Tennis Sportwetten Tipps

Alle unsere Tennis Wetttipps findest du auf dieser Seite. Ausführliche Prognosen zu den wichtigsten Tennisspielen und den beliebtesten Turnieren. Auf unserer Tennis Wett Tipps Übersichtsseite findest du die aktuellen Vorhersagen.

Vorschau WTA ATP Masters1000 Rom – Quoten & Favoriten

Unmittelbar nach den Madrid Open steht in Rom gleich das nächste Saisonhighlight auf dem Programm. Von 12. bis 19. Mai geht es für die Stars der ATP Tour in der ewigen Stadt erneut um einen Masters1000-Titel, dem fünften von neun im Jahr 2019. Bereits seit 1930 gastiert der Tenniszirkus in der italienischen Hauptstadt, womit das Turnier zu den ältesten im Kalender zählt. Es ist nach Monte Carlo und Madrid außerdem das dritte und letzte Masters der Saison, das auf Sand ausgetragen wird.

Der vielleicht wichtigste Aspekt ist aber die Tatsache, dass Rom die letzte große Generalprobe für die French Open 2019 in Paris ist. Die Sieger der Italian Open werden in der Folge auch bei den French Open Wettquoten meist unter den Top-Favoriten für den Grand Slam zu finden sein. Gespielt wird im 2010 renovierten „Stadio del Tennis di Roma“. Rekordsieger bei den Herren ist – wie sollte es anders sein – „Sandplatzkönig“ Rafael Nadal, der insgesamt acht Mal erfolgreich war. Auch im Vorjahr durfte der Spanier jubeln. Im Finale bezwang Nadal damals den frisch gekrönten Madrid Sieger Alexander Zverev. Bei den Damen durfte sich letztes Jahr Elina Switolina über den Finalsieg freuen.

Kann Nadal zurückschlagen?

Nach seinem Finalsieg 2018 gehört Rafael Nadal auch heuer zu den absoluten Topfavoriten. Der 32-jährige ist auf Sand nach wie vor das Nonplusultra, durfte aber in dieser Saison noch nicht über einen Titel jubeln. Sowohl in Monte Carlo, als auch bei seinen Heimturnieren in Barcelona und Madrid war für Nadal bereits im Halbfinale Endstation. Eine ungewöhnliche Bilanz für den Mallorquiner, doch in Rom soll endlich der erste Saisontitel her.

Zu den größten Widersachern Nadals gehört wohl aktuell Dauerrivale Novak Djokovic. Der 31-jährige meldete sich nach einigen schwierigen Wochen in Madrid eindrucksvoll an der Spitze zurück und sicherte sich seinen 33. Masters-Titel. Mit seinem Sieg beim Mutua Masters konnte der Djoker in puncto Masters Titel somit mit Nadal gleichziehen. In der italienischen Hauptstadt haben beide nun die Chance, zum alleinigen Masters-Rekordsieger zu avancieren.

ATP Rom Masters Gewinner 2019
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🇪🇸 R. Nadal 2,30 2,50 2,35
🇷🇸 N. Djokovic 2,90 3,00 3,00
🇦🇹 D. Thiem 5,50 6,50 6,00
🇨🇭 R. Federer 13,00 15,00 15,00
🇬🇷 S. Tsitsipas 17,00 15,00 15,00
🇮🇹 F. Fognini 35,00 34,00 34,00
🇯🇵 K. Nishikori 35,00 34,00 34,00
weitere Quoten Tipico Betway Bwin 

Ebenfalls zum engsten Favoritenkreis gehört Dominic Thiem. Nachdem das erste Saisondrittel des Österreichers von vielen Schwankungen geprägt war, agierte er zuletzt auf einem konstant hohen Niveau. Siege in Indian Wells und Barcelona, dazu das Halbfinal-Aus in Madrid. Der French Open-Finalist des Vorjahres wird auch in Rom nur schwer zu schlagen sein.

Ein eindrucksvolles Sand-Comeback lieferte vergangene Woche zudem Roger Federer. Der Routinier, zuvor seit 2016 nicht mehr auf diesem Belag aktiv, zeigte eine starke Vorstellung, ehe im Viertelfinale gegen Thiem Schluss war. Trotzdem dürfte „King Roger“ wieder Blut geleckt haben. Dem Schweizer ist ohnehin immer alles zuzutrauen. Ein Rom-Sieg fehlt außerdem noch in der Vita des Ausnahmekönners.

Überraschungs-Heimsieg für Fognini?

Auch Vorjahresfinalist Alexander Zverev muss man auf der Rechnung haben. Obwohl der deutsche Youngster noch seiner Form aus der vergangenen Saison hinterherhinkt, gehört er zu den besten Sandplatz-Spielern der Welt. Nicht auszuschließen, dass ihm nach einem bislang verkorksten Jahr in Rom endlich der Knopf aufgeht.

Die italienischen Hoffnungen ruhen hingegen vor allem auf Fabio Fognini. Der 31-jährige spielt bislang die Saison seines Lebens und in Monte Carlo eroberte er sensationell den ersten Masters-Titel seiner Karriere (Tennis Wetten hat berichtet). Ob er allerdings mit dem Druck vor Heimpublikum zurechtkommt, wird sich zeigen. Immerhin warten die italienischen Fans seit 1976 sehnsüchtig auf einen Triumph eines Lokalmatadors.

Zum erweiterten Favoritenkreis zählen neben Zverev und Fognini sicherlich auch der japanische Routinier Kei Nishikori, sowie Stefanos Tsitsipas, der an seine Performance in Madrid anknüpfen will, wo er erst im Finale an Djokovic scheiterte. Ebenfalls auf der Rechnung muss man die Russen Karen Khachanov und Daniil Medvedev, sowie das kroatische Duo Marin Cilic und Borna Coric haben. Den Letztgenannten kann man allerdings wohl nur Außenseiterchancen zurechnen. Zu groß ist schlussendlich die Klasse von Spielern wie Djokovic, Nadal und Thiem – vor allem auf Sand. Dennoch darf man sich auch außerhalb der Top 4 auf große Duelle freuen. 

Hochklassiges WTA Feld in Rom

Bei den Damen gilt einmal mehr Simona Halep als Topfavoritin – zumindest wenn es nach den Quoten vom Tennis Buchmacher Bwin geht. Dort wird die Rumänin, die aktuell die Nummer 2 der WTA Weltrangliste ist, als Nummer 1 Anwärterin auf den Masters Titel gehandelt. Neben Halep gelten aber auch Dauerbrenner wie Petra Kvitova und Kiki Bertens als heiße Kandidatinnen auf einen Finalsieg in Rom. Auch die aktuelle Nummer 1 der Weltrangliste, Naomi Osaka, brennt auf einen Erfolg in Rom.

Italian Open Rom Masters 2019 – Gesamtsieger
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🇷🇴 S. Halep 5,00
🇳🇱 K. Bertens 7,00
🇨🇿 P. Kvitova 8,50
🇯🇵 N. Osaka 11,00
🇦🇺 A. Barty 11,00
🇧🇾 V. Azarenka 13,00
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Serena Williams, die bei Roland Garros 2019 den WTA Rekord in puncto meiste Grand Slam Titel für sich beanspruchen möchte, wird ebenso als Mitfavoritin gehandelt, wie Elina Svitolina, die nicht nur letztes Jahr, sondern auch schon 2017 das Masters in der ewigen Stadt gewinnen konnte. Die Quoten für den Rom-Hattrick stehen aber nicht allzu gut. Dennoch könnte Switolina als Außenseiterin gefährlich werden.

