Quoten ATP Chengdu & Shenzhen

Ende September und Anfang Oktober macht die ATP-Tour in China Station. Den Anfang machen im „Reich der Mitte“ die ATP 250-Turniere in Shenzhen und Chengdu. Beide Veranstaltungen sind erst seit wenigen Jahren im Kalender verankert und dienen als Generalprobe für die China Open in Peking und das Highlight der China-Tour, dem Shanghai Masters. Von 23. bis 30. September werden in Shenzhen und Chengdu die Titel ausgespielt – jede Menge Tennis Wetten gibt es für diese beiden Turniere.

2018 Shenzhen Gemdale Open

Seit 2014 Shenzhen Austragungsort des ATP 250-Turniers. Erster Sieger in der Stadt am Südchinesischen Meer war der britische Superstar Andy Murray, danach konnte sich zweimal Tomas Berdych durchsetzen, womit der Tscheche Rekordsieger ist. Im Vorjahr war der Belgier David Goffin im Finale gegen Alexander Dolgopolov erfolgreich. Auch heuer geht der 29-jährige als Favorit in die Turnierwoche. Goffin ist topgesetzt und bewies 2017 mit seinem Titelgewinn eindrucksvoll, wie wohl er sich in Shenzhen fühlt. Einer seiner schärfsten Herausforderer dürfte Kroatiens Jungstar Borna Coric werden. Der 21-jährige überzeugte zuletzt beim Davis Cup, als er im entscheidenden Match sein Land ins Finale brachte. Ebenfalls glänzend disponiert präsentierte sich in den letzten Wochen Stefanos Tsitsipas, der Grieche ist an Nummer zwei gesetzt und gilt ebenfalls als Titelkandidat.

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Weitere Youngsters, die heuer bereits das ein oder andere Mal für Furore   gesorgt haben und zum Favoritenkreis zählen, sind Denis Shapovalov und Alex de Minaur. Besonders der erst 19-jährige Australier überzeugte zuletzt mit starken Leistungen und könnte erneut überraschen. Deutlich routinierter ist Fernando Verdasco. Der Spanier wird im November 35,  gerade seine Erfahrung könnte in einem sehr jung besetzten Feld ein Vorteil sein, nicht zuletzt deshalb muss man auch ihn auf der Rechnung haben. Die Top Acht der Setzliste werden vom Bosnier Damir Dzumhur und dem erfahrenen Italiener Andreas Seppi komplettiert, die ebenfalls ein Wörtchen um den Titel mitreden könnten. Die große Unbekannte ist der dreimalige Grand Slam-Sieger Andy Murray. Nach langwierigen Verletzungsproblemen kehrte der 31-jährige im Sommer auf die Tour zurück, konnte aber noch nicht an seine alten Erfolge anknüpfen. Einen Topstar wie den zweimaligen Olympiasieger muss man aber immer auf dem Zettel haben.

2018 Chengdu Open

Zum dritten Mal werden die Chengdu Open in der Stadt im Zentrum Chinas ausgetragen. Beim Debütjahr 2016 sicherte sich Karen Khachanov den Titel, im Vorjahr schlug Denis Istomin im Finale gegen Marcos Baghdatis zu. Da weder der Russe, noch der Usbeke heuer an den Start gehen wird es bei der dritten Auflage den ebensovielten Sieger geben. Vor dem ATP 250-Turnier hagelte es kurzfristig Absagen: mit Kevin Anderson, Pablo Carreno Busta oder Leonardo Mayer verzichten einige große Namen auf ein Antreten in Chengdu.

Wer gewinnt das ATP Chengdu 2018?

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An Nummer eins gesetzt geht damit Fabio Fognini ins Rennen. Der 31-jährige Italiener durfte heuer bereits über drei Einzeltitel jubeln, was in auch in China zum Topfavoriten macht, bei den Quoten liegt der feurige Italiener jedoch nur auf Platz 3. Starke Konkurrenz darf Fognini von Chung Hyeon erwarten. Der 22-jährige schaffte mit seinem Einzug ins Australian Open-Halbfinale den Durchbruch, auch im weiteren Jahresverlauf präsentierte sich Hyeon stark. Eine weitere Entdeckung der Saison ist der Georgier Nikoloz Basilashvili. In Hamburg krönte sich der 26-jährige zum ersten ATP-Titelträger seinen Landes, eine weitere Trophäe soll in Chengdu folgen.

Nach wie vor auf einen ATP-Titel wartet Adrian Mannarino. Der 30-jährige Franzose ist derzeit der höchstgerankte Spieler ohne Siegerpokal auf der Tour – ein Rekord, den er im Idealfall bereits in China los wird. Zum Favoritenkreis gehört auch sein Landsmann Gael Monfils. Der 32-jährige hat viel Routine und gehört seit Jahren zur erweiterten Weltspitze. Ebenfalls auf der Rechnung haben muss man Portugals Nummer eins Joao Sousa, der 29-jährige konnte heuer bereits in seiner Heimat Estoril den Titel holen. Zum erweiterten Kreis der Titelanwärter der Australier Matthew Ebden und der US-Amerikaner Tennys Sandgren sowie Vorjahresfinalist Baghdatis.