Auftakt für die Topstars bei den Shanghai Masters

Mit den Rolex Masters findet in Shanghai aktuell das vorletzte 1000er Turnier im ATP Spielplan 2017 statt. Bei dem hochkarätigen Abschluss der Fernost Tour sind natürlich alle Top-Spieler der Weltrangliste mit von der Partie. In der zweiten Runde des Turniers steigen heute auch die top-gesetzten Spieler ein. Dabei gab es neben erwartbaren Siegen auch schon die eine oder andere Überraschung.

Dimitrov wendet Niederlage ab, Goffin scheitert an Simon

Gleich zum Auftakt gab es heute für den als Nummer 6 gesetzten Bulgarier Grigor Dimitrov beinahe eine böse Überraschung.  Dimitrov, der dieses Jahr in Cincinnati seinen ersten Masters Titel holen konnte, musste gegen den ungesetzten US-Amerikaner Ryan Harrison gleich 3 Matchbälle abwehren, ehe er sich mit einem Ass das Weiterkommen sicherte.

Weniger glücklich verlief der Shanghai Auftakt für den frisch gekürten Tokio-Champion David Goffin. Der Belgier war durch seinen Sieg bei den Japan Open gerade erst in die Top Ten der ATP Einzelwertung gerutscht und muss nun schon nach Runde 2 wieder die Heimreise antreten. Gegen Gilles Simon wirkte Goffin über weite Strecken überfordert und musste sich nach zwei Sätzen geschlagen geben.

Nadal und Federer heute erstmals im Einsatz

Mit Peking-Champion Rafa Nadal und Roger Federer starten heute auch die Nummern 1 und 2 des Turniers. Nadal trifft in seiner Partie auf den um zehn Jahre jüngeren US-Amerikaner Jared Donaldson. Donaldson hat ein gutes Tennisjahr hinter sich und ist ein Anwärter auf einen Platz beim Next Generation Turnier in Mailand. Gegen Nadal ist die aktuelle Nummer 56 der Einzelwertung allerdings krasser Außenseiter. Der Spanier setzte ja mit seiner Rückkehr auf den Tennisthron neue Maßstäbe und liegt aktuell im ATP Ranking ganze 2370 Punkte vor Roger Federer, der jedoch immer noch den Rekord für die längste Zeit auf Platz 1 hält (wir haben alle Tennis Rekorde im Überblick).

Auf Roger Federer wartet in Shanghai mit Diego Schwartzman da schon ein etwas unangenehmerer Gegner. Der Argentinier zeigte zuletzt gute Leistungen und liegt aktuell auf Rang 26 in der Weltrangliste. Im Head-to-Head Vergleich hat Schwartzman jedoch klar das Nachsehen. Bei allen bisherigen Partien behielt stets Federer die Oberhand.

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