Tennis News 2019

In unserem Abschnitt zum Thema Tennis Nachrichten und News findet ihr alles rund um die aktuellsten Ereignisse im Tennissport. Egal ob ATP World Tour oder WTA Tour – bei uns seid ihr an der richtigen Stelle. Wann steht der nächste Davis-Cup Termin auf dem Spielplan und wer startet dort als Favorit auf den Sieg? Diese Frage beantworten wir ebenso, wie jene nach Form und Verfassung der Stars für die nächsten Grand Slams oder andere Turnier.
Zudem erfährst du bei uns, wie es um deine Lieblingsspieler bestellt ist. Gibt es Verletzungen, wie ist die aktuelle Verfassung und wie stehen die Chancen auf einen Turniersieg? Wir informieren dich in unserer News Abteilung über all diese Fragen und beantworten auch sonst Relevantes, das im Zusammenhang mit der gelben Filzkugel steht.
Außerdem geben wir auch einen Überblick über die aktuell besten Wetten und Siegquoten für anstehende Großereignisse. Bei uns bekommt ihr aber nicht nur Infos zu den Großereignissen wie Wimbledon oder der French Open – denn vielfältige und abwechslungsreiche Berichterstattung wird bei uns groß geschrieben. So gibt es aktuelle Meldungen zu Challenger Turnieren, ebenso wie über die Serie der Ex-Profis, den Championship Turnieren. Es sollte also für jeden Tennisfan etwas dabei sein.

Deutsche Spieler überraschen in Doha

Am 19. Januar 2015 beginnen die Australien Open. Das erste Grand Slam-Turnier des Jahres ist zugleich der erste große Höhepunkt der Saison. Alles was im Tennis Rang und Namen hat, spielt deshalb derzeit Vorbereitungsturniere, um möglichst gut vorbereitet in Melbourne an den Start zu gehen. Dass dabei Überraschungen die Regel und nicht die Ausnahme sind, beweist gegenwärtig das ATP-Turnier in Doha. Rafael Nadal weiß beispielsweise jetzt, dass er bis zu den Australien Open noch arbeiten muss.

Nadal scheitert in Doha an Berrer

Michael Berrer in Doha
Wikimedia, si.robi (CC BY-SA 2.0)

Der Spanier Rafael Nadal, immerhin die Nummer drei in der Welt, hatte es mit dem deutschen Qualifikanten Michael Berrer zu tun. Vermutlich hätte nicht einmal der Stuttgarter selbst auf sich gewettet – so klar schienen die Rollen verteilt. Der erste Satz sah entsprechend aus: Die Nummer 127 der Welt verlor ihn mit 1:6. Sein spanisches Gegenüber hatte in diesem Moment offenbar bereits einen Haken an das Spiel gemacht – und das war ein Fehler. Berrer gewann den zweiten Satz mit 6:3 und den dritten mit 6:4. Der Deutsche, der mit 34 Jahren zum alten Eisen im Welttennis gehört, hätte sich wohl nicht träumen lassen, noch einmal einen derart großen Sieg einzufahren.

Kohlschreiber unterliegt beim ATP Turnier in Doha

Auch Deutschlands Nummer eins Philipp Kohlschreiber verlor gegen einen Landsmann. Er hatte es mit Jan-Lennard Struff aus Warstein zu tun. Kohlschreiber galt als nicht ganz so krasser Favorit wie Nadal, führte die Quoten aber dennoch sehr deutlich an. Der überaus talentierte Struff ließ sich davon nicht stören. Er gewann den ersten Satz im Tie Break mit 7:6 (6:3), verlor den zweiten Durchgang mit 4:6 und putzte Kohlschreiber, der nicht fit wirkte, dann im dritten Satz mit 6:1 vom Platz. Kurios für Struff: Im nächsten Spiel geht es gegen Dustin Brown und damit gleich wieder gegen einen deutschen Spieler.

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Espresso bringt Serena Williams auf die Siegerstraße

Es ist die Art von Geschichte, die man vermutlich noch in Jahrzehnten über die Tennisspielerin Serena Williams erzählen wird. Bei einem Vorbereitungsspiel auf die Australien Open verlor die 33-Jährige ihren ersten Satz im Spiel gegen die Italienerin Flavia Pennetta mit 0:6. Vor dem zweiten Satz fragte die Amerikanerin die sichtlich verdutzte Schiedsrichterin, ob sie einen Espresso haben könne. Die Unparteiische gab zurück, dass sie nicht wisse, ob das erlaubt sei. Schließlich schickte sich jedoch eines der Ballmädchen los, die Williams ihren Kaffee brachte.  Die aktuell beste Spielerin der Welt gewann den zweiten Satz mit 6:3 und den entscheidenden dritten sogar mit 6:0. Hinterher witzelte sie, dass sie vielleicht nun einen Kaffeehersteller als Sponsor bekommen werde.

