Tennis News 2019

In unserem Abschnitt zum Thema Tennis Nachrichten und News findet ihr alles rund um die aktuellsten Ereignisse im Tennissport. Egal ob ATP World Tour oder WTA Tour – bei uns seid ihr an der richtigen Stelle. Wann steht der nächste Davis-Cup Termin auf dem Spielplan und wer startet dort als Favorit auf den Sieg? Diese Frage beantworten wir ebenso, wie jene nach Form und Verfassung der Stars für die nächsten Grand Slams oder andere Turnier.
Zudem erfährst du bei uns, wie es um deine Lieblingsspieler bestellt ist. Gibt es Verletzungen, wie ist die aktuelle Verfassung und wie stehen die Chancen auf einen Turniersieg? Wir informieren dich in unserer News Abteilung über all diese Fragen und beantworten auch sonst Relevantes, das im Zusammenhang mit der gelben Filzkugel steht.
Außerdem geben wir auch einen Überblick über die aktuell besten Wetten und Siegquoten für anstehende Großereignisse. Bei uns bekommt ihr aber nicht nur Infos zu den Großereignissen wie Wimbledon oder der French Open – denn vielfältige und abwechslungsreiche Berichterstattung wird bei uns groß geschrieben. So gibt es aktuelle Meldungen zu Challenger Turnieren, ebenso wie über die Serie der Ex-Profis, den Championship Turnieren. Es sollte also für jeden Tennisfan etwas dabei sein.

Williams in Indian Wells früh out

Tennis-Superstar Serena Williams muss beim WTA-Turnier in Indian Wells bereits in der dritten Runde die Segel streichen. Die 37-jährige US-Hoffnung gab gegen die Spanierin Garbine Muguruza bei Stand von 3:6, 0:1 auf, da sie aufgrund einer Viruserkrankung nicht mehr in der Lage war, das Match fortzusetzen. Damit ist sie schon die dritte US-Topathletin, die frühzeitig ausscheidet.

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Von Viruserkrankung gestoppt

Williams war bei ihrem Heimturnier in Kalifornien erstmals seit ihrem Viertelfinal-Aus bei den Australian Open am Start und gehörte im Vorfeld zu den Favoritinnen. Die Jagd nach ihrem dritten Titel in Indian Wells nach 1999 und 2001 endet nun aber jäh. Nach einem starken Auftakt und einer schnellen 3:0-Führung im ersten Satz wurde die 23-fache Grand Slam-Siegerin im Verlauf des Matches immer schwächer. Zu Beginn des zweiten Satzes  zeichnete sich bereits ab, dass die Jung-Mutter aufgrund ihrer körperlichen Beschwerden nicht weitermachen konnte.

Naturgemäß war die prägende Figur im Damentennis der letzten Jahre über den Ausgang enttäuscht. „Vor dem Match habe ich mich schon nicht besonders gut gefühlt, dann wurde es mit jeder Sekunde schlimmer“, so die aktuelle Nummer zehn der Weltrangliste. Extremer Schwindel und enorme Müdigkeit hätten sie vom Weitermachen abgehalten.

Damit läuft es für die USA weiter nicht nach Wunsch. Neben Williams scheiterte auch Mitfavoritin Sloane Stephens bereits vorzeitig. In Runde zwei war die US-Amerikanerin gegen die Qualfikantin Stefanie Vögele aus der Schweiz chancenlos. Mit Madison Keys verabschiedete sich zudem noch eine weitere hoch eingeschätze Lokalmatadorin bereits in der zweiten Runde. Sie musste sich in drei Sätzen der Deutschen Mona Barthel geschlagen geben. Stark präsentierten sich dafür bisher Danielle Collins und Venus Williams, auf denen nun die Hoffnungen der Gastgeber ruhen.

Längere Williams-Pause?

Wie es für Williams weitergeht, ist noch nicht bekannt. Ein Start beim kommenden Turnier in Miami dürfte aufgrund der Erkankung gefährdet sein. Im April könnte die vierfache Olympasiegerin wieder eine längere Pause einlegen, ehe im Frühsommer die großen Sandplatz-Klassiker der WTA Tour anstehen.

Trendwende bei Kyrgios?

Nick Kyrgios gehört zweifelsohne zu den größten Reizfiguren im Tenniszirkus. Der 23-jährige gilt zwar als Riesentalent, sorgt mit seinen Mätzchen auf und neben dem Platz aber immer wieder für Kopfschütteln. Nach seinem ersten Sieg im laufenden ATP Kalender 2019 beim ATP500 in Acapulco schlägt der Australier nun überraschende Töne an.

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Neue Töne von Kyrgios

Nachdem er im Vorfeld des Turniers sogar auf Platz 72 der Weltrangliste zurückgefallen war, drehte Kyrgios in Mexiko richtig auf und sicherte sich seinen fünften Titel auf der ATP Tour. Eine Leistung, die für viele nicht überraschend kommt. Der Mann aus Canberra gilt als eines der größten Talente auf der Tour, mit Potenzial für die absolute Weltspitze. In Acapulco setzte er dieses endlich auch wieder einmal auf dem Platz um. Kyrgios besiegte reihenweise Kaliber wie Rafael Nadal, Stan Wawrinka, John Isner und Alexander Zverev. Kein Wunder, dass Kyrgios bei den Buchmachern zu den Geheimfavoriten für die BNP Paribas Open in Indian Wells zählt. Dass der Australier weiterhin gerne sein eigenes Ding macht, wird in der Vorbereitung auf das Finale gegen Zverev deutlich: Kyrgios legte eine Jetski-Tour ein.

