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Rio Open 2018: Cilic scheitert an Monfils – Thiem im Viertelfinale

Knalleffekt in Rio: Der topgesetzte Kroate Marin Cilic scheitert an einem souverän agierenden Gael Monfils. Nachdem die Achtelfinalpartie kurz vor der Entscheidung wegen Regens unterbrochen werden musste, behielt der ungesetzte Monfils im Tie Break die Nerven und setzte sich mit 6:3 und 7:6(10/8) durch. Der auf Nummer 2 gesetzte Vorjahressieger Dominic Thiem konnte indes Kräfte sparen, nachdem sein Gegner im Achtelfinale beim Stand von 4:2 für Thiem mit Schulterproblemen aufgeben musste.

Monfils für Cilic zu stark

Auch wenn die Matchstatistik ausgeglichen wirkt, wirklich eng wurde es für Monfils nur in Satz 2. Der Franzose vergab noch dazu einen Matchball ehe das Match aufgrund des heftigen Regens unterbrochen werden musste. Der ungesetzte Monfils bewies aber Nervenstärke und konnte nach der Unterbrechung die Partie zu seinen Gunsten entscheiden. Der als Nummer 1 gesetzte Marin Cilic bleibt damit auch im dritten Aufeinandertreffen mit Monfils sieglos.

Damit dürfte Dominic Thiem die Favoritenrolle auf den Turniersieg übernehmen. Der Österreicher konnte zuletzt schon in Buenos Aires seinen ersten Titelgewinn 2018 feiern und steht ohne Satzverlust im Viertelfinale. Das hat aber auch damit zu tun, dass sich Thiems Gegner, der Spanier Pablo Andujar bereits im ersten Satz an der Schulter verletzte. Beim Stand von 4:2 zugunsten von Thiem war für Andujar Endstation. Auf Thiem wartet nun im Viertelfinale mit Fernando Verdasco die Nummer 8 der Rio Open. In den zwei bisherigen Duellen mit dem Madrilenen ist Thiem bisher noch sieglos. Wer auf Thiem wetten möchte, könnte für das Viertelfinale also eine durchaus respektable Quote bekommen.

Keine Ende der Misere für Stan Wawrinka

Stan Wawrinkas Durststrecke geht auch beim ATP 250 Turnier in Marseille weiter. Der Schweizer, der im Turnier auf Numer zwei gesetzt war, musste sich nach einer Niederlage im ersten Satz beim Stand von 1:1 in Satz zwei gegen den Weißrussen Ilya Ivashka verletzungsbedingt zurückziehen.

Wawrinka laboriert schon länger an einer Verletzung im linken Knie und musste sich auch einer Operation unterziehen. Bei den Australian Open gab es zuletzt ebenso einen Rückschlag wie nun in Marseille. Ob Wawrinka für Roland Garros 2018 fit sein wird und ob er generell im ATP Kalender 2018 noch einmal um Turniersiege mitspielen kann ist angesichts der aktuellen Verletzungsserie fraglich. Wir wünschen dem sympathischen Schweizer eine schnelle Genesung!

Vorschau ATP Rio Open 2018

Von 19. bis 25. Februar findet in Rio de Janeiro das dritte Sandplatzturnier im ATP Kalender 2018 statt. Die Rio Open sind gleichzeitig der Auftakt für brasilianische Tennis-Festwochen, denn gleich im Anschluss wird in Sao Paulo gespielt. Mittlerweile gilt das ATP 500 Turnier an der Copacabana für viele Topspieler als Fixpunkt in der Vorbereitung auf die French Open, den Höhepunkt der Sandplatzsaison. Auch dieses Jahr sind wieder viele Topspieler der ATP Tour dabei und das Favoritenfeld ist dicht gedrängt.

Thiem peilt Titelverteidigung an, Cilic Top Seed

Insgesamt drei Top Fünfzehn-Spieler nehmen in Rio teil. Topgesetzt ist der Kroate Marin Cilic. Nach seinem starken Auftritt bei den Australian Open, wo er erst im Finale von Roger Federer gestoppt wurde, gehört der 29-jährige auch in Rio zu den absoluten Favoriten und will einen gelungenen Start in die Sandplatz-Saison hinlegen. An Nummer zwei gesetzt ist der Titelverteidiger. Dominic Thiem konnte im Vorjahr triumphieren und gehört auch heuer zu den heißesten Eisen. Thiem reist mit viel Selbstvertrauen nach Rio, nachdem der Niederösterreicher in Buenos Aires seinen ersten Titel dieses Jahr holen konnte. Dominic Thiem Wetten könnten sich daher in Rio auszahlen.

