Thiem nach Rom-Aus sauer

Für Dominic Thiem ist das Masters in Rom bereits nach dem ersten Spiel schon wieder zu Ende. Der 26-jährige Österreicher, der in der ersten Runde ein Freilos hatte, unterlag Spaniens Routinier Fernando Verdasco in Runde zwei mit 6:4, 4:6, 5:7. Nach der überraschenden Auftaktpleite des als bei den ATP Rom Quoten als Mitfavorit gehandelten Niederösterreichers war dieser stinksauer und fand klare Worte gegenüber dem Veranstalter.

Veranstalter „unprofessionell“

Grund für den Ärger beim Weltranglisten-Vierten war die mehrmalige Verschiebung ursprünglich für Mittwoch angesetzten Partie, die wegen Regen schließlich am Donnerstag Vormittag ausgetragen wurde. Die Art und Weise, wie dies von statten ging, erzürnte Thiem. „Ich bin sehr schwer verärgert. Mir taugt es einfach nicht, wie mit uns Spielern bei dem Turnier umgegangen wird“, kritisierte der Barcelona-Sieger (Tennis Wetten hat berichtet) die Verantwortlichen scharf. „Gestern war es für mich eine bodenlose Frechheit, weil jeder Spieler und jedes Wetter-Radar gewusst hat, dass es unmöglich war, auch nur einen Tennisball zu spielen“, so Thiem weiter.

Schließlich wurde solange zugewartet, bis im Römer Olympiastadion das Finale des italienischen Fußballcups angepfiffen wurde. Das damit verbundene Verkehrschaos beeinflusste auch die Tennisstars. Bei mehreren Akteuren kam es zu mehrstündigen Verzögerungen, bis sie das Hotel erreichten.

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Für Thiem unverständlich, die Profis so lange hinzuhalten. „Ich war spätabends im Hotel und dann setzen sie die Partie heute auf 10 Uhr an. Das ist schon ein bisschen witzlos“, befand der Lichtenwörther. Überhaupt kamen die Organisatoren beim Indian Wells-Sieger schlecht weg. „Ich bekomme nur eine Stunde allein am Trainingsplatz, weil sie nicht genug haben. Das ist einfach nicht professionell und eines 1000er-Turniers nicht würdig“. Seine eigene Leistung sei „von Anfang an nicht gut“ gewesen, auch wenn er Verdasco am Rand einer Niederlage hatte.

Auch Zverev out

Auch Alexander Zverev ist bereits frühzeitig. Der Hamburger kommt nach wie vor nicht in die Gänge, gegen den ungesetzten Matteo Berrettini setzte es eine 5:7, 5:7-Niederlage. Obwohl Zverev eine ordentliche Performance lieferte, muss er damit einmal mehr im Jahr 2019 bereits früh im Turnier die Koffer packen. Zverev wartet damit weiterhin auf ein positives Erlebnis vor den French Open. Der Deutsche, der anfangs bei den French Open Wettquoten noch zum engeren Favoritenkreis zählte ist mittlerweile krasser Außenseiter. Ein Grand Slam Erfolg bei Roland Garros wäre eine Riesenüberraschung.