Auch im Turnierverlauf hatte der Australier wieder einmal für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Zweitrundengegner Nadal warf Kyrgios „Mangel an Respekt für das Spiel, die Fans, den Gegner und sich selbst“ vor. Während das „Enfant terrible“ in der Vergangenheit wenig auf Kritik wie diese gab, schlug er nach dem Finale neue Töne an. „Ich muss viel disziplinierter und professioneller werden und die richtigen Dinge tun“, so Kyrgios, der vor der Saison noch mit einem ATP-Abschied in Raten gesprochen hatte (Tennis Wetten hat berichtet). Dass der „Aussie“ das Zeug hat, sich an der Weltspitze zu etablieren, ist unbestritten. Einen ersten Schritt könnte Kyrgios mit einem neuen Trainerstab machen, nach eigener Aussage spielt er derzeit ohne Coach.

Lange Liste an Aufregern

Die Liste der Kyrgios-Aufreger ist lang. Zuletzt sorgte er bei den US Open im vergangenen August für Negativschlagzeilen, als ihn der schwedische Referee Mohamed Lahyani während der Partie unter vier Augen zu einem besseren Spiel ermutigen wollte, da Kyrgios wieder einmal durch eine extreme lustlose Darbietung aufgefallen war. In Acapulco war davon aber herzlich wenig zu sehen.

Kann Kyrgios seine Form aufrechterhalten, dann muss man ihn auch als Masters Kandidaten in Indian Wells handeln. Wer bei seinen Tennis Wett Tipps gerne mal auf Geheimfavoriten mit höheren Quoten setzt, der könnte mit Kyrgios einen Volltreffer landen. Mehr zum Thema findet ihr in unserer Rubrik Tennis Quoten. Wir freuen uns jedenfalls schon auf einen Nick Kyrgios in Topform für die  BNP Paribas Open.

Federer schreibt Tennis-Geschichte

Tennis-Superstar Roger Federer hat sich in Dubai seinen 100. ATP-Titel gesichert und damit einmal mehr Geschichte geschrieben. Der 37-jährige Schweizer bezwang Youngster Stefanos Tsitsipas im Finale 6:4, 6:4 und erreichte damit als zweiter Profi in der Geschichte nach Jimmy Connors die dreistellige Marke an Karrieretiteln. Auf Connors fehlen Federer nun „nur“ noch 8 Titel (siehe Tennis Rekorde Herren).

Jagd auf Connors-Rekord?

„FedEx“ glückte mit seinem achten Titel in der Wüste auch die Revanche für die Australian Open, als Tsitsipas den Altstar im Achtelfinale aus dem Turnier kickte (Tennis Wetten hat berichtet). Dieses Mal zeigte sich der 20-fache Grand Slam-Sieger souverän und schlug seinen griechischen Kontrahenten glatt in zwei Sätzen.

Nach einem weiteren Meilenstein in der unvergleichlichen Karriere des 37-jährigen gab er sich gewohnt bescheiden. Angesprochen auf den Rekord von Jimmy Connors, der insgesamt 109 Titel auf der Tour gewinnen konnte, meinte „King Roger“: „Was Jimmy geleistet hat, ist unglaublich. Es ist nicht so, dass ich alle Rekorde brechen muss, denn ich freue mich an meinen Erfolgen und Connors darf sich auch noch lange freuen“.

Dass Federer auch diese Bestmarke brechen kann, dürfte aber außer Frage stehen. Obwohl zuletzt bereits Gerüchte über ein Karrieeende nach Ende der Saison laut wurden, kündigte der Schweizer nach dem Titelgewinn an, auch 2020 in Dubai an den Start zu gehen. Seit seinem ersten Erfolg im Jahr 2001 blieb „FedEx“ lediglich in der von Verletzungen geprägten Saison 2016 ohne Siegestrophäe – eine unglaubliche Bilanz. Macht der 37-jährige auf seinem aktuellen Niveau weiter, ist der Connors-Rekord wohl nur eine Frage der Zeit.

Kritik bei Kyrgios-Erfolg in Acapulco

Neben Federer darf sich auch Nick Kyrgios über ein Erfolgserlebnis freuen. Der 23-jährige Australier lieferte in Acapulco eine sensationelle Woche ab und krönte seine Leistung mit einem 6:3, 6:4-Finalerfolg über Alexander Zverev. Für den als „Enfant terrible“ bekannten Kyrgios war es der insgesamt fünfte ATP-Titel. Nach seinem Zweitrunden-Sieg gegen Rafael Nadal wurde allerdings abermals Kritik am Mann aus Canberra laut, da er erneut mit mit Showeinlagen provozierte.