Der 24-jährige Sandplatz-Spezialist könnte als erster Spieler zweimal in Brasilien gewinnen. Sein letztjähriger Finalgegner, Pablo Carreno Busta, ist an Nummer drei gesetzt und gehört ebenso zum Favoritenkreis. Für Carreno-Busta geht es auch um die Rückkehr in die ATP Top Ten. Der Spanier ist seit Rotterdam in der Einzelwertung auf Platz 11 zurückgefallen, kann in Rio aber schon wieder den Sprung zurück in die Elitegruppe schaffen.

Auch mit von der Partie ist der Sieger von 2016, Pablo Cuevas aus Uruguay, der sich nach einem durchwachsenen Auftritt 2017 zurückmelden will. Eine Absage gab es hingegen von Kyle Edmund, der in Melbourne sensationell bis ins Halbfinale vorstürmte, danach jedoch im Davis Cup verletzungsbedingt ausfiel und auch in Buenos Aires krankheitsbedingt pausieren musste.

Beim Tennis Buchmacher Bwin sehen die Quoten folgendermaßen aus:

Rio Open Gesamtsieger 2018
🇦🇹 D. Thiem 3,50
🇭🇷 M. Cilic 6,00
🇫🇷 G. Monfils 9,00
🇮🇹 F. Fognini 11,00
🇪🇸 P. Carreno-Busta 12,00
🇦🇷 D. Schwartzmann 12,00
weitere Spieler zu Bwin 

Dass die Quote von Thiem im Vergleich zum topgesetzten Kroaten Cilic dann doch deutlich niedriger ist, dürfte auch damit zusammenhängen, dass Thiem auf Sand die bessere Statistik hat. Außerdem konnte Thiem das bisher einzige Aufeinandertreffen für sich entscheiden, damals allerdings auf Hartplatz. Dennoch ist eine Gesamtsieger Prognose zum jetzigen Zeitpunkt noch schwierig. Aber dafür gibt es gleichzeitig auch höhere Quoten.

Brasilianischer Erfolg im Doppel?

Im Doppelbewerb sind der Pole Lukasz Kubot und der Brasilianer Marcelo Melo die Topfavoriten. Mit Paulo Soares, der mit dem Briten Jamie Murray ein Team bildet, will ein weiterer Lokalmatador um den Turniersieg mitspielen. Auch das kolumbianische Duo Juan Sebastian Cabal und Robert Farah gehört zum Kreis der Favoriten. Carreno Busta und Cuevas, die auch im Einzelbewerb dabei sind, dürften ebenfalls um den Titel mitspielen. Die österreichische Flagge hält Alexander Peya hoch, gemeinsam mit seinem kroatischen Partner Nikola Mektic nimmt er aber eine Außenseiterrolle ein.

Karriereende – Tommy Haas hört nach 22 Jahren auf

Heimlich, still und leise hat Tommy Haas seine Karriere beendet. In einem Interview mit der kalifornischen Zeitung ‚Desert Sun‘ verkündete der 39-jährige diesen Schritt und verzichtete auf eine Pressemitteilung und Social-Media-Beiträge.

Olympia-Silber als Karrierehighlight

Der gebürtige Hamburger verwies im Gespräch mit dem US-amerikanischen Blatt auf die zunehmenden körperlichen Beschwerden, die eine Fortsetzung der Karriere unmöglich machten. Haas wurde in der Vergangenheit immer wieder von langwierigen Verletzungen geplagt. Sein letztes Match bestritt er Anfang August 2017 in Kitzbühel, als er gegen Landsmann Jan-Lennard Struff unterlag. Bereits damals sprach der Deutsche offen über ein Karriereende. Nun hängt er den Tennisschläger endgültig an den Nagel. Im Vorfeld der Australian Open spielte Haas mit dem Gedanken an ein Comeback, wie er es bereits 2017 nach einem Jahr ohne Matchpraxis gewagt hatte. 22 Jahre im Profibereich seien nun aber genug. Seinen letzten Sieg auf der ATP-Tour feierte er ausgerechnet gegen seinen guten Freund Roger Federer in Stuttgart im vergangenen Juni.

