Überraschungen in Monte Carlo

Das Monte Carlo Masters 2019 hat bislang für einige Überraschungen gesorgt. Vor dem Viertelfinale mussten bereits zahlreiche Favoriten die Segel streichen. „Sandplatzkönig“ Rafael Nadal und Weltranglistenleader Novak Djokovic gaben sich hingegen bisher keine Blöße.

Erneuter Rückschlag für Zverev

Deutschlands Nummer eins Alexander Zverev kommt im Jahr 2019 nach wie vor nicht in die Gänge. Nach dem verhaltenen Saisonauftakt wollte der 21-jährige beim ersten Sandplatz-Highlight auf seinem Lieblingsbelag zurück in die Erfolgsspur finden, musste aber im Achtelfinale gegen Fabio Fognini nach einer schwachen Vorstellung die Heimreise antreten. Für den Sieger der letztjährigen ATP Finals ist das frühe Aus ein erneuter Rückschlag, den er mit mangelnder Spielpraxis erklärt. „Ich brauche einfach noch mehr Spiele“, so der knappe Kommentar Zverevs.

Auch für Österreichs Topstar Dominic Thiem lief es im Fürstentum alles andere als nach Wunsch. Nach den Diskussionen der letzten Wochen, im Zuge denen er die vorläufige Trennung von Langzeit-Coach Günter Bresnik bekanntgab (Tennis Wetten hat berichtet), zeigte der 25-jährige im Achtelfinale gegen Dusan Lajovic eine blasse Leistung und scheiterte verdient mit 3:6, 3:6. Außer den Topstars Nadal und Djokovic gelang es mit Borna Coric und Daniil Medvedev überhaupt nur zwei Spielern aus den Top Ten, in die Runde der letzten Acht einzuziehen.

Nadal Topfavorit

Die serbische Nummer eins der Welt bekommt es mit Russlands Youngster zu tun. Dieser spielt bisher eine starke Saison und konnte auch in Monaco überzeugen. Für Thiem-Bezwinger Lajovic geht es gegen den italienischen Sensationsmann Lorenzo Sonego. Beide kämpfen um ihr erstes Masters-Halbfinale. Ein spannendes Duell dürfte es zwischen Coric und Fognini geben. Der junge Kroate zeigte sich im Glücksspiel-Mekka nämlich bis datp blendend disponiert. Sein erfahrenerer italienischer Konkurrent spielt bislang eine starke Saison. Abgeschlossen wird das Viertelfinale dann vom Aufeinandertreffen zwischen Rafa Nadal und Guido Pella. Der ungesetzte Argentinier konnte mit Djere, Cilic und Cecchinato bereits drei große Namen eliminieren. Gegen den spanischen Topfavoriten wäre ein Sieg allerdings eine Riesensensation.

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