Mutua Madrid Open 2019 – Madrid Masters Quoten & Wetten

Im Frühsommer jagt im ATP Spielplan ein Highlight das nächste. Nach den Klassikern in Monte Carlo und Barcelona folgt in Madrid bereits der nächste Höhepunkt, ehe das Masters in Rom und die French Open den vorläufigen Abschluss der Sandplatzsaison bilden. In der spanischen Hauptstadt gastiert die Tenniswelt seit 2002, womit das Turnier zu den jüngeren der Masters1000-Serie zählt. In den Anfangsjahren spielte man in der Halle auf Hardcourt und das Turnier wurde jeweils in der Spätphase der Saison ausgetragen. Seit 2009 nimmt man den Platz des ehemaligen Masters Hamburg ein und ist das vierte von neun Turnieren der Serie. Außerdem wird seitdem auch auf Sand und im Freien gespielt.

Für ein Kuriosum sorgte Madrid 2012, als man in Anlehung an den Hauptsponsor auf blauem Sand spielte. Nachdem es von zahlreichen Topspielern aufgrund der schwierigen Bedingungen Kritik hagelte, wechselte man im Jahr darauf wieder auf das klassische, rote Design. Erfolgreichster Spieler in der spanischen Metropole ist Lokalmatador Rafael Nadal, der viermal, zuletzt 2017, auf Sand und einmal auf Hartplatz jubeln durfte. Im Vorjahr setzte sich Alexander Zverev im Finale gegen Dominic Thiem durch. Auch dieses Jahr haben wir wieder die Wettquoten für den Turniersieg bei einer Auswahl verschiedener Tennis Wettanbieter verglichen, damit ihr das Optimum aus euren Tennis Wetten herausholen könnt. Werfen wir einmal einen Blick auf die Favoriten 2019:

Mutua Madrid Open 2019 – Gesamtsieger
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🇪🇸 R. Nadal 2,50 2,60 2,50
🇷🇸 N. Djokovic 3,50 3,75 4,00
🇦🇹 D. Thiem 6,50 5,50 6,00
🇨🇭 R. Federer 15,00 11,00 12,00
🇩🇪 A. Zverev 15,00 16,00 15,00
🇮🇹 F. Fognini 20,00 23,00 29,00
🇬🇷 S. Tsitsipas 30,00 26,00 26,00
🇯🇵 K. Nishikori 40,00 41,00 34,00
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Kann Thiem Nadal erneut fordern? 

Rekordsieger Rafael Nadal dürfte auch heuer der Mann sein, den es zu schlagen gilt. Die Dominanz des Mallorquiners auf Sand ist einfach ungebrochen. Nadal, der in der Liste der Tennis Rekorde immer noch die Bestmarke für die längste Siegesserie auf Sand hält, zeigt sich aber 2019 noch nicht von seiner besten Seite. Sowohl bei den Monte Carlo Masters, als auch den Barcelona Open scheiterte „Rafa“ bereits im Halbfinale. In Madrid will der 32-jährige nun zurückschlagen und seinen ersten Saisontitel gewinnen. Dagegen hat aber wohl Dominic Thiem etwas einzuwenden. Der Österreicher geht als schärfster Konkurrent Nadals ins Turnier.

Dominic Thiem ist zweifelsohne derzeit in der Form seines Lebens. In Barcelona holte er in eindrucksvoller Manier den Titel. Dass er es auch bei den großen Masters kann, bewies er mit seinem Triumph in Indian Wells Mitte März. Nach zwei Finalpleiten in Folge bei den Madrid Open soll heuer endlich der Siegerpokal her. Ebenfalls zu den Topfavoriten gehört die Nummer eins der Welt, Novak Djokovic. Der Serbe, einziger Spieler der alle Masters bereits gewonnen hat und in Madrid bereits zweimal jubeln durfte, zeigte nach seinem starken Saisonstart allerdings zuletzt ungewohnte Schwächen und verpasste stets das Halbfinale.

Comeback von Federer und Del Potro 

Nach einer kurzen Turnierpause wird sich zeigen, ob der „Djoker“ in Spaniens Hauptstadt zurückschlagen kann. Ein großes Fragezeichen steht hinter Superstar Roger Federer. Der Schweizer spielte sein letztes Turnier auf Sand im Jahr 2016, zuletzt ließ er gleich zweimal die gesamte Clay-Saison aus. Dem zweifachen Madrid-Sieger muss man aber mit Sicherheit zutrauen, bei seinem Comeback auf dem roten Belag um den Titel mitzuspielen.

Endlich wieder in die Erfolgsspur finden will Deutschland Youngster Alexander Zverev. Der Hamburger blickt bislang auf eine durchwachsene Saison zurück, kommt aber mit guten Erinnerungen nach Madrid, wo er im Vorjahr seinen ersten Masters-Titel gewinnen konnte. Auf der Rechnung muss man den 22-jährigen in jedem Fall haben. Barcelona-Finalist Daniil Medvedev präsentierte sich zuletzt in Topform und gehört ebenso zum Favoritenkreis wie Routinier Kei Nishikori und Stefanos Tsitsipas.

Mit Spannung darf man auch das Comeback des Argentiniers Juan Martin del Potro erwarten, der aufgrund einer Kniefraktur seit Monaten nicht auf der Tour zu sehen war. In Madrid will der ehemalige US Open-Sieger eine gelungene Rückkehr feiern und womöglich für eine Überraschung sorgen.

ATP Barcelona Open – Wetten & Quoten

Von 23. bis 29. April gastiert die ATP Tour erstmals im Jahr 2019 in Spanien. Beim ATP500 in Barcelona steht das nächste Sandplatz-Highlight nach dem Masters Monte Carlo und eine weitere Standortbestimmung in Richtung French Open an. Nach dem Masters1000 in Madrid gilt Barcelona als das prestigeträchtigste ATP-Turnier auf spanischem Boden. Seit 1953 gastiert die Tenniswelt in der Olympiastadt von 1992. Traditionell sind die Barcelona Open in spanischer Hand. Bereits elf Mal gab es ein rein spanisches Finale. Rekordsieger ist „Sandplatzkönig“ Rafael Nadal mit elf Erfolgen. Unter anderem gewann der 31-jährige die letzten drei Auflagen.

Schlägt Fognini Nadal erneut?

