Nadal schreibt wieder Geschichte

Rafael Nadal hat einmal mehr Tennisgeschichte geschrieben. Der 35-jährige sicherte sich bei den French Open seinen 14. Titel in Roland Garros. Insgesamt war es für den Spanier bereits der 22. Major Triumph seiner Karriere – beides absolute Rekordmarken. Und die Erfolgsreise des Superstars soll noch weitergehen.

Titelgewinn nie in Gefahr

Nadal US Open 2016

Im Vorfeld des Turniers gab es nicht wenige, die einen Abgesang auf den einstigen Dominator der ATP Tour starteten. Aufgrund seiner hartnäckigen Fußverletzung könne Nadal nicht mehr an seine Bestform anknüpfen, lautete der Tenor. Wieder einmal strafte der Stier aus Manacor diese kritischen Stimmen lügen. Statt der nächsten Generation um Carlos Alcaraz oder Dauerrivale Novak Djokovic war es am Ende wieder einmal Nadal, der sich zum König von Paris krönte. Spätestens nach dem Viertelfinalsieg gegen den Serben (Tennis Wetten hat berichtet) war klar: die Mission des Superstars ist noch nicht zu Ende.

Im Finale gegen Casper Ruud ließ Nadal dann keinerlei Zweifel aufkommen. Mit 6:3, 6:3, 6:0 fertigte er den norwegischen Finaldebütanten ab. Damit hat Spaniens Aushängeschild sogar die Chance auf den Grand Slam. Schon bei den Australian Open hatte Nadal den Titel geholt. In Wimbledon hat der Routinier zwar seit 2010 nicht mehr gewonnen, die Wimbledon Quoten 2022 sehen ihn aber in der Mitfavoritenrolle.

Rekordjagd geht weiter

Die Siegerpokale des Grand Slam Turniers Wimbledon
Wikimedia, Poke2001 (CC BY-SA 2.0)

Im Vorfeld war vermutet worden, dass Nadal nach Paris seine Karriere beenden könnten. In seiner Dankesrede nach dem Titelgewinn kündigte der Mallorquiner aber an, weitermachen zu wollen. Damit geht auch die Rekordjagd des Topstars weiter. 14 Major Titel an einem Ort sind eine Bestmarke, die wohl so schnell niemand brechen wird. Zum Vergleich: so viele Grand Slam Titel gewann Pete Sampras, lange Zeit Rekordhalter bei den Herren, in seiner gesamten Karriere. Nadal hält insgesamt nun bei 22 Erfolgen. Damit hat er seine ewigen Konkurrenten Djokovic und Roger Federer nun bereits um zwei abgehängt. Es wird immer wahrscheinlicher, dass nach dem Karriereende der Big Three der Spanier die Nase vorne hat.