Tennis News 2019

In unserem Abschnitt zum Thema Tennis Nachrichten und News findet ihr alles rund um die aktuellsten Ereignisse im Tennissport. Egal ob ATP World Tour oder WTA Tour – bei uns seid ihr an der richtigen Stelle. Wann steht der nächste Davis-Cup Termin auf dem Spielplan und wer startet dort als Favorit auf den Sieg? Diese Frage beantworten wir ebenso, wie jene nach Form und Verfassung der Stars für die nächsten Grand Slams oder andere Turnier.
Zudem erfährst du bei uns, wie es um deine Lieblingsspieler bestellt ist. Gibt es Verletzungen, wie ist die aktuelle Verfassung und wie stehen die Chancen auf einen Turniersieg? Wir informieren dich in unserer News Abteilung über all diese Fragen und beantworten auch sonst Relevantes, das im Zusammenhang mit der gelben Filzkugel steht.
Außerdem geben wir auch einen Überblick über die aktuell besten Wetten und Siegquoten für anstehende Großereignisse. Bei uns bekommt ihr aber nicht nur Infos zu den Großereignissen wie Wimbledon oder der French Open – denn vielfältige und abwechslungsreiche Berichterstattung wird bei uns groß geschrieben. So gibt es aktuelle Meldungen zu Challenger Turnieren, ebenso wie über die Serie der Ex-Profis, den Championship Turnieren. Es sollte also für jeden Tennisfan etwas dabei sein.

Schock-Aus nach Schulterverletzung für Djokovic bei US Open 2019

Für Topfavorit Novak Djokovic ist bei den US Open 2019 bereits im Achtelfinale Endstation. Der 32-jährige muss gegen Stan Wawrinka verletzungsbedingt beim Stand von 4:6, 5:7, 1:2 aus Sicht des Serben aufgeben. Djokovic verpasst damit die Chance, zum vierten Mal in New York zu gewinnen. Mit dem „Djoker“ ist somit ein weiterer großer Name bei einem von Überraschungen geprägten Turnier nicht mehr vertreten.

W.o. nach Schulterverletzung

Bereits während des Spiels, in welchem Djokovic nie richtig Zugriff bekam, musste sich die Nummer eins mehrmals an der linken Schulter behandeln lassen. Im dritten Satz wurden die Probleme schließlich so massiv, dass an ein Weiterspielen für den 16-fachen Grand Slam-Champion nicht mehr zu denken war. Gegner Wawrinka steht damit erstmals seit über zwei Jahren wieder in einem Major-Viertelfinale. Und das, nachdem die vergangene und aktuelle Saison von Verletzungsproblemen geprägt war.

Gegen Djokovic lieferte das „Stanimal“ jedoch eine bärenstarke Performance und konnte damit endlich wieder an die Form vergangener Tage anknüpfen. Im Viertelfinale wartet mit Daniil Medvedev erneut ein schwerer Brocken. Der Russe musste gegen den deutschen Qualifikanten Dominik Koepfer zwar einen Satz abgeben, zog letztlich souverän in die Runde der letzten Acht ein und verlängert damit seine Topform der letzten Wochen. Das haben auch die meisten Tennis Wettanbieter schon erkannt und stufen Medvedev mittlerweile neben Nadal und Federer als wahrscheinlichsten Kandidaten außerhalb der Big Three auf den Turniersieg ein. Die aktuellen Quoten für US Open Wetten findet ihr natürlich auch bei uns.

Federer souverän

Viele Rekorde auf der ATP World Tour hält Federer
Wikimedia, Peter Myers (CC BY 2.0)

Auch Mitfavorit Roger Federer gab sich keine Blöße und steht im Viertelfinale, wo er auf Grigor Dimitrov trifft und erneut als klarer Favorit in die Partie geht. Auf der Jagd nach seinem sechsten US Open-Titel könnte es zum Traumfinale gegen Dauerrivale Rafael Nadal kommen. Der Spanier steht noch nicht im Viertelfinale, gegen den ehemalige New York-Sieger Marin Cilic ist er aber klarer Favorit. Mit Spannung ist das Duell zwischen Alexander Zverev und Diego Schwartzman zu erwarten. Der Argentinier marschierte bisher ohne Satzverlust durchs Turnier. Gael Monfils kämpft gegen Überraschungsmann Pablo Andujar um den Einzug unter die letzten Acht. Im Youngster-Duell trifft indes Andrey Rublev auf Matteo Berettini.

US-Profi Rubin fordert ATP Reform

Am Rand der US Open 2019 hat der US-Amerikaner Noah Rubin Kritik an der aktuellen Ausrichtung der ATP geübt. Er will nach eigener Aussage den Tennissport „zum Wohle der Fans und der Spieler“ verändern. Der 23-jährige galt in jungen Jahren als Supertalent und konnte zahlreiche Juniorentitel einfahren. Aktuell kämpft Rubin aber um den Anschluss auf der ATP Tour.