Für die ATP Tennis Elite steht nun im März das Sunshine Double aus den beiden Masters Turnieren in Indian Wells und Miami an. Wir haben wie immer pünktlich zu Turnierbeginn den Quotenvergleich der Tennis Wettanbieter auf die Gesamtsieger. Mehr dazu in unserem Beitrag zu den aktuellen Indian Wells Wetten.

BNP Paribas Open in Indian Wells 2019 – Quoten Vorschau

Von 7. bis 17. März gastiert die ATP Tour traditionell im US-amerikanischen Indian Wells. Das Turnier in Kalifornien ist das erste von insgesamt neun Masters1000 im Kalender, außerdem markiert es den Auftakt zum prestigeträchtigen „Sunshine-Double“, zu dem auch das im Anschluss stattfindende Miami Masters zählt. Seit 1974 ist das Turnier fixer Bestandteil der ATP Tour und auch im WTA Spielplan sind die BNP Paribas Open seit 1989 ein fixer Bestandteil.

Nachdem die Austragungsorte anfangs regelmäßig wechselten wurde 1987 Indian Wells als dauerhafter Gastgeber bestimmt. ATP Rekordsieger auf dem Hartplatz in Riverside County sind die beiden Superstars Roger Federer und Novak Djokovic, die beide je fünf Mal erfolgreich waren. Besonders der Serbe prägte die letzten Jahre des Turniers mit drei aufeinanderfolgenden Siegen von 2014 bis 2016. Im Vorjahr konnte sich der Argentinier Juan Martin del Potro im Finale gegen Federer durchsetzen.

Topfavoriten ATP
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🇪🇸 R. Nadal 2,60 2,62 2,62
🇨🇭 R. Federer 2,60 2,75 2,62
🇨🇦 M. Raonic 5,00 4,50 5,00
🇦🇹 D. Thiem 7,00 7,00 7,00

Bei den Damen setzte sich letztes Jahr Shooting Star Naomi Osaka durch. Die Japanerin gilt auch dieses Jahr wieder als heiße Titelanwärterin im WTA Feld. Als ihre schärfsten Konkurrentinnen gelten Simona Halep und Deutschlands Angelique Kerber.

Topfavoritinnen WTA
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🇺🇦 E. Svitolina 3,20 3,50 3,25
🇩🇪 A. Kerber 3,20 3,50 3,25
🇨🇭 B. Bencic 3,50 3,50 3,50
🇨🇦 B. Andreescu 4,50 4,00 4,50

Zweikampf zwischen Djokovic und Federer?

In Abwesenheit des Titelverteidigers, der wegen einer Kniefraktur noch längere Zeit fehlen wird, gehen die Rekordtitelträger Djokovic und Federer auf ihren sechsten Erfolg los. Der „Djoker“ agiert aktuell in der Form seines Lebens. Eindrucksvoll untermauert wurde dies vor allem im Finale der Australian Open, als er Rafael Nadal eine Lehrstunde erteilte. Auch in Indian Wells fühlt sich der 31-jährige wohl, generell ist er ein absoluter Masters-Spezialist. Als erstem Spieler überhaupt gelang es ihm im Vorjahr, das „Golden Masters“, also Titel in allen neun Turnieren dieser Kategorie, zu erreichen. Damit sicherte sich Djokovic einmal mehr einen Eintrag ins Buch der ATP Tennis Rekorde.

Auch Federer kommt mit sehr guten Erinnerungen nach Kalifornien, in fünf der vergangenen sieben Auflagen erreichte „King Roger“ das Endspiel. Nach seinem 100. ATP-Titel in Dubai gehört der Schweizer auch bei den BNP Paribas Open zum engsten Favoritenkreis. Das „Duell der Giganten“ wird von Rafael Nadal komplettiert.

Indian Wells Gesamtsieger 2019
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🇪🇸 R. Nadal 2,60 2,75 2,62
🇨🇭 R. Federer 2,60 2,62 2,62
🇨🇦 M. Raonic 5,00 4,50 5,00
🇦🇹 D. Thiem 7,00 7,00 7,00
🇷🇺 K. Khachanov 20,00 19,00 21,00
🇵🇱 H. Hurkacz 40,00 51,00 41,00
🇩🇪 P. Kohlschreiber
🇺🇸 J. Isner
weitere Spieler zu Tipico zu Bwin zu Betway

Der spanische Superstar fühlt sich in Indian Wells ebenfalls wohl, mit drei Erfolgen gehört auch er zu den erfolgreichsten Spielern der Turniergeschichte. Der an Nummer zwei gesetzte Mallorquiner wartet zwar 2019 noch auf einen Titel, beim ersten Saisonhöhepunkt, den Australian Open, zeigte er mit dem Finaleinzug aber einmal mehr, dass mit ihm jederzeit zu rechnen ist.

Isner als US-Hoffnung

Die deutschen Hoffnungen ruhen auf Alexander Zverev. Zverev US OpenDer Youngster erlebte einen holprigen Saisonstart, kam zuletzt aber immer besser in Form und erreichte beim ATP500 in Acapulco das Finale. In Indian Wells kam er zwar noch nicht über das Achtelfinale hinaus, heuer könnte der Knoten allerdings platzen. Der Sieger der ATP Finals 2018 gehört in jedem Fall zu den Mitfavoriten auf den Titel.

