Thiem meldet sich zurück

Für Dominic Thiem hat sich die Rückkehr auf die ATP Tour nach seiner Handgelenksverletzung bislang schwierig gestaltet. Nun darf sich der Österreicher aber zumindest über einen Teilerfolg freuen. Beim ATP250 erreichte der 29-jährige das erste Finale seit fast zwei Jahren. Für den Titel reichte es aber noch nicht ganz.

Aufwärtstrend trotz Niederlage

Dominic Thiem Roland Garros 2018
si.robi [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)]

Seit sich Thiem Mitte 2021 am Handgelenk verletzt hat, verlief der Weg zurück für den ehemaligen US Open Sieger zäh. Eine Niederlagenserie zu Jahresbeginn ließ Zweifel aufkommen, ob der Niederösterreicher nochmal zurück zu alter Form findet. Nun scheint langsam aber sicher ein Aufwärtstrend erkennbar zu sein. In Rennes erreichte Thiem erstmals seit seinem Comeback ein Endspiel. Nach einer starken Turnierwoche gelang es der ehemaligen Nummer 3 der Welt aber nicht, auch dort seine Bestleistung abzurufen. Gegen Ugo Humbert konnte Thiem nur zu Beginn mithalten. Am Ende stand eine klare 3:6, 0:6-Niederlage gegen den französischen Lokalmatador. Die Bilanz des Finalverlierers war dennoch positiv – im ATP Ranking steht er nun auf Rang 182. Weiter geht es im ATP Spielplan 2022 in Metz, wo Thiem erneut um den Titel kämpfen will.

Davis Cup-Viertelfinale steht fest

Der Davis Cup Pokal
Wikimedia, Draceane (CC BY-SA 3.0)

Auch die Teilnehmer der Davis Cup Finalrunde stehen fest. Die besten acht Teams kämpfen Ende November um den Titel (alle Infos bei Tennis Wetten). In Gruppe A präsentierte sich Italien souverän und setzte sich deutlich durch. Platz zwei ging an Kroatien, womit sich die beiden Favoriten durchsetzten. In der stark besetzten Gruppe B musste Serbien trotz zwei Siegen die Segel streichen. Platz eins ging an Gastgeber Spanien, auch Kanada steht im Viertelfinale. Bärenstark präsentierte sich die deutsche Mannschaft. Auch ohne Superstar Alexander Zverev gab es drei Siege und den lockeren Einzug in die Finalrunde. Platz zwei ging an Australien. Die größte Überraschung lieferten die Niederlande. Gegen die favorisierten USA und Großbritannien gelang den Holländern der Gruppensieg. Im Kampf um Rang zwei behielten die US-Boys die Oberhand.