Neues Konzept für die ATP Tour?

2014 konnte der damals 18-jährige das Junioren-Turnier in Wimbledon gewinnen und wurde in seiner Heimat als neuer Pete Sampras gefeiert. Danach wurde es um das Toptalent ruhig. Im Profibereich konnte er bis heute nicht wirklich Fuß fassen und kam bisher nicht über Ranglistenposition 125 hinaus. Als Schuldigen hat Rubin dabei weniger sich selbst, sondern viel mehr die ATP auserkoren, die eine „Revolution“ benötige.

Ansetzen würde der US-Amerikaner bei verschiedenen Punkten, etwa sei die Saison mit elf Monaten viel zu lang. „Für uns Spieler ist das brutal, dein Körper fühlt sich danach echt wie Müll, und auch für die Fans ist es brutal, die jede Woche ein Turnier verfolgen sollen“, so die deutliche Kritik des 23-jährigen, der auch die Länge der Matches für überzogen hält: „durch die langen Matches werden die Spieler einfach müde, so dass man auch mal einen Satz einfach abschenkt.“

Geringes Zuschauerinteresse abseits des Spitzenfeldes

Auch aus Sicht der Zuschauer entwickle sich die ATP in die falsche Richtung. „An vielen Orten kommt niemand mehr zum Zuschauen. Tennis stirbt an vielen Orten aus, weil es ein exklusiver Sport geworden ist“, bemängelt Rubin. Für das Ex-Supertalent ist klar, dass sich etwas ändern muss und wirft einen eigenen Vorschlag in den Raum. Eine Saison, die über neun Monate geht und in einem vierteiligen Ligasystem gespielt wird, aufgeteilt auf Nordamerika, Südamerika, Europa und Asien/Australien.

Laut Rubin soll dabei mehr auf Team-Events gesetzt werden. Ziel dieses neuen Systems sei, dass mehr Spieler vom Tennis leben können und die Fans wieder mit Begeisterung die ATP Tour verfolgen. Um diese Forderungen auch umsetzen zu können, startete Rubin das Projekt „Behind the Racquet“, wo Spieler offen Probleme ansprechen sollen.

Alles andere als geringes Zuschauerinteresse herrscht aktuell bei den US Open, die wie jedes Jahr in Flushing Meadows die Massen in ihren Bann ziehen. Wir haben wie immer die aktuellen Quoten für eure US Open Wetten auf den Gesamtsieg im ATP und WTA Starterfeld.

Favoritensterben in New York

Die US Open haben mit einem Paukenschlag begonnen. Mit Dominic Thiem, Stefanos Tsitsipas, Karen Khachanov und Roberto Bautista Agut mussten gleich vier Top Ten-Spieler in Runde eins die Koffer packen. Damit könnte es vor allem in der unteren Turnierhälfte zu weiteren Überraschungen kommen.

Geschwächter Thiem bereits out

Thiem, der in den letzten Wochen mit einem Virus zu kämpfen hatte und zuletzt das Cincinnati Masters absagen musste, ging merklich angeschlagen in sein Auftaktmatch gegen Thomas Fabbiano. Nachdem der Italiener den ersten Satz mit 6:4 für sich entscheiden konnte, schlug die Nummer vier der Welt nochmal zurück und gewann das zweite Set 6:3. Danach war Thiems Pulver aber verschossen und sein Gegner zog mühelos in die nächste Runde ein. Im Anschluss gratulierte der Österreicher zwar fair, gestand aber ein, weit weg von seiner körperlichen Topform gewesen zu sein.

Auch für Stefanos Tsitsipas sind die US Open vorbei, bevor sie überhaupt richtig gefangen. Der Grieche setzte seinen Negativtrend der vergangenen Wochen fort und unterlag Andrey Rublev 4:6, 7:6(5), 6:7(7), 5:7, womit der Russe nach wie vor die Chance hat, seinen Viertelfinaleinzug von 2017 zu wiederholen. Eine knappe, aber umso bitterere Niederlage musste der als Geheimfavorit gehandelte Rublev-Landsmann Karen Khachanov einstecken. Der 23-jährige unterlag dem Kanadier Vasek Pospisil 6:4, 5:7, 5:7, 6:4, 3:6 und verabschiedet sich damit ebenfalls bereits vorzeitig aus Flushing Meadows. Wimbledon-Überraschungsmann Roberto Bautista Agut, der damals erst im Halbfinale am späteren Sieger Novak Djokovic gescheitert war, muss auch schon nach Runde eins die Koffer packen. Der Spanier lieferte sich mit Mikhail Kukushkin einen Fünsatz-Krimi, den der Kasache schlussendlich mit 3:6, 6:1, 6:4, 3:6, 6:3 für sich entscheiden konnte. Diese Ergebnisse haben die US Open Wettquoten durcheinander gewirbelt, andere Spieler rücken nun in der Favoritenliste nach oben.

