Hingis kritisiert aktuelle Spielerinnen-Generation

Vor 20 Jahren stieg Martina Hingis mit 16 Jahren zur jüngsten Weltranglisten-Ersten aller Zeiten auf. Heutzutage immer noch einer der ewigen Tennis Rekorde und noch immer zählt die 36-Jährige im Doppel zu den Top-Ten-Spielerinnen. Im Einzel ist sie im WTA Spielplan aber nicht mehr aktiv. Die aktuelle Spielerinnengeneration gefällt der Schweizerin auch nicht sonderlich. Sie halte sie oft für auswechselbar.

Martina Hingis
Wikimedia, si.robi (CC BY-SA 2.0)

Die Fans könnten sie häufig kaum noch unterscheiden, „bei den ganzen Spielerinnen, die auf ova enden“, so Hingis. Sie habe den Eindruck, dass die aktuelle Generation zu früh zufrieden sei. Ihre Generation mit ihr selbst, Steffi Graf oder auch Monica Seles sei anders gewesen. Man sei beständiger und vielleicht auch disziplinierter gewesen, erklärt die Schweizerin. Nächstes Match im bet365 Tennis Live Streaming!

Lob für Kerber

Eine Spielerin klammert Hingis aber aus ihrer General-Kritik aus: Die Weltranglisten-Erste Angelique Kerber. Die Deutsche sei „für die heutige Zeit sehr beständig und eine starke Kämpferin“, lobt die 36-Jährige. Im Feld dürften diese Worte nicht sonderlich gut ankommen. Solche generellen Kritiken sind eigentlich verpönnt – auf der anderen Seite hat Hingis nichts mehr zu verlieren und muss niemandem mehr etwas beweisen.