Fognini triumphiert in Monte Carlo

Das erste Sandplatz-Highlight der Saison endet mit einem Überraschungssieg. Der 31-jährige Italiener Fabio Fognini setzte sich im Finale gegen Dusan Lajovic aus Serbien mit 6:3, 6:4 durch und darf damit über seinen ersten Masters-Titel jubeln. Für den Mann aus Sanremo ist es der größte Erfolg seiner Karriere.

Erster Masters-Titel

Über das gesamte Turnier bewies Fognini seine Klasse und zeigte kaum Schwächen. Highlight war das Halbfinale gegen Rafael Nadal, der als haushoher Favorit ins Fürstentum gereist war. Schließlich führt Nadal sämtliche Tennis Rekorde auf Sand an. Fognini ließ sich aber nicht einschüchtern und bezwang den Spanier glatt in zwei Sätzen. Auch im Finale ließ er nichts anbrennen und Lajovic zu keinem Zeitpunkt ins Spiel kommen.

Für den Italiener ist es der insgesamt neunte ATP-Titel, acht davon gewann er auf Sand. Als erstem Spieler seines Landes überhaupt gelang es ihm, ein Turnier der Kategorie ATP1000 für sich zu entscheiden. Durch seinen Überraschungscoup avanciert die neue Nummer zwölf der Tenniswelt auch für die anstehenden Klassiker in Barcelona, Rom, Madrid und die French Open 2019 zu einem der Mitfavoriten.

Nadal jagt Rekord

Trotz der Finalniederlage durfte auch Lajovic jubeln. Der Serbe war als Underdog in das Turnier gestartet, kämpfte sich aber sensationell bis ins Endspiel. Belohnt wird diese starke Vorstellung mit dem neuen Weltranglistenplatz 24. Mit einer Enttäuschung muss Rafael Nadal aus Monte Carlo abreisen. Der 31-jährige Mallorquiner, bereits elf Mal im Fürstentum erfolgreich, war als haushoher Favorit angereist, hatte im Semifinale dem späteren Sieger Fognini aber nichts entgegenzusetzen.

Damit verpasste der „Sandplatzkönig“ auch die Möglichkeit auf einen einzigartigen Rekord: noch nie gelang es einem Spieler, ein und das selbe Turnier zwölf Mal zu gewinnen. Bereits bei den Barcelona Open 2019 hat „Rafa“ jedoch die Möglichkeit, diese Bestmarke zu erreichen, erneut geht er als Favorit ins Turnier. Sollte es auch in der Heimat nicht gelingen, könnte er auch bei den French Open mit Titel Nummer zwölf Geschichte schreiben. Bei den aktuellen French Open Quoten sieht man den Mallorquiner klar in der Pole Position.