Egal ob in Monte Carlo, Barcelona oder Paris – auf Sand lautet der große Favorit immer Rafael Nadal. Der Mallorquiner ist auf diesem Belag der unumstritten beste Spieler aller Zeiten (siehe unsere Tennis Rekorde) und dementsprechend auch in Barcelona ein heißer Kandidat auf den Titel. Elf Mal war „Rafa“ bereits in der spanischen Hafenstadt erfolgreich, zuletzt feierte er drei Siege en suite. Nach dem überraschenden Halbfinal-Aus in Monaco will sich die Nummer zwei der Welt in Barcelona revanchieren. Dementsprechend liegt Nadal bei den Barcelona Wettquoten der Tennis Wettanbieter Tipico, Bwin und Betway deutlich voran:

Barcelona Open 2019 – Gesamtsieger
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🇪🇸 R. Nadal 1,55 1,60 1,61
🇦🇹 D. Thiem 5,50 5,50 6,00
🇯🇵 K. Nishikori 8,00 8,50 7,50
🇷🇺 D. Medvedev 9,00 8,00 8,50
🇨🇱 N. Jarry 20,00 26,00 26,00
🇦🇷 G. Pella 25,00 26,00 26,00
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Zu den großen Favoriten zählt auch Monte Carlo-Sieger Fabio Fognini. Der Italiener, Nadal-Bezwinger aus dem Semifinale, zeigte im Fürstentum eine bärenstarke Performance und könnte bei den Barcelona Open, vor Selbstvertrauen strotzend, gleich den nächsten Coup anvisieren. Weniger gut lief es in letzter Zeit bei Alexander Zverev. Die Nummer zwei der Setzliste könnte bislang in dieser Saison nicht überzeugen und wartet noch auf eine Finalteilnahme. Nachdem es für den 21-jährigen in Monte Carlo erneut nicht nach Wunsch lief, soll in Barcelona endlich der Sprung zurück in die absolute Weltspitze gelingen – die Klasse dafür hat der Deutsche allemal. Auch über Dominic Thiem schweben vor Turnierbeginn einige Fragezeichen. Der Österreicher hat bisher eine Achterbahnsaison hinter sich. Höhepunkt war der Titelgewinn in Indian Wells (Tennis Wetten hat berichtet). In Monaco war bereits im Achtelfinale Schluss, für den Österreicher geht es in Barcelona darum, zurück in die Erfolgsspur zu finden.

Nishikori will dritten Titel

Dass er sich in Katalonien wohlfühlt bewies er mit der Finalteilnahme 2017. Zu den Mitfavoriten zählt auch Kei Nishikori. Der Japaner ist neben Nadal der einzige Teilnehmer, der das Turnier bereits für sich entscheiden konnte. 2014 und 2015 durfte der 31-jährige jeweils über den Titel jubeln und auch heuer muss man Nishikori auf der Rechnung haben. Auch Vorjahresfinalist Stefanos Tsitsipas darf sich Chancen ausrechnen. Der 21-jährige Grieche zeigte heuer bereits einige starke Leistungen, zuletzt fehlte aber die Konstanz. In Barcelona fühlt sich der Mann aus Athen aber, wie er im Vorjahr bewies, wohl.

Auch das russische Duo Karen Khachanov und Daniil Medvedev gehört in Barcelona zum erweiterten Favoritenkreis. Besonders Medvedev ist derzeit in Topform, in Monte Carlo eliminierte er im Viertelfinale Weltranglistenleader Novak Djokovic. Während der serbische Superstar, ebenso wie Roger Federer, in Barcelona fehlt, will sein Landsmann Dusan Lajovic seinen sensationellen Finaleinzug von Monte Carlo bestätigen. Die traditionell starken Spanier setzen ihre Hoffnungen neben Nadal auf Pablo Carreno Busta, der für das erste spanische Finale seit 2013 sorgen soll, in dieser Saison aber bislang noch nicht überzeugen konnte.

Rolex Monte-Carlo Masters 2019 – Tipps & Quoten

Von 13. bis 21. April gastiert die ATP Tour traditionell in Monaco. Das Masters1000 im Fürstentum wird seit 1897 ausgetragen und gehört damit zu den ältesten und prestigeträchtigsten Turnieren im ATP Kalender. Es gehört seit Beginn der Open Era 1969 zu den Masters-Events und wird im Monte Carlo Country Club ausgetragen, der geographisch gesehen bereits auf französischem Boden liegt. Monaco gilt als erste richtige Standortbestimmung auf Sand und ist der Startschuss von spannenden Turnierwochen, in denen auch die Masters von Madrid und Rom sowie als krönender Abschluss die French Open anstehen.

Key Facts Monte Carlo:

  • 13 – 21. April
  • Erstmalige Austragung: 1897
  • Belag: Sand
  • Preisgeld: 4.872.105€
  • Rekordsieger: Rafael Nadal (11x)
  • Vorjahressieger: Rafael Nadal
Monte-Carlo Masters 2019 – Finale
🇮🇹 F. Fognini 6:3, 6:4 🇷🇸 D. Lajovic

Erneuter Fall für den Sandplatzkönig Nadal?

Die Favoritenrolle ist in der Glücksspielmetropole klar verteilt. Spaniens Superstar Rafael Nadal war bereits elf Mal in Monte Carlo erfolgreich, zuletzt gelangen dem Mallorquiner drei Triumphe en suite. Nicht umsonst führt Nadal auch in der Liste jener Spieler mit den meisten Masters Titel. Zudem hält der elffache French Open Sieger den Rekord für die längste Siegesserie auf Sand (nachzulesen bei unserer Liste aller Tennis Rekorde.

Rafael Nadal
Francechecco uni (CC BY-SA 3.0)

Obwohl er zuletzt immer wieder mit Verletzungssorgen zu kämpfen hatte (Tennis Wetten hat berichtet), geht der wohl beste Sandplatzspieler aller Zeiten als großer Favorit in das Turnier. Ebenfalls gute Chancen darf sich die Nummer eins der Welt, Novak Djokovic ausrechnen. Der 31-jährige Serbe gewann 2013 und 2015 im Fürstentum, zweimal musste er sich im Finale Nadal geschlagen geben. Nach zuletzt enttäuschenden Auftritten in den USA will der „Djoker“ rechtzeitig vor den French Open wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Das wird bei der starken Konkurrenz im Fürstentum aber wohl alles andere als leicht. Neben Nadal und „Nole“ gibt es nämlich noch jede Menge weiterer Hochkaräter.

Monte-Carlo Masters 2019 – Gesamtsieger
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🇪🇸 R. Nadal 1,40 1,45 1,45
🇷🇸 N. Djokovic 3,60 3,25 3,25
🇷🇺 D. Medvedev 20,00 19,00 19,00
🇭🇷 B. Coric 20,00 21,00 21,00
🇮🇹 F. Fognini 25,00 23,00 23,00
D. Thiem out
A. Zverev out
S. Tsitsipas out
K. Nishikori out
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Zverev und Thiem als erste Verfolger

Auch Alexander Zverev gehört in Monaco zu den Favoriten. Der bald 22-jährige Hamburger läuft seiner Topform zwar noch hinterher, könnte aber auf seinem Lieblingsbelag den Turbo zünden und rechtzeitig zum ersten Sandplatz-Highlight wieder an der Spitze anklopfen. Auf der Rechnung muss man den amtierenden ATP Finals-Sieger mit Sicherheit haben. Da Roger Federer, wie bereits in den vergangenen beiden Jahren, auf ein Antreten an der Côte d’Azur verzichtet, geht Dominic Thiem als Nummer vier der Setzliste ins Turnier.

Dominic Thiem
si.robi (CC BY-SA 2.0)

Der Österreicher war im Jahr 2019 bislang eine Wundertüte. Highlight war sein erster Masters-Titel in Indian Wells. Leistungen wie diese wechselten sich aber immer wieder mit frühen Ausscheiden ab, weshalb einige Fragezeichen hinter Thiem stehen. Gerade auf Sand muss man dem Lichtenwörther aber zutrauen, dass er sein A-Game auspacken und um den Turniersieg mitspielen kann. Immerhin konnte er letztes Jahr mit Finalteilnahmen in Madrid und bei Roland Garros verbuchen. In Madrid holte sich damals Zverev den Titel und in Paris – wie könnte es anders sein – Rafa Nadal.

Geheimtipp Nishikori?

