Tennis News 2020

In unserem Abschnitt zum Thema Tennis Nachrichten und News findet ihr alles rund um die aktuellsten Ereignisse im Tennissport. Egal ob ATP World Tour oder WTA Tour – bei uns seid ihr an der richtigen Stelle. Wann steht der nächste Davis-Cup Termin auf dem Spielplan und wer startet dort als Favorit auf den Sieg? Diese Frage beantworten wir ebenso, wie jene nach Form und Verfassung der Stars für die nächsten Grand Slams oder andere Turnier.
Zudem erfährst du bei uns, wie es um deine Lieblingsspieler bestellt ist. Gibt es Verletzungen, wie ist die aktuelle Verfassung und wie stehen die Chancen auf einen Turniersieg? Wir informieren dich in unserer News Abteilung über all diese Fragen und beantworten auch sonst Relevantes, das im Zusammenhang mit der gelben Filzkugel steht.
Außerdem geben wir auch einen Überblick über die aktuell besten Wetten und Siegquoten für anstehende Großereignisse. Bei uns bekommt ihr aber nicht nur Infos zu den Großereignissen wie Wimbledon oder der French Open – denn vielfältige und abwechslungsreiche Berichterstattung wird bei uns groß geschrieben. So gibt es aktuelle Meldungen zu Challenger Turnieren, ebenso wie über die Serie der Ex-Profis, den Championship Turnieren. Es sollte also für jeden Tennisfan etwas dabei sein.

Hingis spielt wieder für die Schweiz

Martina Hingis – das ist so ein Name, wo man gerne den Zusatz „die Älteren werden sich erinnern“ macht. Vor rund 15 Jahren war die Schweizerin die beste Tennisspielerin auf dem Planeten. Verletzungen und einige persönliche Probleme warfen Hingis allerdings weit zurück. Seit 17 Jahren hat die ehemalige Nummer eins der Welt deshalb auch nicht mehr für das Fed Cup-Team der Schweiz gespielt. Dies ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass Hingis heute erst 34 ist. Ihr letzter Einsatz liegt also ihr halbes Leben zurück. Aber dieser Kreis könnte sich nun schließen. Hingis wird wohl noch 2015 wieder für die Schweiz spielen – nach ihren Erfolgen im Doppel auf der WTA Tour 2015 mit Siegen in Miami und Indian Wells ist die Schweizerin in Topform.

Hingis soll Schweiz beim Aufstieg helfen

Martina Hingis
Wikimedia, si.robi (CC BY-SA 2.0)

Am 18. und 19. April finden die Aufstiegsspiele der sogenannten „Weltgruppe I“, in der sich auch die Schweiz befindet, statt. Hingis wird, so keine Verletzung kurzfristig dazwischen kommen, auf dem Platz stehen, um die Rückkehr in die Weltelite gegen Polen perfekt zu machen. Die Vorzeichen könnten kaum anders sein als bei ihrem letzten Einsatz für die Schweiz: Die damals gerade 18 Jahre gewordene Hingis spielte im Finale des Mannschaftswettbewerbs gegen Spanien – und verlor. Man darf wohl davon ausgehen, dass Hingis nichts dagegen hätte, wenn auch hier die Dinge anders laufen werden.

Ironie der Hingis-Nominierung

Das Comeback der 34-Jährigen im Fed Cup führt zu einer ironischen Situation: Da Hingis nun einen Platz einnimmt, muss eine andere Spielerin weichen. Und dieses Schicksal hat Belinda Bencic getroffen – die 18-jährige Aufsteigerin im Team der Schweiz, der man aber offenbar nicht zutraut, in den entscheidenden Spielen voll auf dem Posten zu sein. Vermutlich wird es aber keine 17 Jahre dauern, bis Bencic wieder für die Schweiz spielt.

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Haas doch wieder für Deutschland?

