Trendwende bei Kyrgios?

Nick Kyrgios gehört zweifelsohne zu den größten Reizfiguren im Tenniszirkus. Der 23-jährige gilt zwar als Riesentalent, sorgt mit seinen Mätzchen auf und neben dem Platz aber immer wieder für Kopfschütteln. Nach seinem ersten Sieg im laufenden ATP Kalender 2019 beim ATP500 in Acapulco schlägt der Australier nun überraschende Töne an.

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Neue Töne von Kyrgios

Nachdem er im Vorfeld des Turniers sogar auf Platz 72 der Weltrangliste zurückgefallen war, drehte Kyrgios in Mexiko richtig auf und sicherte sich seinen fünften Titel auf der ATP Tour. Eine Leistung, die für viele nicht überraschend kommt. Der Mann aus Canberra gilt als eines der größten Talente auf der Tour, mit Potenzial für die absolute Weltspitze. In Acapulco setzte er dieses endlich auch wieder einmal auf dem Platz um. Kyrgios besiegte reihenweise Kaliber wie Rafael Nadal, Stan Wawrinka, John Isner und Alexander Zverev. Kein Wunder, dass Kyrgios bei den Buchmachern zu den Geheimfavoriten für die BNP Paribas Open in Indian Wells zählt. Dass der Australier weiterhin gerne sein eigenes Ding macht, wird in der Vorbereitung auf das Finale gegen Zverev deutlich: Kyrgios legte eine Jetski-Tour ein.

Auch im Turnierverlauf hatte der Australier wieder einmal für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Zweitrundengegner Nadal warf Kyrgios „Mangel an Respekt für das Spiel, die Fans, den Gegner und sich selbst“ vor. Während das „Enfant terrible“ in der Vergangenheit wenig auf Kritik wie diese gab, schlug er nach dem Finale neue Töne an. „Ich muss viel disziplinierter und professioneller werden und die richtigen Dinge tun“, so Kyrgios, der vor der Saison noch mit einem ATP-Abschied in Raten gesprochen hatte (Tennis Wetten hat berichtet). Dass der „Aussie“ das Zeug hat, sich an der Weltspitze zu etablieren, ist unbestritten. Einen ersten Schritt könnte Kyrgios mit einem neuen Trainerstab machen, nach eigener Aussage spielt er derzeit ohne Coach.

Lange Liste an Aufregern

Die Liste der Kyrgios-Aufreger ist lang. Zuletzt sorgte er bei den US Open im vergangenen August für Negativschlagzeilen, als ihn der schwedische Referee Mohamed Lahyani während der Partie unter vier Augen zu einem besseren Spiel ermutigen wollte, da Kyrgios wieder einmal durch eine extreme lustlose Darbietung aufgefallen war. In Acapulco war davon aber herzlich wenig zu sehen.

Kann Kyrgios seine Form aufrechterhalten, dann muss man ihn auch als Masters Kandidaten in Indian Wells handeln. Wer bei seinen Tennis Wett Tipps gerne mal auf Geheimfavoriten mit höheren Quoten setzt, der könnte mit Kyrgios einen Volltreffer landen. Mehr zum Thema findet ihr in unserer Rubrik Tennis Quoten. Wir freuen uns jedenfalls schon auf einen Nick Kyrgios in Topform für die  BNP Paribas Open.