Federer mit Problemen

Überraschend schwer tat sich auch Mitfavorit Roger Federer, der fünfmalige US Open-Champion musste gegen den Inder Sumit Nagal den ersten Satz abgeben, setzte sich aber letztendlich souverän durch. Vorjahressieger Novak Djokovic ließ ebenso wie Rafael Nadal nichts anbrennen und nahm die erste Hürde problemlos.

US Open Sieger Quoten 2019

Vom 26. August bis zum 8. September geht es für die Stars von ATP und WTA bei den US Open in New York um den letzten Grand Slam-Titel des Jahres. Bereits seit 1881 wird das Traditionsturnier in der Millionenmetropole ausgetragen und gehört somit zu den ältesten Events auf der Tour. Gespielt wird in Flushing Meadows, neben den Australian Open sind die US Open das zweite Major-Turnier, das auf Hartplatz stattfindet. In der „Old Era“ konnten sich Richard Sears, William Larned und Bill Tilden sieben Mal den Titel sichern, seit Beginn der „Open Era“, sind Jimmy Connors, Pete Sampras und Roger Federer mit fünf Erfolgen Rekordhalter. Bei den Damen gewann Molla Mallory acht Mal, Chris Evert und Serena Williams durften sechs Mal über den Titel jubeln. Als Titelverteidiger bei den Herren geht Novak Djokovic ins Turnier, im Dameneinzel war im Vorjahr Naomi Osaka erfolgreich. Wir haben für euch einen kleinen Tennis Wett Tipp zu den US Open 2019 zusammengestellt.

Erneuter Fall für Djokovic?

Auch heuer geht der Sieg im Herreneinzel wohl nur über den „Djoker“. Vier der letzten fünf Grand Slam-Turniere konnte der Serbe gewinnen, in New York durfte er bislang über drei Erfolge jubeln. Gelingt es dem 32-jährigen, die US Open erneut zu gewinnen, könnte er in der ewigen Bestenliste mit 17 Major-Titeln bis auf einen an Rafael Nadal heranrücken. Auch der Spanier fühlt sich in New York wohl, zuletzt konnte er 2017 zuschlagen. Zuletzt plagten „Rafa“ zwar kleinere Verletzungen, bei den US Open sollte er aber in Bestform antreten. Die „großen Drei“ werden von Roger Federer komplettiert, der Schweizer ist in der „Open Era“ Rekordsieger in Flushing Meadows. Zuletzt lief es für „King Roger“ aber nicht immer nach Wunsch, seit 2008 wartet er auf seinen sechsten Titel beim letzten Grand Slam des Jahres. So sehen die US Upen Quoten auf den Sieg im Herrenturnier aus:

US Open Sieger Herren 2019 – Quoten

US-Open Gewinner Quoten
Tipico Logo Bwin Logo Betway Logo
🇪🇸 R. Nadal 2,10 2,10 2,10
🇨🇭 R. Federer 3,20 3,00 3,00
🇷🇺 D. Medvedev 8,00 11,00 9,00
🇨🇭 S. Wawrinka 9,00 9,00 9,00
🇩🇪 A. Zverev 20,00 29,00 23,00
🇷🇺 A. Rublev 30,00 34,00 29,00
weitere Quoten Tipico Bwin Betway

Ebenfalls zum Favoritenkreis zählt Daniil Medvedev. Der 23-jährige ist der Mann der Stunde, gewann zuletzt in Cincinnati sein erstes Masters-Turnier. Gelingt es ihm, eine derartige Performance auch in New York auf den Platz zu bringen, ist er nur schwer zu schlagen. Ein Fragezeichen steht hinter Dominic Thiem, den Österreicher plagte zuletzt ein hartnäckiger Infekt. Geht er topfit ins Turnier, kann auch der Viertelfinalist des Vorjahres um den Titel mitmischen. Auch Kei Nishikori, Alexander Zverev und den Sieger von 2014, Marin Cilic, sollte man auf der Rechnung haben.

Lange Favoritenliste bei den Damen

Spannung verspricht auch das Dameneinzel. Vorjahressiegerin Osaka geht als Nummer eins ins Turnier, sie gehört erneut zu den großen Favoritinnen auf den Titelgewinn. Ebenfalls gute Chancen darf sich Ashleigh Barty ausrechnen. Die Australierin ist die Aufsteigerin der Saison und konnte bei den French Open ihren ersten Grand Slam-Erfolg holen. Auf diesen wartet nach wie vor Karolina Pliskova, 2016 scheiterte die Tschechin in New York erst im Endspiel. Trotzdem zählt auch sie zum Favoritenkreis.

