Diesmal nur als Fan ist der verletzte Federer dabei, der das Turnier, angelehnt an den Ryder Cup beim Golf, mitinitiierte. Der Schweizer richtete derweil den Blick auf den Laver Cup 2022. „Das ist eines meiner Ziele, dass ich mich noch einmal richtig reinhänge, um zurückzukommen, und hoffentlich an Orten wie der O2-Arena in London spielen darf“, sagte der Routinier. Doch zunächst einmal ist Federer nur Zuschauer und Team Europa kämpft angeführt von Medvedev, Zverev und Tsitsipas gegen Team Welt mit Auger-Aliassime, Shapovalov und Opelka um den Laver Cup.

Ob Federer bei den Australian Open Wettquoten schon wieder eine Rolle spielen wird ist aktuell noch schwer abzuschätzen. Eine Rückkehr der mittlerweile 40-jährigen lebenden Tennis Legende auf den Tennis Olymp erscheint aktuell unwahrscheinlich. In Sachen Grand Slam Titel teilt sich Federer aktuell noch den Rekord von 20 Titeln mit Novak Djokovic und Rafa Nadal in der List der ATP Rekorde.