Haas gehörte in den letzten Jahren zu den Aushängeschildern des deutschen Tennis. Sein größter Erfolg gelang ihm bei den Olympischen Spielen 2000, als er im Einzelbewerb die Silbermedaille erringen konnte. Bei Grand Slam-Turnieren erreichte Haas, der auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, vier Mal das Halbfinale. 15 Mal triumphierte der 39-jährige auf der ATP-Tour. 2002 gelang ihm mit Platz zwei das höchste Ranking in der Weltrangliste.

Verletzungen stoppten Höhenflug

2003 begann für Haas dann eine lange Leidenszeit. Die gesamte Saison musste er wegen Schulterproblemen auslassen. Danach gelangen ihm immer wieder Highlights, an seine größten Erfolge konnte er aber nur selten anknüpfen. 2007 stand er zum dritten Mal im Halbfinale der Australian Open. 2009 gelang ihm selbiges Kunststück in Wimbledon.

Auch nach der aktiven Karriere wird Tommy Haas dem Tennissport erhalten bleiben. Bereits seit 2016 ist er Turnierdirektor der Indian Wells Masters in seiner Wahlheimat USA und ist gleichzeitig auch deren Turnier Botschafter. Vielleicht darf man den Hamburger in Zukunft ja bei dem einen oder anderen Legenden-Match noch einmal mit dem Racket in der Hand erleben.

Frühes Aus von Stan Wawrinka beim ATP 500 Turnier in Rotterdam

Die erste Runde beim ATP-Turnier in Rotterdam ist voll im Gange und lieferte bereits die eine oder andere Überraschung. Während Titelverteidiger Jo-Wilfried Tsonga fehlt, ist Roger Federer der große Favorit. Der Schweizer hat in Rotterdam schon die Chance wieder die Nummer 1 im ATP Ranking zu erklimmen.

Weiterhin kein Erfolg für Wawrinka

Für eine negative Überraschung sorgte erneut Stan Wawrinka. Der Schweizer, bereits bei den Australian Open 2018 in Runde eins ausgeschieden, scheiterte klar am niederländischen Lokalmatador Tallon Griekspoor. Der dreifache Major-Sieger Wawrinka ist damit nach einer langwierigen Verletzungspause weiter auf der Suche nach seiner Form. Möglicherweise hängt dem Schweizer auch noch das Ende der Zusammenarbeit mit Trainer Magnus Norman nach. Ob Wawrinka bei Roland Garros 2018 wieder vorne mitmischen kann, ist aktuell noch zu bezweifeln.

Nicht besser erging es dem als Nummer drei gesetzten deutschen Alex Zverev. Der Youngster hatte zwar in Runde 1 David Ferrer mühelos in zwei Sätzen bezwungen, musste sich aber im Achtelfinale völlig überraschend gegen Außenseiter Andreas Seppi geschlagen geben. Zverevs Landsmann Philipp Kohlschreiber meldete sich mit einem knappen Dreisatzerfolg gegen den Russen Karen Khachanov zurück in der Spitze und trifft nun auf Topfavorit Roger Federer.

Der schweizer Superstar ließ in seinem Erstrundenmatch gegen Ruben Bemelmans keine Zweifel offen und siegte klar mit 6:1, 6:2. Ebenfalls weiter ist die bulgarische Hoffnung Grigor Dimitrov. Der als Nummer zwei gesetzte Dimitrov konnte sich gegen einen hart fightenden Yuichi Sugita am Ende mit 6:4 und 7:6(7:5) reüssieren. im Achtelfinale wartet nun der ungesetzte Serbe Filip Krajinovic. Ein Viertelfinale steht bereits fest. David Goffin, die Nummer 4 des Turniers, trifft auf den als Nummer 6 gesetzten Tschechen Thomas Berdych.

Nächster Doppel-Triumph für Marach/Pavic?