Auch der südafrikanische Routinier Kevin Anderson muss man beim ersten Masters des Jahres auf dem Zettel haben. Der 32-jährige scheiterte im Vorjahr im Viertelfinale, diese Saison könnte es für den Hartplatz-Spezialisten sogar für mehr reichen. Die Hoffnungen der Gastgeber liegen auf John Isner. Der 33-jährige Isner stand 2012 im Finale, unterlag damals aber Roger Federer. Wenngleich ein derartiger Erfolg heuer eine Überraschung wäre, muss man das Aufschlag-Ass mit Sicherheit auf der Rechnung haben.

Zum erweiterten Favoritenkreis zählen auch die beiden Kroaten Marin Cilic und Borna Coric. Ex-US Open-Sieger Cilic präsentierte sich zuletzt allerdings nicht in Topform, während Youngster Coric nach dem Halbfinaleinzug im Vorjahr heuer den nächsten Schritt machen könnte. Die Top Ten-Spieler Kei Nishikori, Dominic Thiem und Stefanos Tsitsipas sind ebenfalls immer für ein Topresutalt gut.

Schafft Osaka die Titelverteidigung?

2018 schaffte Naomi Osaka ihren ersten Masters Triumph in Indian Wells. Seitdem geht die Karriere der erst 21-jährige stetig bergauf. Auf den ersten Grand Slam Triumph bei den US Open 2018 folgte gleich der zweite Streich beim Major in Melbourne (Tennis Wetten hat berichtet). Osaka, die schon als Teenager Serena Williams zu ihrem Idol auserkor, kletterte so auf Rang 1 in der WTA Einzelwertung.

Bei den BNP Paribas Open 2019 gilt sie dementsprechend als erste Anwärterin auf den Titel. Sollte Osaka ihren Masters Sieg von 2018 verteidigen, wäre sie die erste Spielerin seit Martina Navratilova, die zweimal en suite in Indian Wells triumphiert.

Aber neben Osaka gibt es noch jede Menge weiterer Titelkandidatinnen, allen voran Petra Kvitova. Die Tschechin führt aktuell das Porsche Race to Shenzhen an – sprich sie hat im laufenden Tennisjahr bislang die meisten Punkte gesammelt. In 5 Turnierteilnahmen reichte es allerdings nur einmal in Sydney für einen Sieg. Ihre Finalspiele in Dubai gegen Belinda Bencic und in Melbourne gegen Naomi Osaka verlor Kvitova. Aufgrund ihrer konstant starken Leistungen muss man die Tschechin aber in jedem Fall zum engen Favoritenkreis zählen.

Indian Wells Gesamtsiegerin 2019
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🇺🇦 E. Svitolina 3,20 3,50 3,25
🇩🇪 A. Kerber 3,20 3,50 3,25
🇨🇭 B. Bencic 3,50 3,50 3,50
🇨🇦 B. Andreescu 4,50 4,00 4,50

Neben Kvitova werden auch noch Dauerbrenner wie Serena Williams, Simona Halep, Ashley Barty und Sloane Stephens eine Rolle spielen. Auch die zuletzt stark agierende Belinda Bencic und Elina Svitolina muss man dabei auf der Rechnung haben.

Emotionaler Djere triumphiert in Rio

Serbien hat eine neue Tennishoffnung: Laslo Djere feierte in Rio de Janeiro überraschend seinen ersten Titel auf der ATP Tour. Der 23-jährige krönte eine starke Woche an der Copacapana mit einem Finalsieg gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime.

Emotionaler Erfolg

Djere, bislang auf der World Tour noch ohne Titel, präsentierte sich über das gesamte Turnier in Topform. Bereits in der ersten Runde setzte er mit dem Erfolg gegen den topgesetzten Dominic Thiem für ein Ausrufezeichen (Tennis Wetten hat berichtet). Im Verlauf der Rio Open gab der frischgebackene Sieger keinen einzigen Satz ab. Auch im Finale prolongierte Djere diese Serie und bezwang seinen Gegner Auger-Aliassime, der mit Fabio Fognini und Pablo Cuevas ebenfalls zwei Mitfavoriten eliminiert hatte, 6:3, 7:5. Mit seinem ersten ATP 500 Titel macht Djere in der Weltrangliste somit nun einen großen Sprung. Aufgrund seines Rio-Titels steht die bisherige Nummer 90 nun auf Patz 37 und ist damit hinter Leader Novak Djokovic der zweithöchst-gerankte Serbe.

Hinter seiner sportlichen Höchstleistung steht eine tragische Familiengeschichte. Im Anschluss an seinen Titelgewinn rührte der 23-jährige mit einer emotionalen Rede, die von den Zuschauern im Stadion mehrfach mit Standing Ovations quittiert wurde. „Mit 23 Jahren ohne Eltern zu sein, ist schwierig“, so Djere angesichts des kürzlichen Tod seines Vaters. Seine Mutter war bereits vor sieben Jahren verstorben. Ihr Sohn widmete ihr nun seinen ersten Profi-Titel in Rio. „Sie hatten den größten Einfluss auf mich, dank ihnen bin ich zu dem geworden, der ich heute bin. Hoffentlich sehen sie mir jetzt zu“, gab ein emotionaler Djere weiter zu Protokoll.