Tommy Haas
Wikimedia, Robbie Mendelson (CC BY-SA 2.0)

Im September muss das deutsche Team im Davis Cup gegen den Abstieg spielen. Und möglicherweise kann das Team der Bundesrepublik dann auf die Dienste von Tommy Haas zählen, der trotz seiner 37 Jahre und unzähligen Verletzungen, durch die er seit rund einem Jahr kein Pflichtspiel mehr bestreiten konnte, als bester deutscher Spieler gilt. Haas erklärte im Gespräch mit der „Bild am Sonntag“, dass er nie gesagt habe, dass er nicht wieder für das Davis Cup-Team aktiv sein wolle. Die Tür sei „halboffen“, möglicherweise werde er im September auf dem Platz stehen.

Probleme in der Vergangenheit

Dafür müssten allerdings die Probleme der Vergangenheit, „die es in den letzten Jahren im Team leider immer wieder gegeben hat“, ausgeräumt werden. Sollte dies passieren, dann sei „für Deutschland alles möglich“. Er glaube auch, dass er bis September wieder fit sei. Er wolle in München am 27. April spielen, so Haas, dies sei „mein großes Ziel“.

Tommy Haas mit Seitenhieb gegen den DTB

Dass zwischen dem Spieler und dem Verband längst nicht alles gut ist, beweist der Fortgang des Gesprächs: Er könne nicht verstehen, so Haas, weshalb Michael Stich nicht zum DTB-Präsidenten gewählt worden sei. Jener „wäre einer guter Präsident gewesen“. Was die Politik angehe, so „blickt man beim DTB nicht immer durch“. Wenigstens habe man mit Vizepräsident Dirk Hordorff einen Mann, „der sich im Tennis auskennt“.

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Djokovic gewinnt Masters in Miami

Miami und Novak Djokovic – das passt einfach zusammen. Bis 2015 hatte der Schützling von Boris Becker das ATP Masters im US-Bundesstaat Florida bereits vier Mal gewonnen. Und in diesem Jahr durfte sich der beste Spieler der Welt über ein „High Five“ freuen, holte er doch den fünften Sieg. Allerdings musste er dafür im Finale von Miami einem alten Freund weh tun.

Djokovic bezwingt Murray in drei Sätzen

Im Endspiel traf der Serbe auf Andy Murray. Schon lange ist die Freundschaft von Djokovic und dem Briten bekannt. Im Finale von Miami schenkten sich die beiden Männer jedoch nichts: Djokovic gewann den ersten Satz im Tie-Break mit 7:6 (7:3 nach Punkten), allerdings konnte sich Murray im zweiten Durchgang revanchieren. Der Brite holte sich den Satz mit 6:4. Dies machte den Serben entweder positiv wütend oder kostete Murray alle Kraft – jedenfalls wurde der dritte Durchgang dann zu einer sehr klaren Sache. Djokovic gewann den Satz mit 6:0 und triumphierte damit. Das Spiel dauerte insgesamt 2:50 Stunden. Der Serbe strich als Preisgeld umgerechnet etwa 825.000 Euro ein. Murray wird als Verlierer aber auch mit den rund 403.000 Euro leben können.

Djokovic siegt auch für die Gesachichtsbücher

Man könnte sagen, dass sich Djokovic mit dem Sieg auch einen Eintrag in den Geschichtsbüchern sicherte – wenn er diesen nicht schon längst hätte. Aber er erweiterte ihn. Der Serbe war durch den Triumph der erste Spieler in der Geschichte, der drei Mal das Double der Masters-Turniere in Miami und Indian Wells gewinnen konnte. Und es dürfte erst der Anfang sein, denn Djokovic hat nach menschlichem Ermessen noch einige gute Jahre vor sich.

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Murray und Berdych in Miami-Halbfinale

Zwei der letzten Vier beim ATP World Tour Turnier in Miami, oftmals auch als fünftes Grand-Slam-Turnier bezeichnet, stehen fest. Sowohl Andy Murray als auch Thomas Berdych wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und zogen in das Halbfinale ein. Dabei musste vor allem der Schotte hart kämpfen, um die Chance auf den dritten Turniersieg in Miami nach 2009 und 2013 am Leben zu erhalten.

