Djokovic kämpft um sein Comeback

Abseits der ATP Tour, die gerade in Peking und Tokio Station macht, arbeitet Novak Djokovic hart an seinem Comeback. Die langjährige Nummer 1 der Weltrangliste hat ein schwieriges Tennisjahr mit zahlreichen Rückschlägen hinter sich. Von Verletzungen immer wieder zurückgeworfen, reichte es 2017 lediglich für zwei ATP 250 Turniersiege in Doha und Eastbourne.

Novak Djokovic Wimbledon Grand Slam
Wikimedia, Carine06 (CC BY-SA 2.0)

Erstmals seit 2013 blieb der Djoker ohne Grand Slam Titel und fiel in der Einzelwertung auf Platz 6 zurück. Zuvor hatte Djokovic den Top-Spot in der ATP Wertung von Juli 2014 bis Oktober 2016 inne. Seit Wimbledon laboriert der Serbe jedoch an einer hartnäckigen Ellbogen-Verletzung, die ihn schlussendlich zum verfrühten Saisonende zwang.

Veränderungen im Betreuerstab

Neben den sportlichen Rückschlägen wurde es auch abseits des Courts nicht ruhiger um Djokovic. Nachdem Coach Boris Becker schon im Dezember 2016 gehen musste, wechselte der Serbe im Mai dieses Jahres seinen gesamten Betreuerstab aus. Einzig Tennis-Guru Pepe Imaz durfte bleiben. Obwohl die unorthodoxen Methoden des Spaniers in der Tenniswelt nicht nur auf Gegenliebe stoßen, dürfte Djokovic von den Qualitäten seines Mentalcoaches überzeugt sein. Laut Imaz ist der Plan eine Teilnahme bei den Australien Open im Jänner. Derzeit hält sich Djokovic in seiner Heimat fit:

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Ob sich ein Start in Melbourne ausgeht, hängt vor allem davon ab, wann der Serbe wieder am Court trainieren kann. Imaz zufolge wird es noch dauern ehe Djokovic wieder zum Schläger greifen kann. Der Mentaltrainer ist jedoch fest davon überzeugt, dass die ehemalige Nummer 1 wieder den Weg zurück an die Spitze finden wird.

Updates aus Peking und Tokio

Während Djokovic weiter an seinem Comeback feilt, macht der ATP Zirkus in Fernost Station (Tennis Wetten hat berichtet). Sowohl in Peking als auch in Tokio finden derzeit ATP 500 Turniere statt. In Peking konnten sich bisher die topgesetzten Spieler in ihren Begegnungen behaupten. Nach Grigor Dimitrov (Nummer 3 des Turniers) konnte auch Rafa Nadal den Semifinaleinzug fixieren. Der Spanier, der aktuell die Einzelwertung anführt, bezwang den US-Amerikaner John Isner mit 6:4 und 7:6(7:0).

In Tokio stehen indes mit Marin Cilic (1), David Goffin (4) und Diego Schwartzman bereits 3 Semifinalisten fest, wobei Goffin auf Schwartzman treffen wird.