Im Doppelbewerb starteten die Melbourne-Sieger Oliver Marach und Mate Pavic mit einem Sieg, im Tie-Break-Krimi bezwangen sie das niederländische Duo Arends/de Bakker. Ebenfalls in Runde zwei stehen die als Nummer eins gesetzten Lukasz Kubot und Marcelo Melo, die gegen Klaasen/Venus keine Probleme hatten.

Auf Marach und Pavic wartet nun mit dem ungesetzten Duo Dzumhur und Krajinovic eine lösbare Aufgabe in Runde 2. Marach und Pavic rangieren im ATP Doppel Ranking aktuell auf den Plätzen 5 und 6. Ein Erfolg in Rotterdam könnte beide noch einmal nach oben pushen.

Roger Federer Wetten für 2018

Eigentlich war er ja schon weg vom Fenster. Zumindest war das die Meinung vieler Experten. Doch Roger holte sich wieder die großen Titel. Im Tennisjahr 2017 gewann Federer sowohl den Melbourne Grand Slam als auch Titel Nummer 8 in Wimbledon. 2018 setzte „King“ Roger gleich noch einmal einen drauf und krönte sich abermals in Melbourne zum alleinigen Rekordhalter mit den meisten Grand Slam Titel in der Geschichte. Aktuell auf Platz 2 der ATP Rangliste hat Federer wieder Lust auf mehr. Man darf sich jedenfalls schon auf weitere Highlights mit dem wahrscheinlich besten Tennisspieler der Geschichte freuen.

Federer Quoten bei Bwin

Federer Siegerquoten 2018 – Alle Grand Slams

Nach der erfolgreichen Titelverteidigung bei den Australian Open im Januar stehen noch 3 Grand Slam Turniere ins Haus. Bei den French Open zählt Federer jedoch nicht zum Favoritenkreis – nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass der Schweizer 2017 Roland Garros ausließ. Federers Konzentration gilt dabei natürlich dem Rasen Klassiker in Wimbledon, auf den er sich immer akribisch vorbereitet. Dennoch könnte Federer ein Nicht-Antreten bei den French Open wertvolle Punkte in der ATP Wertung kosten. Die aktuelle Nummer 1, Rafa Nadal gilt bei den Buchmachern nämlich als Topfavorit für Roland Garros. So sieht der Tennis Wettanbieter Bwin die Verteilung der Favoritenrolle in Paris:

Bwin Langzeitwette French Open Herren Turniersieg

Man wird sehen, ob sich Federer zu einer Teilnahme bei den French Open durchringen kann. In Wimbledon sieht das ganze dafür schon wieder anders aus. Federer ist klarerweise als 8-facher Wimbledonsieger und Titelverteidiger der klare Favorit auf den Titel. Dennoch ist seine Siegquote bei Bwin höher als jene von Nadal bei Roland Garros.

Bwin Wimbledon Quoten Turniersieg Herren 2018

Wer sich also jetzt schon für eine Wette auf Roger Federer als Wimbledon Sieger festlegen möchte, der könnte jetzt noch von hohen Quoten profitieren. Auch bei anderen Tennis Wettanbietern wie zum Beispiel Tipico oder bei Betway gibt es schon Langzeitwetten für die Grand Slams des Jahres.

Bei Betway auf Federer wetten

So natürlich auch für die US Open, die traditionellerweise den Abschluss des Grand Slam Jahres darstellen. 2017 konnte sich dabei Nadal seinen 2. Grand Slam Titel des Jahres sichern. Für Federer war gegen den wieder erstarkten Juan Martin Del Potro im Viertelfinale Endstation. So sehen die Betway Quoten für die US Open 2018 aus:

US Open Quoten bei Betway Turniersieger Herren 2018

Wo gibt es die besten Quoten?

Die besten Quoten zu den aktuellen und kommenden Tennisspielen findet ihr in der Regel bei Bwin und Betway.

Vor allem für Neukunden gibt es hier die tolle Möglichkeit Tennis Wetten zu platzieren, da ihr euch zu Beginn den entsprechenden Bonus holen könnt. Während bei bwin 100€ extra warten, gibt es bei Betway sogar 150€ Bonus. In beiden Fällen Angebote die wir ohne Zögern empfehlen können.