Ebenfalls hoch einzustufen ist Kei Nishikori. Der Japaner spielt bislang eine ordentliche Saison und kommt mit guten Erinnerungen nach Monte Carlo. Im Vorjahr unterlag der 32-jährige erst im Finale Rafael Nadal – eine Rechnung, die Nishikori heuer gerne begleichen würde. Auch die „Next Generation“ der ATP Tour gehört in Monaco wieder zum Kreis der Mitfavoriten. Stefanos Tsitsipas, Karen Khachanov oder Borna Coric sind definitiv für eine Überraschung gut. Auch die auf Sand traditionell starken Spanier wie Pablo Carrena Busta oder Roberto Bautista Agut muss man mit Sicherheit auf der Rechnung haben.

Ein Geheimtipp könnte der Argentinier Diego Schwartzman sein, der zwar zuletzt nicht überzeugen konnte, im Vorjahr aber eine starke Sandplatzsaison absolvierte. Mit Spannung darf man auch den Auftritt von Stan Wawrinka erwarten. Der Schweizer konnte das Turnier 2014 für sich entscheiden, nach einer langen Verletzungsmisere und Formkrise kämpft der dreimalige Grand Slam-Sieger derzeit aber um den Anschluss an die Weltspitze.

Wichtiger Indikator für Roland Garros

Das erste Sandplatz Masters der Saison ist in jedem Fall eines – ein wichtiger Indikator für die French Open Wettquoten der Tennis Buchmacher. Während man bei Wettanbietern in der Regel erst nach der Qualifikation Tipps auf die Turnier-Gesamtsieger abgeben kann, ist dies für die Grand Slam Turniere schon jetzt als Langzeitwette möglich. Tendenziell gilt dabei je früher die Wette  platziert wird, desto höher die Quote. Wettfans wissen aber natürlich, dass derartige Langzeitprognosen sehr unsicher sind. Daher ist es wichtig, die Turniere auf dem jeweiligen Belag vor dem Major Turnier genau zu analysieren und auszuwerten.

Einem spannenden Auftakt zur Sandplatz Saison steht also nichts mehr im Wege. Wir freuen uns schon auf spektakuläre Duelle im roten Sand von Monte Carlo!

Miami Open 2019 – Quoten & Wetten

Keine Verschnaufpause für die Topstars der ATP. Nach dem Masters1000 in Indian Wells geht es an das andere Ende der USA, wo in Miami das nächste Saisonhighlight im ATP Spielplan ansteht. Das Turnier in Florida bildet den Abschluss des „Sunshine-Double“ und gehört zu den prestigeträchtigsten Events des Jahres.

Seit 1985 gastiert die ATP Tour jährlich im „Sunshine State“ und ist neben Indian Wells das einzige Masters mit einem Hauptfeld von 96 Teilnehmern. Bei der 35. Auflage wird erstmals im Hard Rock Stadium, der Heimstätte des NFL-Teams Miami Dolphins, gespielt. Rekordsieger sind mit jeweils sechs Titeln Andre Agassi und Novak Djokovic. Besonders der Serbe prägte das Turnier in der jüngeren Vergangenheit, von 2014 bis 2016 feierte er drei Siege in Serie. Im Vorjahr durften die USA über einen Hemsieg jubeln: John Isner setzte sich im Finale gegen Alexander Zverev durch.

Kann Djokovic zurückschlagen?

Die Favoritenliste für die Miami Open ist lang. Trotz seines frühen Aus in Indian Wells ist Novak Djokovic wohl der Mann, den es zu schlagen gilt. Der USA-Spezialist spielt bisher eine starke Saison, nach den Rückschlag in Indian Wells wird er Alles daran setzen, in Miami zurückzuschlagen und zum alleinigen Rekordsieger zu mutieren.

Roger Federer
Wikimedia, Schulerst (CC BY-SA 4.0)

Auch Routinier Roger Federer gehört einmal mehr zu den ganz großen Favoriten. Obwohl er bei den BNP Paribas Open den Titel knapp verpasste, bewies er mit seinem Finaleinzug wiedermal, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. In Miami macht er Jagd auf seinen 101. ATP-Titel. Nach wie vor fehlen Federer nur noch 9 Titel um in der Liste der ATP Rekorde für die meisten Einzel-Titel auf Tennis-Legende Jimmy Connors aufzuschließen.

ATP Miami Open Gesamtsieger 2019
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🇨🇭 R. Federer 1,40 1,40 1,44
🇺🇸 J. Isner 5,00 5,00 5,00
🇨🇦 D. Shapovalov 8,00 9,00 7,50
🇨🇦 F. Auger Aliassime 9,00 10,00 9,00
🇿🇦 K. Anderson 10,00 13,00 13,00
🇺🇸 Frances Tiafoe 17,00 17,00 19,00
weitere Spieler Tipico Bwin Betway
🇷🇸 N. Djokovic out

Holt Thiem den Sunshine Double?

Neben Djokovic und Federer gehört nach seinem Triumph in Indian Wells auch Dominic Thiem zu den heißesten Anwärtern auf den Turniersieg. Dem verhaltenen Saisonstart zum Trotz lieferte der Österreicher bei den BNP Paribas Open eine bärenstarke Vorstellung und holte seinen ersten Masters-Titel (Tennis Wetten hat berichtet).

Dominic Thiem Rückhand
Wikimedia, si.robi (CC BY-SA 2.0)

Gelingt es dem 26-jährigen, dieses Niveau zu halten, wird er auch in Miami nur schwer zu schlagen sein. Ebenfalls hoch einzuschätzen ist Alexander Zverev. Der Vorjahresfinalist und Nitto Finals Sieger 2018 wartet 2019 noch auf einen großen Erfolg, in Miami könnte der Knoten beim Deutschen aber platzen.

Verletzungsbedingte Nadal-Absage

Auch Vorjahressieger John Isner gehört erneut zu den Mitfavoriten. In Indian Wells war für den 33-jährigen zwar bereits im Achtelfinale Endstation, in Miami will der Lokalmatador aber wieder um den Titel mitmischen. Bei den BNP Paribas Open spielte sich ebenso Milos Raonic in den Kreis der Favoriten. Das kanadische Aufschlag-Ass musste sich erst im Halbfinale dem späteren Sieger Thiem geschlagen geben.

Stark präsentierte sich in Kalifornien auch Russlands Youngster Karen Khachanov. Der Paris-Sieger 2018 geht auf seinen zweiten Masters-Titel los. Ein Fragezeichen steht hingegen hinter Kevin Anderson. Der südafrikanische Hartplatz-Spezialist musste auf ein Antreten bei den BNP Paribas Open verzichten. Ob er in Topform nach Miami kommt, darf somit bezweifelt werden. Auf der Rechnung muss man auch die zuletzt starken Kei Nishikori und Borna Coric, sowie Ex-US Open-Sieger Marin Cilic haben. Der große Abwesende ist allerdings Rafael Nadal. Nachdem er sich im Viertelfinale von Indian Wells erneut eine Verletzung zuzog und deshalb auf den Semifinal-Kracher gegen Roger Federer verzichten musste, kann der Mallorquiner auch in Miami nicht an den Start gehen.

Andreescu auf dem Weg zum Double?

Nicht nur bei den Herren gab es in Indian Wells eine faustdicke Überraschung. Auch im WTA Feld konnte mit Bianca Andreescu eine Spielerin gewinnen, die kein Tennis Buchmacher vor Turnierbeginn auf dem Radar hatte. Die 18-jährige Kanadierin spielte sich mit beherztem Auftreten und spektakulärem Defensiv Tennis in die Herzen der Zuseher in Indian Wells. Dennoch: Ein Triumph in Miami wäre ein Riesensensation. Andreescu wird trotz ihrer Topleistungen beim ersten Masters im WTA Kalender nur als Außenseiterin auf den Titel geführt.