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Kaffee verhilft Serena Williams zum Sieg

Serena Williams
Wikimedia, angela n. (CC BY 2.0)

Das Spiel fand im Rahmen des Hopman Cups statt, der im australischen Perth ausgetragen wird. Williams war erst kurz zuvor eingetroffen und litt noch unter heftigem Jetlag, wie sie nach dem Spiel bekundete. Zudem habe „Flavia sehr gut gespielt“, weshalb sie den Wachmacher benötigt habe. Sie habe selbst nicht gewusst, ob es legal sei, einen Espresso im Spiel zu trinken. Deshalb habe sie lieber die Schiedsrichterin gefragt, so die dabei schelmisch grinsende Williams weiter.

Ein gutes Frühstück ist auch für Tennisspieler wichtig

Serena Williams trank übrigens nicht nur den Espresso, sondern verzehrte noch einen Bagel. Im Spiel gab es zudem noch Bananen. Die Amerikanerin hatte so im besten Sinne ein gutes Frühstück, wie es später in den Medien vielerorts hieß. Nicht bekannt ist, was Pennetta während der Partie trank. Im dritten Satz hätte ihr allerdings ebenfalls ein Espresso gute Dienste erwiesen.

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Skandal um Andrada Surdeanu

Es waren Szenen, die einfach nicht passieren sollten – unter keinen Umständen. Es war auch im schlimmsten Sinne ein Drama um einen Teenager, der alles gegeben hatte und doch unterlag – und einen Vater, der das nicht akzeptieren konnte und auf die junge Frau einprügelte. Hauptdarsteller in diesem sehr unrühmlichen Stück waren das 16-jährige rumänische Supertalent Andrada Surdeanu und ihr Vater Lucian.

Die Spielerin hatte ein Match bei einem Jugendturnier gegen ihre russische Gegnerin verloren und war daraufhin von ihrem Vater so heftig geohrfeigt worden, dass sie zu bluten begann. Die Polizei verhaftete den Vater und sperrte ihn sieben Tage in den Arrest. Dort gab er eine überraschende Auskunft, weshalb er tatsächlich gegen seine Tochter körperlich tätig geworden sein will: Er habe ihr als Strafe für die Niederlage ihr Handy wegnehmen wollen. Und sie sei deshalb ausgerastet. Es sei zum Streit gekommen, weshalb er sie geschlagen habe.

Ioana nimmt Vater nach Prügelattacke in Schutz

Andrada Surdeanu selbst nimmt ihren Vater nach dem Vorgang noch in Schutz. Es sei ihre Schuld gewesen, dass er sie geschlagen habe, beteuert die 16-Jährige, die langsam auch auf der WTA Tour Fuß fasst. Schließlich habe sie ihren Vater angeschrien. Überhaupt sei es das erste Mal gewesen, dass er sie geschlagen habe.

Vorher sei dies noch nie passiert. Die entsprechenden Zeilen kann man auf der Fanpage der Spielerin bei Facebook lesen. Offen bleibt die Frage, ob die Rumänin tatsächlich glaubt, dass eine laute Stimme von ihr Schläge rechtfertigen. Oder ob sie einfach nur ihren Vater in Schutz nehmen wollte, der seit diesen Ereignissen unter Dauerfeuer negativer Berichterstattung steht. Ausgestanden ist die Sache zudem noch nicht: Der Vater wird wohl für geraume Zeit für internationale Tennisturniere gesperrt werden.

Navratilova gibt Comeback als Trainerin

Als Aktive war Martina Navratilova eine der besten Tennisspielerinnen, die jemals auf dem Center-Court stand. Als Trainerin konnte die 58-Jährige bisher nicht auffallen. Dies könnte sich nun ändern, denn Navratilova tritt dem Trainerstab von Agnieszka Radwanska bei. Dies bestätigte die frühere Nummer eins via Twitter persönlich. Sie sei deshalb „sehr aufgeregt“, so Navratilova. Sie freue sich, mit der derzeitigen Nummer sechs der Weltrangsliste auf Tour zu gehen. Sie wolle ihr helfen, weiterhin erfolgreich zu spielen und große Triumphe wie den Wimbledonsieg auch in Zukunft zu schaffen. Aktuell liegt die Polin auf dem sechsten Platz in der Rangliste der WTA Tour.

