Erfolgreicher Auftakt für Thiem beim Rolex Masters in Monte Carlo

Österreichs Tennis-Aushängeschild Dominic Thiem hat nach mehrwöchiger Pause ein erfolgreiches Comeback auf der ATP Tour 2018 gegeben. Der 24-jährige bezwang in der zweiten Runde des Masters 1000 in Monaco den Russen Andrey Rublev in drei Sätzen.

Nächster Gegner Djokovic?

Der Start in das Match gestaltete sich für den Niederösterreicher schwierig. In einem engen ersten Satz musst sich Thiem mit 5:7 geschlagen geben. Auch Satz Nummer zwei ging über 12 Games, diesmal hatte der Weltranglisten-Sechste aber das bessere Ende für sich. Nachdem auch der Entscheidungssatz zu einem Krimi mutierte behielt der „Dominator“ die Nerven und verwertet nach 2:40 Stunden seinen ersten Matchball.

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Nach seinem ersten Auftritt auf der Tour seit 15. März, als er in Indian Wells frühzeitig aufgeben musste, zeigte sich Thiem durchaus zufrieden. „Es war nicht alles sauber, aber ich habe das erste Match gewonnen und das ist gut“, bilanzierte der Sandplatz-Spezialist. Im weiteren Turnierverlauf könnte auf Thiem der ein oder andere Brocken warten.

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Bereits im Achtelfinale könnte Novak Djokovic warten, der Serbe trifft in der Runde der letzten 64 auf Borna Coric aus Kroatien. Auch der „Djoker“ laborierte zuletzt an einer Verletzung, gab sich aber zum Auftakt keine Blöße und fertigte Landsmann Dusan Lajovic in zwei Sätzen ab.

Frühes Aus für Berdych

Einen guten Start ins Turnier erlebten auch die spanischen Geheimfavoriten Alberto Ramos Vinolas und Roberto Bautista Agut. Bereits in Runde eins verabschieden musste sich überraschend Tomas Berdych. Der an Nummer zwölf gesetzte Tscheche unterlag dem ehemaligen US Open-Finalisten Kei Nishikori mit 6:4 2:6 und 1:6.

Für Titelverteidiger und French Open Quoten Favoriten Rafael Nadal wird es erstmals am Donnerstag ernst. Der gebürtige Brite Aljaz Bedene, der mittlerweile für Slowenien aufläuft, gilt im Duell mit dem 15-fachen Grand Slam-Sieger als krasser Außenseiter. Nadal könnte in Monte Carlo bereits seinen elften Triumph einfahren und seinen Ruf als „Sandplatzkönig“ einmal mehr untermauern.

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