Thiem in Wien souverän – Zverev strauchelt in Basel

Österreichs Tennis-Ass Dominic Thiem hat die Auftakthürde bei den Erste Bank Open 2019 erfolgreich gemeistert. Gegen den ehemaligen Wien-Sieger Jo-Wilfried Tsonga setzte sich der topgesetzte Niederösterreicher mit 6:4, 7:6(2) durch. Nächster Gegner ist nun der spanische Routinier Fernando Verdasco.

Jagd auf ersten Wien-Sieg

In den knapp zwei Stunden zeigten sowohl Thiem, als auch Tsonga ein über weite Strecken hochklassiges Match. Im dritten Aufeinandertreffen behielt dabei erstmals der Lichtenwörther die Oberhand. Von Beginn an gelang es dem French Open Finalisten von 2019 und 2018 seinen Gegner bei dessen Aufschlagspiel unter Druck zu setzen. Bei 3:3 im ersten Satz gelang schließlich das Break.

Auch im engen zweiten Satz blieb Thiem cool und behielt im Tiebreak die Nerven. Im nächsten Spiel gegen Verdasco darf sich der 26-jährige wohl auf einen Hexenkessel freuen, denn bereits gegen Tsonga war die Stimmung in der ausverkauften Stadthalle großartig. Dementsprechend zufrieden war auch der Sieger: „Ich habe die Halle seit 2011 nicht mehr so voll gesehen und es extrem genossen.“ Damals hatte Thiem bei seinem zweiten Wien-Antritt in der ersten Runde Legende Thomas Muster aus dem Turnier geworfen.

Rückschlag für Zverev in Basel

Weniger erfreulich lief der Auftakt für Alexander Zverev beim Swiss Indoors Basel. Nachdem die Formkurve des 22-jährigen zuletzt kontinuierlich nach oben gezeigt hatte, setzte es in der Schweiz wieder einen Rückschlag. In knapp eineinhalb Stunden unterlag der Hamburger Taylor Fritz aus den USA mit 6:7(7), 4:6. Knackpunkt war das Tiebreak im ersten Satz, wo der Deutsche eine 4:0-Führung aus der Hand gab.

Im dritten Duell setzte es somit erstmals eine Pleite für Zverev, der damit nach wie vor um die Qualifikation für die ATP Finals in London zittern muss. Aktuell belegt er im Race den siebten Platz, einige Konkurrenten der deutschen Nummer eins könnten aber in Wien und Basel einiges an Boden gutmachen. Im Vorjahr konnte Zverev in London den Titel holen. Im ATP Spielplan gibt es für Zverev beim Masters in Paris noch die Chance, seine Form wieder zu korrigieren.