Navratilova in Trainerstab von Radwanska

Bemerkenswert dabei ist neben dem Namen selbst der Umstand, dass die 58-Jährige nicht als Cheftrainerin einsteigt. Stattdessen begnügt sich Navratilova mit einer Rolle im Trainerstab von Radwanska. Chefcoach ist und bleibt auch in Zukunft Tomasz Wiktorowski. Dieser hat ganz offensichtlich grünes Licht dafür gegeben, die ehemalige Nummer eins des Damentennis dazuzuholen.

Trend setzt sich fort: Ex-Stars werden Trainer

Trainerin Martina Navratilova
Wikimedia, Robbie Mendelson (CC BY-SA 2.0)

Ein erstaunlicher Trend im Tennisgeschäft setzt sich damit fort. Immer häufiger werden ehemalige Stars oder wie im Fall von Navratilova sogar frühere Legenden des Geschäfts zu Trainern von Weltklasse-Spielern. Aktuell gilt dies neben der Amerikanerin für Boris Becker und Stefan Edberg. Auch Amelie Mauresmo und Michael Chang sind ihrem Sport auf diese Weise treu geblieben. Die Namen ihrer Schützlinge können sich dabei wahrhaft sehen lassen: Djokovic (Becker), Federer (Edberg), Murray (Mauresmo) und nun eben auch Radwanska.

Vater sagt ab – Petkovic noch immer ohne Trainer

Andrea Petkovic benötigt noch immer einen neuen Trainer. Die 27-Jährige hatte sich vor einigen Wochen vom bisherigen Coach Eric van Harpen getrennt. Seitdem sucht Petkovic Ersatz. Einen Korb vom Wunschkandidaten gab es bereits: „Die Traumvorstellung wäre mein Vater“, so Deutschlands vielleicht talentierteste Tennis-Spielerin. Allerdings konnte dieser ihr den Wunsch nicht erfüllen. Er wolle „nicht so sehr mit mir auf der Tournee unterwegs sein“, erklärt Petkovic, weshalb der Vater der Tochter absagen musste

Rückkehr von Petkovic zu Eric van Harpen?

Sie gehe die Trainersuche deshalb momentan ganz entspannt an und wolle sich dabei nicht unter Druck setzen lassen, so die 27-Jährige weiter. Dabei sei sie in keiner Hinsicht voreingenommen. Möglicherweise werde sie deshalb sogar doch die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Coach fortsetzen. „Vielleicht gibt es auch ein Comeback mit Eric“, erklärte Petkovic am Mikrofon von „Sky“. Es sei wirklich nichts ausgeschlossen. Das Verhältnis zwischen ihr und dem Ex-Trainer Eric van Harpen scheint also nach wie vor ausreichend gut für eine weitere Zusammenarbeit zu sein.

Petkovic glaubt an Deutschland

Für 2015 hat sich die Spielerin zudem große Ziele gesetzt. Sie glaube an die Stärke Deutschlands. Man werde wieder ins Fed Cup-Finale einziehen, so die 27-Jährige. „Wir haben so tolle Spielerinnen“, führt Petkovic als Erklärung an. Durch das verlorene Finale sei man als Team zusammengewachsen. Man wisse jetzt, wie es sich anfühlt, wenn „16.000 Menschen gegen dich sind“. Man wolle diesen Umstand zum eigenen Vorteil nutzen, um im nächsten Jahr noch stärker zu sein. Auch deshalb werde man klar „wieder den Titel anpeilen“.

Serena Williams ein Jahr auf Platz 1

Serena Williams hatte ihren Platz in den Geschichtsbüchern des Tennis ohnehin bereits sicher, schließlich gehört sie zu den erfolgreichsten Spielerinnen überhaupt. Allerdings hat sie nun etwas geschafft, das sie endgültig in den Olymp ihres Sports aufsteigen lassen wird. Erst vier Akteurinnen vor ihr ist dies gelungen. Unter diesen war beispielsweise Steffi Graf. Williams wird am 31. Dezember zum Jahreswechsel für ein komplettes Kalenderjahr ununterbrochen an der Spitze der Weltrangliste gestanden haben. Möglich machten dies sieben Turniersiege der 33-Jährigen – darunter die US-Open 2014 und die WTA Tour Championships.

