ATP500 Rotterdam Wetten & Quoten

Tomas Berdych beim ATP500 Rotterdam
Roman Boed [CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)]

Nach dem ersten großen Saisonhighlight in Australien macht die ATP Tour erstmals in dieser Saison in Europa halt. Im niederländischen Rotterdam findet traditionell das ABN AMBRO World Tennis Tournament statt. Seit 1972 ist das ATP500-Turnier ein Fixpunkt im ATP Spielplan, mit Ausnahme von 1973 wurde es seitdem jedes Jahr ausgetragen. Gespielt wird in der Rotterdam Ahoy-Arena auf Hartplatz.

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Gael Monfils beim Aufschlag
Tatiana from Moscow, Russia, CC BY-SA 2.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0>, via Wikimedia Commons

Die vergangenen Auflagen zeichneten sich vor allem durch die große Vielzahl an unterschiedlichen Siegern aus, in den letzten 15 gelang es lediglich Roger Federer (mit drei Titeln gemeinsam mit Arthur Ashe Rekordsieger) und Robin Söderling (zwei), öfter als einmal zu triumphieren. Zu einem Kuriosum kam es 1984, als das Finale zwischen Ivan Lendl und Jimmy Connors wegen Bombenalarms abgebrochen wurde und das Turnier somit ohne Sieger blieb. Im Vorjahr konnte Gael Monfils seinen Rotterdam Premierensieg von 2019 wiederholden und ist damit nach Federer und Söderling der dritte „Wiederholungstäter“ beim ABN AMRO World Tennis Tournament. Der französische Routinier besiegte im Finale den kanadischen Youngster Felix Auger-Aliassime klar in zwei Sätzen mit 6:2 und 6:4.

Monfils 2021 nicht am Start

Seitdem lief es aber für Monfils nicht mehr rund und der 34-jährige findet sich nach einer Niederlagenserie in der bisher schwierigsten Phase seiner Karriere wieder. Nach seinem Erstrunden Ausscheiden bei den Australian Open zeigte sich der Franzose aber kämpferisch. Von einem Karriereende will die ehemalige Nummer 6 der Weltrangliste nichts wissen. Das ATP500 in Rotterdam kommt für ihn aber zu früh und Monfils will sich vorerst wieder auf das Training fokussieren.

Medvedev Favorit bei den Wettquoten

Daniil Medvedev
CORNUT [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)]

Topgesetzt geht Daniil Medvedev in Rotterdam an den Start. Der Russe, der in den letzten zwei Jahren neben Dominic Thiem und den Big Three der beste Spieler auf der gesamten Tour war, zeigte schon in Melbourne, dass er an seine Erfolge anknüpfen will. Bei den Australian Open musste sich der frisch gekrönte ATP Cup Sieger erst im Finale geschlagen geben (Tennis Wetten hat berichtet). In Rotterdam zählt er nicht zuletzt deshalb zu den heißesten Eisen im Kampf um den Titel.

In einer ähnlichen Situation befindet sich Stefanos Tsitsipas. Der griechische Hoffnungsträger zeigte ebenfalls bei den Australian Open sehr starke Leistungen und ist in Rotterdam hinter Medvedev auf der 2 gesetzt.  Auch der Finalist von 2020, Felix Auger-Aliassime will ein Wörtchen um den Titel mitreden. Der Kanadier ist die Nummer sieben der Setzliste.

ATP500 Rotterdam Gewinner 2021
Tipico LogoBetway LogoBwin Logo
🇷🇺 D. Medvedev3,203,203,50
🇬🇷 S. Tsitsipas4,004,004,50
🇩🇪 A. Zverev5,505,506,50
🇨🇦 F. Auger-Aliassime8,008,008,00
🇪🇸 P. Carreno Busta8,008,008,00
🇷🇺 A. Rublev13,0013,009,00
weitere QuotenTipicoBetwayBwin 

Zverev mit Titelchancen

Ebenfalls auf der Rechnung muss man Sascha Zverev haben. Der Deutsche zeigt immer mehr Konstanz in seinem Spiel und gilt zudem als einer der fittesten Spieler im ATP Zirkus. Zverev, aktuell die Nummer 7 im Singles Ranking ist für das Turnier in Rotterdam auf Platz 3 gesetzt. Man darf dem Hamburger durchaus den Turniersieg zutrauen.

Mit Roberto Bautista Agut ist ein weiterer Routinier auf der Jagd nach dem Titel. Der letzte Turniererfolg des Spaniers liegt allerdings bereits über ein Jahr zurück. Bei den Australian Open war bereits in Runde eins Schluss. Neben den „jungen Wilden“ wie Tsitsipas, Medvedev und Andrey Rublev wollen es auch die Routiniers Andy Murray und Stan Wawrinka noch einmal wissen. Obwohl beide ehemaligen Grand Slam Sieger ihre besten Zeiten wohl schon hinter sich haben, sind sie für einen Sieg immer gut.

Niederländische Hoffnung

Die niederländischen Hoffnungen liegen indes auf Robin Haase und Botic Van de Zandschulp, die beide mit einer Wildcard starten. Auch wenn beide als krasse Außenseiter ins Turnier gehen, hoffen die Fans auf den ersten Oranje-Erfolg seit 1998, als Jan Siemerink den Titel gewann. Richard Krajicek, der heutige Turnierdirektor, durfte 1995 und 1996 über den Sieg jubeln.