Als eine der Hauptanwärterinnen auf den Titel wird trotz ihrer Indian Wells Finalniederlage wohl Angelique Kerber ins Rennen gehen. Die Deutsche zeigte ausgenommen von ein paar Aussetzern im Duell mit Andreescu über weite Strecken hervorragendes Tennis und konnte ihre Favoritenrolle, die ihr schon vor dem Turnier bescheinigt wurde weitestgehend bestätigen. Noch vor Kerber steht bei den Wettquoten allerdings das Trio aus Serena Wiliams, Naomi Osaka und Simona Halep.

WTA Miami Open Gesamtsiegerin 2019
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🇦🇺 A. Barty 1,80 1,78 1,80
🇨🇿 K. Pliskova 2,00 2,00 2,00
🇪🇪 A. Kontaveit out
🇷🇴 S. Halep out

Besonderes Hauptaugenmerk gilt dabei wohl der Erstrundenform von Serena Williams. In Indian Wells musste die 23-fache nämlich nach einer Viruserkrankung aufgrund von Erschöpfung W.O. geben. Kann Williams jedoch in Miami ihr volles physisches Pensum abrufen, dann muss man sie als Titelkandidatin #1 betrachten. Des weiteren werden aber wohl auch Dauerbrenner wie, Elina Svitolina, Karolina Pliskova und Sloane Stephens zum engeren Favoritenkreis zählen. Dementsprechend eng liegen die Quoten noch beisammen.

BNP Paribas Open in Indian Wells 2019 – Quoten Vorschau

Von 7. bis 17. März gastiert die ATP Tour traditionell im US-amerikanischen Indian Wells. Das Turnier in Kalifornien ist das erste von insgesamt neun Masters1000 im Kalender, außerdem markiert es den Auftakt zum prestigeträchtigen „Sunshine-Double“, zu dem auch das im Anschluss stattfindende Miami Masters zählt. Seit 1974 ist das Turnier fixer Bestandteil der ATP Tour und auch im WTA Spielplan sind die BNP Paribas Open seit 1989 ein fixer Bestandteil.

Nachdem die Austragungsorte anfangs regelmäßig wechselten wurde 1987 Indian Wells als dauerhafter Gastgeber bestimmt. ATP Rekordsieger auf dem Hartplatz in Riverside County sind die beiden Superstars Roger Federer und Novak Djokovic, die beide je fünf Mal erfolgreich waren. Besonders der Serbe prägte die letzten Jahre des Turniers mit drei aufeinanderfolgenden Siegen von 2014 bis 2016. Im Vorjahr konnte sich der Argentinier Juan Martin del Potro im Finale gegen Federer durchsetzen.

Topfavoriten ATP
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🇪🇸 R. Nadal 2,60 2,62 2,62
🇨🇭 R. Federer 2,60 2,75 2,62
🇨🇦 M. Raonic 5,00 4,50 5,00
🇦🇹 D. Thiem 7,00 7,00 7,00

Bei den Damen setzte sich letztes Jahr Shooting Star Naomi Osaka durch. Die Japanerin gilt auch dieses Jahr wieder als heiße Titelanwärterin im WTA Feld. Als ihre schärfsten Konkurrentinnen gelten Simona Halep und Deutschlands Angelique Kerber.

Topfavoritinnen WTA
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🇺🇦 E. Svitolina 3,20 3,50 3,25
🇩🇪 A. Kerber 3,20 3,50 3,25
🇨🇭 B. Bencic 3,50 3,50 3,50
🇨🇦 B. Andreescu 4,50 4,00 4,50

Zweikampf zwischen Djokovic und Federer?

In Abwesenheit des Titelverteidigers, der wegen einer Kniefraktur noch längere Zeit fehlen wird, gehen die Rekordtitelträger Djokovic und Federer auf ihren sechsten Erfolg los. Der „Djoker“ agiert aktuell in der Form seines Lebens. Eindrucksvoll untermauert wurde dies vor allem im Finale der Australian Open, als er Rafael Nadal eine Lehrstunde erteilte. Auch in Indian Wells fühlt sich der 31-jährige wohl, generell ist er ein absoluter Masters-Spezialist. Als erstem Spieler überhaupt gelang es ihm im Vorjahr, das „Golden Masters“, also Titel in allen neun Turnieren dieser Kategorie, zu erreichen. Damit sicherte sich Djokovic einmal mehr einen Eintrag ins Buch der ATP Tennis Rekorde.

Auch Federer kommt mit sehr guten Erinnerungen nach Kalifornien, in fünf der vergangenen sieben Auflagen erreichte „King Roger“ das Endspiel. Nach seinem 100. ATP-Titel in Dubai gehört der Schweizer auch bei den BNP Paribas Open zum engsten Favoritenkreis. Das „Duell der Giganten“ wird von Rafael Nadal komplettiert.

Indian Wells Gesamtsieger 2019
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🇪🇸 R. Nadal 2,60 2,75 2,62
🇨🇭 R. Federer 2,60 2,62 2,62
🇨🇦 M. Raonic 5,00 4,50 5,00
🇦🇹 D. Thiem 7,00 7,00 7,00
🇷🇺 K. Khachanov 20,00 19,00 21,00
🇵🇱 H. Hurkacz 40,00 51,00 41,00
🇩🇪 P. Kohlschreiber
🇺🇸 J. Isner
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Der spanische Superstar fühlt sich in Indian Wells ebenfalls wohl, mit drei Erfolgen gehört auch er zu den erfolgreichsten Spielern der Turniergeschichte. Der an Nummer zwei gesetzte Mallorquiner wartet zwar 2019 noch auf einen Titel, beim ersten Saisonhöhepunkt, den Australian Open, zeigte er mit dem Finaleinzug aber einmal mehr, dass mit ihm jederzeit zu rechnen ist.

Isner als US-Hoffnung

Die deutschen Hoffnungen ruhen auf Alexander Zverev. Zverev US OpenDer Youngster erlebte einen holprigen Saisonstart, kam zuletzt aber immer besser in Form und erreichte beim ATP500 in Acapulco das Finale. In Indian Wells kam er zwar noch nicht über das Achtelfinale hinaus, heuer könnte der Knoten allerdings platzen. Der Sieger der ATP Finals 2018 gehört in jedem Fall zu den Mitfavoriten auf den Titel.

Auch der südafrikanische Routinier Kevin Anderson muss man beim ersten Masters des Jahres auf dem Zettel haben. Der 32-jährige scheiterte im Vorjahr im Viertelfinale, diese Saison könnte es für den Hartplatz-Spezialisten sogar für mehr reichen. Die Hoffnungen der Gastgeber liegen auf John Isner. Der 33-jährige Isner stand 2012 im Finale, unterlag damals aber Roger Federer. Wenngleich ein derartiger Erfolg heuer eine Überraschung wäre, muss man das Aufschlag-Ass mit Sicherheit auf der Rechnung haben.

Zum erweiterten Favoritenkreis zählen auch die beiden Kroaten Marin Cilic und Borna Coric. Ex-US Open-Sieger Cilic präsentierte sich zuletzt allerdings nicht in Topform, während Youngster Coric nach dem Halbfinaleinzug im Vorjahr heuer den nächsten Schritt machen könnte. Die Top Ten-Spieler Kei Nishikori, Dominic Thiem und Stefanos Tsitsipas sind ebenfalls immer für ein Topresutalt gut.

