Nächster Triumph für Medvedev in Shanghai

Daniil Medvedev bleibt der Mann der Stunde im Herren-Tennis. Das ATP Masters in Shanghai endete mit einem weiteren Erfolg für den 23-jährigen. In einem einseitigen Finale ließ der Russe seinem Gegenüber Alexander Zverev nicht den Hauch einer Chance. Am Ende hieß es 6:4, 6:1 aus der Sicht des Siegers, der damit seinen vierten Saisontitel fixieren konnte. Für Medvedev ist es zudem der zweite Triumph in der Masters-Kategorie.

„Der beste Spieler der Welt“

Das Match startete für Medvedev nach Maß. Nach einem schnellen 3:0 im ersten Satz konnte sich Zverev zwar wieder etwas herankämpfen, am Ende hieß es aber 6:4 für den Russen. Der zweite Durchgang war dann eine klare Angelegenheit, womit der Moskauer seinen zweiten Masters-Triumph in Folge bejubeln durfte. Insgesamt war es bereits die sechste Finalteilnahme hintereinander für den Mann, der bei den US Open nur knapp seinen ersten Grand Slam-Titel verpasst hatte. Der geschlagene Zverev lobte den Gewinner auf dem Court in höchsten Tönen. „Was du zurzeit spielst ist unglaublich, du bist der beste Spieler der Welt im Moment“, so der 22-jährige. Auch eine erfolgreiche Zukunft prophezeite der Deutsche seinem ein Jahr älteren Bezwinger: „Du wirst noch viele Titel holen.“

Trotz der deutlichen Abfuhr im Finale war es auch für Zverev ein erfolgreiches Turnier. Seinen zweiten Saisontitel verpasste er zwar, nach einem insgesamt enttäuschenden Jahr konnte er aber den Aufwärtstrend der letzten Wochen fortsetzen und mit Roger Federer einen ganz großen Namen besiegen.

Höhepunkte im Saisonfinish

Mit den Erste Bank Open, den Paris Masters, den ATP Finals in London und dem Davis Cup stehen noch drei große Saisonhighlights im ATP Spielplan auf dem Programm. Während Medvedev, der sich mit dem erneuten Titel auf Rang drei im Race schob, bereits fix für die „Tennis-WM“ qualifiziert ist, muss der derzeit siebtplatzierte Zverev noch etwas zittern. Ebenfalls sicher mit dabei sind Novak Djokovic, Rafael Nadal, Roger Federer, Dominic Thiem und Stefanos Tsitsipas.