US Open Sieger Damen 2019 – Quoten

US Open Gewinnerin
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🇺🇸 S. Williams 2,50 2,50
🇯🇵 N. Osaka 5,00 5,50
🇨🇦 B. Andreescu 5,50 5,00
🇺🇦 E. Svitolina 7,00 7,00
🇬🇧 J. Konta 13,00 13,00
🇨🇭 B. Bencic 21,00 21,00
weitere Quoten Bwin Betway

Mit dem Wimbledon-Erfolg im Rücken geht Simona Halep in das Turnier, die US Open fehlen der Rumänin noch in ihrer Vita. Stark vertreten sind die Lokalmatadorinnen, angeführt von Superstar Serena Williams zählen auch Madison Keys und Sloane Stephens zum erweiterten Favoritenkreis. Immer auf der Rechnung muss man die Routiniers Angelique Kerber und Caroline Wozniacki haben, die bislang auf eine schwierige Saison zurückblicken.

Thiem Fragezeichen vor US Open

Für Österreichs Tennis-Ass Dominic Thiem wird die Vorbereitung für die US Open zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Nachdem er aufgrund einer Erkältung den Start beim Masters in Cincinnati absagen musste, bleibt dem 26-jährigen noch eine Woche, um zum Auftakt des letzten Grand Slam-Turniers des Jahres fit zu sein.

Zum Auftakt in Topform?

Thiem weilt bereits in New York. Am Montag absolvierte der 25-jährige eine erste Trainingseinheit. Es war sein erster Auftritt auf dem Tenniscourt seit seinem viralen Infekt, der ihm die Teilnahme in Cincinnati gekostet hatte. Bei einer Untersuchung am Sonntag hatte sich herausgestellt, dass die Nummer vier der Welt eine Infektion erlitten hatte, deren Genesung ab Krankheitsbeginn ungefähr zwei Wochen dauert.

Dominic Thiem
Wikimedia, Carine06 (CC BY-SA 2.0)

Thiem selbst gibt sich vor dem letzten großen Saisonhighlight im ATP Spielplan optimistisch. „Ich bin auf einem guten Weg. Wenn alles nach Plan läuft, schaut es gut aus, dass ich für die erste Runde bei den US Open wieder fit bin“, so der French Open-Finalist. Eine mögliche Absage in Flushing Meadows steht nicht zur Debatte, wie Thiems Manager Herwig Straka bestätigt: „Ich würde sagen, er war noch nie fraglich und ist es jetzt noch weniger. Trotzdem ist es natürlich keine ideale Vorbereitung“. Ein Blick auf die Tennis Quoten der Buchmacher zeigt, dass hier vielleicht auch schon die eine oder andere Portion Zweckoptimismus im Spiel ist.

Thiem spielt nach Einschätzung der Wettanbieter Tipico und Bwin nur eine untergeordnete Rolle im Kampf um den Grand Slam. Bei den aktuellen US Open Wettquoten für den Gesamtsieger rangiert Thiem hinter Cincinnati Sieger Medvedev und Alexender Zverev, obwohl letzterer aktuell in unterirdischer Form agiert.

Erinnerungen an 2018

Die Situation der österreichischen Nummer eins erinnert an das Vorjahr, wo Thiem in Cincinnati ebenfalls nicht antreten konnte. Auch damals verlief die Vorbereitung auf die US Open nicht nach Wunsch. In New York lieferte Thiem aber dann seine beste Grand Slam-Leistung außerhalb der French Open ab. Im Viertelfinale bot er Rafael Nadal über weite Strecken die Stirn. Erst im Tiebreak des fünften Satzes verlor Thiem dann den Kampf mit dem Matador aus Mallorca. Auf ein ähnliches Szenario hofft der „Dominator“ auch heuer. „Ich habe es damals geschafft und werde es dieses Jahr auch wieder schaffen“, so der Indian Wells-Sieger selbstbewusst.

Medvedev triumphiert in Cincinnati

Premiere in Cincinnati! Bei den Western & Southern Open im US-Bundesstaat Ohio krönte Daniil Medvedev seine derzeitige Topform mit dem ersten Masters-Titel seiner Karriere krönen. Der 23-jährige Russe setzte sich im Finale mit 7:6(3), 6:4 gegen den Belgier David Goffin durch und feierte damit den größten Erfolg seiner bisherigen Laufbahn.

Erster Masters-Triumph

Medvedev präsentierte sich wie in den letzten Wochen auch in Cincinnati in absoluter Bestform. Nach den zuletzt verlorenen Finalspielen in Washington und Montreal (Tennis Wetten hat berichtet) gelang dem Russen bei der dritten Endspielteilnahme en suite endlich der erste große Titel auf der Tour. Bereits im Halbfinale sorgte Medvedev für Furore, da er Titelverteidiger und Weltranglistenleader Novak Djokovic überraschend aus dem Turnier werfen konnte.