Seit 18 Jahren war niemand mehr ein Jahr an der Spitze

Die aktuelle Nummer 1 Serena Williams
Wikimedia, si.robi (CC BY-SA 2.0)

Die Besonderheit der Leistung von Williams wird deutlich, wenn man einen Blick darauf wirft, wann die letzte Spielerin ein ganzes Kalenderjahr an der Spitze stehen konnte: Dies war eben Graf, der das Kunststück 1996 gelang. Anders ausgedrückt: Seit 18 Jahren hat niemand mehr das Frauen-Tennis so dominiert wie Williams jetzt. Vor Graf schafften diese Leistung Chris Evert, Martina Navratilova und Monica Seles. Auch diese Namen machen deutlich, in welche Sphären Williams aufgestiegen ist. Eine Besonderheit gilt es dabei zusätzlich zu bemerken: Bis auf Graf kamen alle Spielerinnen, die bislang ein Jahr ohne Unterbrechung an der Spitze stehen konnte, aus den USA. Und Graf selbst ist mittlerweile mindestens eine halbe Amerikanerin.

Serena Williams denkt nicht ans Aufhören

Fans von Serena Williams könnten befürchten, dass diese den großen Erfolg nutzen wird, um ihren Rückzug anzukündigen. 33 Jahre sind ein Alter, das viele Spielerinnen bereits dazu bewogen hat, den Tennisschläger an den Nagel zu hängen. Nicht so die amtierende Nummer eins der Welt: Ihr Sport mache ihre nach wie vor Freude, erklärte sie und fügte vielsagend an, sie wolle auch in Zukunft Major Turniere gewinnen. Die lebensgefährliche Lungenembolie, an der Williams vor drei Jahren fast gestorben wäre, habe sie verändert, erklärt die 33-Jährige. Sie könne ihre Triumphe nun so richtig genießen.

Nadal zurück auf Court

Rafael Nadal is back! Nach einigen Verletzungen und gesundheitlichen Beschwerden will der Spanier wieder voll angreifen. In der ersten Hälfte des Jahres 2014 hatte Nadal die Turniere in Doha, Rio de Janeiro, Madrid und die French Open gewonnen, musste dann Rückschläge einstecken. Dem Achtelfinal-Aus in Wimbledon folgte eine längere Zwangspause aufgrund einer Handgelenksverletzung, wegen der Nadal unter anderem seine Teilnahme an den US-Open 2014 absagen musste.

Rafael Nadal ist nach Blinddarm OP wieder zurück
Wikimedia, Ian Gampon (CC BY 2.0)

Beim Comeback auf der ATP World Tour in Peking schied er im Viertelfinale aus, in Shanghai und Basel scheiterte er, geschwächt durch eine Blinddarmentzündung, ebenfalls frühzeitig. Daher entschied sich Nadal, der in der Rangliste mittlerweile auf Platz drei zurückgefallen ist, für die World Tour Finals abzusagen, um sich einer Blinddarm-Operation zu unterziehen.

Nun hat der 28-Jährige wieder das Training aufgenommen. Ziel sind die Bewerbe Anfang Januar in Abu Dhabi und Doha, in denen sich der Spanier für die Australian Open in Form bringen will. „Ich bin zuversichtlich, dass ich bald wieder zu meinem alten Niveau zurückkehren kann, zu dem Niveau, das ich hatte, bevor das alles passiert ist,“ meinte der ehemalige Weltranglisten-Erste nach dem ersten Training  auf seiner Heimatinsel Mallorca.

Turnier in Halle jetzt ATP 500

Das Herrentennis Turnier in Halle hat einen rasanten Aufstieg hinter sich. Seit 1993 werden die Gerry Weber Open auf Rasen ausgetragen, 2014 aber zum letzten Mal unter der Kategorie ATP 250. Denn im Rahmen der Planung des nächsten Spielplans wurde der Bewerb in Halle aufgewertet – zukünftig spielt man in der Kategorie ATP 500.

Obwohl bereits in den vergangenen Jahren immer wieder Topstars beim einzigen Rasenturnier Deutschlands vorbeischauten – Roger Federer ist mit sieben Titeln Rekordsieger – wird es dadurch noch einfacher, die Tenniselite nach Westfalen zu locken. Zusätzlich sorgt die Verlegung des Termins um eine Woche für mehr Möglichkeiten. Startete das Turnier bisher meist im Anschluss an die French Open, wird nun eine Woche zwischen dem Finale von Roland Garros und dem Auftakt der Gerry Weber Open liegen.