Vorbereitung auf Sunshine-Double

In Brasilien geht es diese Woche mit dem ATP250 (Sandplatz) in Sao Paulo weiter. Highlights auf der Tour sind aber die World Tour 500 im mexikanischen Acapulco sowie in Dubai, wo Roger Federer auf seinen 100. Karrieretitel losgeht. Gespielt wird auf Hartplatz, ehe im März mit dem Sunshine-Double in den USA der nächste Saisonhöhepunkt ansteht. Schließlich zählen die Masters Turniere in Miami und Indian Wells zu den absoluten Highlights im ATP Spielplan.

Über die Masters-Quoten der Tennis Bookies werdet ihr natürlich in unseren Tennis Wett Tipps auf dem laufenden gehalten. So viel steht aber jetzt schon fest: Djeres Landsmann Novak Djokovic wird bei den Buchmachern hoch im Kurs stehen. Der Djoker konnte schließlich schon im letzten Jahr mit seinem Golden Masters Rekord eindrucksvoll beweisen, dass er ein Masters Spezialist ist.

Rio Open Auftakt mit Überraschungen

Die erste Runde bei den Rio Open 2019 hat für einige überraschende Ergebnisse gesorgt. Zahlreiche Favoriten mussten bereits frühzeitig die Segel streichen, so erwischte es etwa den topgesetzten Dominic Thiem. Der Österreicher hatte wie auch schon beim Grand Slam in Melbourne mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen (Tennis Wetten hat berichtet).

Erneute Verletzungssorgen bei Thiem

Thiem musste sich seinem serbischen Gegner Laslo Dere, der bis dato auf der ATP World Tour kaum in Erscheinung getreten war, glatt in zwei Sätzen geschlagen geben. Nach der 3:6, 3:6-Pleite klagte der Niederösterreicher über Nackenschmerzen, während der Partie ließ er sich auch behandeln. Ein weiteres Kapitel in der Verletzungsgeschichte des 26-jährigen im Jahr 2019.

Dominic Thiem
si.robi (CC BY-SA 2.0)

Nach der rätselhaften Erkrankung rund um die Australian Open gab er in Buenos Aires ein gelungenes Comeback. Nun schlägt sich Thiem erneut mit gesundheitlichen Problemen herum. Eine erneute Pause dürfte dem French Open Finalist aber nicht drohen.

Ebenfalls bereits ausgeschieden sind die hoch eingeschätzten Italiener Fabio Fognini und Marco Cecchinato. Besonders Fognini erwischte einen rabenschwarzen Tag und unterlag dem Kanadier Felix Auger-Aliassime 2:6, 3:6. Auch sein Landsmann verlor in zwei Sätzen, machte es gegen Sloweniens Aljaz Bedene beim 5:7, 6:7 zumindest spannend. Für Chiles Davis Cup-Held Nicolas Jarry ist auch bereits vorzeitig Schluss. Der Spanier Roberto Carballes Baena bezwang den Youngster 6:3, 6:7, 7:6. Auch für die gesetzten Routiniers Dusan Lajovic und Malek Jaziri ist das Turnier an der Copacabana bereits nach der ersten Runde zu Ende. Sollte Diego Schwartzman sein im ersten Satz unterbrochenes Match gegen Pablo Cuevas verlieren, wäre von den gesetzten Spielern lediglich Joao Sousa im Achtelfinale vertreten. Der Portugiese feierte einen Dreisatzerfolg gegen den Argentinier Guido Pella und könnte nach seinem ersten Rio-Titel greifen.

Hier geht’s zu den aktuellen Tennis Wett Tipps für die Rio Open 2019

Turniersieg an Außenseiter?

Der unerwartete Turnierverlauf hat die Karten für den Turniersieg neu gemischt. Neben Sousa gehört nun auch Albert Ramos Vinolas zu den Favoriten. Der Spanier zeigte schon in der Vergangenheit, und besonders auf Sand immer wieder mit starken Leistungen auf, weshalb er in Rio nach dem ganz großen Coup greifen könnte.

Rio Open 2019 Wetten & Quoten

Zum sechsten Mal gehen von 18. bis 24. Februar die Rio Open in der brasilianischen Metropole über die Bühne. Seit 2014 ist das Sandplatz-Event im ATP Spielplan und ist Teil der ATP World Tour 500 Series. Es ist das erste größere Sand-Turnier des Jahres und gilt deshalb als erste Standortbestimmung in Richtung French Open, dem großen Highlight im Frühsommer der Saison.

📈🎾  Aktuelle Gesamtsieger Quoten  🎾📈

Bei den bisherigen fünf Austragungen gab es ebensoviele verschiedene Sieger. Den Auftakt machte Superstar Rafael Nadal, 2015 folgte sein Landsmann David Ferrer. Ein Jahr später sicherte sich der Uruguayer Pablo Cuevas den Titel, ehe ÖTV-Ass Dominic Thiem erfolgreich war. Im Vorjahr ging der Sieg an den Argentinier Diego Schwartzman.