Im Finale konnte David Goffin zwar lange mithalten, musste sich am Ende aber dennoch in zwei Sätzen geschlagen geben. Dementsprechend euphorisch war der 23-jährige Premierensieger nach dem Titelgewinn. „Dass ich in dieser Woche endlich diese Trophäe in Händen halte, ist ein unglaublich tolles Gefühl“, so Medvedev, der eine Liebeserklärung an das Turnier hinterherschickte. „Cincinnati wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.“

Im Vorjahr war Medvedev noch als Qualifikant in das Turnier gegangen. Heuer konnte er sich hingegen erstmals in seiner Karriere 1000 Punkte sichern. Diese wirken sich auch in der Weltrangliste positiv aus. Hinter den „großen Drei“ Djokovic, Nadal und Federer, sowie Indian Wells-Sieger Dominic Thiem rangiert Medvedev bereits auf Rang fünf. Das ist mit Abstand das bisher beste Ranking seiner Karriere. Auch Goffin darf sich trotz der Niederlage über eine gelungene Turnierwoche freuen. Für ihn war es ebenfalls das erste Masters-Endspiel seiner Karriere.

Medvedev nun US Open-Mitfavorit

Angesichts seines aktuellen Erfolgslaufs zählt Medvedev nun auch zum erweiterten Favoritenkreis für die Ende August beginnenden US Open in New York. Im Vorjahr erreichte der 23-jährige immerhin die 3. Runde. Sein bislang bestes Grand Slam-Abschneiden ist das Erreichen des Achtelfinals bei den diesjährigen Australian Open. Aktuell sehen die Wettanbieter bei den US Open Wettquoten die russische Tennishoffnung als ersten Verfolger der Big Three Djokovic, Nadal und Federer. Man darf gespannt sein, ob Medvedev seine Cincinnati Form für Flushing Meadows konservieren kann.

Western & Southern Open Quoten Cincinnati 2019

Vom 11. bis zum 18. August schlagen die Stars der ATP Tour in Cincinnati auf. Eine Woche nach dem Rogers Masters in Montreal folgt im US-Bundesstaat Ohio das nächste Saisonhighlight und ein weiteres Vorbereitungsevent im Rahmen der US Open Series. Gespielt wird auf Hartplatz, insgesamt ist es das siebte von neun Masters der Saison. Erstmals wurde bereits 1899 in Cincinnati ein Turnier ausgetragen, womit das Event zu den am längsten bestehenden überhaupt gehört.

Da die Western & Southern Open nur eine Woche nach dem Masters in Kanada stattfindet, gilt es als besondere Leistung, beide Veranstaltungen in einem Jahr für sich zu entscheiden. Dies gelang seit der Einführung der Masters-Serie lediglich Patrick Rafter 1998, Andy Roddick 2003 und Rafael Nadal im Jahr 2013. Erfolgreichster Akteur in Ohio ist Roger Federer mit sieben Titelgewinnen, im Vorjahr setzte sich Novak Djokovic durch.

Ebensoviel Prestige wie bei den Herren genießt das Turnier auf der WTA Tour, wo es als Premier 5 zu den höchstdotierten der Saison gehört. Tennis Wetten Tipps auf die Western & Southern Open sind daher schon ein guter Indikator für die anstehenden US Open. Erfolgreichste Athletin ist die US-Amerikanerin Clara Louise Zinke mit fünf Erfolgen, Titelverteidigern ist Kiki Bertens.

Erneut Duell zwischen Djokovic und Federer?

Auch heuer ist der „Djoker“ der ganz große Favorit. Nachdem er das Turnier in Montreal ausließ, kommt er ausgeruht an die Stätte, in der er im Vorjahr Geschichte schrieb. Mit seinem ersten Cincinnati-Sieg erreichte er als erster Spieler überhaupt das „Golden Masters“ – den Titelgewinn bei allen neun Veranstaltungen der Serie.

Western & Southern Open Gesamtsieg 2019
Tipico Logo Bwin Logo
🇷🇸 N. Djokovic 1,50 1,44
🇪🇸 R. Bautista-Agut 7,00 7,50
🇷🇺 D. Medvedev 8,00 8,00
🇧🇪 D. Goffin 10,00 11,00
🇯🇵 Y. Nishioka 20,00 21,00
🇷🇺 A. Rublev 20,00 21,00
🇫🇷 R. Gasquet 35,00 26,00
weitere Spieler zu Tipico zu Bwin 

Der große Abwesende in Cincinnati ist Rafael Nadal. Der Sieger von 2013, zuletzt in Montreal zum 35. bei einem Masters erfolgreich, lässt das Turnier im Hinblick auf die US Open Ende August sausen. Damit treffen die „großen Drei“ erneut nicht aufeinander. In Kanada hatte neben Djokovic auch Roger Federer auf ein Antreten verzichtet.

Roger Federer
Wikimedia, Schulerst (CC BY-SA 4.0)

Der Schweizer Superstar kehrt in Cincinnati auf die Tour zurück, in den USA fühlt sich „FedEx“ pudelwohl. Sieben Mal konnte er sich bislang den Titel sichern. Im Vorjahr unterlag er Dauerrivale Djokovic erst im Endspiel. Ein Antreten von Dominic Thiem wird es in Cincinnati dieses Jahr nicht geben. Der Österreicher reiste offenbar angeschlagen nach Ohio und musste nun aufgrund von Fieber seine Teilnahme zurückziehen. Im Hinblick auf die US Open ist Schonung aber sicherlich die richtige Entscheidung. Anders ist die Lage bei Daniil Medvedev. Der russische Youngster befindet sich aktuell in absoluter Topform. In Montreal erreichte er das Finale, wo ihn erst Rafael Nadal stoppen konnte (Tennis Wetten hat berichtet). Auch in Cincinnati gehört er zu den Mitfavoriten.