Federer nach Cincinnati Sieg

Steckbrief Roger Federer

  • Geburtstag: 8. August 1981
  • Größe: 185cm
  • Gewicht: 85 kg
  • Profi seit: 1999
  • Spielhand: Rechts, einhändige Rückhand
  • ATP-Titel: 95
  • Grand Slam Titel: 20
  • Trainer: Severin Lüthi & Ivan Ljubičić
  • Preisgeld bisher: ca 112 Millionen Dollar

Mehr Quoten, weitere Turniere und interessante Spielerinfos gibt es auch hier: Australian Open Wettquoten, French Open Quoten, Wimbledon Wetten, US Open Quoten

Djokovic wieder voll im Training nach erneuter Ellbogen OP

Der Serbe Novak Djokovic befindet sich nach einer Operation am rechten Ellbogen am Weg zurück. Der ehemalige Weltranglistenerste stieg nur wenige Tage nach dem Eingriff wieder ins Training ein. Nachdem er sich bereits im Vorjahr einer Ellbogen OP unterziehen musste, machte ein erneutes Aufflammen der Verletzung eine weitere Behandlung notwendig.

Langwierige Ellbogenverletzung wieder akut

„Nole“ postete auf Instagram ein Video, wo er im Kraftraum bei einer Übungseinheit zu sehen war und sich für die Unterstützung seiner Fans bedankte. Der 30-jährige hatte am Freitag bekannt gegeben, sich einem erneuten Eingriff unterziehen zu müssen.

Bereits nach seinem Ausscheiden bei den Australian Open wurden Spekulationen laut, dass den zwölffachen Major-Sieger erneut Probleme mit seiner Schlaghand begleitet hätten. Dabei wollte Djokovic in Melbourne, wo er bereits sechs Mal erfolgreich war, wieder richtig durchstarten. Im Vorjahr musste der Serbe die Saison nach seinem frühen Out in Wimbledon vorzeitig abbrechen und sich bereits damals einer Operation am rechten Arm unterziehen (hier geht’s zu Wimbledon Wetten). Nach einem halben Jahr Pause und dem Abrutschen auf Platz 14 der ATP-Weltrangliste kehrte der 30-jährige in Australien zurück. Dort musste sich Djokovic aber im Achtelfinale dem Südkoreaner Chung Hyeon glatt in drei Sätzen geschlagen geben.

Wie lange die Tennis-Pause dieses Mal dauern wird, ließ Djokovic offen. Für den Serben steht im Vordergrund, wieder schmerzfrei Tennis spielen zu können. Immerhin begleiten die hartnäckigen Ellbogenprobleme den Serben laut eigener Aussage schon seit zwei Jahren. Dennoch muss es das Ziel von Djokovic sein, für Roland Garros im Mai bzw. Juni wieder voll fit zu sein. Bei den Buchmachern die schon French Open Quoten haben, zählt Djokovic nach wie vor zum engsten Favoritenkreis.

Turnier in Quito, Montpellier und Sofia

In Abwesenheit von Novak Djokovic findet im ecuadorianischen Quito derzeit der Kick-Off für die Sandplatz-Saison statt. Favorit ist der Dominikaner Victor Estrella, der die letzten drei Auflagen für sich entscheiden konnte. Auf Hartplatz wird das Turnier in Montpellier (Frankreich) ausgetragen, wo der Belgier David Goffin in Abwesenheit von Vorjahressieger Alex Zverez topgesetzt ist.

Einen Heimsieg will Grigor Dimitrov einfahren. Der Bulgare ist bei den Sofia Open, die ebenfalls auf Hartplatz gespielt werden, Titelverteidiger und als topgesetzter Spieler klarer Favorit. Österreichs Tennis-Ass Dominic Thiem greift erst kommendes Wochenende in Buenos Aires wieder ins Geschehen ein. Für einen optimalen Überblick gibt es bei uns den gesamten ATP Kalender 2018.

Thiem im Davis Cup 2018 gegen Weißrussland am Start

Österreichs Tennis-Star Dominic Thiem wird am Davis Cup-Match gegen Weißrussland teilnehmen. Das gab die Nummer sechs der Welt am Dienstag via Facebook bekannt.

