ATP Paris Masters Wetten + Quoten

Die Tennissaison biegt auf die Zielgerade ein, zum Jahresende stehen aber noch einige Highlights im ATP Spielplan an. Dazu gehört auch das Paris Masters, das neunte und letzte Event der Masters1000-Serie. In der französischen Hauptstadt findet damit nach den French Open ein weiteres großes Turnier statt, gespielt wird im Stadtteil Bercy. Erstmals wurde die Veranstaltung 1968 ausgetragen, seitdem ist sie fixer Bestandteil des Kalenders und gehört mittlerweile zu den prestigeträchtigsten Masters Turnieren des Jahres. Seit 2007 findet das Turnier auf Hartplatz statt. Zuvor war es das einzige Masters, das auf Teppich ausgetragen wurde. Erfolgreichster Akteur ist Novak Djokovic, der Serbe konnte sich bislang vier Mal zum Sieger krönen. Im Vorjahr musste sich der Superstar allerdings im Finale geschlagen geben. Karen Khachanov aus Russland konnte seinen ersten Masters-Titel bejubeln.

Lange Favoritenliste bei den Buchmachern

Novak Djokovic
Wikimedia, Michael Vadon (CC BY 2.0)

Novak Djokovic ist natürlich darauf aus, sich für die knappe Vorjahresniederlage zu rehabilitieren. Die serbische Nummer eins geht ausgeruht in das Turnier und wird in Bestform nur schwer zu schlagen sein, weshalb er wohl der Topfavorit auf den Titel ist. Herausforderer Nummer eins ist einmal mehr Rafael Nadal. Der Spanier hat anders als bei den French Open beim Paris Masters eine, für seine Verhältnisse, bescheidene Bilanz. Lediglich 2007 konnte er das Endspiel erreichen. Damals unterlag er David Nalbandian. Somit ist das Event ein weißer Fleck auf der Landkarte des Mallorquiners, den er heuer unbedingt tilgen will.

ATP Paris-Bercy Gewinner
Tipico LogoBwin LogoBetway Logo
🇷🇸 N. Djokovic2,002,002,00
🇪🇸 R. Nadal3,804,003,75
🇩🇪 A. Zverev10,0013,0011,00
🇦🇹 D. Thiem12,0012,0011,00
🇬🇷 S. Tsitsipas15,0015,0015,00
🇨🇭 S. Wawrinka25,0026,0026,00
Weitere Spielerzu Tipicozu Bwinzu Betway

Da Roger Federer nach seinem Heimtriumph in Basel überraschend auf ein Antreten in der „Stadt der Liebe“ verzichtet, geht Daniil Medvedev als Nummer drei in das Turnier. Der Russe ist zweifelsohne der Aufsteiger des Jahres. Medvedev erreichte bei seinen letzten sechs Turnieren immer das Endspiel und konnte heuer schon zwei Masters gewinnen (Tennis Wetten hat berichtet). Nach seinem Verzicht auf die Erste Bank Open in Wien kommt er außerdem voll ausgeruht nach Paris und zählt dementsprechend zum engsten Favoritenkreis.

Thiem in Hochform

Chancen auf den Titel darf sich auch Dominic Thiem ausrechnen. Mit dem Wien-Triumph erfüllte sich der Österreicher einen lange gehegten Kindheitstraum. Seit Wochen befindet er sich in Topform. Ob der Erfolg in der Stadthalle zu viel Kraft gekostet hat, wird sich zeigen. Kann Thiem auch in Paris-Bercy sein A-Game auspacken, zählt auch er zu den heißesten Titelkandidaten. Seine Performance auf heimischem Boden sollte die Tennis Wettanbieter jedoch überzeugen, dass der 26-jährige auch für einen 1000er Titel gut ist:

Ein Fragezeichen steht hinter Alexander Zverev. Nach einer über weite Strecken enttäuschenden Saison war beim 22-jährigen zuletzt ein Aufwärtstrend erkennbar, in Basel setzte es aber wieder einen Rückschlag. Auf der Rechnung haben muss man einen Spieler seines Kalibers in jedem Fall, der Hamburger braucht aber eine konstantere Woche als zuletzt.

Kampf um das letzte Ticket zu den ATP Finals

Eine deutlich erfreulichere Saison erlebte Stefanos Tsitsipas. Der Grieche konnte sich endgültig unter den Top Ten der Weltrangliste etablieren und einen großen Schritt nach vorne machen. Auch in Paris muss man mit dem Wien-Halbfinalisten in jedem Fall rechnen. Ein Jahr voller Höhen und Tiefen erlebte Titelverteidiger Karen Khachanov. Der Russe startete gut in die Saison, stand zuletzt aber häufig im Schatten von Landsmann Medvedev. Dass er sich in Paris wohlfühlt, bewies der Youngster im Vorjahr aber eindrucksvoll. Einen erneuten Titelgewinn muss man dem Moskauer mit Sicherheit zutrauen. Ebenfalls hoch einzuschätzen ist Italiens Youngster Matteo Berrettini, sowie die Routiniers Bautista Agut, Fognini und Monfils für die es allesamt noch um ein Ticket zu den ATP Finals 2019 geht.