Fragezeichen um Dominic Thiem

Als Nummer eins geht Dominic Thiem ins Turnier. Rund um den ehemaligen Rio-Sieger und aktuell achtplatzierten der ATP-Rangliste schwirren aber im Vorfeld einige Fragezeichen. Seit seiner frühen Aufgabe bei den Australian Open war der Niederösterreicher angeschlagen (Tennis Wetten hat berichtet). Genauere Angaben über seinen Gesundheitszustand gab es aber nicht. Ist der 25-jährige wieder vollständig genesen und in Topform, gehört er mit Sicherheit zum engsten Favoritenkreis an der Copacabana.

Seine Leistungen beim ATP-250 in Buenos Aires lassen zumindest darauf schließen, dass Thiem wieder auf dem Weg zu alter Stärke ist. Zu den Topfavoriten zählt auch der Titelverteidiger Diego Schwartzman. Der Argentinier konnte im Vorjahr den Titel erringen und leitete damit eine starke Sandplatz-Saison ein. Zuletzt geriet der Motor zwar etwas ins Stocken, in Brasilien fühlt sich der Südamerikaner allerdings pudelwohl und könnte heuer zum ersten Spieler mutieren, der zweimal in Rio erfolgreich ist.

Rio Open Gewinner 2019
Tipico Logo Betway Logo Bwin Logo
🇺🇾 P. Cuevas 3,20 3,25 3,25
🇪🇸 J. Munar 5,00 5,00 5,00
🇪🇸 A. Ramos Vinolas 5,00 5,00 5,00
🇵🇹 J. Sousa
weitere Quoten Tipico Betway Bwin 

Starke Italiener mischen mit

Gleich zwei heiße Eisen hat Italien im Feuer. Routinier Fabio Fognini ist an Nummer zwei gesetzt und gehört somit ebenfalls zu den Mitfavoriten. Dass er in Rio de Janeiro reüssieren kann, hat er 2015 bewiesen, als er sich erst im Finale dem Spanier David Ferrer geschlagen geben musste. Nach einigen schwierigen Jahren kämpfte sich Fognini zuletzt zurück nach oben und ist auch in Rio dementsprechend zu beachten. Ebenfalls auf der Rechnung muss man seinen Landsmann Marco Cecchinato haben. Der 26-jährige schaffte im Vorjahr den Sprung in die erweiterte Weltspitze, besonders auf seinem Lieblingsbelag Sand konnte er glänzen, wie er etwa beim überraschenden French Open-Halbfinaleinzug bewies. Ein ATP500-Titel fehlt dem Sizilianer noch, die Chancen stehen nicht schlecht, dass er in Rio erstmals zuschlägt.

Carreno Busta zurück zu alter Stärke?

Traditionell fühlen sich besonders die spanischen Akteure auf Sandplatz wohl. Mit Pablo Carreno Busta stellt auch die große Tennis-Nation einen absoluten Mitfavoriten auf den Titel. Bereits 2017 erreichte der 27-jährige in Rio das Endspiel, musste sich damals aber Dominic Thiem geschlagen geben. Ähnlich erfolgreich könnte Carreno Busta auch heuer agieren, muss sich dafür aber im Vergleich zur letzten Saison mit Sicherheit steigern. Nach einem starken 2017, als er bei den US Open das Halb- und in Paris das Viertelfinale erreichte, zeigte die Formkurve der ehemaligen Nummer 10 der Welt im Vorjahr wieder bergab.

Zu den gesetzten Spielern zählen außerdem Joao Sousa, Dusan Lajkovic und Malek Jaziri. Besonders den Portugiesen muss man zum erweiterten Favoritenkreis zählen, zuletzt konnte er immer wieder Akzente setzen. Auch Lajkovic und Routinier Jaziri darf man nicht unterschätzen, ein Titelgewinn wäre aber eine große Überraschung. Wie die Rio Open auch ausgehen, das erste hochkarätige Sandplatz-Turnier wird in jedem Fall ein wichtiger Indikator für die French Open Quoten. Wettfans, die mehr auf Sicherheit spielen wollen, sollten daher mit einer Langzeitwette auf den French Open Sieger 2019 noch zumindest das Turnier in Rio abwarten.

Auftakt zum „Davis Cup neu“

Bevor zum Saisonausklang von 18. bis 24. November erstmals die Endrunde des neuen Davis Cup-Formats ausgetragen wird, treten 24 Nationen in der Qualifikationsrunde um zwölf Startplätze an. Die vier Halbfinalisten des Vorjahres – Kroatien, Frankreich, Spanien und die USA – sind ebenso fix für das Finalturnier qualifiziert wie Argentinien und Großbritannien, die jeweils eine Wild Card erhalten haben. Für Österreich, Deutschland und die Schweiz geht es am ersten Februarwochenende darum, das Ticket für die Premiere im November zu lösen, ehe der ATP Kalender 2019 sein Programm in Montpellier, Quito und Sofia fortsetzt.