Heimfans hoffen auf John Isner

Landsmann Karen Khachanov muss man ebenso wie auf der Rechnung haben wie Kei Nishikori. Der japanische Routinier konnte zuletzt zwar nicht immer überzeugen, einem Mann seiner Klasse ist aber immer viel zuzutrauen. Auch Stefanos Tsitsipas könnte nach dem enttäuschenden Zweitrunden-Aus in Montreal diese Woche zurückschlagen. Bei den aktuellen US Open Wettquoten zählt der Grieche nach wie vor zu den Geheimtipps.

Zverev US OpenEin Fragezeichen steht einmal mehr hinter der Performance von Alexander Zverev. Der Deutsche gehört zu den großen Verlierern der Saison, seit Monaten läuft er seiner Topform hinterher und ist in der Weltrangliste mittlerweile auf Rang sieben abgerutscht. Ob ihm in Cincinnati der Turnaround gelingt, ist fraglich, zutrauen muss man dem 22-jährigen aber immer viel. Die US-amerikanischen Hoffnungen liegen auf Routinier John Isner. Der 33-jährige war bereits 2013 im Finale, heuer will er zum ersten Lokalmatador seit Pete Sampras 1999 werden, der das Turnier für sich entscheiden kann.

Andreescu sagt ab, Williams tritt an

Nach ihrem Masters Titel in Toronto gönnt sich Bianca Andreescu für Cincinnati ein Pause. Die 19-jährige hat trotz ihres jungen Alters schon eine beachtliche Verletzungshistorie vorzuweisen und möchte daher in Hinblick auf die US Open ihrem Körper noch etwas Zeit zur Erholung geben. Ganz anders sieht die Sache da schon bei bei Andreescus Finalgegnerin Serena Williams aus. Die Inhaberin sämtlicher WTA Rekorde musste in Toronto noch unter Tränen gegen Andreescu aufgrund von Rückenproblemen aufgeben. Diese dürfte sie jedoch mittlerweile wieder in den Griff bekommen haben. Williams startet in „Cincy“ und will vor dem Grand Slam Finale in New York noch einmal voll angreifen. Bei den aktuellen Tennis Quoten sieht man die 23-fache Grand Slam Siegerin jedoch aktuell noch als Außenseiterin hinter Simona Halep, Naomi Osaka und Ashleigh Barty:

Western & Southern Open Gesamtsieg WTA
Tipico Logo Bwin Logo
🇦🇺 A. Barty 3,50 4,00
🇨🇿 K. Pliskova 4,50 4,00
🇺🇸 M. Keys 5,00 5,50
🇯🇵 N. Osaka 5,00 6,00
🇺🇸 S. Kenin 10,00 8,50
🇺🇸 V. Williams 12,00 11,00
weitere Spieler zu Tipico zu Bwin 

Auf den ersten Blick zeigt sich aber gleich einmal, wie eng das WTA Feld beisammen liegt. Beide Tennis Wettanbieter Bwin und Tipico sehen Halep, Osaka, Barty, Williams und auch Karolina Pliskova mehr oder weniger auf Augenhöhe. Man darf also schon gespannt sein, wie sich die Quoten im Turnierverlauf dann ändern.

Triumphe für Kyrgios und Thiem

Neben dem ATP500 in Washington fand vergangene Woche auch das ATP250 in Kitzbühel statt, besonders für österreichische Fans und Spieler ein Highlight der Saison. In den USA setzte sich etwas überraschend Nick Kyrgios durch, während Dominic Thiem in Österreich endlich seinen ersten Titel vor Heimpublikum bejubeln durfte. Weiter geht es jetzt im ATP Spielplan 2019 mit den prestigeträchtigen Masters Turnieren in Montreal und Cincinnati als letzte große Tests vor dem Grand Slam Finale in Flushing Meadows.

Kyrgios trotzt Rückenproblemen

Das australische „Enfant terrible“ Kyrgios untermauerte in Washington, wozu er fähig ist, wenn er eine Turnierwoche die Motivation hochhalten kann und sein bestes Tennis auspackt. In einem packenden Finale setzte sich der 23-jährige gegen den Daniil Medvedev mit 7:6(6), 7:6(4) durch und bewies einmal mehr seine Stärke im Tiebreak. Obwohl den Mann aus Canberra über das gesamte Match Rückenprobleme plagten und er im ersten Satz behandelt wurde, zeigte er hochklassiges Tennis und setzte sich verdient durch.