Schafft Osaka die Titelverteidigung?

2018 schaffte Naomi Osaka ihren ersten Masters Triumph in Indian Wells. Seitdem geht die Karriere der erst 21-jährige stetig bergauf. Auf den ersten Grand Slam Triumph bei den US Open 2018 folgte gleich der zweite Streich beim Major in Melbourne (Tennis Wetten hat berichtet). Osaka, die schon als Teenager Serena Williams zu ihrem Idol auserkor, kletterte so auf Rang 1 in der WTA Einzelwertung.

Bei den BNP Paribas Open 2019 gilt sie dementsprechend als erste Anwärterin auf den Titel. Sollte Osaka ihren Masters Sieg von 2018 verteidigen, wäre sie die erste Spielerin seit Martina Navratilova, die zweimal en suite in Indian Wells triumphiert.

Aber neben Osaka gibt es noch jede Menge weiterer Titelkandidatinnen, allen voran Petra Kvitova. Die Tschechin führt aktuell das Porsche Race to Shenzhen an – sprich sie hat im laufenden Tennisjahr bislang die meisten Punkte gesammelt. In 5 Turnierteilnahmen reichte es allerdings nur einmal in Sydney für einen Sieg. Ihre Finalspiele in Dubai gegen Belinda Bencic und in Melbourne gegen Naomi Osaka verlor Kvitova. Aufgrund ihrer konstant starken Leistungen muss man die Tschechin aber in jedem Fall zum engen Favoritenkreis zählen.

Indian Wells Gesamtsiegerin 2019
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🇺🇦 E. Svitolina 3,20 3,50 3,25
🇩🇪 A. Kerber 3,20 3,50 3,25
🇨🇭 B. Bencic 3,50 3,50 3,50
🇨🇦 B. Andreescu 4,50 4,00 4,50

Neben Kvitova werden auch noch Dauerbrenner wie Serena Williams, Simona Halep, Ashley Barty und Sloane Stephens eine Rolle spielen. Auch die zuletzt stark agierende Belinda Bencic und Elina Svitolina muss man dabei auf der Rechnung haben.

Rio Open 2019 Wetten & Quoten

Zum sechsten Mal gehen von 18. bis 24. Februar die Rio Open in der brasilianischen Metropole über die Bühne. Seit 2014 ist das Sandplatz-Event im ATP Spielplan und ist Teil der ATP World Tour 500 Series. Es ist das erste größere Sand-Turnier des Jahres und gilt deshalb als erste Standortbestimmung in Richtung French Open, dem großen Highlight im Frühsommer der Saison.

📈🎾  Aktuelle Gesamtsieger Quoten  🎾📈

Bei den bisherigen fünf Austragungen gab es ebensoviele verschiedene Sieger. Den Auftakt machte Superstar Rafael Nadal, 2015 folgte sein Landsmann David Ferrer. Ein Jahr später sicherte sich der Uruguayer Pablo Cuevas den Titel, ehe ÖTV-Ass Dominic Thiem erfolgreich war. Im Vorjahr ging der Sieg an den Argentinier Diego Schwartzman.

Fragezeichen um Dominic Thiem

Als Nummer eins geht Dominic Thiem ins Turnier. Rund um den ehemaligen Rio-Sieger und aktuell achtplatzierten der ATP-Rangliste schwirren aber im Vorfeld einige Fragezeichen. Seit seiner frühen Aufgabe bei den Australian Open war der Niederösterreicher angeschlagen (Tennis Wetten hat berichtet). Genauere Angaben über seinen Gesundheitszustand gab es aber nicht. Ist der 25-jährige wieder vollständig genesen und in Topform, gehört er mit Sicherheit zum engsten Favoritenkreis an der Copacabana.

Seine Leistungen beim ATP-250 in Buenos Aires lassen zumindest darauf schließen, dass Thiem wieder auf dem Weg zu alter Stärke ist. Zu den Topfavoriten zählt auch der Titelverteidiger Diego Schwartzman. Der Argentinier konnte im Vorjahr den Titel erringen und leitete damit eine starke Sandplatz-Saison ein. Zuletzt geriet der Motor zwar etwas ins Stocken, in Brasilien fühlt sich der Südamerikaner allerdings pudelwohl und könnte heuer zum ersten Spieler mutieren, der zweimal in Rio erfolgreich ist.

Rio Open Gewinner 2019
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🇺🇾 P. Cuevas 3,20 3,25 3,25
🇪🇸 J. Munar 5,00 5,00 5,00
🇪🇸 A. Ramos Vinolas 5,00 5,00 5,00
🇵🇹 J. Sousa
weitere Quoten Tipico Betway Bwin 

Starke Italiener mischen mit

Gleich zwei heiße Eisen hat Italien im Feuer. Routinier Fabio Fognini ist an Nummer zwei gesetzt und gehört somit ebenfalls zu den Mitfavoriten. Dass er in Rio de Janeiro reüssieren kann, hat er 2015 bewiesen, als er sich erst im Finale dem Spanier David Ferrer geschlagen geben musste. Nach einigen schwierigen Jahren kämpfte sich Fognini zuletzt zurück nach oben und ist auch in Rio dementsprechend zu beachten. Ebenfalls auf der Rechnung muss man seinen Landsmann Marco Cecchinato haben. Der 26-jährige schaffte im Vorjahr den Sprung in die erweiterte Weltspitze, besonders auf seinem Lieblingsbelag Sand konnte er glänzen, wie er etwa beim überraschenden French Open-Halbfinaleinzug bewies. Ein ATP500-Titel fehlt dem Sizilianer noch, die Chancen stehen nicht schlecht, dass er in Rio erstmals zuschlägt.

Carreno Busta zurück zu alter Stärke?

Traditionell fühlen sich besonders die spanischen Akteure auf Sandplatz wohl. Mit Pablo Carreno Busta stellt auch die große Tennis-Nation einen absoluten Mitfavoriten auf den Titel. Bereits 2017 erreichte der 27-jährige in Rio das Endspiel, musste sich damals aber Dominic Thiem geschlagen geben. Ähnlich erfolgreich könnte Carreno Busta auch heuer agieren, muss sich dafür aber im Vergleich zur letzten Saison mit Sicherheit steigern. Nach einem starken 2017, als er bei den US Open das Halb- und in Paris das Viertelfinale erreichte, zeigte die Formkurve der ehemaligen Nummer 10 der Welt im Vorjahr wieder bergab.

Zu den gesetzten Spielern zählen außerdem Joao Sousa, Dusan Lajkovic und Malek Jaziri. Besonders den Portugiesen muss man zum erweiterten Favoritenkreis zählen, zuletzt konnte er immer wieder Akzente setzen. Auch Lajkovic und Routinier Jaziri darf man nicht unterschätzen, ein Titelgewinn wäre aber eine große Überraschung. Wie die Rio Open auch ausgehen, das erste hochkarätige Sandplatz-Turnier wird in jedem Fall ein wichtiger Indikator für die French Open Quoten. Wettfans, die mehr auf Sicherheit spielen wollen, sollten daher mit einer Langzeitwette auf den French Open Sieger 2019 noch zumindest das Turnier in Rio abwarten.