Österreich klarer Favorit gegen Weißrussland

Die Nominierung des Niederösterreichers kommt durchaus überraschend. Bisher galt ein Einsatz des 24-jährigen als unwahrscheinlich. Thiem wird im Einzel für den ÖTV antreten und ist damit der einzige Spieler unter den Top-Ten der ATP Weltrangliste, der in der „2. Liga“, der Europa-Afrika-Zone, antritt. Nach einer längeren Durststrecke gegen Ende des letzten Jahres, könnten sich 2018 Dominic Thiem Wetten wieder auszahlen. Der Österreicher konnte beim Grand Slam in Melbourne zuletzt starke Performances abrufen.

Das zweite Einzel wird Philip Oswald bestreiten. Im Doppel agiert Melbourne-Sieger Oliver Marach an seiner Seite. Der 37-jährige, der vergangene Woche mit seinem ersten Grand Slam-Titel den größten Triumph seiner Karriere feierte, ist aufgrund des Jetlags noch nicht in Topform, trainierte aber am Mittwoch erstmals in der St. Pöltner VAZ-Arena. Marach sollte bis zu seinem Einsatz am Samstag wieder fit sein. Für Österreich geht es um die Rückkehr in die Weltgruppe, gegen Underdog Weißrussland ist rot-weiß-rot klarer Favorit.

Weitere Topspieler der ATP Tour im Einsatz

Neben Thiem treten vier weitere Spieler der ersten Zehn für ihr Land an. Alle gehören allerdings der Weltgruppe an. Melbourne-Finalist Marin Cilic trifft mit seinen Kroaten auf Kanada. Alex Zverev muss mit dem deutschen Team in Australien bestehen. Ebenfalls im Einsatz sind David Goffin, der mit Vorjahresfinalist Belgien Ungarn fordert, sowie Pablo Carreno Busta, der mit Spanien auf Großbritannien trifft.

Das Team GB muss indes mit der verletzungsbedingten Absage von Kyle Edmund zurecht kommen. Der Brite zeigte bei den Australian Open im Jänner groß auf, verletzte sich aber im Halbfinal-Duell gegen Marin Cilic an der Hüfte. Absagen erteilten wenig überraschend außerdem Melbourne Champion Roger Federer, Weltranglistenleader Rafael Nadal und der US-Amerikaner Jack Sock, dessen Landsmänner auf Serbien treffen.

Absagenflut in der Schweiz

Vor einer problematischen Situation seht der Schweizer Tennisverband. Nachdem Australian Open-Sieger Roger Federer erwartungsgemäß nicht auflaufen wird, erteilte auch Stan Wawrinka, der zuletzt immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte, den Eidgenossen eine Absage. Als Teamleader geht somit die Nummer 123 der Welt, Henri Laaksonen, ins Rennen. Die Schweizer gelten aber gegen Kasachstan trotzdem als leichter Favorit. Die übrigen Matches in der Weltgruppe lauten Frankreich gegen Niederlande und Italien gegen Japan.

Nach dem Davis Cup wartet natürlich wieder der ATP Alltag auf den Großteil der Davis Cup Athleten. Schon am 5. Februar steigen Turniere in Montpellier, Sofia und in Quito. Um dabei den Überbick zu behalten, haben wir für euch sowohl den Davis Cup Spielplan 2018 mit Ergebnissen aus der Weltgruppe und den ATP Spielplan 2018.

 

Federer Triumph in Melbourne, Wozniacki holt 1. Grand Slam

Die Australian Open bleiben auch 2018 in der Hand von Roger Federer. Der schweizer Ausnahmekönner bezwang den Kroaten Marin Cilic im Finale nach fünf Sätzen und sicherte sich seinen bereits 20. Grand Slam-Titel.

Historischer Erfolg für „FedEx“

Nach einem souveränen ersten Satz sah alles nach einem Spaziergang für Federer aus. Cilic fand aber mit Fortdauer der Partie immer besser ins Spiel und hielt die Begegnung offen. Im entscheidenden fünften Satz aber ließ „FedEx“ nichts anbrennen und machte seinen sechsten Erfolg in Melbourne komplett.