Schwere ÖTV-Aufgabe gegen Chile

Die österreichische Mannschaft geht in Salzburg gegen Chile als Außenseiter ins Rennen. Topstar Dominic Thiem musste seinen Einsatz aufgrund einer rätselhaften Erkrankung im Rahmen der Australian Open kurzfristig absagen. Ersetzt wird er durch Jurij Rodinov, der 19-jährige eröffnet auch mit dem ersten Einzelmatch gegen die chilenische Nummer 1 Nicolas Jarry.

Die Rollen sind in diesem Duell klar verteilt. Der ÖTV-Youngster zeigte zuletzt aber mit starken Leistungen auf und hat nichts zu verlieren. Um viel könnte es bereits beim zweiten Match des Tages zwischen Thiem-Freund Dennis Novak und Christian Garin gehen. Auch hier ist der Österreicher Außenseiter, zumal Novak zuletzt nicht überzeugen konnte.

Im Doppelbewerb am Samstag könnte bereits eine Entscheidung fallen, hier darf sich Österreich mit dem routinierten Duo Oliver Marach/Jürgen Melzer gegen die Chilenen Hans Podlipinik und Julio Peralta sicherlich Chancen ausrechnen. Anschließend würden die Duelle Novak-Jarry und Rodionov-Garin anstehen, falls es bis dahin keinen Sieger geben sollte. Als Ersatzmann ist Philipp Oswald mit von der Partie.

Deutschland klarer Favorit

Anders als die Österreicher geht Deutschland als klarer Favorit in die Qualifikation gegen Ungarn. Angeführt von der Nummer drei der Welt, Alexander Zverev, will sich das DTV-Team in Frankfurt für die Endrunde im November qualifizieren. Die Weichen soll zum Auftakt Routinier Philipp Kohlschreiber gegen Zsombor Piros stellen.

Im zweiten Einzel wäre alles andere als ein Zverev-Erfolg gegen Peter Nagy eine Riesenüberraschung. Bereits im Doppel am Samstag könnte Deutschland den Sack zumachen. Lokalmatador Tim Pütz und Jan-Lennard Struff gehen auch hier als Favoriten in die Partie. Für die womöglich entscheidenden abschließenden Einzelpartien wird Teamchef Michael Kohlmann wohl kurzfristig nominieren, Ersatzmann Peter Gojowczyk steht aufgrund einer Erkrankung wohl nicht zur Verfügung.

Junge Schweizer wollen überraschen

Für die Schweiz geht es im Kampf um die Finalrunde in Biel gegen Russland. Die Eidgenossen müssen dabei auf ihre routinierten Topstars Roger Federer und Stan Wawrinka verzichten und treten dementsprechend mit einer jungen Truppe an. Angeführt wird das Aufgebot von Henri Laaksonen. Mit Abstand jüngster Akteur ist der erst 15-jährige Jerome Kym. Für den Schweizer U18-Meister ist der Davis Cup absolutes Neuland.

Ergänzt wird die Mannschaft von Marc-Andrea Hüsler, Jakub Paul und Sandro Ehrat. Wer für die Einzel- und Doppelmatches nominiert ist, steht indes noch nicht fest. Klar ist aber, dass sich die Schweiz auf einen starken Gegner einstellen muss. Die Russen setzen mit den Top 20-Spielern Karen Khachanov und Daniil Medvedev, sowie Evgeny Donskoi und Andrey Rublev auf ihre stärkste Besetzung.

Davis Cup Wetten auf die Siegernation werden bisher noch von keinem Tennis Buchmacher angeboten, man kann aber bei so gut wie allen Wettanbietern auf die einzelnen Begegnungen Wetten platzieren. Mit einer Langzeitwette auf den Davis Cup 2019 muss man sich also noch etwas gedulden. Bis dahin versprechen aber auch die einzelnen Begegnungen schon jede Menge Spannung.

Djokovic gewinnt Australian Open

Novak Djokovic hat sich in eindrucksvoller Manier den Titel bei den Australian Open 2019 geholt. In einem einseitigen Finale fegte der 31-jährige Serbe Rafael Nadal 6:3, 6:2, 6:3 vom Platz und feierte damit seinen insgesamt 15. Grand Slam-Erfolg. Djokovic konnte somit das dritte der letzten drei Grand Slam Turniere in Serie gewinnen. Seit seinem eindrucksvollen Major Comeback in Wimbledon im vergangenen Jahr holte sich der Djoker Titel 14 in New York und nun Nummer 15 in Melbourne. Mit nunmehr sieben Triumphen in Melbourne avancierte er außerdem zum alleinigen Rekordsieger (Tennis Rekorde Herren).

Machtdemonstration im Finale

Im mit Spannung erwarteten „Kampf der Giganten“ zwischen den topgesetzten Superstars ließ Djokovic seinem Gegenüber überraschend wenig Chance. Zu keinem Zeitpunkt gelang es Nadal, bis zum Finale ohne Satzverlust, Djokovic in Bedrängnis zu bringen. Kein einziges Break gelang dem Spanier. Nach knapp zwei Stunden durfte der Serbe über seinen siebten Melbourne-Titel jubeln. Dementsprechend erfreut war der frischgebackene Sieger nach dem Match über seine herausragende Leistung. „Das war eines meiner besten Endspiele bei einem Grand Slam, wenn nicht das beste“, frohlockte der 31-jährige.

