Triumphe für Djokovic und Thiem auf der Asien Tour

Nach seiner verletzungsbedingten Aufgabe bei den US Open hat sich Novak Djokovic an der Tennisspitze zurückgemeldet. Der serbische Weltranglistenleader konnte sich bei den Japan Open Championships in Tokio nach überstandenen Schulterproblemen im Finale gegen John Millman problemlos mit 6:3, 6:2 durchsetzen. Auch Dominic Thiem hatte Grund zum Jubeln. Der Österreicher feierte bei den China Open in Shanghai den Titelgewinn.

Comeback nach Verletzung

Djokovic krönte sein erstes Antreten in der japanischen Hauptstadt nach einer starken Turnierwoche mit dem Siegerpokal. Nach der Enttäuschung bei den US Open, wo die Nummer eins der Welt im Achtelfinale verletzungsbedingt w.o. geben musste, zeigte er sich wieder zurück in Bestverfassung.

Der unterlegene Finalgegner zollte dem „Djoker“ dementsprechend Respekt. „Du bist eine Person, an die man sich für immer erinnern wird. Dein Vermächtnis wird immer größer und du hast bestimmt noch einige Jahre übrig“, schwärmte der Australier für den 76-fachen ATP-Titelträger. Und diese Prognose von Millman kommt nicht von ungefähr. Schließlich mischt der Djoker in der Lister der ATP Rekorde schon jetzt ganz vorne mit. In der Weltrangliste sicherte Djokovic den ersten Platz ab. Da Rivale Rafael Nadal in Shanghai fehlen wird, ist die Spitze vorerst nicht in Gefahr. Auch Millman konnte ein überzeugendes Turnier spielen und sein bestes Saisonergebnis erreichen.

Legt eindrucksvoller Thiem in Shanghai nach?

Auch Dominic Thiem darf auf eine erfolgreiche Woche zurückblicken. In Peking feierte der 26-jährige seinen bereits vierten Saisontitel im laufenden ATP Kalender. Nachdem es zuletzt nicht immer nach Wunsch gelaufen war, ließ der Österreicher seine Kritiker nun mit einem überzeugenden Finalsieg gegen Stefanos Tsitsipas verstummen. Der Sieger zeigte sich nach dem Spiel hochzufrieden und bezeichnete die Leistung sogar als eines seiner besten Matches auf der Tour.

Auch im Hinblick auf das Shanghai Masters war der Triumph für Thiem ein Ausrufezeichen. In Abwesenheit von Superstar Nadal gehört der Niederösterreicher zu den Mitfavoriten. Seine bisherige Bilanz in der Hafenmetropole ist zwar ausbaufähig, im Saisonendspurt will der Lichtenwörther aber eine starke Saison noch ein weiteres Mal krönen.