Durch seinen erneuten Triumph kürte sich Federer auch zum Rekordsieger des Turniers, gemeinsam mit Roy Emerson und Novak Djokovic. Mit seinem 20. Major-Titel gelang ihm außerdem ein weiterer Meilenstein. Als erster männlicher Spieler knackt der 36-jährige diese Marke. Öfter waren lediglich Margaret Court (24 Erfolge), Serena Williams (23) und Steffi Graf (22) erfolgreich.

Nächstes Ziel auf der Agenda des Superstars ist der Angriff auf die Nummer eins der Welt, Rafael Nadal. Während der Spanier, der in Melbourne wegen einer Verletzung im Viertelfinale gegen Cilic aufgeben musste, als amtierender French Open-Sieger viele Punkte aus der letztjährigen Sandplatz-Saison zu verteidigen hat, bestritt Federer im Vorjahr kaum Turniere und könnte daher am Mallorquiner vorbeiziehen.

Wozniacki holt ersten Grand Slam ihrer Karriere

Bereits am Samstag feierte die Dänin Caroline Wozniacki ihren ersten Grand Slam-Titel. Durch ihren Erfolg in vier Sätzen löste die 27-jährige außerdem Finalgegnerin Simona Halep aus Rumänien als Nummer eins der WTA-Rangliste ab. Im Doppel der Damen gab es einen Triumph für die Ungarin Timea Babos und Thiem-Freundin Kristina Mladenovic aus Frankreich, die das russische Duo Makarova/Vesnina in zwei Sätzen schlugen.

Im Doppelbewerb der Herren gelang es Oliver Marach mit seinem kroatischen Partner Mate Pavic, als dritter Österreicher nach Thomas Muster und Jürgen Melzer ein Major-Turnier zu gewinnen. Das an Nummer sieben gesetzte Duo bezwang die Kolumbianer Cabal/Farah glatt in zwei Sätzen.

Thiem-­Aus in Melbourne

Für Österreichs Tennis-Aushängeschild Dominic Thiem ist bei den Australian Open wie 2017 im Achtelfinale Endstation. Der 24-jährige unterlag dem US-Amerikanier Tennys Sandgren in fünf Sätzen

Fünfsatz-Krimi an Überraschungsmann Sandgren

Thiem und Sandgren lieferten sich einen engen Schlagabtausch, schlussendlich ließ der Lichtenwörther aber zu viele Chancen ungenutzt und konnte im entscheidenden fünften Satz nicht mehr zusetzen. Die Nummer fünf der Welt verpasste damit die Chance, erstmals außerhalb der French Open ein Major-Viertelfinale zu erreichen. Sandgren hingegen darf den größten Erfolg seiner Karriere bejubeln, nach dem Sieg gegen Stan Wawrinka gelang der Nummer 97 der Welt die nächste große Überraschung. In der Runde der letzten Acht wartet mit Hyeon Chung ein weiterer Sensationsmann, der Südkoreaner bezwang Novak Djokovic glatt in drei Sätzen. Dabei bewies der 21-jährige besondere Nervenstärke, gelangen ihm doch zwei Satzgewinne im Tiebreak. Eine Tenniswette auf Sandgren (vor dem Match) hätte euch eine Gewinnquote von über 5 gebracht, ebenso wie ein Tipp auf Hyeon.

Das Viertelfinal-Tableau ist komplett, unter den letzten Acht befinden sich lediglich vier Top-Ten-Spieler. Während das Außenseiterduell zwischen Sandgren und Chung völlig offen ist, ging Grigor Dimitrov gegen Kyle Edmund als klarer Favorit ins Match. Der Bulgare musste sich jedoch dem stark aufspielenden Briten in 4 Sätzen geschlagen geben. Ebenfalls klar favorisiert sind die bisher souverän agierenden Titelaspiranten Rafael Nadal gegen Marin Cilic und Roger Federer im Duell mit Tomas Berdych. Die Australian Open Quoten zu diesen Matches findet ihr auf unserer Wettseite.

