Svitolina-Protest mit Turnierabsage

Der Krieg in der Ukraine ist derzeit das bestimmende Thema. Auch die WTA Tour 2022 wird von dem tragischen Ereignis beeinflusst. Elina Svitolina setzt nun ein klares Zeichen. Die Ukrainerin verzichtet auf die Teilnahme am Turnier in Monterrey, um auf die Situation aufmerksam zu machen.

Kein Antreten gegen Russen

elina svitolina
si.robi, CC BY-SA 2.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0>, via Wikimedia Commons

Die 27-jährige gab via Twitter bekannt, nicht nach Mexiko reisen zu wollen. Der Grund: sie will nicht gegen Athletinnen aus Russland und Belarus antreten. Gleichzeitig forderte die Ukrainerin den Weltverband ITF zum Handeln auf. Spielerinnen aus den genannten Ländern sollen laut Svitolina nur noch unter neutraler Flagge antreten dürfen. Damit würde der Tennisverband dem Vorbild vieler anderer Sportarten folgen. Die FIFA und UEFA etwa haben sich zum Ausschluss der russischen Teams entschlossen, die Formel 1 hat den Russland-Grand Prix bereits abgesagt. Auch Disziplinen mit Einzelsportlern wie dem Tennis haben bereits reagiert. Im Biathlon oder Langlauf etwa dürfen die Athletinnen, wie auch von Svitolina gefordert, nur unter neutraler Fahne starten.

Dass sich die ITF zu diesem Thema weiter bedeckt hält, kommt überraschend. Bereits zuvor hatten Viele eine klare Positionierung gefordert. Die kriegerischen Handlungen Russlands könnten auch im Sport nicht ohne Konsequenzen beiben. Im Extremfall scheint sogar möglich, dass Athletinnen und Athleten aus Russland und Belarus komplett von der Tour ausgeschlossen werden. Das beträfe Topstars wie Alyna Sabalenka, Andrey Rublev oder die neue Nummer 1 der ATP Tour  Daniil Medvedev.

Russische Stars positionieren sich

ATP Tour LogoDie beiden männlichen Topspieler Rublev und Medvedev hatten sich bereits vergangene Woche klar positioniert. Beide veröffentlichten Statements, in denen sie um Frieden baten. Auf die ITF kommen schwierige Entscheidungen zu. Ob tatsächlich alle Athleten aus den betroffenen Nationen gesperrt werden oder andere Sanktionen verhängt werden, wird sich zeigen. Klar ist: die ITF muss und wird bald reagieren.

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Über den Autor

Adnan Vlahovic ist der Kopf hinter tennis-wetten.eu. Der leidenschaftliche Tennisfan wollte unbedingt eine Webseite zum Thema Sportwetten und Tennis auf die Beine stellen und hat es dann einfach gemacht. Vor allem die Grand Slams liebt Adnan besonders, da viele Spiele auf hohem Niveau in wenigen Tagen auf dem Programm stehen.