Das Gerry Weber Stadion in HalleAuf jeden Fall stehen Turnierdirektor und Veranstalter Ralf Weber nun wesentlich mehr Möglichkeiten zur Verfügung. Neben Publikumsliebling Roger Federer und Gael Monfils konnte etwa US-Open-Finalist 2014 Kei Nishikori für Halle gewonnen werden. Der Japaner ist in seiner Heimat ein absoluter Superstar und aktuell die Nummer fünf der Welt. Auch die deutschen Aushängeschilder Philipp Kohlschreiber und Tommy Haas werden 2015 aufschlagen.

Für den Bewerb, der diesmal von 13. bis 21. Juni 2015 über die Bühne geht, könnten möglicherweise noch weitere Stars verpflichtet werden. So führten die Verantwortlichen bereits im Rahmen der ATP World Tour Finals Gespräche mit Novak Djokovic, der sich aber noch nicht festlegen wollte.

Bouchard trennt sich von Trainer

Eugenie Bouchard zählt sicherlich zu den Entdeckungen der vergangenen Saison der WTA Tour. Die 20-jährige Kanadierin, mittlerweile auf Platz sieben der Weltrangliste, stand nicht nur im Finale des Grand-Slam-Turniers in Wimbledon 2014 sondern gewann am 24. Mai mit dem WTA Turnier in Nürnberg ihren ersten Titel auf professioneller Ebene.

Eugenie Bouchard im Einsatz
Wikimedia, Christian Mesiano (CC BY-SA 2.0)

Zudem wurde sie als „Most Improved Player Of The Year“ ausgezeichnet – mit deutlichem Abstand vor der Konkurrenz. Obwohl es für die Kanadierin im Moment nicht besser laufen könnte, hat sie sich etwas überraschend von ihrem Trainer Nick Saviano getrennt. Der US-Amerikaner war seit Oktober 2013 ihr Chef-Coach, hatte die aktuelle siebtplatzierte Bouchard aber bereits seit ihrem 12. Lebensjahr betreut.

Warum die erfolgreiche Zusammenarbeit – Bouchard stieß zwischenzeitlich in die Top 5 vor und ist damit die beste kanadische Tennisspielerin aller Zeiten – beendet wurde, darüber kann lediglich spekuliert werden.  Nick Saviano veröffentlichte in einer Pressemitteilung eine Aussage, wonach „die Trennung in beidseitigem Einvernehmen über die Bühne ging und beide im kommenden Jahr andere Richtungen anstreben.“

ÖTV in Zukunft ohne Trimmel

Nach drei Jahren gehen der Österreichische Tennisverband (ÖTV) und Sportdirektor Clemens Trimmel in Zukunft getrennte Wege. Nachdem man sich trotz langwierigen Verhandlungen nicht über einen neuen Vertrag einigen konnte, verkündeten die beiden Parteien Anfang der Woche die Trennung.

Vertrag von Clemens Trimmel mit dem ÖTV nicht verlängert
Wikimedia, Manfred Werner (CC BY-SA 3.0)

Zusätzlich zu seinem Amt als Sportdirektor war Clemens Trimmel auch als Kapitän des Davis Cup-Teams und der Fed Cup-Mannschaft im Einsatz. Der Posten des Sportdirektors soll in Zukunft nicht mehr besetzt werden, da der Fokus sich vermehrt auf die Trainertätigkeiten richten wird. ÖTV-Präsident Ronnie Leitgeb erklärte dazu: „Einen Sportdirektor wird es nicht mehr geben. Er wird in dieser Form nicht verlängert, weil wir den Schwerpunkt mehr auf Trainer setzen wollen als auf Koordination und Verwaltung.“

Dennoch braucht man einen oder zwei neue Verantwortliche für Davis Cup und Fed-Cup. Dabei muss allerdings der Regulativ des Verbandes beachtet werden, dass der neue Kapitän Österreicher sein oder zumindest fünf Jahre im Land gelebt haben muss.

Der scheidende Clemens Trimmel blickt wehmütig auf die vergangenen drei Jahre zurück, hätte gerne auch weiterhin die Nationalmannschaften betreut: Wir haben relativ lange verhandelt, es ging auch um Geld, aber prinzipiell sind es einfach unterschiedliche Vorstellungen, wo es mir halt sehr um den Sport geht. Mir tut es leid um mein Team, meine Trainer und meine Sportmitarbeiter, die immer sehr gut gearbeitet haben.“