Marach als rot-weiß-rote Hoffnung

Auch eine österreichische Hoffnung verleibt weiterhin im Turnier. Oliver Marach erreichte mit seinem Partner Mate Pavic das Viertelfinale im Herrendoppel. Die österreich-kroatische Paarung, heuer bereits bei den Turnieren in Doha und Auckland erfolgreich, bezwang Rohan Bopanna/Edouard Roger-Vasselin in drei Sätzen. Nächster Gegner sind die ungesetzten Marcus Daniell und Dominic Inglot, auf dem Weg ins Finale könnte im Semifinale die an Nummer 1 gesetzte Paarung Lukasz Kubot/Marcelo Melo warten.

Im Dameneinzel kommt es zum Topduell zwischen Nummer 1 Simona Halep und Karolina Pliskova, die bisher stark aufspielende Angelique Kerber bekommt es mit Madison Keys zu tun. Die weiteren Partien lauten Elise Mertens vs. Elina Switolina und Carla Suarez Navarro vs. Caroline Wozniacki.

Thiem übersteht Runde 2, Zverev souverän weiter – Muguruza out

Dominic Thiem hat nach einem Kraftakt die dritte Runde bei den Australian Open erreicht. Bei Temperaturen an die 40 Grad Celsius machte der Niederösterreicher gegen den US-Amerikaner Denis Kudla einen 0:2-Satzrückstand wett und trifft in der Runde der letzten 32 auf Adrian Mannarino.

Eindeutige Bilanz von Thiem gegen Mannarino

Gegen die Nummer 26 der Welt gilt Thiem als klarer Favorit. In bisher sechs Duellen ging er stets als Sieger vom Platz. Seit vier Matches wartet der Franzose sogar auf einen Satzgewinn. Trotzdem sieht Thiem noch viel Steigerungsbedarf, um wie in den vergangenen beiden Jahren unter die letzten 16 zu kommen.

Thiem-Coach Günther Bresnik zeigte sich mit den bisherigen Auftritten seines Schützlings zufrieden. Er sieht nun gegen den „in der Form seines Lebens spielenden“ Mannarino aber ein Match auf Augenhöhe (jetzt auf Dominic Thiem wetten). In einem möglichen Achtelfinale könnte den 24-jährigen ein Duell mit Juan Manuel del Potro oder Roberto Bautista Agut erwarten. Besonders mit dem Argentinier hat Thiem eine Rechnung offen, musste er doch das letzte Duell bei den US Open wegen Kniebeschwerden aufgeben.

Zverev, Federer & Nadal souverän, Wawrinka scheitert

Der Serbe Novak Djokovic steht bei seinem Major-Comeback ebenfalls in Runde drei. „Djoker“ bezwang Gael Monfils mühelos in vier Sätzen und trifft und auf den Spanier Albert Ramos. Im Achtelfinale könnte der Deutsche Shootingstar Alex Zverev warten. Zverev konnte bisher überzeugen und zählt bei den Buchmachern mittlerweile zum immer kleiner werdenden Favoritenkreis (hier geht’s zu den Australian Open Gesamtsieger Quoten).

Makellos präsentieren sich weiterhin die Topfavoriten Rafael Nadal und Roger Federer. Sowohl der als Nummer eins gesetzte Mallorquiner als auch der Titelverteidiger aus der Schweiz gaben ihm bisherigen Turnierverlauf keinen Satz ab.

Für Stan Wawrinka, den Sieger aus 2014, ist das Turnier bereits nach Runde zwei zu Ende. Der Schweizer unterlag Tennys Sandgren sensationell in drei Sätzen. Für den US-Amerikaner ist es der größte Erfolg bei einem Grand Slam-Turnier überhaupt. Im Achtelfinale erwartet ihn mit dem Deutschen Maximilian Marterer ein weiterer Überraschungsmann. Marterer konnte seinerseits Fernando Verdasco ausschalten konnte.

WTA: Top Favoritin Muguruza out

Auch bei den Damen gab es eine handfeste Überraschung. Ursprünglich bei den Buchmachern als Topfavoritin auf den Grand Slam geführt, unterlag Garbine Muguruza in Runde 2 der Taiwanesin und ehemaligen Nummer 1 im WTA Doppel Su Wei Hsieh.

Die Topchancen auf den Grand Slam bei den Damen werden nun der Ukrainerin Elina Svitolina zugeschrieben. Aber auch Karolina Pliskova und Simona Halep werden bei den Buchmachern als Mitfavoritinnen geführt.