Andy Murray
Wikimedia, Carine06 (CC BY-SA 2.0)

Denn die aktuelle Nummer vier der Welt verlor gegen Dominic Thiem, der erstmals in seiner Karriere in einem Masters-Viertelfinale stand, den ersten Satz mit 3:6 und war auch im zweiten Satz nicht auf der Höhe. Dank seiner individuellen Klasse und vor allem der Erfahrung zog Andy Murray aber noch den Kopf aus der Schlinge, gewann zuerst 6:4 und dann im entscheidenden Satz, als Thiem die Kräfte ausgingen, mit 6:1. Der Schotte setzt damit seinen Aufwärtstrend fort und könnte in der Weltrangliste schon bald an Rafael Nadal vorbeiziehen.

Vorerst heißt es aber nun: Form bestätigen. Im Semifinale des Masters von Miami wartet nun Thomas Berdych, der Juan Monaco in zwei Sätzen (6:3 und 6:4) keine Chance ließ. Der Tscheche benötigte 92 Minuten um in sein 17. Masters-Halbfinale einzuziehen. Im H2H mit Monaco stellte er durch seinen Triumph auf 7:0.

Die weiteren zwei Halbfinals finden heute statt. Dabei kommt es zu den Duellen Novak Djokovic gegen David Ferrer und Kei Nishikori gegen John Isner.

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Rafael Nadal läuft Form weiter hinterher

Nach dem Triumph von Rafael Nadal bei den Copa Claro Open in Buenos Aires dachte man, der Spanier hätte sein Formtief überwunden – denkste! Denn nur eine Woche später schied die Nummer drei der Tenniswelt im Viertelfinale von Indian Wells gegen Milos Raonic aus und verabschiedete sich frühzeitig aus dem ATP World Tour Turnier.

Auch beim darauffolgenden Masters-Bewerb in Miami war für Rafael Nadal früher als erwartet Schluss. In Runde zwei konnte er Landsmann Nicolas Almagro klar in zwei Sätzen schlagen, danach war der Auftritt in Miami so früh wie seit 2006 nicht mehr zu Ende. Gegen Fernando Verdasco, einen weiteren Spanier, unterlag Nadal mit 4:6, 6:2 und 3:6. Bei der Austragung 2014 hatte es der einfache Saisonsieger noch in das Finale geschafft und war dort erst Novak Djokovic unterlegen.

„Es ist nicht eine Frage des Tennis. Es ist eine Frage, dass ich genügend entspannt bin, um gut auf dem Platz zu spielen. Mein Spiel hat sich verbessert im Vergleich zu anderthalb Monaten. Aber gleichzeitig spiele ich mit zu vielen Nerven in vielen Momenten. Ich war ängstlich auf dem Platz. Ich habe es nicht geschafft, mich selbst zu beruhigen,“ meinte Rafael Nadal nach dem Spiel. Seit der Verletzung im letzten Jahr läuft es nicht nach Wunsch – doch spätestens beim nächsten Grand-Slam-Turnier, den French Open, will der neunfache Roland Garros-Champion wieder zurückschlagen.

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Djokovic am Höhepunkt der Karriere

Nach seinem Sieg beim ATP 1000 Turnier in Indian Wells (zum ATP Tour Spielplan 2015) sieht sich Novak Djokovic am Höhepunkt seiner Karriere. Der mittlerweile achtfache Grand-Slam-Turnier-Sieger meinte nach seinem (erst) zweiten Turniersieg im Jahr 2015: „Ich befinde mich auf dem Höhepunkt meiner Karriere. Ich werde mit diesem Gedanken im Kopf versuchen, auf meiner Spitzenposition zu bleiben und so viele Grand-Slam-Titel zu gewinnen wie möglich.“

Was für manche wohl ein wenig überheblich und wie eine Kampfansage an die Konkurrenz klingen mag, ist lediglich eine logische Überlegung des Serben. In Top-Form ist die aktuelle Nummer eins der Welt kaum zu schlagen und auch die Konkurrenz ist in den vergangenen Jahren nicht unbedingt stärker geworden oder gewachsen. Roger Federer, mittlerweile 33 Jahre alt, ist der einzige Spieler, der Novak Djokovic in letzter Zeit das Wasser reichen kann.

