Davis Cup: Kanada scheidet nach Eklat gegen Großbritannien aus

Großbritannien hat den Weltranglisten-Ersten Andy Murray nicht benötigt, um das Erstrunden-Duell gegen Kanada im Davis Cup zu gewinnen. Wie der Sieg zusande kam, war dann allerdings doch überraschend. Im entscheidenden fünften Tennis-Einzel zwischen Kyle Edmund und seinem nordamerikanischen Gegner Denis Shapovalov kam es zum Eklat beim Stande von 6:3, 6:4 und 2:1 für den Briten. Der 17-jährige Kanadier traf mit einem Ball den Schiedsrichter im Gesicht. Das Spiel wurde deshalb abgebrochen und für die Briten gewertet, welche die erste Runde damit mit 3:2 für sich entschieden. Ob es eine Auswirkung auf die Grand Slams 2017 haben wird ist aktuell nicht bekannt.

Shapalov wollte Schiedsrichter nicht treffen

Auch für uns von Tennis Wetten war der ganze Vorgang (wohl) ein Versehen. Shapalov wurde immer schlechter und frustrierter. In der fraglichen Szene drosch er auf den Ball aus Wut auf sich selbst ein. Er hatte (wohl) nicht im Sinn, den Schiedsrichter zu treffen. Jedenfalls wirkte er nach dem Geschehnis sichtlich geschockt und lief sofort zum Unparteiischen, um sich zu entschuldigen. Seine Teamkollegen nahmen ihn ebenfalls in Schutz und erklärten, dass sich niemand als 17-Jähriger besser benehmen würde als Shapalov und das Ganze definitiv ein sehr unglücklicher Unfall gewesen sei. Dieser hätte jedem passieren können. Geholfen hat das Kanada an diesem Tag allerdings auch nicht mehr.