Davis Cup Wetten

Davis Cup! Das heißt Emotion pur. Jahr für Jahr treten dutzende Nationen im Wettstreit gegeneinander an, um die beste Tennis Nationalmannschaft der Welt zu küren. Seinen Ursprung fand der Davis Cup im Jahr 1899. Damals hatten vier Mitglieder des Tenniskaders der amerikanischen Eliteuniversität Havard die Idee, das Mutterland des Tennissports, Großbritannien, in einem Wettstreit herauszufordern.

Der Davis Cup Pokal
Wikimedia, Draceane (CC BY-SA 3.0)

Das erste Duell um den Davis Cup fand 1900 in Boston statt und wurde überraschend von den USA gewonnen.  Bis 1913 erweiterte sich das Teilnehmerfeld um fünf weitere Mannschaften. Neben, Deutschland, Belgien, Österreich und Frankreich nahm auch Australasia teil, ein Zusammenschluss der Teams aus Australien sowie Neuseeland. Mit der Zeit vergrößerte sich das Teilnehmerfeld immer mehr auf mittlerweile 126 Teams (Stand: Ende 2015). Seinen Namen erhielt der Pokal von Dwight Filley Davis, einem jener Mitglieder der Havard University, der den Wettbewerb  ins Leben rief.

Welche Wetten gibt’s beim Davis Cup?

Der Davis Cup bietet eine optimale Bühne für lukrative Tenniswetten. Einerseits lässt sich auf den Ausgang der einzelnen Partien tippen, andererseits kann man schon jetzt auf den Sieger des Nationenduells wetten. Natürlich gibt es aber auch Langzeitwetten, wie beispielsweise den Tipp auf den Gewinner des Davis Pokals. Hier sind die Quoten auf die Siegernation.

Davis Cup 2020 – Sieger
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🇪🇸 Spanien
🇷🇸 Serbien
🇷🇺 Russland
🇨🇦 Kanada
🇫🇷 Frankreich
🇦🇺 Australien

Derzeit führen die Buchmacher noch keine Langzeit Wettquoten auf den Davis Cup Sieger 2020

Beim Buchmacher Bwin könnt ihr euch außerdem sehr viele Spiele des diesjährigen Nationencups auch im Stream ansehen. Falls ihr euch noch nicht über den Bwin Tenns Live Stream informiert habt, könnt ihr dies hier tun.

Der Modus des Davis Cups

Jedes Aufeinandertreffen zwischen zwei Nationen wird im neuen Modus nun an einem Tag ausgetragen. Es werden dabei drei Matches absolviert, zwei Einzel sowie ein Doppel. Gespielt wird, wie bei Grand Slams, im Best-of-Five-Modus, sprich, um einen Sieg einzufahren müssen drei Sätze gewonnen werden. Die teilnehmenden Nationen werden je nach Erfolg in Gruppen eingeteilt. Die besten 18 Mannschaften spielen sich in der sogenannten Weltgruppe in einer Endrunde mit Gruppenphasen den Davis Cup untereinander aus.

Davis Cup 2019 – Finalisten und Sieger

Im Davis Cup 2019 zogen die favorisierten Spanier und das kanadische Team in das Finale ein. Vor heimischem Publikum machte dann Spanien gleich in den ersten beiden Duellen den Titel klar und besiegte Kanada mit 2:0. Spanien-Kapitän Rafael Nadal gewann dabei das entscheidende Spiel gegen Denis Shapovalov mit 6:3 und 7:6 (9-7). Zuvor konnte bereits Roberto Bautista Agut gegen Felix Auger-Aliassime den ersten Punkt für sein Team holen.

Neben viel Lob gab es aber auch einiges an Kritik am neuen Turniermodus des Davis Cups der unter führender Beteiligung von Barca Star Gerard Pique nach Madrid geholt worden war. Spielte nicht gerade Gastgeber Spanien, dann blieben oftmals die Fans aus und Akteure mussten vor fast leeren Tribünen spielen. Dementsprechend gab es nach dem Turnier auch den Ruf nach Veränderung, vor allem von Novak Djokovic, der die zeitliche Näher der Davis Cup Endrunde zum neu geschaffenen ATP Cup kritisierte. Man darf gespannt sein, ob der Davis Cup 2020 einige der Kritikpunkte aufnimmt und sich verbessert präsentiert.

Wer sind die Rekordgewinner des Davis Cups?

Die zwei mit Abstand erfolgreichsten Nationen sind die Vereinigten Staaten mit 32 Siegen sowie Australien mit 28 Erfolgen. Mit deutlichem Abstand befinden sich Großbritannien und Frankreich, die den Pokal zehn Mal gewinnen konnten, auf den Rängen drei und vier.  Jene vier Mannschaften dominierten die Tenniswelt bis in die 70er Jahre. Es dauerte bis 1973 bis mit Südafrika erstmals eine andere Nation den Titel gewinnen konnte.