Rogers Cup 2019 Wetten & Quoten

Auf dem Weg zum letzten Grand Slam-Turnier des Jahres in New York steht im Rahmen der US Open Series mit dem Rogers Cup Masters  bzw. dem Coupe Rogers das erste große Highlight auf dem Programm. Das Event im „wahren Norden“ wird bereits seit 1881 ausgetragen und findet heuer in Montreal statt. Nach den Majors in Wimbledon und US Open beherbergt Kanada das drittälteste Tennis-Turnier der Welt. Seit 1990 gehört es zur Masters1000-Serie.

Abwechselnd wird dabei in Toronto und Montreal gespielt, wobei es in diesem Jahr nach Quebec geht. Ähnlich wie das im Frühjahr stattfindende „Sunshine Double“, bestehend aus den Masters-Turnieren in Indian Wells und Miami, finden auch das Rogers Masters und das Cincinnati Masters in zwei aufeinanderfolgenden Wochen im ATP Spielplan statt. Diese prestigereiche Double gelang bislang Patrick Rafter, Andy Roddick und Rafael Nadal. Mit insgesamt sechs Triumphen ist Ivan Lendl Rekordsieger in Kanada. Im vergangenen Jahr konnte sich einmal mehr Nadal durchsetzen.

Gelingt Nadal die Titelverteidigung?

Zwei große Namen glänzen in Montreal überraschenderweise mit Abwesenheit. Sowohl Wimbledon-Sieger Novak Djokovic, als auch Superstar Roger Federer verzichten auf das Masters in Kanada. Besonders der „Djoker“ fühlte sich in der Vergangenheit mit vier Siegen wohl, beide wollen sich aber auf dem Weg zu den US Open optimal auf das Masters in Cincinnati vorbereiten. Schließlich gelten der Djoker und „FedEx“ auch bei den US Open Wettquoten als Topanwärter auf den letzten Major Titel 2019. Als Nummer eins der Setzliste geht somit ganz klar Titelverteidiger Rafael Nadal ins Turnier. Der Mallorquiner führt demnach auch die Tennis Quoten der Buchmacher an:

Rogers Cup Gewinner 2019
Tipico Logo Betway Logo Bwin Logo
🇪🇸 R. Nadal 1,85 1,90 1,83
🇷🇺 D. Medvedev 7,00 7,00 6,50
🇩🇪 A. Zverev 6,50 7,50 9,00
🇦🇹 D. Thiem 8,00 8,50 9,50
🇪🇸 R. Bautista-Agut 9,00 9,00 9,00
🇷🇺 K. Khachanov 10,00 10,00 11,00
weitere Quoten Tipico Betway Bwin 

Der Spanier spielt einmal mehr eine starke Saison, mit dem zwölften French Open-Triumph fuhr er auch bereits einen ganz großen Erfolg ein (Tennis Wetten hat berichtet). Auch in Kanada fühlt er sich mit bislang vier Siegen pudelwohl und geht als Topfavorit ins Turnier.

Dominic Thiem Rückhand
Wikimedia, si.robi (CC BY-SA 2.0)

Als Nummer zwei startet Dominic Thiem in die Woche. Beflügelt von seinem ersten Heimsieg in Kitzbühel könnte der 26-jährige den Schwung auch nach Montreal mitnehmen und dort erneut um den Titel mitmischen. Gegen den Österreicher spricht aber seine schwache Bilanz in Kanada, Runde zwei war bislang das höchste der Gefühle. Anders sieht da schon die Lage bei Alexander Zverev aus. Der Deutsche erreichte vor zwei Jahren in Montreal mit dem Titelgewinn einen der größten Erfolge seiner noch jungen Karriere. Heuer hat der Hamburger aber mit einer hartnäckigen Formkrise zu kämpfen, weshalb er in Kanada eine deutliche Steigerung braucht, um einen erneuten Coup verzeichnen zu können.

Überraschung durch Kanadier?

Neben den oben genannten Topstars der ATP Tour  gehört auch Vorjahresfinalist Stefanos Tsitsipas zu den Titelkandidaten beim Rogers Cup 2019. Der Grieche zeigte bislang eine starke Saison, arbeitete sich bis auf Rang fünf im ATP-Ranking vor und ist definitiv reif für seinen ersten Masters-Erfolg. Immer auf der Rechnung muss man auch Kei Nishikori haben. Der japanische Routinier marschierte 2016 bis ins Finale, wo er aber Novak Djokovic unterlag. Auch heuer zählt der 32-jährige zum Favoritenkreis.

Milos Raonic Training
Wikimedia, Carine06 (CC BY-SA 2.0)

Das russische Duo Karen Khachanov und allen voran Daniil Medvedev könnte in Montreal ebenfalls eine starke Rolle spielen. Die beiden Nachwuchshoffnungen, die in der Heimat schon als designierte Nachfolger von Marat Safin gelten, konnten heuer einige Ausrufezeichen setzten. Gelingt es ihnen, die gesamte Woche auf höchstem Niveau zu agieren, dann zählen beide zu den Mitfavoriten. Die kanadischen Hoffnungen liegen indes auf Milos Raonic, der 2013 erst im Finale an Rafael Nadal scheiterte. Auch der zuletzt blendend disponierte Youngster Felix Auger-Aliassime und Denis Shapovalov halten die Fahnen der Gastgeber hoch und könnten überraschen.