Als gewohnt fairer Verlierer präsentierte sich Nadal, der seine heftigste Finalpleite in einem Majorturnier wegstecken musste. „Novak war unglaublich, er hat heute und in den zwei Wochen überragendes Tennis gespielt“, gratulierte der 17-fache Grand Slam-Sieger seinem Bezwinger. Trotz der Niederlage zog auch „Rafa“ eine zufriedene Bilanz. Bei seinem ersten ATP-Auftritt seit den US Open präsentierte sich Nadal phasenweise in überragender Form. Lediglich in Djokovic fand er seinen Meister.

🎾 📅 Zum aktuellen ATP Kalender 2019 📅 🎾

Djokovic auf Rekordjagd

Der „Djoker“ macht nach dem Melbourne-Rekord Jagd auf weitere Bestmarken. Sollte es ihm gelingen, die French Open 2019 zum zweiten Mal in seiner Karriere zu gewinnen, könnte er alle vier Grand Slam-Titel gleichzeitig halten. Außerdem wäre er der erst vierte Spieler, der jedes Majorturnier mindestens zweimal für sich entscheidet. In Reichweite wäre dann auch der erste Grand Slam bei den Herren seit 1969, als Rod Laver jedes Turnier in einem Kalenderjahr gewinnen konnte. Langfristig könnte „Nole“ auch den Allzeit-Rekord von Roger Federer anvisieren, der bei 20 Major-Erfolgen hält. Djokovic kommt derzeit auf 15 und ist damit hinter Nadal (17) auf Platz drei in der ewigen Bestenliste. Aktuell werden die Chancen des Serben auf einen Roland Garros Titel allerdings etwas geringer eingeschätzt. Zu stark war French Open Dominator Nadal in den letzten Jahren. Wir haben schon jetzt die aktuellen French Open Quoten auf den Gesamtsieg bei Roland Garros 2019.

Traumfinale in Melbourne

Die Australian Open 2019 haben ihr Traumfinale: im Endspiel fordert Weltranglistenleader Novak Djokovic die Nummer zwei Rafael Nadal. Zum fünften Mal treffen die beiden Superstars in einem Grand Slam-Finale aufeinander. Sowohl der Djokovic als auch Nadal gaben sich im Halbfinale keine Blöße und setzten sich jeweils in drei Sätzen durch.

Eindrucksvoll ins Endspiel

Der „Djoker“ erwischte gegen Überraschungs-Semifinalist Lucas Pouille einen Sahnetag und fertigte den Franzosen 6:0, 6:2, 6:2 ab. Die siebte Finalteilnahme des 31-jährigen war nie in Gefahr, dementsprechend zufrieden bilanzierte der Serbe nach dem glatten Sieg. „Das war wahrscheinlich das beste Match, das ich je in Melbourne gespielt habe“, so der 14-fache Major-Gewinner. Tatsächlich ließ er sein Gegenüber zu keiner Zeit ins Spiel kommen. Djokovic profitierte aber auch von einer desaströsen Vorstellung Pouilles, der erstmals in einem Grand Slam-Halbfinale stand. Im Endspiel am Sonntag erwartet „Nole“ eine ungleich schwierigere Aufgabe. „Ich würde mir definitiv ein Ticket für das Match kaufen“, untermauerte Djokovic die Qualität des Finales.

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Ähnlich souverän hatte zuvor auch Nadal das Finaticket gelöst. Gegen Youngster Stefanos Tsitsipas gab sich der Spanier keine Böße und triumphierte 6:2, 6:4, 6:0. Damit gelang es dem Melbourne-Sieger von 2009, ohne Satzverlust in sein fünftes Finale „Down under“ einzuziehen. Einmal mehr präsentierte sich Nadal bärenstark und ließ Tsitsipas zu keiner Zeit den Hauch einer Chance. Nach den Fragezeichen vor dem Saisonstart, wie fit Nadal nach mehreren Verletzungsproblemen im Vorfeld sein würde, hat der Mallorquiner eindrucksvoll Antworten geliefert.

Duell der Giganten

Im großen Finale kommt es nun zum Giganten-Duell. Schließlich kommen die Ausnahmekönner gemeinsam auf 31 Grand Slam-Titel, wobei in Australien Djokovic eine deutlich bessere Bilanz hat. Bereits sechs Mal konnte er die Australian Open für sich entscheiden, womit er gemeinsam mit Roger Federer Rekordsieger ist. Nadal war „lediglich“ 2009 erfolgreich. Bereits 2012 standen sich die Superstars im Finale gegenüber. Damals triumphierte Djokovic in einem epischen Fünfsatz-Krimi.

Auch in diesem Jahr gilt Djokovic als Favorit auf den Grand Slam Titel in Down Under. So liegt der Serbe beim Tennis Buchmacher Bwin ebenso bei einer Quote unter 1,75, wie bei Betway und Tipico. Die aktuellen Australian Open Wettquoten für WTA und ATP findet ihr natürlich bei uns in der Grand Slam Kategorie.