Ganz ohne Mätzchen ging es aber nicht zu. So sparte Kyrgios nicht mit Tweenern und fragte vor dem Matchball einen Fan, wohin er denn aufschlagen solle. Die Beratung fruchtete, der Sieger von Acapulco servierte ein Ass zum zweiten Saisontitel, erneut bei einem ATP500. Vielleicht muss man Kyrgios ja doch für einen Tipp bei Flushing Meadows einplanen, auch wenn er bei den aktuellen US Open Wettquoten höchstens zum erweiterten Geheimfavoritenkreis zählt.

Erster Heimsieg für Thiem

Dominic Thiem Rückhand
Wikimedia, si.robi (CC BY-SA 2.0)

Auch Dominic Thiem hatte Grund zum Jubeln. In Kitzbühel konnte er sich erstmals einen Titel auf heimischem Boden sichern, im Finale schlug er Alberto Ramos Vinolas letztlich deutlich mit 7:6(0), 6:1. Damit ist er der erst zweite Österreicher, der das Event in Tirol gewinnt, nachdem 1993 Thomas Muster triumphierte. Nach dem Gewinn seiner ersten „Goldenen Gams“ war Thiem überglücklich. „Es ist absolut unglaublich, einer meiner größten Träume, seit ich zum Tennis spielen begonnen haben, ist heute in Erfüllung gegangen“, so der 25-jährige, der fünf Jahre nach seiner ersten Finalteilnahme endlich in Kitzbühel gewinnen konnte. Der Triumph im Ski-Mekka muss für die Nummer vier der Welt noch nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein, im Oktober gibt es in der Wiener Stadthalle erneut die Chance, auf heimischem Boden zu gewinnen.

Favoriten in Montreal souverän

Die ersten beiden Runden des Rogers Masters in Montreal sind gespielt und Überraschungen sind großteils ausgeblieben. Die Top drei der Setzliste, Rafael Nadal, Dominic Thiem und Alexander Zverev konnten allesamt ins Achtelfinale einziehen. Von den Mitfavoriten erwischte es hingegen Stefanos Tsitsipas und Kei Nishikori bereits in Runde zwei.

Titelverteidigung für Nadal?

Nadal US Open 2016Nadal wurde in seinem ersten Match gegen den Briten Daniel Evans zwar gefordert, setzte sich aber letztlich souverän durch. Im Achtelfinale wartet mit Guido Pella der Überraschungsmann von Wimbledon, dort zog der Argentinier ins Viertelfinale ein. Alles andere als ein Sieg des 18-fachen Grand Slam-Siegers wäre aber eine große Überraschung. Der Viertelfinalgegner wird im Duell zwischen Frankreichs Routinier Adrian Mannarino, der den favorisierten Borna Coric besiegen konnte, und Monte Carlo-Sieger Fabio Fognini ermittelt. Auch hier ist die Ausgangslage klar, der Italiener geht als Favorit in das Duell.

Die Überraschung des Turniers ist bislang Herbert Hurkacz. Als Ersatzmann für Kevin Anderson angetreten spielt der Pole bislang stark auf und eliminierte den an Vier gesetzten Stefanos Tsitsipas. Nächster Gegner ist Gael Monfils, gegen den französischen Routinier stehen die Chancen wohl 50:50. Die obere Hälfte wird vom Match zwischen Roberto Bautista Agut und Richard Gasquet komplettiert, der derzeit formstarke Spanier ist Favorit.

Topspiel Cilic gegen Thiem

Auf ein Duell der Youngsters dürfen sich die Fans beim Aufeinandertreffen von Karen Khachanov und Felix Auger-Aliassime freuen. Besonders der Kanadier wird alles dafür tun, um als einzig verbliebener Lokalmatador dem Turnier noch länger erhalten zu bleiben. Hamburg-Sieger Nikoloz Basilashvili fordert in einem ausgeglichenen Duell Alexander Zverev, der nach der Halbfinal-Pleite bei seinem Heimturnier auf Revanche aus ist. Daniil Medvedev ließ in Runde zwei gegen Kyle Edmund nichts anbrennen und nimmt gegen den Chilenen Christian Garin die Favoritenrolle ein. Abgeschlossen wird das Achtelfinale vom Kracher zwischen Marin Cilic und Dominic Thiem, der in Kitzbühel endlich seinen ersten Heim-Titel holen konnte (Tennis Wetten hat berichtet). Der ehemalige US Open-Sieger kämpft mit seiner Form, gegen den auf Hartplatz oft unkonstanten Österreicher stehen die Chancen aber dennoch 50:50.

Rogers Cup 2019 Wetten & Quoten

Auf dem Weg zum letzten Grand Slam-Turnier des Jahres in New York steht im Rahmen der US Open Series mit dem Rogers Cup Masters  bzw. dem Coupe Rogers das erste große Highlight auf dem Programm. Das Event im „wahren Norden“ wird bereits seit 1881 ausgetragen und findet heuer in Montreal statt. Nach den Majors in Wimbledon und US Open beherbergt Kanada das drittälteste Tennis-Turnier der Welt. Seit 1990 gehört es zur Masters1000-Serie.

