Überraschungen in Rotterdam

Das ATP500 Rotterdam hat bereits in Runde eins einige Überraschungen parat. Mit Daniil Medvedev und Alexander Zverev müssen gleich zwei Topfavoriten früh die Koffer packen. Von den acht gesetzten Spielern konnten sich überhaupt nur drei für die nächste Runde qualifizieren.

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Medvedev und Zverev schwach

Medvedev, der als Nummer eins der Setzliste ins Turnier gegangen war, musste sich Dusan Lajovic überraschend in zwei Sätzen geschlagen geben. Im engen ersten Satz entschied das Tiebreak mit 7:4 zugunsten des Serben, dem im zweiten Set das entscheidende Break und damit der Einzug in die zweite Runde gelang. Der Russe verpasst damit auch die Möglichkeit, Rafael Nadal in der Weltrangliste von Platz zwei zu verdrängend. Auch für Alexander Zverev ist der Traum vom Titel bereits vorbei. Die deutsche Nummer eins erwischte einen rabenschwarzen Tag und unterlag dem Kasachen Alexander Bublik mit 5:7, 3:6. Damit findet das Achtelfinale ohne deutsche Beteiligung statt. Jan-Lennard Struff gegen David Goffin keine Chance hatte und ebenfalls in zwei Sätzen verlor.

Mit Roberto Bautista Agut musste sich auch ein weiterer Titelkandidat bereits zum Auftakt geschlagen geben. Im rein spanischen Duell setzte es gegen Alejandro Davidovich Fokina eine 2:6, 6:7(3)-Pleite. Im Kracher der ersten Runde bewies Karen Khachanov indes gegen Routinier Stan Wawrinka den längeren Atem. In einem spannenden Duell hieß es am Ende 6:4, 7:5 aus Sicht des Russen.

Tsitsipas weiter im Rennen

Stefanos Tsitsipas Aufschlag
Carine06 from UK [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)]

Einen zähen, aber schlussendlich doch erfolgreichen Auftakt erlebte Stefanos Tsitsipas. Die Nummer zwei der Setzliste hatte gegen den Weißrussen Egor Gerasimov zu kämpfen und musste im ersten Satz sogar ins Tiebreak, behielt aber die Nerven und setzte sich mit 7:6(4), 7:5 durch. Der junge Grieche gilt bei den Tennis Quoten der Buchmacher nun als Favorit auf den Turniersieg. Bereits im Viertelfinale steht Kei Nishikori. Der Japaner bezwang Australiens Youngster Alex de Minaur nach drei Sätzen. Für Spannung könnte bei den restlichen Achtelfinals besonders das Duell zwischen Altmeister Andy Murray und Andrey Rublev sorgen.