Verletzungssorgen bei Zverev

Deutschland Tennisstar Alexander Zverev plagen wenige Tage vor Beginn der Australian Open Verletzungssorgen. Kurz, bevor in Melbourne der Startschuss zum ersten Saisonhöhepunkt fällt, laboriert der 21-jährige an einer Knöchelverletzung.

Melbourne-Start nicht gefährdet

In einem Trainingsmatch gegen Marc Polmans knickte der gebürtige Hamburger mit dem linken Fuß um, anschließend musste er die Partie abbrechen. Zuvor hatte Zverev einen Satz gegen den Australier Jason Kubler mit 6:2 gewonnen, gegen Polmans lag er zum Zeitpunkt der Verletzung 4:1 in Front. Damit erwischt es den Masters-Sieger zum zweiten Mal in kurzer Zeit, seinen Start beim Einladungsturnier in Adelaide hatte er wegen Oberschenkel-problemen absagen müssen. Nachdem sich Zverev am Platz kurz behandeln ließ, musste der diesen leicht humpelnd verlassen. Über die Schwere der Verletzung gab Zverev bei seiner Opening Pressekonferenz Auskunft. Der Deutsche konnte dabei hinsichtlich seines Turnierstarts Entwarnung geben. Allerdings muss Zverev seine Spiele mit Tape bestreiten. Ob unter diesen Umständen Topleistungen möglich sind, ist fraglich.

Mit Verletzungssorgen zum ersten der vier Grand Slam Turniere des Jahres anzureisen, ist für Zverev natürlich bitter. Bei einem Major kam er noch nie übers Viertelfinale hinaus und besonders in Melbourne lief es bis dato noch nicht rund. 2017 scheiterte er bereits in Runde drei, auch im Vorjahr war früh Schluss. Nach seinem starken Saisonausklang 2018 hätte man Zverev durchaus zutrauen müssen, „Down Under“ seinen Grand Slam-Fluch zu beenden. Sein bislang größter Erfolg in Melbourne gelang 2014, als er bei den Junioren den Titel gewann. Bei den den aktuellen Australian Open Quoten der Tennis Buchmacher wird der 21-jährige zu den Mitfavoriten auf den Gesamtsieg gezählt.

Guter Start ins Jahr

Die Saison 2019 begann für Zverev erfolgreich, beim Hopman Cup konnte der 21-jährige überzeugen. Gemeinsam mit Deutschlands Damen-Nummer-1 Angelique Kerber erreichte er dort das Endspiel, wo sich das Duo den Schweizern Federer/Bencic geschlagen geben musste.