Rafael Nadal ist regelmäßig verletzt und hat noch nicht zu seiner Paradeform zurückgefunden. Auch Andy Murray, der im Finale der Australian Open 2015 gegen den Djoker verlor, mangelt es an Konstanz. Die beweist der Serbe wie kein anderer, ist er doch ein enorm harter Arbeiter und schindet sich in den Trainings bis zum Umfallen. Kann er seine Hochform konservieren, ist der 51. Karrieretitel beim ATP Turnier in Miami mehr als realistisch.

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Mauresmo neues Mitglied in der Hall of Fame

Der früheren Weltranglisten-Ersten Amelie Mauresmo wurde eine große Ehre zuteil. Die 35-Jährige wurde in die Hall of Fame des Sports in den USA aufgenommen, in der nur Legenden aus allen Sportarten auf eine Mitgliedschaft hoffen dürfen. Gemeinsam mit ihr wurden auch der Rollstuhlspieler David Hall aufgenommen. Gleiches gilt für die Industrielle Nancy Jeffert. Jene hat es zwar nicht als aktive Sportlerin zum Legenden-Status gebracht, hat sich aber seit Jahren durch einen großen persönlichen und finanziellen Einsatz um die Jugendarbeit des Sports verdient gemacht – was die Hall of Fame ebenfalls gewürdigt wissen wollte. Die offizielle Aufnahmezeremonie wird am 18. Juli stattfinden.

Mauresmo freut sich über Aufnahme in Hall of Fame

Hall of Fame Mitglied Amelie Mauresmo
Wikimedia, Carine06 (CC BY-SA 2.0)

Maursemo, die seit einiger Zeit als Trainerin für den britischen Olympia-Sieger Andy Murray tätig ist, freut sich über die Ehrung. Tennis sei ihre große Leidenschaft und dies solange sie denken könne, erklärte die Französin. Es sei eine „außerordentliche Ehre“, jetzt neben „den großen Siegern unseres Sports zu stehen.“ Diese Sieger habe sie ihr ganzes Leben bewundert, fügte Mauresmo an.

Die Hall of Fame liegt in Newport. Vom 11. bis zum 19. Juli richtet das Haus ein eigenes Tennisturnier aus. Wie am oben bereits genannten Datum augenfällig wird, nutzen die Organisatoren dieses Event für die offizielle Aufnahmezeremonie.

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Warten hat ein Ende: Haas vor Comeback

Tommy Haas gilt als einer der talentiertesten Tennis-Spieler, die diesen Sport je ausgeübt haben. Wenn dabei nur nicht sein verletzungsanfälliger Körper wäre. Dieser warf den Olympischen Silber-Medaillengewinner immer wieder zurück. Je älter Haas wurde, desto komplizierter wurde es für ihn, Tennis auf Profi-Niveau ausüben. Aktuell ist es – wieder einmal – die kaputte Schulter von Haas, die ihn behindert. Doch seine Leidenszeit nähert sich offenbar dem Ende.

Tommy Haas schon wieder voll im Training

Tommy Haas
Wikimedia, Robbie Mendelson (CC BY-SA 2.0)

Dies offenbarte der neue DTB-Teamchef Michael Kohlmann, der sich bei der jüngsten Pleite seines Davis Cup-Teams gegen Frankreich wohl sehnsüchtig einen Haas in Bestform gewünscht hätte. Jener steht laut Kohlmanns Aussagen gegenüber „Eurosport“ bereits „wieder voll im Training“. Das Comeback auf der ATP World Tour sei damit bereits sehr nahe. Haas habe derzeit zwar „noch leichte Probleme beim Aufschlag“, so Kohlmann. Diese scheinen aber nicht so ernst zu sein, denn der Spieler wolle in ein paar Wochen unbedingt im Turnier in Miami sein Comeback feiern.