ATP Paris Masters Wetten + Quoten

Über Halloween steht für die Stars der ATP-Tour eines der letzten großen Saisonhighlights auf dem Programm. Nach den French Open kommt es zum zweiten Höhepunkt in Paris, dem Masters1000-Turnier. Das letzte Herrenturnier vor den ATP Finals in London gehört zu den prestigesträchtigsten Veranstaltungen im gesamten Kalender und erfreut sich sowohl bei Spielern als auch Fans großer Beliebtheit. Gespielt wird in der Halle auf Hardcourt, von 29. Oktober bis 4. November findet der Hauptbewerb statt. Wir haben für euch die besten Wetten für das ATP Masters in Paris.

Erfolgreichster Akteur in der Geschichte der Paris Masters ist Novak Djokovic. Der serbische Superstar holte bereits vier Titel von 2013 bis 2015 als erster Spieler überhaupt sogar dreimal in Folge. Im Vorjahr kam es zu einem Überraschungsfinale, der US-Amerikaner Jack Sock setzte sich in drei Sätzen gegen Djokovics Landsmann Filip Krajinovic durch.

Quoten auf den Turniersieg

ATP Paris-Bercy Gewinner
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🇷🇸 N. Djokovic 1,60 1,61 1,61
🇨🇭 R. Federer 5,50 6,00 6,00
🇩🇪 A. Zverev 9,00 9,50 9,50
🇦🇹 D. Thiem 10,00 11,00 11,00
🇯🇵 K. Nishikori 15,00 17,00 17,00
🇭🇷 M. Cilic 17,00 17,00 17,00
🇷🇺 K. Kachanov 17,00 17,00 17,00

Wer schlägt Novak Djokovic?

Mit vier Paris-Siegen und den kürzlichen Erfolgen in Wimbledon, Toronto, New York sowie Shanghai geht Novak Djokovic als Topfavorit ins Turnier. Der 31-jährige präsentiert sich seit Monaten in ausgezeichneter Form und will seine sensationelle Bilanz der zweiten Saisonhälfte in der Stadt der Liebe prolongieren. Mit einem neuerlichen Paris-Triumph könnte „Djoker“ auch die Weltranglistenspitze attackieren.

Dort liegt aktuell noch Rafael Nadal. Im Gegensatz zu den French Open fühlt sich der Spanier beim Paris Masters nicht ganz so wohl. Lediglich 2007 erreichte der 32-jährige das Endspiel, damals unterlag er David Nalbandian. Da Nadal zuletzt auch immer wieder Verletzungssorgen plagten gehört er in Frankreich nicht zu den absoluten Topfavoriten, rechnen muss man mit dem 17-maligen Grand Slam-Gewinner aber immer.

Neben Djokovic gehört vor allem Roger Federer zu den heißesten Anwärtern auf den Titel. Die Schweizer Tennis-Legende kann auch 2018 auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken, in Paris geht er auf die Jagd nach seinem zweiten Erfolg nach 2009. Als Nummer Vier der Setzliste geht Marin Cilic ins Rennen. Der Kroate erlebte bislang eine Achterbahn-Saison, starke Auftritte wechselten sich immer wieder mit Enttäuschungen ab. Besonders im Hinblick auf das bevorstehende Davis Cup-Finale gegen Frankreich wird es für den ehemaligen US Open-Sieger wichtig sein, noch einmal mit einem guten Auftritt Selbstvertrauen zu tanken.

Wundertüte Thiem

Himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt – so scheint derzeit das Motto von ÖTV-Ass Dominic Thiem zu lauten. Der 25-jährige präsentiert derzeit ein Leistungsachterbahn, für den Titel muss er konstanter werden (mehr Infos zu Thiem findet ihr bei unseren Dominic Thiem Wetten).

Zum erweiterten Favoritenkreis gehört Hartplatz-Spezialist Kevin Anderson. Der Südafrikaner konnte 2018 mehrmals überzeugen, auf den ganz großen Titel muss er allerdings noch warten. Ähnliches gilt für US-Routinier John Isner, der 2016 bereits ein Paris-Finale bestritten hat und sich auf Hardcourt traditionell wohl fühlt.

Mit zuletzt starken Leistungen hat sich auch Kei Nishikori wieder in den Kreis der Titelkandidaten gespielt. Gelingt es dem Japaner erneut, sein A-Game auszupacken, wird er in Paris ein Wörtchen um die Trophäe mitreden. Deutschlands Tennishoffnung Alexander Zverev konnte zuletzt nicht immer überzeugen, trotzdem ist auch dem 21-jährigen eine Überraschung zuzutrauen. Titelverteidiger Jack Sock spielte zuletzt unauffällig, in Paris fühlt sich der US-Amerikaner aber sehr wohl. Auf dem Zettel muss man auch einmal mehr die junge Welle auf der Tour haben. Angeführt von Kroatiens Shootingstar Borna Coric haben auch Stefanos Tsitsipas, Karen Khachanov und co. Das Zeug dazu, die Arrivierten zu ärgern.

Erste Bank Open 2018 Quoten & Wetten

Von 22. bis 28. Oktober steht für Österreichs Tennisfans eines der absoluten Saisonhighlights auf dem Programm. In der Wiener Stadthalle kommt es zur 44. Auflage der Erste Bank Open. Neben dem Sandplatzturnier in Kitzbühel ist Wien das zweite ATP500 im ATP Spielplan, das in der Alpenrepublik stattfindet. Gespielt wird 2015 auf Rebound Ace-Belag, einer etwas weicheren Hartplatz-Variante. Neben zahlreichen Topspielern, die in der Vergangenheit in Wien aufschlugen, ist das Turnier besonders für einheimische Asse ein Jahreshöhepunkt. Bislang dürfte Österreich dreimal über den Titel jubeln. Nach dem Erfolg von Horst Skoff 1988 gelang dies zuletzt Jürgen Melzer in den Jahren 2009 und 2010. Mit insgesamt vier Triumphen erfolgreichster Akteur in Wien ist der US-Amerikaner Brian Gottfried. Als Titelverteidiger geht der Franzose Lucas Pouille ins Rennen, der im Vorjahr Landsmann Jo-Wilfried Tsonga bezwingen konnte.

Thiem zum ersten Titel in der Heimat?

Die großen Hoffnungen der österreichischen Tennisfans liegen natürlich einmal mehr auf Dominic Thiem. Der 25-jährige Lichtenwörther geht topgesetzt ins Turnier und will erstmals auf heimischem Boden ein ATP-Event für sich entscheiden. Dass Thiem das Zeug zum Titel hat ist unbestritten, seine zuletzt schwankende Formkurve wirft allerdings Fragezeichen auf (Tennis Wetten hat berichtet). Sollte es dem French Open-Finalisten gelingen, seine Topform abzurufen, gehört er zu den ganz großen Favoriten.

Erste Bank Open Sieg Quoten
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🇦🇹 D. Thiem 7,00 7,00 6,50

Ebenfalls hoch einzuschätzen ist der südafrikanische Routinier Kevin Anderson. Auf härterem Belag fühlt sich der 32-jährige wohl, in Wien sollte er ein Wörtchen um den Titel mitreden können. Ein weiterer Top-Ten-Spieler im hochklassig besetzten Feld ist Grigor Dimitrov. Der Bulgare konnte heuer aber nicht immer überzeugen, zuletzt machten ihm auch Verletzungsprobleme zu schaffen. Trotzdem muss man einen Athleten seiner Klasse immer auf der Rechnung haben. Ähnliches gilt für John Isner. Der US-amerikanische Aufschlaghühne kann an einem guten Tag jeden schlagen und gehört auch in der Wiener Stadthalle zum Favoritenkreis.