Abwechselnd wird dabei in Toronto und Montreal gespielt, wobei es in diesem Jahr nach Quebec geht. Ähnlich wie das im Frühjahr stattfindende „Sunshine Double“, bestehend aus den Masters-Turnieren in Indian Wells und Miami, finden auch das Rogers Masters und das Cincinnati Masters in zwei aufeinanderfolgenden Wochen im ATP Spielplan statt. Diese prestigereiche Double gelang bislang Patrick Rafter, Andy Roddick und Rafael Nadal. Mit insgesamt sechs Triumphen ist Ivan Lendl Rekordsieger in Kanada. Im vergangenen Jahr konnte sich einmal mehr Nadal durchsetzen.

Gelingt Nadal die Titelverteidigung?

Zwei große Namen glänzen in Montreal überraschenderweise mit Abwesenheit. Sowohl Wimbledon-Sieger Novak Djokovic, als auch Superstar Roger Federer verzichten auf das Masters in Kanada. Besonders der „Djoker“ fühlte sich in der Vergangenheit mit vier Siegen wohl, beide wollen sich aber auf dem Weg zu den US Open optimal auf das Masters in Cincinnati vorbereiten. Schließlich gelten der Djoker und „FedEx“ auch bei den US Open Wettquoten als Topanwärter auf den letzten Major Titel 2019. Als Nummer eins der Setzliste geht somit ganz klar Titelverteidiger Rafael Nadal ins Turnier. Der Mallorquiner führt demnach auch die Tennis Quoten der Buchmacher an:

Rogers Cup Gewinner 2019
Tipico Logo Betway Logo Bwin Logo
🇪🇸 R. Nadal 1,85 1,90 1,83
🇷🇺 D. Medvedev 7,00 7,00 6,50
🇩🇪 A. Zverev 6,50 7,50 9,00
🇦🇹 D. Thiem 8,00 8,50 9,50
🇪🇸 R. Bautista-Agut 9,00 9,00 9,00
🇷🇺 K. Khachanov 10,00 10,00 11,00
weitere Quoten Tipico Betway Bwin 

Der Spanier spielt einmal mehr eine starke Saison, mit dem zwölften French Open-Triumph fuhr er auch bereits einen ganz großen Erfolg ein (Tennis Wetten hat berichtet). Auch in Kanada fühlt er sich mit bislang vier Siegen pudelwohl und geht als Topfavorit ins Turnier.

Dominic Thiem Rückhand
Wikimedia, si.robi (CC BY-SA 2.0)

Als Nummer zwei startet Dominic Thiem in die Woche. Beflügelt von seinem ersten Heimsieg in Kitzbühel könnte der 26-jährige den Schwung auch nach Montreal mitnehmen und dort erneut um den Titel mitmischen. Gegen den Österreicher spricht aber seine schwache Bilanz in Kanada, Runde zwei war bislang das höchste der Gefühle. Anders sieht da schon die Lage bei Alexander Zverev aus. Der Deutsche erreichte vor zwei Jahren in Montreal mit dem Titelgewinn einen der größten Erfolge seiner noch jungen Karriere. Heuer hat der Hamburger aber mit einer hartnäckigen Formkrise zu kämpfen, weshalb er in Kanada eine deutliche Steigerung braucht, um einen erneuten Coup verzeichnen zu können.

Überraschung durch Kanadier?

Neben den oben genannten Topstars der ATP Tour  gehört auch Vorjahresfinalist Stefanos Tsitsipas zu den Titelkandidaten beim Rogers Cup 2019. Der Grieche zeigte bislang eine starke Saison, arbeitete sich bis auf Rang fünf im ATP-Ranking vor und ist definitiv reif für seinen ersten Masters-Erfolg. Immer auf der Rechnung muss man auch Kei Nishikori haben. Der japanische Routinier marschierte 2016 bis ins Finale, wo er aber Novak Djokovic unterlag. Auch heuer zählt der 32-jährige zum Favoritenkreis.

Milos Raonic Training
Wikimedia, Carine06 (CC BY-SA 2.0)

Das russische Duo Karen Khachanov und allen voran Daniil Medvedev könnte in Montreal ebenfalls eine starke Rolle spielen. Die beiden Nachwuchshoffnungen, die in der Heimat schon als designierte Nachfolger von Marat Safin gelten, konnten heuer einige Ausrufezeichen setzten. Gelingt es ihnen, die gesamte Woche auf höchstem Niveau zu agieren, dann zählen beide zu den Mitfavoriten. Die kanadischen Hoffnungen liegen indes auf Milos Raonic, der 2013 erst im Finale an Rafael Nadal scheiterte. Auch der zuletzt blendend disponierte Youngster Felix Auger-Aliassime und Denis Shapovalov halten die Fahnen der Gastgeber hoch und könnten überraschen.