Auch Florian Meyer nahe am Comeback

Zusätzlich positiv für Kohlmann ist, dass auch ein zweites Sorgenkind den Krankenstand bald verlassen könnte. Florian Mayer, den eine Schambeinentündung lange quälte, trainiert bereits ebenfalls wieder. Er möchte im April sein Comeback starten. Wenn Kohlmann Glück hat, kann er, wenn im September die wichtige Relegation gegen den Abstieg aus dem Davis Cup ansteht, dann wieder auf die besten deutschen Spieler in Topform zurückgreifen.

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DTB kämpft um Spielgenehmigung für Brown

Der Deutsche Tennis Bund (DTB) bekam jüngst im Davis Cup (alles zu Davis Cup wetten) gegen Frankreich deutlich vor Augen geführt, dass er im Herren-Bereich ein Qualitätsproblem hat. Die Einzelspieler können auf Spitzenniveau nicht mithalten. Ein Mann, der möglicherweise helfen könnte, ist Dustin Brown, der momentan allerdings auch nur Platz 99 der Weltrangliste steht. Der DTB möchte sich bis September um eine Sonder-Spielgenehmigung für den 30-Jährigen bemühen, damit Brown in der Relegation Deutschland spielen und mithelfen kann, den Abstieg zu vermeiden. Ohne die Sondergenehmigung kann Brown erst 2016 für Deutschland spielen.

Darum braucht Brown eine Spielgenehmigung

Dustin Brown
Wikimedia, Steven Pisano (CC BY 2.0)

Brown war im Jahr 2003 schon einmal für Jamaika angetreten. Früher war es kein Problem, dass ein Spieler dann trotzdem für sein neues Heimatland antritt. Allerdings haben sich die Regeln diesbezüglich geändert. Der Internationale Tennis Verband (ITF) hat es seit Anfang 2015 zur Pflicht gemacht, dass solche Spiele umgemeldet werden müssen. Der DTB hatte dies versäumt.

Brown übt große Kritik am DTB

Für dieses Versäumnis hat Dustin Brown den DTB harsch kritisiert. Er hätte die Ummeldung nicht selbst machen können, so der 30-Jährige. Denn das entsprechende Schreiben sei schließlich nur an die Verbände gegangen. Der DTB hofft nun auf eine Sondergenehmigung für Brown, der im niedersächsischen Celle geboren ist. Die Chancen hierfür stünden bei „75 Prozent“, glaubt Dirk Hodorff. Verbandspräsident Georg von Waldenfels versprach, sich im Board of Directors des ITF für die Sondergenehmigung stark zu machen.

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Davis Cup: Deutschland muss in die Relegation

Deutschland droht der Abstieg aus dem Davis Cup. Die DTB-Spieler verpassten gegen Frankreich den Sprung ins Achtelfinale. Tatsächlich wurde das Duell mit dem Nachbarland zu einem Desaster für Deutschland. Schon nach den ersten drei Spielen lagen die DTB-Akteure mit 0:3 – und damit uneinholbar – zurück. Der neue Teamchef Michael Kohlmann hatte erst mit Ansehen müssen, wie Jan-Lennard Struff und Philipp Kohlschreiber ihre Doppel verloren. Dann folgte auch noch die schmerzhafte Niederlage im Doppel, das Benjamin Becker und Andre Begemann für den DTB bestritten und glatt in drei Sätzen abschenkten.

Davis Cup Relegation von Deutschland im September

Das deutsche Herrentennis träumt Jahr für Jahr von der Rückkehr der goldenen Zeiten, die allerdings inzwischen mehr als 20 Jahre zurückliegen. Dabei wird jedoch der Blick auf die bittere Realität verstellt. Diese sieht so auf: Deutschland ist bestenfalls zu einer Mittelklasse-Tennis-Nation geworden. Und wenn es schlecht läuft, kann man dies bald auch daran sehen, dass der DTB nicht mehr im Davis Cup mitspielt. Die Relegation gegen den Abstieg wird im September ausgetragen. Noch in diesem Frühjahr erfolgt die Auslosung, mit wem die Deutschen ihre Kräfte messen müssen. Eins ist jedoch schon jetzt klar: Die Leistung muss sehr viel besser als gegen Frankreich sein, sonst findet Spitzentennis auf Nationenebene im Jahr 2016 ohne die deutschen Herren statt.

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