Erste Bank Open Sieg Quoten
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🇿🇦 K. Anderson 6,00 6,00 7,00
🇯🇵 K. Nishikori 7,50 7,50 7,50
🇺🇸 J. Isner 10,00 10,00 10,00

Breites Favoritenfeld bei den Erste Bank Open 2018

Wiedererstarkt präsentierte sich zuletzt Kei Nishikori. Der Japaner, in der ersten Saisonhälfte von Verletzungen gebeutelt, fand rechtzeitig zu den US Open zu seiner Form zurück und wird auch bei den Erste Bank Open eine Rolle spielen. Ein Fragezeichen steht hinter Titelverteidiger Lucas Pouille. Der Franzose zeigte zwar im Vorjahr, dass ihm die Wiener Stadthalle liegt, in der Saison 2018 konnte er aber nicht immer überzeugen.

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Ein weiterer Wien-Spezialist ist sein routinierter Landsmann Jo-Wilfried Tsonga, der in den vergangenen beiden Jahren jeweils erst im Endspiel scheiterte. Zu den arrivierten Assen, die ein Wörtchen um den Titel mitreden könnten, zählen außerdem der US-Amerikaner Sam Querrey und der Deutsche Philipp Kohlschreiber, der sich in Österreich traditionell pudelwohl fühlt

Zwei weitere Österreicher am Start

Die zuletzt überzeugende junge Garde wird in Wien von Borna Coric angeführt. Der Kroate zeigt bisher eine sensationelle zweite Saisonhälfte, neben dem Einzug ins Davis Cup-Finale erreichte er zuletzt in Shanghai sein erstes Masters-Finale. Auch in der Stadthalle gehört der 21-jährige zu den heißesten Titelanwärtern.

Weitere Youngster, die in Österreichs Haupstadt einmal mehr aufzeigen wollen, sind Chung Hyeon, Frances Tiafoe und Karen Khachanov. Obwohl aus österreichischer Sicht die Hoffnungen auf Topstar Thiem liegen, wollen in seinem Schatten auch die restlichen ÖTV-Asse überzeugen. Oldie Jürgen Melzer hat bereits zweimal in Wien gewonnen, Wildcard-Starter Dennis Novak komplettiert das rot-weiß-rote Aufgebot im Hauptfeld.

Shanghai Rolex Masters 2018 – Wetten & Quoten

Von 7. bis 14. Oktober schlagen die Tennisstars beim Masters1000 in Shanghai auf. Das Turnier gehört zu den letzten großen Highlights der Saison und ist das achte von neun Masters im ATP Spielplan, bevor die Serie in Paris abgeschlossen wird. Seit 2009 wird das Turnier in der chinesischen Hafenmetropole im Rahmen eines Masters1000 ausgetragen und ist damit das jüngste Event dieser Kategorie. Außerdem beschließt Shanghai die dreiwöchige Ostasien-Tour der Saison 2018. Gespielt wird im Freien und auf Hartplatz.

Das Preisgeld gehört zu den lukrativsten im Kalender. Den Titel des Rekordsiegers im Reich der Mitte teilen sich Novak Djokovic und Andy Murray, die das Turnier von 2010 bis 2016 dominierten und jeweils drei Pokale einstreichen konnten. Auch Roger Federer war in Shanghai bereits erfolgreich. Er siegte 2014 und im Vorjahr. Federer geht somit als Titelverteidiger ins Turnier.

Mission Titelverteidigung für Federer

Die Favoritenliste auf den Titel 2018 ist lang. Wie über die gesamte Saison ist mit einem ausgeglichenen Spitzenfeld zu rechnen. Mittlerweile ist wohl jeder Top Ten-Spieler in der Lage, die Shanghai Masters zu gewinnen. Ein ganz großer Name wird in China aber fehlen: Rafael Nadal. Die spanische Nummer eins der Welt, ist nach wie vor verletzt und muss damit auch heuer auf einen Triumph in Shanghai warten. Mit Grigor Dimitrov fehlt ein weiterer prominenter Top Ten-Spieler.

Als Nummer eins der Setzliste geht damit Roger Federer ins Turnier. Der Schweizer Superstar war hier bereits zweimal erfolgreich, geht als Titelverteidiger ins Rennen und gehört trotz zuletzt absteigender Formkurve zu den absoluten Topfavoriten. Diese Rolle teilt er sich mit Novak Djokovic. Der Serbe schaffte nach durchwachsener erster Saisonhälfte den Turnaround – und zwar in beeindruckender Manier. Djokovic gewann die Grand Slam Turniere in Wimbledon und New York und feierte dazu den erstmaligen Erfolg beim Masters in Toronto.

Shanghai Masters Sieg Quoten
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🇨🇭 R. Federer 2,10 2,10 2,12
🇷🇸 N. Djokovic 2,25 2,28 2,30
🇦🇷 J. M. D. Potro 3,80 3.80 3,90
🇩🇪 A. Zverev 5,00 5,25 5,00
🇧🇾 G. Dimitrov 7,50 7,20 7,50

Dichtes Favoritenfeld in Shanghai

Auch in Shanghai, das zu Djokovics Lieblingsdestinationen zählt, wird der 31-jährige nur schwer zu stoppen sein. Hoffnungen darf sich auch Juan Martin del Potro machen. Der Argentinier, aufgrund andauernder Verletzungssorgen von vielen bereits abgeschrieben, meldete sich heuer eindrucksvoll in der Weltspitze zurück und stand bei den US Open sogar im Finale. 2013 stand der Argentinier auch in Shanghai bereits im Endspiel, auf Hartplatz fühlt sich der 30-jährige ohnehin pudelwohl.

Als Nummer vier geht Youngster Alexander Zverev ins Turnier. Der Deutsche lässt sein großes Potenzial regelmäßig aufblitzen, besonders außerhalb von Sandbelag gelang dem 21-jährigen aber noch nicht der ganz große Wurf. Sollte er gut ins Turnier starten ist für den Hamburger viel möglich. Gleiches gilt auch für den Kroaten Marin Cilic. Der US Open-Sieger von 2014 gilt als Hardcourt-Spezialist, weshalb in Shanghai mit ihm zu rechnen ist. Der an Nummer sieben gesetzte Südafrikaner Kevin Anderson gehört ebenfalls zu den stärksten Hartplatz-Spielern und zählt dementsprechend auch in Shanghai zu den Titelkandidaten.

Youngsters auf dem Vormarsch?

Für eine Überraschung könnte Kei Nishikori sorgen. Der routinierte Japaner präsentierte sich zuletzt in starker Form (Tennis Wetten hat berichtet). Nahe seiner Heimat könnte er ein Wörtchen um den Titel mitreden. Ein Fragezeichen steht nach wie vor hinter Stan Wawrinka. Der dreimalige Grand Slam-Sieger läuft nach einer Operation zwar seiner Form hinterher, einen Mann seiner Klasse sollte man aber immer auf dem Zettel haben.

Hinter den üblichen Verdächtigen wollen die jungen Wilden wieder einmal für Furore sorgen. Dazu zählen unter anderem der Grieche Stefanos Tsitsipas, Kroatiens Borna Coric und US-Hoffnung Frances Tiafoe. Auch den Australier Alex de Minaur, Hyeon Chung aus Südkorea und der zuletzt stark aufspielende Russe Karen Khachanov wollen die arrivierten Stars ärgern.